Aortenthrombose bei der Katze

Regelmäßiger Check up kann Leben retten!

 

Aortenthrombose, was ist das?


Darunter versteht man ein Blutgerinnsel, das die Hauptschlagader der Katze auf Höhe der Hinterbeine verstopft. Dadurch wird die Durchblutung der Hinterbeine be- bzw. verhindert.


Wie kommt es dazu?


Für die Entstehung eines Thrombus sind meist Erkrankungen des Herzmuskels, sog. Kardiomyopathien verantwortlich. Veränderte Strömungsverhältnisse des Bluts im Herzen begünstigen die Bildung von Blutgerinnseln. Wird ein Thrombus in die Aorta ausgeschwemmt, so bleibt er meist an deren Aufzweigung zu den Hinterbeinarterien hängen.


Wie äußert sich das?


Typischerweise können die Katzen plötzlich ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen und schreien extrem. Die Mangeldurchblutung führt zu starken Schmerzen, die Hinterbeine fühlen sich kalt an und die Pfotenballen sind bläulich verfärbt. Meist ist kein Puls an den Hinterbeinen mehr zu ertasten.


 Was ist zu tun?


Sofort Kontakt zur Praxis aufnehmen!


Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

 

Es gibt Versuche, die Blutgerinnsel mit Medikamenten aufzulösen oder gar chirurgisch zu entfernen, allerdings geht es den Katzen bei der Vorstellung in der Praxis meist so schlecht, dass etwa 50 bis 70 Prozent der Katzen die erste Phase der Krankheit nicht überleben.

Gelingt es den Thrombus aufzulösen, so kann sich aufgrund der ursächlichen Herzerkrankung ständig ein neuer Thrombus bilden.

Daher ist die Langzeitprognose meist ungünstig.

Mitunter ist es gnädiger, die Katze frühzeitig von ihrem Leid zu erlösen.

Zudem kann es Monate dauern, bis die Katze ihre Gliedmaßen wieder bewegen kann, vielfach bleibt eine Störung der Nervenbahnen zurück.


Kann man der Erkrankung vorbeugen?

 

Eine unmittelbare Prophylaxe gibt es nicht. Wird allerdings die zugrunde liegende Herzkrankheit rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, so kann das Risiko für eine Aortenthrombose deutlich gesenkt werden.

 

Daher gilt: Regelmäßiger Check up in der Praxis, kann Leben retten!


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Kommentare: 116
  • #1

    Ines (Mittwoch, 18 Juli 2018 20:42)

    Dankeschön mein Kater�� starb leider daran und ich habe viel im Internet recherchiert an HCM ❤ und eine Aothertrombose in einer Tierklinik mit nur 4. Jahren aber ihr Text hat mir etwas geholfen endlich aber es ist leider sehr traurig was ich lese den ich suche ständig antworten ob ich ihm nicht irgendwie noch hätte helfen können aber ich wusste er war Herzkrank aber er brauchte damals noch keine Medikamente uns dann kamm es ganz plötzlich alles aufeinmal in der Nacht er schrie das es mir mein Herz zerbrach � ich alles in echt mitbekommen schrecklich. � �

  • #2

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 19 Juli 2018 09:33)

    Das tut mir sehr leid.
    Eine wirklich sicher funktionierende Hilfe gibt es nicht. Bei gefährdeten Katzen gibt man Clopidogrel zur Thromboseprophylaxe. Aber bei ganz vielen Katzen ist die Aortenthrombose das erste Symptom der Herzkrankheit, so dass man einfach machtlos ist.
    Sie haben sicher nichts versäumt in der Behandlung Ihres Katers.

  • #3

    Barbara (Donnerstag, 16 Mai 2019 05:24)

    Unser Kater konnte gestern aus dem nicht's heraus seine Hinterbein nicht mehr steuern. Er ist gerade mal 18 Monate alt. Sofort zur Klinik Diagnose Aortathrombose. Er hat schon 2 mal ein Herzultraschall bekommen (alles perfekt). Die Ärzte haben uns nicht viel Hoffnung gemacht � Es ist einfach schrecklich!

  • #4

    Christa (Montag, 27 Mai 2019 19:46)

    Meine knapp 15 jährige Katze isr am Samstag den 25 Mai 2019 euthanisiert worden wegen einer Aortathrombose...vier Wochen zuvor konnte sie plötzlich die Hinterbeine nicht mehr bewegen und jammerte...ich bin gleich zum Tierarzt gefahren ..der Arzt meinte vielleicht wurde meine Katze von einer an Biene gestochen oder ihr ist die Tür vom Balkon beim Zugehen draufgeknallt...ich stand ja die ganze Zeit am Balkon und sah dererlei nichts ..Sie sass an der Tür und plötzlich lag sie da und ich merkte sie konnte nicht aufstehen und die Hinterbeine bewegen ..der Arzt gab eine Schmerzspritze und Tabletten gab er mir mit ..er hörte das Herz nicht ab zb ...ich ging heim und meine Katze konnte nach wenigen Stunden wieder laufen ...dann an dem Samstag vier Wochen später hörte ich meine Katze furchtbar schreien und sah wieder das...weswegen ich ja vier Wochen zuvor zum Arzt ging ..ich fuhr sofort zur Tierklinik und da stellte die Ärztin gleich fest das meine Katze eine Aortathrombose hat und die Katze bereits schon schwer atmete ..es kam dann zur Euthanasie meiner Katze...ich war so geschockt und fassungslos und bin zutiefst in Trauer jetzt...ich Frage mich schon warum der Arzt vier Wochen zuvor nicht mal eine Diagnose benannt hat und ich Laie im Glauben war das meine Katze eventuell eine Arthrose haben könnte...ich sagte noch zum Arzt..ich will meine Katze noch paar Jahre haben können ...jetzt weiss ich warum der Arzt wortlos komisch geschaut hat ...er hat sicherlich es gewusst und hat mich ins offene Messer rennen lassen...warum hat er das Herz meiner Katze nicht abgehört..denn wie ich im Internet recherchiert habe liegt meist eine Herzerkrankung vor...

  • #5

    Kirsten (Montag, 08 Juli 2019 14:05)

    Mein geliebter Kater 11 Jahre ist vorgestern plötzlich verstorben.Alles war ganz normal an dem Tag, auch abends. Kater gefressen , geschmust überhaupt keine Auffälligkeiten. Bin gegen Mitternacht zu Bett gegangen und habe noch etwas gelesen. Um 1 Uhr kam Paul röchelnd ins Schlafzimmer, der Speichel lief Ihm runter, und ich dachte im ersten Moment, hat er was verschluckt? Nein , das war es nicht, er wirkte auch irgendwie orientierungslos.Er versuchte dann in irgendwelche Ecken zu gehen, da bemerkte ich das mit den Hinterbeinen nicht was stimmt. Er rutschte immer wieder weg, bis er dann auf der Seite lag. Ich war völlig hilflos, wusste überhaupt nicht was ich machen sollte. Nach einer Stunde fing er an zu schreien streckte sich , röchelte immer weiter, aber ich merkte die Atmung wird immer schwächer. Kurz nach 3 Uhr ist er eingeschlafen. Ich war völlig fertig und im Schockzustand, was war in diesen 2 Stunden passiert? Mir war auch klar, das kein TA ihn hätte retten können, aber ich hätte mir gewünscht, die Schmerzen wären ihm erspart geblieben. Jedenfalls denke ich jetzt, das dies die Ursache gewesen ist. Danke für Ihre Veröffentlichung.

  • #6

    LANGE ARGIT (Mittwoch, 14 August 2019 19:05)

    WARUM WIRD ENDLICH ETWAS DAGEGEN UNTERNOMMEN DAS BEI KATZEN DIESES NICHT AUFTRITT.
    WIESO UND WARUM KANN MAN DIESES NICHT ALS JUNGE KATZE SCHON BEHANDELN.WOHER KOMMT DAS DAS DIE KATZE MIT DEM HERZ HAT,WENN ES DOCH EINE TROMBOSE IST?
    WIR HABEN JETZT DAS SELBE PROBLEM:MUS DOCH ZU HELFEN SEIN:
    URSACHEN

  • #7

    Wolfgang (Dienstag, 05 November 2019 13:00)

    Unser kleiner süßer Kater (ca. 10 Jahre), den wir aus dem Tierheim geholt hatten, ist am Tag vorher total fit durch die Gegend geflitzt. Nachts wollte er noch spielen. Morgens um 5 hat er noch süß an meiner Seite (im Bett) geschlafen. Um kurz vor 6 hat er begonnen zu röcheln und kurz nach 6 ist er gerstorben. Wir sind so traurig, er hatte keine Chance ! Unsere Tierärztin, die ihn eine Woche zuvor noch durchgecheckt hatte ist sehr betroffen. -Thrombose- !!
    So grausam kann das Leben sein. Wenigstens mußte er nicht lange leiden.


  • #8

    Nora (Samstag, 16 November 2019 09:02)

    Meine Mia hatte am 4.11.19 eine Thrombose, um 8 hat sie gefrühstückt und ist dann in den Garten gegangen. Um 9.30 habe ich, im Garten gefunden sie saß und zog sich mit den Vorderbeinen vorwärts. Wir sind sofort zum Tierarzt. Blutbild +Röntgenbild. Das Blutbild bestätigte den Thrombose Verdacht. Nach der Heparinspritze+Schmerzmittel entspannte sie sich. Nachts ging es ihr überhaupt nicht gut, aber sie hat es geschafft. Am nächsten Morgen direkt zur Kontrolle die Thrombose hatte sich gelöst. Die Hinterbeine waren wieder durchblutet und in einem hatte sie Gefühl. Mein Tierarzt meinte sie hätte einen Bandscheibenvorfall. Er hat uns einen Ct Termin und eine sofortige OP empfohlen. In Duisburg haben sie erstmal ihr Herz geschallt ob sie auch die Narkose überlebt. Alles ok, Thrombose kam nicht vom Herz. Beim CT gab es keinen Befund erst als sie es mit Kontrastmittel wiederholt haben. Es hieß das Rückenmark wäre beschädigt und es gab nur eine vorsichtige Diagnose. Wenn sie keine Kontrolle über ihre Blase bekommen könnte, müsste sie immer entleert werden. Es gäbe Katzen die trotzdem wieder laufen könnten... Sie wollten sie da behalten. Da Mia sich furchtbar aufgeregt hat, haben wir sie mitgenommen. Zu Hause atmete sie ganz hörbar aus, als sie endlich wieder auf dem Sofa lag. Einen Tag später konmte sie wieder Urin absetzen. Frass ordentlich und schnurrte wieder. Der empfohlene Akupunkteur machte uns große Hoffnungen, aber sie richtete sich nicht mehr auf. Es hieß das mit dem Laufen dauert mindestens eine Woche. 6 Nächte danach wurde sie sehr unruhig und kriegte wieder Probleme ihre Temperatur zu halten. Sie lag ja auch nur. Habe sie mit Heizkissen gewärmt, sie frass sehr gut Sonntagmorgen hatte sie eindeutig Schmerzen trotz doppelter Dosis beruhigte sich sich nicht. Ich habe mich zu ihr gelegt und sie atmete ganz flach. Mein Wunsch das sie Zuhause einschläft, wurde leider nicht erfüllt, sie begann zu Janken und wir sind zum Notdienst. Aks wir ankamen, lag sie schon im Sterben sie konnten sie nur noch erlösen. Tage später habe ich erfahren das sie Embolien im Rückenmark hatte und der Kampf aussichtslos war und das Kontrastmittel so etwas auslösen kann. Hat da jemand Erfahrungen, ich mache mir ziemliche Vorwürfe. Mein Kater und ich sind so traurig, 9 ist dich kein Alter.

  • #9

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Samstag, 16 November 2019 10:52)

    Da die Katze schon Lähmungserscheiningen hatte bevor der Kontrst-CT gemacht wurde, ist es meines Erachtens nach eher unwahrscheinlich, dass das Kontrastmittel dafür verantwortlich war.
    Vermutlich waren die Embolien an sich die Ursache für die Lähmungen. Es gibt unterschiedliche Arten von Embolien. Beim Hund sind es im Rückenmark sog. fibrokartilaginöse Embolien, d.h. dass Knorpelmaterial aus den Bandscheiben die Gefäße zusetzt. Es gibt auch Fettembolien, Embolien durch klassische Blutgerinsel usw.
    Eine Kontrastmittelgabe ist zur Diagnostik unabdingbar. Auch anaphylakrische Schockgehen u.v.a Nebenwirkungen sind grundsätzlich denkbar, aber so selten, dass der Nutzen des Einsatzes das Risiko überwiegt.
    Da Sie nur das Beste für Ihre Katze, nämlich eine Diagnose, gewollt haben, gibt es keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen. Sonst hätten Sie im Falle eine behandelbaren Ursache keine Chance auf eine adäquate Therapie gehabt. Daher haben Sie doch alles richtig gemacht.

  • #10

    Susanne (Mittwoch, 20 November 2019 23:29)

    Mein Albert ist heute Nacht gegen 1 Uhr über die Regenbogenbrücke gegangen. Er hatte mich vor 8 Jahren, 8 Monaten und 9 Tagen im Tierheim als Dosenöffner ausgesucht. Das gleiche Schicksal wie von Wolfgang beschrieben.. Alles gut bis Abschied innerhalb von 2 Stunden. Er war schon sehr ausgekühlt beim Beteitschaftsarzt , hatte starke Luftnot und konnte das Hinterteil fast nicht drehen. Das rechte Vorderpfötchen war nach innen abgeknickt und er humpelte und kippte um. Unendliche Schmerzen! In unserem Beisein mussten wir ihn gehen lassen und haben versucht ihm die Reise leicht werden zu lassen. Meine Fellnase mit unendlicher Liebe, Treue und Lebenslust fehlt so sehr und es war und ist unbegreiflich.... Seinen Platz im Herzen hat er für immer ,unser nun kleines Sternchen. Es war so überraschend schnell und furchtbar! Danke für die vorgegangen Berichte, nun weiß ich, wir hatten keine Chance!

  • #11

    Julian (Sonntag, 24 November 2019 10:37)

    Wir mussten gestern Abend unseren geliebten Blitz mit nur 7 Jahren einschläfern lassen. Er lag ganz friedlich auf der couch, streckte sich und Strang auf den Boden. Sofort fiel uns auf, dass er seine Hinterbeine hinter sich herzog.
    Er wollte noch zur Tür und raus, er war ein Freigänger. In seinen Pfoten war kein Puls mehr zu spüren. Wir sind sofort in die Notfallklinik gefahren. Der Weg dorthin war ziemlich schlimm, er miaute ganz bitterlich vor schmerzen. In der Klinik wurde unser Verdacht der Thrombose leider bestätigt. In der Klinik verschlechterte sich auch sein Zustand, er begann zu röcheln und bekam schwer Luft. Wir Haben uns dann schweren Herzen dazu entschieden ihn von seinem Leid zu erlösen. Wir konnten uns wenigsten noch von ihm verabschieden und bis zum Schluss bei ihm bleiben. Er musste nicht leiden.
    Leider haben wir diese Prozedur schon mit unserem Kater vorher durchgemacht. Dieser wurde nur 2 Jahre alt. Bei unserem alten Kater, haben wir die Thrombose mit Medikamenten noch kurzfristig abwenden können. Er war nach der Behandlung noch 4 Monate wieder „soweit fit“ und dann kam plötzlich die nächste Thrombose, sodass wir ihn dann auch gehen lassen mussten. Wir hatten keine Chance.

  • #12

    Geoff (Samstag, 07 Dezember 2019 06:56)

    Hallo. Vielleicht kann einer mir meine Gewissensbisse nehmen, ich mache mir seit einer Woche unheimlich Gedanken über den Tod meines geliebten Katers.
    Bei ihm wurde im Alter von 3 Jahren eine Herzkrankheit mit einer Vergrösserung des Herzhofes festgestellt! Er wurde medikamentös eingestellt und hatte bis vor einer Woche keine gravierenden Probleme. Vor einer Woche bekam er ein Blutgerinsel, was schlussendlich seine Hinterbeine lähmte. Schwerenherzens musste ich ihn beim Tierarzt von seinem Leiden erlösen� Seitdem plagt mich der Gedanke, dass ich etwas hätte können unternehmen, wenn ich vor dem Gerinsel ein Termin beim Tierarzt genommen hätte!
    Wäre es dann zu verhindern gewesen?
    Hätte er dann ein zusätzliches Medikament bekommen, um ein Blutgerinsel zu verhindern?

  • #13

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Samstag, 07 Dezember 2019 10:18)

    Gänzlich zu verhindern sind diese Thrombosen nicht. Je nach Stadium und Risiko wird heutzutage das Medikament Clopidogrel als Gerinnungshemmer in der Herztherapie der Katzen eingesetzt.

  • #14

    -pat (Dienstag, 17 Dezember 2019 19:25)

    Heute ist unsere Katze, mit dem Verdacht einer Aortenthrombose verstorben. Gestern Abend Symptome wie schon beschrieben. Nach einer halben Std ging es ihr aber wieder gut. Sie hat gefressen, getrunken und sich normal bewegt. Herzfehler war nicht bekannt. Heute Mittag ist sie von einer Sekunde auf die andere verstorben. Herzmasage und Beatmung konnten nicht mehr helfen. Wir stehen unter Schock

  • #15

    Oskar (Donnerstag, 26 Dezember 2019 18:41)

    Am Weihnachtsabend ist unser lieber Kater gestorben. Erst dachten wir, er hätte ein gebrochenes Hinterbein, weil er es so hinter sich herzog. Er maunzte furchtbar laut. Wir sind sofort in die Tierklinik und als wir ankamen haben wir gemerkt dass er beide Beine nicht mehr bewegen konnte. Nach dem Röntgen wurde die Diagnose sehr schnell gestellt: Thrombose. Dann haben auch wir bemerkt, dass seine Hinterpfoten kalt und waren und schon bläulich anliefen. Er hechelte und hatte große Schmerzen. Aufgrund seines hohen Alters (12J.) und der geringen Erfolgsaussichten riet die Ärztin uns zum Einschläfern. Er ist in unserem Beisein von uns gegangen. Nach den Berichten, die ich hier gelesen habe, bin ich froh, dass wir so schnell gehandelt haben und der Ärztin dankbar für ihren Rat. Wir haben unserem Karte so wahrscheinlich ein sehr langes Leiden erspart. Er fehlt uns trotzdem...

  • #16

    Lidija (Donnerstag, 02 Januar 2020 16:49)

    Wir mußten an Silvester unsere kleine Fee mit gerade mal 1 1/2 Jahren gehen lassen, Diagnose Aortenthrombose. Morgens war noch alles prima und als sie Nachmittags um halb 4 zu mir in die Küche gelaufen kam und sich auf den Boden legte dachte ich noch sie will nur wieder ein Leckerchen abstauben. Als sie das aber nicht fressen wollte und auf einmal anfing zu knurren und zu schreien war mir klar das etwas nicht stimmt. Aus der Küche lief sie noch auf 4 Beinchen aber nicht mal 5 Minuten später zog sie ein Bein nach. Ihre Atmung ging sehr ruckartig und schnell. Ich bin sofort mit ihr in die Tierklinik. Als wir sie dort aus dem Korb holten waren beide Hinterbeine gelähmt und kalt. Die Tierärztin hatte sofort den Verdacht aber hat sie nochmal mitgenommen bevor sie mir dann tatsächlich sage das es wohl eine Aortenthrombose ist und die Chancen für meine Kleine sehr schlecht wären. Da hatte sie auch schon starke Schmerzmittel bekommen und war schon sehr ruhig, ihre Temperatur war viel zu niedrig. Wir hatten zwei Alternativen, sie dort lassen und mit Medikamenten vollstopfen in der Hoffnung das es sich bessert oder sie erlösen. Da sie so ruhig war und entspannt wirkte war die Entscheidung sehr schwer aber es war uns bewusst, das es nur die Schmerzmittel waren und sie ohne nicht so ruhig gewesen wäre. Wir haben uns entschlossen sie zu erlösen und ihr die Tortur zu ersparen. Natürlich stellt man sich immer wieder die Frage ob es die richtige Entscheidung war und man es nicht trotzdem hätte versuchen sollen aber nachdem ich viel im Internet über diese Sache und die Prognosen gelesen habe, denke ich es war richtig so. Es tut unendlich weh und ich werde wohl immer mal wieder einen kleinen nagenden Zweifel haben aber ich hoffe sie weiß, da wo sie jetzt ist, das wir für sie entschieden haben als wir sie in meinem Arm einschlafen ließen.

  • #17

    Petra 1.1.2020 (Samstag, 04 Januar 2020 15:59)

    Unsere Nelly humpelte uns früh entgegen.inerhalb von 20 Minuten verschlechterte Ich ihr Zustand. Sie zog das linke Bein hinter sich her und es rutschte ihr immer weg.Wir führen in die Tierklinik. Dort stellten sie Trombose fest.Es gab lt.Tierarzt keine Heilung mehr für meine Nelly.Wir entschieden uns sie einschläfern zu lassen um ihr die gemeinen Schmerzen zu ersparen.Ich nahm meine Nelly zu mir und ließ sie in meinen Armen einschlafen.Das ist das mindeste was man für sein geliebtes Tier noch machen kann in der letzten Minute noch Geborgenheit geben.

  • #18

    Claudia (Sonntag, 05 Januar 2020 19:14)

    Betty, die wir seit 2Wochen vom kranken Vater zu uns genommen hatten, ist heute wg. der Aortenthrombose eingeschläfert worden. Sie hatte eine lang nicht bekannte Herzerkrankung und dann auch Wasser in der Lunge. Ich kenne die Gedanken um "hätte" und Sorge, etwas falsch gemacht zu haben. Uns allen ist gemein, dass wir unser Tier mochten und nach unserem besten Wissen mit ihm umgegangen sind.

  • #19

    Erika Reussing (Montag, 06 Januar 2020 19:54)

    Ja, auch ich habe meinen Kater Lucien am 03. Januar wegen Aortenthrombose = Embolie einschläfern lassen müssen. Im Oktober fiel mir auf, das mein verfressener Kater auf einmal sein Lieblingsfutter sowie auch Leckerlies nicht wollte, aber trotzdem rausging (Freigänger). Er war schon immer ein eher gemütlicher Kater, selbst als ich ihn mit ca. 1 Jahr aus dem Tierheim (er hatte mich wirklich ausgesucht) geholt habe, war er von Anfang an zwar etwas verspielt aber für sein Alter sehr ruhig und gelassen. Deshalb habe ich es auf sein Alter im Jahre 2019 , als er dann ca. 11 Jahre war, geschoben als er sich noch weniger bewegte, was mir zwar aufgefallen ist, aber erst im Nachhinein ist mir klar, dass das Anzeichen von Herzproblemen waren. Leider! Ich mache mir auch Vorwürfe, wäre ich eher zum Tierarzt, hätte er Tabletten bekommen , hätte er vielleicht länger leben können??
    Jedenfalls hat mein Haustierarzt Ende Oktober eine Herzinsuffizienz diagnostiziert. Es wurden Tabletten verschrieben und ich musste ihn zwangsernähren, aber dann ging es aufwärts. Er machte einen viel fitteren Eindruck und war wieder der Alte. Dann war wieder ein Tag, an dem ich dachte ich muss zum Tierarzt, hatte schon Termin gemacht, aber dann ging es wieder. Dann am 15. Dezember habe ich in morgens rausgelassen und er klopfte irgendwann an seine Katzenklappe, ich machte die Tür auf und er kam mit Mühe und Not hoch und reingehumpelt. Habe ihn sofort mit Arnika C 30 homöopatisch behandelt (ist mir egal was Schulmediziner dazu sagen) und innerst kurzer Zeit ist er zu seinem Futternapf gehumpelt. Bin dann aber trotzdem zum Notdienst eben wegen der Herzerkrankung, ich hatte Angst.
    Der Arzt meinte es könne nichts mit dem Herzen zu tun haben, weil die Hinterläufe warm und nicht kalt waren. Verstauchung, Schmerzmittel. Es ging ihm dann besser. Heute weiß ich, da war auch schon was, vielleicht einfach Glück, das Gerinnsel hat sich vl aufgelöst, keine Ahnung. Auf jeden Fall wog ich mich irgendwie in Sicherheit, war froh, dass er Silvester einigermaßen gut überstanden hatte und dann passierte es am 03. Januar abends kurz vor 19.00. Es war alles wie immer er war lieb, hat mich am PC geärgert, weil er sein Abendbrot wollte, hat seine abendliche Tablette bekommen und gegen halb sieben kam er rein und hat gekotzt, dann ist er in sein Außengehege und weitergekotzt, dann bin ich zu ihm hin und er hat wie am Spieß geschrien, er kam mit seinen Hinterbeinen nicht mehr hoch, diese Schreie , es war so schrecklich. Mein Mann hat ihn reingetragen und das Schreien ging weiter , dann fing er an zu röcheln und die Pupillen wurden immer größer. Ich wusste eigentlich dann was mir bevorstand, habe nur geheult und meinen Mann gebeten zu schauen wegen Notdienst. Gott sei Dank hatte eine Tierärztin bis 19.00 Uhr auf, da konnten wir noch hin. Sie konnte ihn nur noch erlösen, ich war bei ihm und mein Mann auch. Ich habe seinen Kopf gehalten und ihn gestreichelt, auch die Tierärztin war sehr nett und hat sein Köpfchen auf mein Handtuch gelegt.Dann war es irgendwann vorbei. Die TÄ hat ihn in die Box gelegt so schön als würde er schlafen, das hat wirklich geholfen.
    Ich habe die Box in den Keller gestellt, Kerzen angezündet und eine Stunde bei ihm am Totenbett verbracht. Samstag morgen haben wir ihn begraben bei uns, in ein T-Shirt von seiner Mutti eingewickelt, einen Brief von mir mit ins Grab und sein geliebtes Baldriankissen. Nun habe ich eine Laterne mit Kerze, eine Windlicht und ein Blümchen aufgestellt und vom Küchenfenster aus kann ich sein Grab sehen. Ich muss viel weinen, aber er ist in meiner Nähe. Ich werde ihn nie vergessen, er war mein Seelenkater. Aber irgendwann wenn die Zeit reif ist..... werde ich vielleicht wieder ausgesucht und mein Lucy wird nichts dagegen haben, das weiß ich. So ein lieber Kater.
    Immerhin hatte er 10 schöne Jahre bei uns und wurde umsorgt , aber viel zu früh musste er sterben.

  • #20

    Petra 1.1.2020 (Dienstag, 07 Januar 2020 13:58)

    Ich hatte am 1.1.2020 aus dem gleichen Grund meine Nelly verloren.Beim Schreiben war ich emotional so aufgeregt,dass mir leider beim Schreiben Fehler unterlaufen sind.Ich kann Frau Reussing nachfühlen ,denn ich weine jetzt noch viel und ohne meineNelly erkenne ich mein eigenes Zu Hause nicht wieder.Aber es ist ein Trost zu wissen dass es mir nicht allein so geht.l.g

  • #21

    Nathalie (Dienstag, 21 Januar 2020 07:30)

    Wir haben gestern unseren Kater wegen Aortenthrombose einschläfern lassen. Ich fand ihn nach unserer Arbeit draußen unter unserer Treppe. Seine Beine waren total steif und eiskalt. Seine Vorderläufe eingeknickt. Seine Atmung schwach und er hat nur noch ein wenig miaut. Er hat zuvor erbrochen und ist durch die Lähmung seiner Hinterbeine von der Treppe gestürzt und hat sich seine Beine verletzt. (So denken wir zumindest) Als wir ihn gefunden haben, hat er uns kurz angesehen. Später beim TA noch mehrere Male schmerzhaft miaut. Ist es möglich eine Aussage zu treffen, wie lange er leiden musste? Muss ich davon ausgehen, dass bereits mehrere Stunden vergangen waren? Ich suche nach Antworten, um mit den "offenen" Ende abschließen zu können.

  • #22

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Dienstag, 21 Januar 2020 09:20)

    Nein, dass lässt sich leider nicht beantworten.

  • #23

    Nadine (Sonntag, 23 Februar 2020 20:01)

    Ich habe meinen kleinen Engel am 19.02. auf die selbe Weise verloren. Sie hatte ein stolzes Alter von 17 Jahren. Ich vermisse sie jeden Tag. Die Schreie von ihr, aufgrund ihrer Schmerzen, waren unerträglich und ich höre sie heute noch.

  • #24

    Claudia (Samstag, 21 März 2020 14:27)

    Erst heute musste ich meinen geliebten
    Kater Samy wegen einer Aortentrombose
    einschläfern lassen. Ohne Vorwarnung es kam
    ganz plötzlich heute morgen zu den Symptomen,
    Beine bewegungslos und kalt, starkes röcheln,
    jetzt ist er erlöst, er fehlt mir so.

  • #25

    NELLY (Mittwoch, 25 März 2020 19:43)

    Ich kann Dir nachfühlen,habe es selbst durch.Es war genau so wie bei Dir ohne Vorwahrnung.Sie fehlt mir nach 3 Monaten noch so als wäre es gestern.l.g

  • #26

    Silvia (Montag, 06 April 2020 13:36)

    Leider muss ich mich Euch auch anschließen. Meinem Jamie erging es am 19.3. genau so. Nie krank...ich fand ihn auf der Terrasse mit gelähmten Hinterläufen. Ab zum TA---der meinte einschläfern. Dann bin ich noch 40 Kilometer in die Klinik gefahren. Er hatte Schmerzen und röchelte mittlerweile. Die Ärztin nahm mich sogar in den Arm (trotz Corona) und was sehr mitfühlend. Ich habe ihn gehen lassen. Er fehlt mir unendlich und den anderen auch. Habe ihn mitgenommen. Einfach nur schrecklich. Mein Trost ist das er friedlich eingeschlafen ist. Aber es tat und tut noch verdammt weh.

  • #27

    Jasmin (Freitag, 10 April 2020 20:29)

    Ich fühle so mit euch :( auch ich musste am 18.03 einen meiner beiden Katzen gehen lassen. Vor ca. vier Jahren wurde bei beiden HCM im hochstadium diagnostiziert. Die Prognose war nicht gut da einer sogar Wasser in den Lungen hatte etc. Durch die Medikamente ging es aber wieder schnell bergauf. Aus dem nichts konnte mein Kater aufeinmal seine Hinterbeine nicht mehr bewegen und hat laut miaut ich wusste sofort was los war da es ja einer der Risiken der HCM ist. Mein Kardiologe hat noch versucht das Gerinsel aufzulösen aber es hat sich leider nichts getan :( und somit musste ich ihn gehen lassen. Er war leider erst 8 Jahre. Dennoch bin ich sehr dankbar für diese Zeit da die Prognose vor vier Jahren wirklich nicht gut war. Er wird immer in meinen Herzen bleiben und eines Tages sehen wir unsere geliebten Katzen wieder.

  • #28

    Jürgen (Dienstag, 21 April 2020 15:51)

    Heute ist mein über alles geliebter Kater Seppi über die Regenbogenbrücke gegangen.Auch er hatte eine Aortenthrombose.
    Das ganze passierte von einer Minute auf die andere.Erst übergeben dann die Lähmung seiner Beine und dann die Schmerzensschreie.Ich bin sofort zum Tierarzt aber für meinen SEPPI gab es leider keine Hilfe mehr.Es war also seine letzte Nacht an meiner Seite.Jetzt werde ich ihn dann begraben aber in meinem Herz wird er für immer seinen Platz behalten.Seppi es tut so verdankt weh.Du warst so ein toller Kater.

  • #29

    Steffi (Mittwoch, 22 April 2020 06:49)

    Gestern Abend ist unsere Mortje gestorben. Sie war 19 Jahre alt und hatte bis auf Blasenprobleme und Blasenentzündungen keine Vorerkrankungen. Sie war noch am Abend zuvor beim Tierarzt wegen dieses Problems. Dort hat sie eine Buscopanspritze zur Entkrampfung und Antibiotikum bekommen. Dies hat bislang immer geholfen, wenn sie eine Blasenentzündung hatte. Sie war deshalb auch etwa 1- 2 x im Jahr beim TA und die Therapie hat mit speziellem Futter immer angeschlagen. Gestern morgen konnte dann plötzlich nicht mehr richtig gehen. Es wurde schnell schlimmer, so dass sie irgendwann nur noch gekrochen ist und auch nur noch schlecht atmen konnte. Ich habe sofort die Tierärztin angerufen, jedoch konnte sie nicht mehr helfen. Ich vermute nun, dass sie im Verlauf der Nacht neben der Blasenentzündung eine Thrombose hatte. Trotzdem sie ein hohes Alter hatte, sind wir sehr traurig und fragen uns natürlich auch, ob wir irgendwas vorher übersehen haben und ihr noch hätten helfen können.

  • #30

    Bärbel (Sonntag, 17 Mai 2020 22:57)

    Wir haben schon viele Tiere aufgenommen und gerettet,darunter auch Katzen und Kater.Da alle unsere Tiere Freigänger sind,ist es für uns um so schlimmer, wenn sie eine Aortenthrombose bekommen haben,da wir sie nicht immer direkt gefunden haben! Bis jetzt waren es ausnahmslos nur Kater,die daran gestorben sind,oder die wir deswegen einschläfern lassen musten.Deshalb habe ich so große Angst wieder einen Kater aufzunehmen, weil ich vorher schon denke,dass fast alle Kater das irgendwann bekommen. Wir hatten schon Kater,die es mit 3 Jahren bekommen haben und der letzte war 10 Jahre.Warum bekommen es meistens Katerund selten Katzen?Wir haben so viel Geld für die Tiere ausgegeben und dann kamen die Aortenthrombosen.Sollten wir prophylaktisch bei einem Kater lieber vorgehen und ihm von klein auf Clopidogrel geben? LG

  • #31

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 18 Mai 2020 10:05)

    Wenn Sie das Risiko minimieren möchten, dann sollten Sie regelmäßig das Herz mittels Ultraschall untersuchen lassen. Insbesondere bei Risikorassen. Es betrifft ja nur herzkranke Tiere.
    Wenn die dem Krankheitsstadium gemäß therapiert werden, dann ist das Risiko auch nicht so hoch.
    Auf keinen Fall Clopidogrel prophylaktisch.

  • #32

    Susanne (Montag, 25 Mai 2020 17:19)

    Auch ich musste am Samstag, meine Lissy 10 Jahre von jetzt auf gleich einschläfern lassen, am Morgen noch fit und gesund und abends , dann tot, Sie hatte allerdings vorne die Rechte Pfote gelähmt! Ich dachte Sie wäre gefallen und hätte sich die Pfote gebrochen, aber dem war dann leider nicht so. Sofort in die Klinik( 45 Minuten Autofahrt) eine Qual , mit lautem Weinen der Katze und gehächel, werde ich nie vergessen! Sie hat immer wieder versucht
    Ihre Pfote ab zu beissen ! Sie war nicht mehr wie sie selbst vor lauter Schmerz. Ich werde sie so vermissen und immer im Herzen haben! Werde auch keine mehr bekommen. Man leidet so mit!,,

  • #33

    Sabine Zimmer (Donnerstag, 28 Mai 2020 09:18)

    Am 20.05. müsste ich meinen süßen Cupper über die Regenbogenbrücke wandern lassen. Ich hatte vor 3 Jahren Cupper aus dem Tierheim geholt.. Einen Kartäuser. Er war bei uns am 20.5. Früh Fidel, spielte, hat gefressen und spaziert im Garten herum. Am Nachmittag haben wir ihn gesucht und fanden ihn. Cupper röchelte und hatte furchtbare Schmerzen, ein sofortiger Besuch beim Tierarzt bestätigte de. Verdacht auf eine Aortenthrombose. Wir konnten ihm nicht helfen.... Es ist so traurig aber ich tröste mich, wir haben ihm drei wunderschöne Jahre geboten, das ist mein Trost..

  • #34

    PETRA 30.5.2020 (Montag, 01 Juni 2020 14:19)

    Hallo Susanne,dass mit Deiner Lissy hat mich sehr bewegt .Ich habe meine Nelly wegen der gleichen Krankheit im Januar einschläfern lassen müssen.Ich bin heute noch nicht drüber hinweg weil es schon die 2 Katze mit dieser Krankheit ist.Eins steht für mich fest holen würde ich mir keine Katze mehr weil das Emotionale und die Traurigkeit ein so schadet das man bald selbst davon krank wird.Jedoch mache ich Ausnahmen sollte mal ein Notfall eintreten und eine Katze meine Hilfe brauchen dann werde ich nicht wegschauen.einen l.g Petra

  • #35

    Frauke (Mittwoch, 03 Juni 2020 23:51)

    Meine Katze Boncuk, hat vor 4 Wochen Nachmittags, plötzlich geschrien vor Schmerzen, und konnte hinten links kaum noch laufen. Das Bein war wie gelähmt. Bin sofort zum TA , musste auch nicht lange warten, was ich super fand . Ultraschall, Röntgen, und Blutbild gemacht .Diagnose: Herzmuskel Vergrößerung , Wassereinlagerungen , Schilddrüsenüberfunktion , eventuell, Bandscheiben Vorfall, und das Schlimmste Thrombose im linken Hinterbein . Die Tierärztin sagte , das es ungewöhnlich wäre , wenn es nur ein Bein betrifft.... Behandlung mit Onsior Schmerztablette ( die frisst sie gerne ) und Clopidogrel Blutverdünner, und Thyreoidea comp globoli . Bis vorgestern war alles gut , gehe zwischen durch mit ihr zur Osteopathie, hat ihr sehr geholfen. War schon fast wieder die " alte " außer das sie hinten links noch etwas durchtrittig ist . Aber vorgestern sah es so aus , als müsse sie sich übergeben, hat sie aber nicht , sondern nur ganz schrecklich gehustet, den Kopf, mit herausgestreckter Zunge hin und her pendeln lassen . Ich hatte Angst, das sie einen Herzinfarkt , oder was auch immer hat . Bin ja kein Tierarzt... Und seid dem , geht es ihr viel schlechter ! Sie spielt noch , aber nicht mehr mit Begeisterung...
    Frisst wenig . Ich habe Angst davor, das sie noch mal solche Schmerzen hat..... Aber ich habe auch Angst vor der Entscheidung, sie einschläfern zu lassen.... Und ich habe schon mein Leben lang Katzen, und musste diese Entscheidung schon öfter treffen. Immer wieder schrecklich

  • #36

    Dr Daniela Ungar (Montag, 08 Juni 2020 14:10)


    Wir haben unsere 14 jährige Katzendame im Januar frühmorgens mit gelähmten Hinterpfoten vorgefunden.
    Zuerst haben wir gegoogelt und sofort die so häufige Diagnose Thromboembolie bekommen, die unser Tierarzt telefonisch bestätigte.
    Da wir beide Ärzte (Für MenschenJ) sind, mein Mann Kardiologe ist und genau diese Krankheiten behandelt, fiel es uns schwer, dem Rat des Tierarztes zu folgen und unser Familienmitglied ohne Therapieversuch innerhalb von Minuten als verloren zu erklären und „zu erlösen“.
    Ich konnte sie mit 1 tropfen eines starken Schmerzmittels so beruhigen, dass sie friedlich und still in unserem Bett lag, wo die ganze Familie den ganzen Tag bei ihr blieb und beruhigend um sie war, in der Hoffnung, dass sie selbst entscheidet, zu gehen.
    Wir legten ihr eine Wärmflasche zu den Beinen um die Abkühlung durch den Blutstopp hintan zu halten und die Blut Zirkulation irgendwie zu erleichtern und entschlossen uns, solange sie keine Schmerzen zeigt, eine Therapie, wie wir sie mit unseren menschlichen Patienten in diesem Falle durchführen würden zu starten.
    Da sie tachykardesVorhofflimmern hatte (schneller unregelmäßiger Puls) und uns klar war, dass sie also offenbar aufgrund dieses Herzproblems auch die Thrombose hatte, besorgten wir ihr sofort einerseits ein niedermolekulares Heparin (Lovenox) zur Injektion unter die Haut und Plavix oral und andererseits zur Verlansamung und Effizienzsteigerung des kranken Herzens Betablocker und ACE Hemmer. Das alles natürlich in Minidosis umgerechnet auf ein 4 kg Lebewesen.
    Sie fraß sogar noch am selben Tag und als ich sie anschließend über ihr Kistel hob (da die Hinterbeine sie ja nicht trugen) urinierte sie sogar und zeigte uns damit die wichtige Tatsache an, dass ihre Niere ok war!
    Unser Tierarzt gab uns grünes Licht weiter zu tun, da sie offensichtlich keine Schmerzen zu haben schien und so behandelten wir sie weiter mit täglicher Lovenox s.c und ins Essen gemischter Herztabletten. Nach 3 Tagen war sie schon wieder, zwar humpelnd, aber selbstständig bewegungsfähig, nach 5 Tagen schien die Durchblutung beider Hinterbeine wieder komplett und ohne Reststörung intakt zu sein.
    Das ist jetzt genau 5 Monate her, wir hören sie mit dem Stethoskop regelmäßig ab um sicherzugehen, dass sie einen normalschnellen und regelmäßigen Puls hat, sie bekommt täglich ihre Spritze und ihre Medikamente und es geht ihr blendend!

    Diesen Umstand möchte ich gerne teilen und auch gerne die fachkompetente Meinung einholen, welche Erfahrungen mit solchen Maßnahmen bereits gemacht wurden

    So viele KatzenliebhaberInnen mussten ihre Lieblinge einschläfern lassen.Mit einer etwas ausgefeilten Therapie und selbst mit Einschulung zur Spritze, kann man vielleicht doch diese so häufige Erkrankung, zumindest soweit aus heutiger Sicht beurteilbar, für einige Monate gut behandeln. (Wie viele Menschen lernen, sich selbst oder Verwandten eine subcutanspritze zu geben, wenn nötig. Das würden die meisten für ihre Katze auch tun)
    Natürlich ist die tägliche Spritze ein Erschwernis, wobei es den Katzen offenbar nicht wehtut, insbesondere im Nackenbereich, wo in Urzeiten die Mütter ihr Junges ja mit den Zähnen getragen haben..
    Einfacher wäre es jedenfalls, insbesondere wenn in Abwesenheit doch mal jemand zum Füttern kommt, dem das Spritze geben nicht zugemutet werden kann, wenn es rein über Tabletten möglich wäre, eine ausreichende Blutverdünnung herbeizuführen.

    Gibt es dazu Studien oder -angelehnt an die Entwicklung in der Humanmedizin-mit den neuen Substanzen (NOAKS) Erfahrungen, wie eine orale Antikoagulation bei Katzen nach TE empfohlen ist?
    Mit herzlichen Grüßen aus Wien
    Daniela

  • #37

    Bianca (Samstag, 13 Juni 2020 02:23)

    Wir haben heute unseren süßen und geliebten Kater Kimba mit 11 Jahren wegen einer urplötzlichen Aortenthrombose über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen.
    Wir haben den 87. Geburtstag meiner Oma im Garten gefeiert. Kimba war dabei und posierte genüßlich in der Sonne, genoss die Aufmerksamkeit. Er räkelte sich voller Wonne, ließ sich das Bäuchlein kraulen. Alles war wunderbar.
    Knapp eine Stunde später fanden wir ihn am Straßenrand, er konnte seine Hinterbeine nicht mehr bewegen und schrie vor Schmerzen. Wie dachten zuerst, er sei angefahren worden.
    Wir sind sofort in die Tierklinik, wo die Aortenthrombose festgestellt wurde. Wir haben ihn erlösen lassen, weil die Chancen auf Heilung praktisch gleich Null waren und wir ihn auf keinen Fall leiden lassen wollten.

    Das war die schlimmste Fahrt, die ich je zu einem Tierarzt erlebt habe. Er schrie vor Angst und Schmerzen, ihm war übel, er erbrach sich mehrmals, kotete sich ein.

    Es ist schrecklich, ein geliebtes Tier so schnell und unerwartet zu verlieren, und das auch noch mit so vielen Schmerzen.
    Wir sind nur unendlich dankbar dafür, dass wir ihn - als leidenschaftlichen Freigänger - praktisch sofort gefunden haben und er nicht länger als unbedingt nötig leiden musste! Er hat regelmäßig weite Streifzüge durch die Nachbarschaft unternommen. Nicht auszudenken, wie sehr er gelitten hätte, wenn wir ihn nicht sofort gefunden hätten.
    Er war unser „weisser Löwe“. Wir werden ihn nie vergessen.

  • #38

    Dupse (Mittwoch, 01 Juli 2020 00:01)

    Gestern mussten wir unseren Kater IRAS (11 Jahre, British Kurzhaar) einschläfern lassen.
    Tags zuvor waren wir gerade aus dem Urlaub zurück, unsere Nachbarn hatten 10 Tage die Katzen versorgt, die waren gut drauf.
    Vormittags sauste Iras noch durch die Wohnung, plötzlich konnte er seine Hinterbeine nicht mehr bewegen.
    Tierarzt diagnostizierte Aortenthrombose, keine Durchblutung der Beine, kein Schmerzempfinden, blaeulich verfaerbte Pfoten - keine Behandlung möglich.
    Wir waren völlig schockiert, konnten das einfach nicht annehmen, sind noch in die Tierklinik gerast, selbe Diagnose, wir erloesten ihn dort.
    Heute haben wir ihn in unserem Garten begraben.
    Es blieben Zweifel, ob wir richtig gehandelt haben.
    Erst nach dem Lesen der vielen Beiträge und Einzelschicksale sind wir beruhigt, wir haben unserem Liebling schlimme Schmerzen erspart.
    Die unendliche Traurigkeit bleibt. Wir und unsere beiden anderen Katzen sind förmlich paralysiert, von 100 auf NULL, das tut so sehr weh.
    Jetzt bleibt die Angst, dass unsere beiden anderen Lieblinge (auch BKH, 8 und 15 Jahre alt) ein analoges Schicksal erleiden und wir vielleicht gerade nicht vor Ort sind.

  • #39

    Susanne (Freitag, 10 Juli 2020 17:18)

    Vorgestern abend schleppte sich unser Kater Moritz schreiend durch die Katzenklappe, konnte die Hinterbeine nicht mehr bewegen. Wir sind sofort zur Notfallsprechstunde des Tierarztes gefahren, auch wie bereits beschrieben begleitet von dem jämmerlichen Lauten und Hecheln unseres geliebten Katers. Aortenthrombose, Herzerkrankung war dir Aussage der Tierärztin. Verwunderung meinerseits da der Check vor einem halben Jahr keine Auffälligkeiten des Herzens zeigte. Nun aber riesig vergrößerter linker Vorhof... Wir wurden über die miesen Prognosen aufgeklärt und entschieden uns dafür, Moritz erlösen zu lassen... Einfach nur schrecklich eine solche Entscheidung in so kurzer Zeit treffen zu müssen...

    Wie geht es Ihrer Katze Dr. Dabiela Ungar? Ist die Therapie weiterhin erfolgreich?

  • #40

    Daniela Ungar (Donnerstag, 16 Juli 2020 13:50)

    Liebe Susanne, unserer Katze geht es nach wie vor gut. Sie hat zwar nach wie vor Vorhofflimmern, aber offenbar schützt Sie unsere Blutverdünnung davor, erneut eine Thrombose zu bekommen. Wie lange das stabil bleibt, kann man nur abwarten- aber immerhin ist es jetzt über ein halbes Jahr gut gegangen...
    Ich denke, die einzelnen Fälle sind trotz gleicher Diagnose nicht vergleichbar, Meistens ist sicherlich eine Therapie nach erfolgter Thrombose bereits zu spät.
    Aber trotzdem ist es wert, eine medikamentöse Anpassung bei dieser häufigen und bisher scheinbar unbehandelbaren Erkrankung durch die Veterinärmedizinische Forschung in Betracht zu ziehen...

  • #41

    Susanne (Donnerstag, 16 Juli 2020 15:16)

    Liebe Daniela, danke für die Antwort, es freut mich, dass die Therapie hilft und ich drücke die Daumen, dass es Ihrer Katze weiterhin und noch lange gut geht...

    Das Thema wird mich bestimmt innerlich noch eine Weile beschäftigen. Man versucht ja doch die Frage zu klären, ob man einen alternativen Versuch hätte wagen sollen. Allerdings hat die Tierärztin nicht mal einen Ultraschall mit Moritz durchführen können, weil er so außer sich war. Leider haben wir uns gefügt, als sie uns rausgeschickt hat. Vielleicht hätte unsere Mithilfe bei der Untersuchung ihn doch etwas beruhigt. Oder man hätte noch etwas auf die Wirkung des Schmerzmittel gewartet... Also keine Ahnung, ob es zu spät war für den Versuch einer Therapie. Wir hätten auch in die nächste Stadt fahren müssen, 50 km entfernt...
    Für eine Weiterbehandlung hätte ich in jedem Fall mutige, kompetente, optimistische Begleitung durch einen Tierarzt gebraucht. Und ein Tier was eine regelmäßige Medikamentengabe toleriert. Die Voraussetzungen, vor allem letztere waren in unserem Fall leider nicht gegeben. Ach trotzdem tragisch und sehr traurig, so versuchslos zu resignieren...

  • #42

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 16 Juli 2020 17:32)

    Es muss sich niemand einen Vorwurf machen, eine Katze mit Aortenthrombose ohne weitere Diagnostik und Maßnahmen direkt zu euthanasieren. Im Gegenteil. Es ist ein höchstgradig schmerzhaftes Geschehen und die Langzeitprognose ist ungünstig.
    Bei den wenigsten Katzen, die mit Aortenthrombose vorgestellt werden, ist die zugrundeliegende Herzerkrankung überhaupt bekannt. Oft ist es das erste Symptom.
    Bei Katzen mit bekannter Diagnose und entsprechend großen Vorhöfen wird ja im Rahmen der Therapie auch Clopidogrel eingesetzt. Die Überlebenszeit wird damit verlängert.
    Sollte ein Therapieversuch gestartet werden, so steht die Schmerzmedikation im Vordergrund.
    Eine aktive Thrombolyse mittels gewebespezifischem Plasminogenaktivator oder Streptokinase ist nicht ratsam. Studien konnten nachweisen, dass die Letalitätsrate nach der aktiven Thrombolyse sehr hoch (etwa 50 %) und somit kontraproduktiv ist. Man geht davon aus, dass die aktive Thrombolyse zu relevanten Reperfusionsstörungen führt und den Patienten daher destabilisiert.
    Zudem wurde eine aktive mechanische Thrombolyse mithilfe spezieller Katheter bei Katzen beschrieben. Dabei wird ein Katheter bis zum Thrombus vorgeführt und dieser durch Spülung und Absaugen entfernt. In einer Studie wurden 6 Katzen auf die beschriebene Weise therapiert. Bei 5 Katzen konnte der Thrombus entfernt werden. Jedoch konnten nur 3 der 6 Katzen aus der Klinik entlassen werden, die anderen starben an den Folgen des Eingriffs. Die aktive mechanische Thrombolyse ist daher ebenfalls nicht empfehlenswert.
    Das Wachstum des Thrombus sollte aber mithilfe von Heparin verhindert werden. Dazu liegen diverse Heparin-Protokolle vor.

  • #43

    Gisela (Donnerstag, 23 Juli 2020 18:02)

    Vorgestern ist mir das Gleiche, unfassbare geschehen. Am Abend des 20. Julis war mein geliebter Kater "Rocky" noch putzmunter, am nächsten Morgen konnte er seine Hinterbeine nicht mehr bewegen. Auch er hatte sehr starke Schmerzen. Ich fuhr zum Tierarzt, der mir gleich sagte, es handelt sich wohl um eine Aortenthrombose, schickte mich auch gleich in die Tierklinik. Unterwegs raste sein Herz immer mehr und er begann zu röcheln. Wie ich später erfahren habe, hatte er Wasser in der Lunge. Ich hatte von dieser Krankheit überhaupt keine Ahnung und war auch fest der Meinung mein Rocky wird wieder gesund. Leider kam dann das furchtbare Ergebnis, daß er in einem sehr schlechten Zustand ist und ich ihm viel Leid ersparen kann, wenn ich ihn einschläfern lasse. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Ich habe erst vor gut 4 Monaten meinen geliebten Hund verloren. Rocky zu Liebe habe ich dann zugestimmt.
    Rocky war für mich wie ein kleines Kind. Seine Mutter hatte ihn nicht angenommen, mein Sohn und ich zogen ihn mit der Flasche groß. Er verfolgte mich überall hin. Saß ich z.B. am Computer, legt er sich zu mir auf den Drucker. Er war immer neben mir. Im September wäre er 5 Jahre alt geworden. Ich werde mir auch keine Tiere mehr aus dem Tierheim holen, ich ertrage diesen Schmerz beim Tod des Tieres nicht mehr.

  • #44

    Corinna Menzi-Dröst (Sonntag, 02 August 2020 15:01)

    Unser Kater Balou (10 Jahre) hatte im Dezember 2019 eine Aortenthrombose die wir früh morgens bemerkt haben. Wir sind sofort mit ihm zum Tierarzt gefahren. Dort wurden ihm Blutverdünner und Schmerzmittel verabreicht. Abends haben wir erfahren, dass eine Herzerkrankung die Thrombose verursacht hat. Wir haben ihn wieder mit nach Hause genommen und ihm immer wieder die Hinterpfoten massiert. Er bekommt seitdem Clopidogrel und ein Herzmedikament. Es hat ca. zwei Monate gedauert bis er wieder "normal" laufen konnte. Inzwischen ist er fast wieder der Alte. Er hat durch die Thrombose noch einen Nierenschaden bekommen und muss jetzt Nierendiätfutter essen. Aber alles in allem sind wir froh über jeden Tag mit ihm und darüber, dass wir ihn nicht direkt einschläfern lassen haben. Und wir sind sehr dankbar über unsere tolle Tierärztin, die ihn nicht gleich aufgegeben hat.
    Mir war wichtig hier auch eine positive Erfahrung zu teilen. Liebe Grüße aus Ostfriesland

  • #45

    Petra (Mittwoch, 05 August 2020 16:09)

    Man kann nur von Glück reden auf so einen Tierarzt zu treffen.Ich hatte da leider mit meiner Katze mit dieser Krankheit kein Glück vom emotionalen her gesehen.Uns kam es so vor als wenn dieser Tierarzt mehr mit seinem Schnupfen zu tun hatte als wie mit unserer Katze.Nur ein Beispiel....Er hatte an allen 4 Pfödchen Blut genommen und danach festgestellt das er am erkrankten Pfödchen das ja garnicht machen kann.Beim Röntgen habe ich meine Katze von weitem durch 2 Türen Schreien hören.Muss aber dazu sagen meine Katze hatte noch keinerlei Schmerzen.Ich habe sie in einem ruhigen Zustand in die Klinik gebracht.Nur die Hinterbeine waren ausgestreckt und sie konnte sie nicht bewegen.Das beschäftigt mich heute noch diese Untersuchung und Einschläferung .Aber leider war auch am 1.1.2020 keinerlei Bereitschaft organisiert,so das wir gezwungen waren in diese Tierklinick in ein angrenzendes Bundesland zu fahren und wegen dem Feiertag unserer Tierarzt Urlaub hatte.

  • #46

    Pia (Mittwoch, 19 August 2020 10:01)

    am 4. Juli 20 verstarb unser so liebevoller Kater an der Aortenthrombose, ich hatte zuvor noch nie etwas von einer solchen Krankheit gehört. Wir hatten auch keine Anzeichen gemerkt. Er war wie immer. Dann an diesem Samstag, ein ganz normaler morgen mit schmusen im Bett und Kämmen vorm runtergehen, lag er auf einmal schreiend im Hof und ich dachte erst er wäre angefahren worden. Unsere 2. Katze ist um ihn herum und wusste so gar nicht was sie machen soll. Wir haben direkt den Tierarzt angerufen und ich muss sagen, er wartete schon an der Tür als wir ankamen. Wir haben unseren Schatz von den schmerzen erlöst, denn ich hätte es nicht übers Herz gebracht in weiter so schreien zu sehen. Das macht mir und meinem Mann immer noch zu schaffen, so ein sinnloser Tod. Er war gerade mal 13 Jahre alt und machte einen immer noch fitten Eindruck. Er hat eine Lücke in unserem Herzen hinterlassen. Diesen gemeinen Tod werden wir so schnell nicht verkraften. Auch unsere 2. Katze ist immer noch in Trauer, obwohl wir ihr Friedolin zeigten und sie sich verabschieden konnten.

  • #47

    Herbert (Montag, 24 August 2020 09:53)

    Auch ich mußte heute meinen besten Freund einschläfern lassen. Die Klinik sagte mir es gebe keine Chance mehr. Er konnte heute morgen seine Hinterpfoten nicht mehr bewegen. Er war 14 Jahre alt. Gestern rannte er noch die Treppe hoch ins Schlafzimmer und machte noch Faxen auf dem Bett. Ich hatte aber schon in der Vergangenheit beobachtet das er schon mal hinten weg geknickt ist. Und einmal konte er ca für eine Minute seine hinterpfoten nicht bewegen da dachte ich sie wären nur eingeschlafen. Aber ich meine ab diesen Zeitpunkt konnte er nicht mehr richtig springen. Auf dem Kratzbaum war er auch schon lange nicht mehr. Ich dachte das lege am Alter. Geschrien hat er aber nicht. Ich habe nie etwas gehört. Es tut so weh weil ich ihn so liebte. Er war wie ein Hund, saß immer in meine nähe, stubste mich mit sein Pfötchen an wenn er geschmußt werden wollte. Ich brauchte nie einen Wecker, er weckte mich jeden morgen pünktlich. Es kam heute so plötzlich da ich die Zeichen nicht richtig erkannte. Selbst gestern machte er noch einen Eindruck als ginge es ihm gut.Ich bin in Gedanken bei ihm und werde es immer sein. Mache es gut mein lieber Freund.

  • #48

    Herbert (Dienstag, 25 August 2020 12:02)

    Die Nacht war furchtbar da er nicht da war. Ich bin um 2 aufgestanden und meine Gedanken waren wieder bei ihm. Er sitzt sonst morgens immer vor seinen Napf und wartet, heute war er nicht da. Ich bin momentan zu nichts fähig, meine Gedanken kreisen, ich mache mir Vorfürfe ob ich ihn nicht hätte helfen können. Ich bin so tief-traurig und komme da nicht mehr raus. Ich hätte nie gedacht das ich einen Kater so lieben könnte. Wir haben ihn gestern Mittag noch beerdigt in einem Tiersarg auf dem Tierfriedhof. Er lag in dem kleinen Sarg als würde er schlafen.

  • #49

    Anita (Dienstag, 25 August 2020 22:18)

    Ich kenne Das.Habe es auch durchlebt.Aber Du musst an Dich jetzt denken .Es macht Dich nur krank.Das einzige was mir geholfen hat ist ,dass ich mir nach 5 Wochen ein neues Kätzchen geholt habe .So langsam war die Ablenkung da und die Freude kam auch in kleinen Schritten zurück.Aber in Gedanken ist die geliebte Katze immer präsent aber Du wirst sehen die neue Katze wird Dir helfen .Mir hat sie gut getan auch wenn man sie für den Moment nicht annehmen möchte .Aber sie war eine grosse Hilfe.Und es geht alles weiter und zieh Dich nicht zu weit runter.Es schadet Dir .

  • #50

    Who cares... (Samstag, 26 September 2020 20:24)

    Habe heute mitbekommen das meine Katze thrombose hat und habe jetzt Angst das sie stirbt sie ist zwar eine Kämpferin aber ich will sie nicht leiden lassen �

  • #51

    Susanne Krieg (Freitag, 02 Oktober 2020)

    An who cares....:
    Corinna Menzi-Dröst schrieb weiter vorn davon wie ihre Katze nun behandelt wird. Vielleicht ist das ein Ansatz für Ihre Katze?

  • #52

    Birgit Korte (Mittwoch, 14 Oktober 2020 13:38)

    Den Einträgen nach befürchte ich schon das schlimmste bei unserer Katze Sheila ( 16 ) . Sie läuft seit dem Wochenende nicht mehr und schleift ihr Hinterteil mit. Tierärztlicher Notdienst am Samstag hatte gar keine Erklärung dafür, außer, es könnte neurologisch sein. Nach 170 € zahen hat man und mit Schmerzmittel nach hause geschickt. Morgen müssen wir dann nochmal hin.
    Ganz schlimm grad an der Sache ist, das wir uns vor 3 Wochen schon von unserem 17 einhalb Jahre alten Hund verabschieden mussten. Ich möchte es nicht nochmal haben

  • #53

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Mittwoch, 14 Oktober 2020 14:13)

    Die Diagnose ist eigentlich so eindeutig und die Katzen schreien meistens erbärmlich.
    Hat Ihre Katze kalten bläuliche Hinterpfoten/Ballen?
    Das kann ein Notdienst eigentlich nicht falsch deuten.
    Sollte Ihre Katze dennoch gelähmt sein, so kann ich Ihnen nur raten, sofort eine Klinik aufzusuchen, um keine wertvolle Zeit zu verlieren, um vielleicht noch eine Wiederherstellung erzielen zu können.

  • #54

    Marion Marx (Samstag, 24 Oktober 2020 12:56)

    Samstag 24.10.20.20

  • #55

    Marion Marx (Samstag, 24 Oktober 2020 14:07)

    Uns ist das gleiche Schicksal ergangen.
    Wir haben unsere geliebte Katze Bieli vor vier Tagen auch einschläfern lassen müssen.
    Schweren Herzens
    Sie hatte auch eine Aortenthrombose und Wasser in der Lunge
    Sie war erst 9 Jahre alt.
    Am Abend zuvor war alles ganz normal keine Auffälligkeiten.
    Sie legte sich schön in Ihr Körbchen.
    Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und hörte einen ganz komisches miauen dass mir fremd war.
    Wir haben auch noch einen Kater von 7Jahren und ich habe erst gedacht vielleicht haben sie sich ein bisschen gezankt oder so.
    Bin dann gleich runter da sass sie auf der untersten Stufe der Treppe bin über sie gestiegen und sie ist schön sitzen geblieben.
    Da habe ich noch nichts bemerkt was los ist.
    Hab dann die Haustüre aufgemacht unser Kater ist rausgegangen.
    Dann plötzlich stieg unsere Katze auf und sie schleifte Ihr komplettes Hinterteil hinter sich her das war schrecklich mit anzusehen.
    Habe die Hände über den Kopf und los geheult und überlegt was ist mit Ihr passiert alles mögliche ist mir durch den Kopf gegangen ein Unfall aber sie war doch im Haus kann nicht sein dann habe ich auch gleich an einen Schlaganfall oder sowas gedacht wegen der Lähmung.
    Zum Glück war ich nicht ganz alleine im Haus mein Sohn schlief noch den habe ich dann geweckt und und ihm gesagt kommt schnell mit Bieli ist was passiert und er ist gleich gekommen.
    Er blieb dann bei ihr und ich habe mich schnellstmöglich umgezogen und zum Tierarzt gefahren. Sie hat sie sich dann gleich angeschaut und er eine Beruhigungsspritze gegeben und hat gesagt wir sollen uns so schnell wie möglich in die Tierklinik fahren.
    Waren aber dann noch 45 Minuten Fahrtzeit war echt eine Qual im Auto sie hat geschrien vor Schmerzen. War froh als wir in der Klinik waren.
    Sie haben sie dann gleich untersucht sie war total aufgewühlt und hat schwer geschnauft sie haben dann noch ein Röntgenbild vom Herz gemacht und dann hat die Ärztin gesagt also sieht sehr schlecht aus am besten wir erlösen sie.
    Haben wir dann auch gemacht schwersten Herzens es war so schlimm kaum war die Spritze drin ist sie schon eingeschlafen.
    Dann sind wir mit unserer toten Katze heim gefahren das war schrecklich
    Wir haben dann den Transportkorb ins Wohnzimmer gestellt und den Deckel aufgemacht sie sah aus als ob sie schläft dann haben. wir ein schönes Bild von ihr hingestellt und eine Kerze angezündet. Und als mein Mann dann am Nachmittag heimkam haben wir Sie bei uns im Garten beerdigt. Jetzt liegt sie bei ihrem Bruder Tiger der leider nur 1Jahr alt wurde er wurde vom Auto totgefahren
    Jetzt haben wir nur noch unseren Kater Maxi.
    Unsere Billy war eine sehr besondere Katze für uns sie bleibt für mmer und ewig in unseren Herzen sie hat uns sehr viel Liebe gegeben.
    Immer wenn ich an sie denke kommen mir die Tränen das wird noch lange dauern bis ich drüber weg bin.
    Bin froh dass wir die Möglichkeit hatten sie bei uns im Garten zu beerdigen dann ist sie wenigstens bei uns in der Nähe.
    Wir werden sie so oder so nie im Leben vergessen.
    Sie war noch dazu auch eine ganz schlaue Katze wenn sie raus wollte hat sie bei uns an der Schlafzimmertür gekratzt dann haben wir gewusst sie will raus sie wollte halt nicht auf den Katzenklo wollte draußen ihr Geschäft machen.
    Wir werden sie noch lange vermissen so das war meine Geschichte es hat mir aber sehr geholfen das zu schreiben und eure Berichte zu lesen das hilft mir vielleicht besser über die Trauer weg denn ich mache mir auch noch Vorwürfe warum ich nicht mit ihr zum Arzt gegangen bin aber sie hatte ja keine Anzeichen wir haben auch noch kurz über eine OP nachgedacht aber die Ärztin hatt uns keine große Hoffnung gegeben. Denke wir haben die richtige Entscheidung getroffen und haben sie von ihrem Leiden erlöst.





  • #56

    Nici (Freitag, 30 Oktober 2020 22:25)

    Zu allererst: Vielen Dank für dieses Forum ,Dr.Reuter und allen Leidensgenossen, die hier ihren Schmerz und ihre Erfahrungen teilen!
    Es ist so schlimm, dass diese grausame Erfahrung so urplötzlich gemacht werden muss, sodass man kaum Zeit hat einen klaren Gedanken zu fassen.In meinem Fall tobte mein "Stinki" nachts noc h mit seinem Bruder herum und lief umher,schmuste.keine 10 min später hörte ich ein kratzen unter dem Bett. Doch das kratzen waren seine Atemgeräusche.Mein Mann hob ihn vorsichtig auf das Bett und stellte fest ,dass seine Hinterbeine nicht reagierten.Taxi gerufen,ab in die Notfallklinik. Zu Hause ließ er sich keine erkennbaren Schmerzen anmerken, er weinte im Auto-wie bisher immer- doch in der Klinik angekommen, wieder ausschließlich röcheln. Der Artzt erläuterte kurz...und setzte sofort die Spritze.
    Ich rief 3 mal "stopp"und fragte, ob es WIRKLICH keine andere Lösung gäbe.Der Doc. Schüttelte den Kopf und gab zu verstehen,dass Stinki erstickt (Wasser in der lunge).wir ließen ihn gehen....
    Ich bin in die Klinik gefahren um ihn gesund werden zu lassen und nicht um einen leeren Korb mitzunehmen.

    Auch ich kämpfe mit Schuldgefühlen, weil ich evtl.doch noch etwas für ihn hätte tun können.jetzt weiß ich,wie häufig das Auftritt und dass es schier unmöglich ist es abzuwenden,wenn dem nichts vorausgeht.
    Dieses Forum und eure Beiträge machen es leichter, diese so traumatische Erfahrung verarbeiten zu können!
    Vielen Dank

  • #57

    Gabriele Vits (Montag, 02 November 2020 17:22)

    Meinem Kater ist es heute auch so ergangen. Gestern war noch alles ok. Spielen , schmusen, fressen, alles wie immer. Heute morgen finde ich ihn in der Küche, hinten gelähmt ganz kalt und am jammern. Ich bin direkt zum Tierarzt und die Diagnose war Thrombose. Nun liegt er im Garten begraben. Das Leben kann so grausam sein. Er war erst 7 Jahre alt.
    Aber dank euren Berichten weiß ich jetzt wenigsten, dass es richtig war, ihn einschläfern zu lassen. Auch wenn es höllisch weh tut. Ich drücke euch alle mal unbekannter Weise. Gabi

  • #58

    Melanie Liening (Freitag, 06 November 2020 21:30)

    Mein Kater Simba musste am 3.11.20 im Alter von 20 Jahren wegen einer Aortenthrombose eingeschläfert werden. Ich bin zutiefst traurig. Bis gegen 9Uhr morgens am 3.11. war noch offensichtlich alles gut, Simba war kackfidel. Und auf einmal sackten ihm die Hinterbeine weg, er hechelte und speichelte. Ich bin schnell zum Tierarzt bzw. Tierklinik, die haben geröntgt. Ultraschall gemacht, der Herzmuskel war verdickt, der Vorhof vergrößert, der Puls ließ sich bis zu dem Abzweig der Hinterbeine verfolgen. Danach nichts mehr. Beine bzw. Tatzen waren schnell kalt und die Tätzchen waren mehr blau als rose. Mir wurde gesagt, dass man da nichts machen kann bzw. sollte, das wär nur Hinauszögern bzw. Quälerei, und somit musste ich meinen Jungen schweren Herzens gehen lassen. Ich hab ihn bis zum Ende begleitet, heut wurd er eingeäschert. Ich hatte ihn 19 Jahre an meiner Seite, ich bin dankbar für die tolle Zeit. Aber momentan bin ich nur am Boden zerstört, die Leere ist schwer zu ertragen. Gruß Melanie Liening

  • #59

    Lena (Freitag, 13 November 2020 15:53)

    Leider ist unser 16 jähriger Kater gestern verstorben es ging alles so schnell ich bin unter Schock.. Und sehr traurig .. seit 2 Jahren wissen wir das er krank ist habe ihm jeden tag Medikamente gegeben die er auch immer schön mit leberwust genommen .. gestern nacht um 4 uhr ging alles ganz schnell er musste aufs Klo dann nach dem Klo wollte er aufs Bett dies konnte er dann schon nicht mehr weil die hinteren Beine plötzlich gelähmt waren die zog er hinter sich her ich habe direkt die Box geholt wo ich dann zu ihm wollte lag er da hat kaum Luft bekommen dann habe ich ihn in die Box gehoben da waren es dann noch 5-6 Atemzüge und dann schlief er in der Box ein mir tut es so weh das er leiden musste diese höchstens 5-6 Minuten ich vermisse ihn so ich werde ihn niemals vergessen!! Hat jemand auch so Erfahrung weil ich lese immer mit der Lähmung aber das man dann noch in die tierklinik gefahren ist nur bei uns ging das so schnell das er gestorben ist das hätten wir nicht mal zum auto geschafft �.. ?

  • #60

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Freitag, 13 November 2020 16:14)

    Liebe Lena,
    das ist natürlich alles sehr furchtbar, was Ihrem Schatz passiert ist, aber auf der anderen Seite ist es die kürzeste Verlaufsform, die möglich ist.
    Wahrscheinlich hat er zeitgleich auch noch einen Thrombus in die Herzkranzgefäße oder die Lunge abgesiedelt, so dass er so schnell verstorben ist.
    Für Sie ist es natürlich unfassbar, ich habe meine erste Katze ebenso durch einen plötzlichen Herztod verloren und weiß wie sich das als Tierbesitzer anfühlt, aber aus tierärztlicher Sicht muss ich sagen, dass Ihrem Kater viel Leid erspart geblieben ist. Die Fahrt zum Tierarzt, das Warten, das Einschläfern. All das ist ihm erspart geblieben. Er hat nicht gelitten, wenn es so schnell ging!!! Das kann ich Ihnen als einzigen Trost mit auf den Weg geben.

  • #61

    Sven Voege (Samstag, 21 November 2020 13:16)

    Meine geliebte Puschel ist letzten Dienstag deshalb eingeschläfert worden. Sie war wie querschnittgelähmt. Zum Glück habe ich sie draußen schnell gefunden. Sie hatte ein GPS Tracker um.
    Sie wurde trotz des Herzfehlers fast 17 Jahre alt. Ich werde sie immer im Herzen tragen��

  • #62

    Gerda Böhner (Sonntag, 22 November 2020 11:34)

    Liebe Katzenfreunde, vielen Dank für eure Beiträge. Sie zu lesen, war für mich ähnlich, wie in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, sich auszutauschen und die psychische Stresssituation mit anderen zu teilen.
    In den frühen Morgenstunden vom 21. Oktober 2020 ist mein Hexle wie gewohnt zu mir ins Bett gekommen, hat mit mir gekuschelt. Jedoch nach ganz kurzer Zeit hat sie sich aufgesetzt und musste sich übergeben. Sie sprang runter vom Bett, lief den Flur entlang und spuckte nur ihren Speichel. War ja nichts im Magen. Dann bemerkte ich, dass ihre Hinterbeine versagten. Sie schleppte sich ins Katzenklo und lies sich dort hinein plumpsen. Dabei sah sie mich erschreckt und hilfesuchend an. Kurz danach fing sie an jämmerlich zu schreien und zu weinen, wie ich das noch nie bei ihr gehört habe. Ich war total geschockt und es tat mir im Herzen weh. Habe mich zusammengerissen und bin mit ihr in die Tierklinik gefahren, natürlich in der Hoffnung auf schnelle Hilfe. Die Diagnose kam schnell. Thrombus an der Aorta. Man gab auch mir den Rat, sie schnell einschläfern zu lassen. Konnte mich aber in dem Moment nicht dazu entscheiden. Ich bat darum, sich zuerst ihr Herz genauer per Ultraschall anzuschauen, ob man das Herz mit Medikamenten doch noch unterstützen könnte und man den Thrombus versucht aufzulösen. Die Schmerztherapie war schon eingeleitet. Hexle bekam dann Blutverdünnung. Sie bekam Comfortan, Diuren und Fragmin. Waren das die richtigen Medikamente??? Einige Stunden später kam der Anruf der Tierärztin, dass das Herz der Katze nur noch "zappeln" würde. Bin zu Hexle in die Klinik gefahren und habe sie dann euthanasieren lassen. Es war so unendlich traurig.
    Ich habe bis heute gebraucht, darüber schreiben zu können, obwohl ich eure Beiträge gleich am nächsten Tag gelesen habe. Immer wieder rufe ich sie in meiner Wohnung beim Namen, hole mir die Erinnerungen an typische Verhalten und unsere Schmusezeiten. Es tut gut, zu erfahren, dass auch andere Katzenbesitzer so ein inniges und liebevolles Verhältnis zu ihrer Katze hatten und ich deshalb weiß, dass ihr meinen Schmerz nachvollziehen könnt.
    Ich teile auch die Vorwürfe, weshalb man denn nicht früher bemerkt hat, dass mit der Katze etwas nicht stimmt: warum schläft sie viel, warum ist ihr immer wieder schlecht, warum rennt sie nicht mehr so viel im Garten rum??? Man hat harmlose Erklärungen dafür, dabei war es das Herz.
    Hexle hat ein schönes Grab auf unserem Grundstück auf der Schwäbischen Alb bekommen. Dort werde ich sie immer besuchen können, egal, wo ich in Zukunft wohnen werde.
    Danke für die Anteilnahme und liebe Grüße Gerda.

  • #63

    Rainer (Dienstag, 24 November 2020 22:19)

    Ich hatte leider heute das gleiche was alle anderen mit ihren Liebling hatten. Morgens noch gefressen und kuschelig und nach Feierabend Abend am schreien und konnte laufen. Ich hatte irgendwie gleich ein blödes Gefühl hätte aber nie gedacht das ich ihn einschläfern lassen muss. Ich bin auch mega traurig und er hinterlässt ein großes Loch im Leben. Es ist so schwer es zu verstehen, aber nachdem ich die Berichte gelesen habe bin ich froh richtig gehandelt zu haben. So musste er nicht mehr lange die Schmerzen ertragen und er hat ein schönen Platz im Garten. Ich kann jetzt alle verstehen die ihren Liebling so schnell verloren haben. Echt grausam aber alles richtig gemacht ihn einzuschläfern.

  • #64

    Rainer (Mittwoch, 25 November 2020 15:33)

    Und der Tag danach ist die Trauer um mein geliebten Kater Odi noch viel größer. Er ist leider nur etwas über 10Jahre geworden, hat mir aber in dieser Zeit viel Freude bereitet. Ich werde ihn immer in meinem Herzen und Gedanken halten...Alle die das gleiche mitmachen werden verstehen wie schwer es ist. Gruß Rainer

  • #65

    Rainer S. (Mittwoch, 25 November 2020 18:05)

    bin gerade erschrocken als ich Rainer las ......,
    Nun muss ich mich auch in diese lange Liste einreihen und seit mir bitte nicht böse wenn Ihr lest das ich doch noch 40 Std gehofft habe auf ein Wunder. (ich hatte am Montag allerdings auch noch nicht diese Seite gefunden)
    am Montag (23.Nov.) spazierte Eddy wie immer früh aus dem Haus, es war kalt (-4 Grad), ich zum Zahnarzt, eine Stunde später Nachricht meiner Frau auf Handy - komm schnell nach Hause Eddy kann nicht mehr laufen.... Eddy war nach 20min in der Kälte wie immer auf Fensterbrett erschienen und erbat Einlaß , bissl rumgeschmiert , gefressen und ab auf Lieblingsplatz - 20 min später hört meine Frau ungewohnte Mautöne und findet ihn auf den Fußboden liegend , wie er das Hinterteil nachziehend durch den Raum kriecht - herzzerreißend ...... Tierarzt angerufen , erst ab 14 Uhr wieder da, nächstgelegene (25 km) Tierklinik angerufen - sofort kommen,nach 10min drangekommen - sieht nicht gut aus , Ultraschall, ... Thrombose Verdacht im Hinterteil, gefördert von einer Herzkammervergrößerung ... er hat alle Untersuchungen ohne zu murren über sich ergehen lassen, evtl. kann er Schmerzen gut unterdrücken, eine Pfote ganz kalt die andere etwas lauer, Körpertemperatur 2 Grad unter normal am Hinterteil .... nicht gut ... nach Gesprächen mit den Arzt, er machte nicht viel Hoffnung , aber da Eddy einen sehr stabilen Eindruck machte (keine Atemprobleme, kein erbrechen etc.) habe ich mich für die kleine Chance entschieden mit Medikamenten noch etwas zu bewirken (in der Klinik)..... Dienstag noch ein Besuch bei Eddy und da der Zustand nicht schlechter geworden war(leider aber auch nicht besser) noch bis heute früh alles versucht.... Heute früh dann entschieden da keine Verbesserung eingetreten ist Eddy zu erlösen, Ihn gehen zu lassen .... er ist in meinen Armen gegangen .... endloser Schmerz und Tränen bei mir und meiner Frau - 12 Jahre wie ein Kind für uns......... er bekommt auch einen schönen Platz, wo er immer gern im Gras lag und auf mich lauerte, er begleitete mich immer auf den Weinberg , er war der erste der mich früh vor der Garage begrüßte ..... Ruhe in Frieden Eddy
    Diese Seite hat mir auch gezeigt das ich leider nicht allein bin mit diesen Problem und ich hoffe das es irgendwann mal etwas gibt um dies zu verhindern.
    LG an Alle

  • #66

    Claudi (Montag, 07 Dezember 2020 17:46)

    Liebes Forum,

    zu aller erst möchte ich allen ganz viel Kraft in der schweren Zeit wünschen :-( Auch ich musste leider dieses grausame Schicksal teilen. Mein geliebtes Katerchen, habe ich damals 2013, von der Strasse mit seinem Schwesterchen geholt, Alter schätze ich 1 Jahr, also jetzt war er ca. 7-8 Jahre. So ein liebes Tierchen und so ein toller Charakter! Hat seine 3 Katzendamen immer beschützt und jedes Wort verstanden was wir gesagt haben.

    Seit ca 2-3 Tagen war er schon etwas ruhiger, schlief nur viel. Freitag, 04.12., den ganzen Tag quietschlebendig, dann gegen 19:00 Uhr raus und paar Minuten später ein erbärmliches heulen und schreien, mein Mann fand ihm im Garten unter der Tanne. Hat ihn sofort reingebracht, Hinterläufe hangen runter und er schrie so laut vor Schmerz. Futterte aber noch etwas! Mein Tierarzt war trotz Notdienst nicht zu erreichen, erreichte dann aber einen anderen.

    Der untersuchte ihn und tastete ihn ab. Temperatur 33 Grad. Ich dachte es ist was gebrochen. Er meint aber, V.a. Aortenthrombose, da kein Puls mehr in den Hinterläufen zu tasten war, die Beinchen ganz kalt und gelähmt waren. Er machte uns leider keine große Hoffnung und sprach von 10% Überlebenschance. Die wollte ich natürlich ergreifen. Er bekam 3 Spritzen, damit sich der Thrombus auflöst und gegen seine Schmerzen. Zu Hause robbte er erst noch rum und lag dann aber nur noch apathisch da. Wärmflasche für die Beinchen und in eine Decke eingemummelt. Die Nacht war er ruhig, wahrscheinlich wegen der starken Schmerzspritze. Am nächsten Tag lag er unverändert auf der selben Stelle, atmete ganz ruhig, war aber teilnahmslos, nur im Auto bissel am Maunzen. Er war ein sehr tapferer Kater, auch wenn er Schmerzen hätte, hätte er es ertragen.

    Temperatur war zwar auf 37 gestiegen, aber die Hinterbeinchen immer noch kalt und gelähmt, kein Gefühl mehr. Der TA schnitt sogar leicht mit einer Schere in die Zehen, keine Reaktion. Meine Tierärztin war weiterhin nicht zu erreichen!!! Der Tierarzt riet mir dazu ihn zu erlösen, da der Körper sich selbst vergiftet und die Beinchen absterben und für die Katze es eine Qual ist. Er schaute uns noch an von dem Behandlungstisch und ich mach mir jetzt solche Vorwürfe, ob ich nicht zu schnell gehandelt habe, nicht gewartet hätte bis meine Tierärztin rangegangen wäre, was wäre, wenn sie behandelt hätte :-(((( Dabei wollte ich nur das Beste und ihn nicht leiden lassen, denn das hat er nicht verdient! Ich stand so unter Schock nach der Diagnose.

    Vorerkrankungen hatte er nicht, er war nur etwas moppelig mit knapp 8 Kilo. Er hat manchmal gehustet und etwas lauter geschnarcht. Vielleicht waren das schon erste Anzeichen und ich habe sie nicht wahrgenommen :-(((( Es tut so sehr weh und alles erinnert an mein Katerchen und noch mehr die Gewissensbisse, zu schnell gehandelt zu haben oder doch noch andere Therapien nicht versucht zu haben, hätte ich noch ein paar Tage abwarten sollen....etc. Ich mache mir richtige Vorwürfe und bin nur am Weinen1

    ICH WERDE IHN IMMER IM HERZEN TRAGEN und hoffe insgeheim, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, zu seinem Wohle, ich wollte doch nur sein Bestes und ihm vom Leid erlösen, denn das hat er nicht verdient!

  • #67

    Gerda Böhner (Montag, 14 Dezember 2020 09:20)

    Liebe Claudi,

    musste gerade auch wieder fürchterlich weinen wegen Hexle (Beitrag 62), nachdem ich mir ihre letzten Fotos angeschaut habe und kann deinen Schmerz und deine bangen Fragen so gut nachvollziehen. Es geht mir auch immer noch so. Aber beim Lesen all der anderen Beiträge dürfen wir, glaub ich, beruhigt sein, richtig gehandelt zu haben. Auch darfst du dem Tierarzt kein vorschnelles Handeln unterstellen. In der Tierklinik haben sie mir auch dringend zur Erlösung des Tieres geraten und ich denke schon, dass es den Ärzten lieber gewesen wäre, sie hätten Hexle helfen können, gesund zu werden.
    Leider konnten wir nicht so handeln wie die Katzenbesitzer im Beitrag 36, die aufgrund ihrer medizinischen Kenntnisse ihrem Tierchen helfen konnten.
    Zur Zeit denke ich über die Anschaffung eines Hundes aus der Tierrettung nach. Das lenkt mich ein bisschen ab und lässt mich nach vorne schauen.

    Da ich gerne lange Spaziergänge und Wanderungen mache, würde es mich freuen, mein Haustier könnte mich begleiten. Auch das Verreisen wird mit einem Hund leichter.
    Liebe Claudi, wenn du willst, können wir gerne mal telefonieren und uns von unseren lieben Katzen erzählen, nach dem Motto: geteiltes Leid ist halbes Leid. (07163 9081941). Ich gehe jetzt mal davon aus, dass niemand Schabernack treibt mit meiner Telefonnummer.
    Alles Gute und liebe Grüße Gerda.

  • #68

    Claudi (Dienstag, 15 Dezember 2020 22:53)

    Liebe Gerda,

    vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar. Da hast Du höchstwahrscheinlich recht, zu der Meinung komme ich auch langsam :-) Das können wir sehr gern machen. Ich bin nur zur Zeit beruflich in der Schweiz, daher schreib mir vorab sehr gern: claudia-wob@web.de

    Freue mich auf den Austausch und sage bis bald und hoffe sehr, dass es Dir mittlerweile etwas besser geht.

    Lieben Gruß,
    Claudi

  • #69

    Christiana (Dienstag, 29 Dezember 2020 21:31)

    Vorgestern ist mein geliebter Türkisch Angora Kater 10,5 Jahre an dieser schrecklichen Krankheit verstorben! Ich kann kaum essen und bin noch immer total apathisch. Mitte November ich wollte, eine Nacht vor dem Lock down nach Grado. Jerry hatte plötzlich ein Problem mit dem Hinterbein, ich entschied nicht zu verreisen. Damals hatte er erbrochen und ich habe darauf geachtet, dass er mehr zu Hause ist. Am nächsten Tag schien alles Ok. Er war ruhiger und viel zu Hause und genoss meine fast permanente Anwesenheit. Am 26. Dez. Feierte ich im Kreise meiner Familie Weihnachten. Jerry war schon vor meinem Aufstehen raus. Um 11.00 war er nicht zurück, da er aber immer brav nach Hause kam, denn über Jahre ließ er sich von mir mit dem Auto von seinem Revier abholen, das jenseits einer steilen Böschung hinter einer sumpfigen Au Landschaft lag, abholen. Er kam sofort auf mein Rufen, und saß auf der Mittelkonsole zwischen den Sitzen und blickte mit mir aufgeweckt aus dem Fenster und ließ sich dabei kraulen und rieb dankbar sein Köpfchen an meiner Schiulter, in der Garage stieg er aus und ging mit mir in meine Wohnung. Vorgestern stellte ich ihm sein Futter hin. Es war ungewöhnlich dass er morgens nicht zum Fressen kam. Normalerweise hätte ich ihn geholt... aber es war noch an den Geschenken was zu machen ect. Abends habe ich noch einen Freund besucht. Um ca. 19.00 kam ich nach Hause. Seltsam war, er lag auf der Yogamatte und hatte mir den Rücken zugewandt. Ich habe zuerst Wasser bereitgestellt, habe Leckerlies geholt, inzwischen war er in seinBettchen unter die Couch. Ich reichte ihm sein Leckerlie er streckte mir dankbar die Vorderpfote entgegen. Ich ging in die Küche in seinem Napf war das Futter unangetastet. Dann ging er ohne gefressen zu haben hinaus. Ich dachte er Käme gleich zurück. Ich habe gut ein Stunde später das Auto genommen, um ihn ab zu holen. Er kam nicht. Ich fuhr nach Hause und wartete. Um 23.30 verwundert fuhr ich noch mal. Wieder nichts. Leider gab es in jener Straße einen Rechtsanwalt, der ihn entgegen meinem Willen fütterte, der mir eiskalt sagte, er mache, was er will, weiltet dies in seinem Privat Garten tue. Ich hatte auch bereits meinen Anwalt beauftragt, da er mir meinen Wunderbaren Kater mit Billigfutter verdorben hat. Dass er manchmal Futter verschmähte und genervt von dannen zog, schrieb ich diesem Umstand zu, ich legte mich gegen Mitternacht schlafen und wachte um 3 Uhr morgens auf. Da lag er im Bettchen neben meinem Bett, kam nicht wie gewöhnlich zu mir, da bemerkte ich seine Erdige Vorderpfote.Ich berührte ihn und er fühlte sich kalt an. Da erhob er sich und folgte mir ins Badezimmer. Dabei sah ich dass er das Becken nicht richtig kontrollieren konnte. Ich dachte es hätte ihn jemand angefahren. Er wollte ihn den Wäschekorb im Abstellkammer, ich bettete ihn auf einen Wärmeträger und stütze sein Köpfchen mit einem Handtuch, er wirkte sonderbar apathisch! Da nahm ich ihn samt Klörbchen zu mir ins Bett. Nachdem ich meine Cousine TA angerufen hatte. Sie meinte ich sollte um 7.00 morgens zu ihr kommen. Ich sagte ich hoffe , er überlebt die Nacht. Er lag neben mir und ich wollte ihn im Arm halten, das war ihm unangenehm und er legte sich etwas entfernt von mir. Dann versuchte ich ihm Wasser ins Maul zu flößen, und ein paar Stücke Trockenfutter hin zu legen. Er legte sich ins Bettchen zurück . Ich deckte ihn zu. Dann hörte ich ihn tief Atmen und er machte Geräusche, als würde er träumen, Plötzlich ein gellender Schreii!!! Ich riss ihn hoch und verstand, nun geht es um Minuten. Ich kleidete mich an. Legte ihn ins Klebchen, versuchte im Internet den Diensthabenden Tierarzt zu finden. Meine Cousine wäre zubereitet gewesen. Die hob nicht ab. Er zuckte schrecklich! Und atmete ganz schwach!!! Ich konnte nicht denken dann fiel mir die Tierklinik eins, dort war auf Band eine Notrufnummer angegeben. Die ich notieren musste.... der Arzt hab ab und in 5 min. War ich in der Klink. Jerry atmete noch ganz wenig. Wir brachten ihn zum Tisch. Dort angekommen, hatte mein Schatz keine Hertlne mehr. Reanimation Adrenalin Herzmassage. Es war zu spät.����
    Ich dachte ich breche zusammenIch konnte nicht fassen, wie das geschehen konnte. Der Arzt sagte, nachdem er die kalten Hinterbeine fühlte, dass es sich um eine Thrombose gehandelt hat. Ich nahm meinen Schatz mit, und seit dem bin ich traumatisiert und mache mir tausende Vorwürfe. Erst durch das Lesen dieser Berichte, kann ich nun verstehen, wie schwer es war für mich die Symptome richtig zu deuten und alleine richtig und effizient zu handeln!!! Mein geliebter Sonnenkater Mungojerrie, du warst mein bester Freund, mein charmanter Liebling, die Liebe meines Lebens. Verzeih dass ich dich in dieser Not nicht gleich verstanden habe... Lebe Wohl mein Schnecki!!❤️❤️Deine Mama

  • #70

    Sandra (Mittwoch, 30 Dezember 2020 23:32)

    Hallo ihr Lieben
    Ich bin gerade auf dieses Forum gestossen als ich nach Antworten über das Ableben meines Katers gesucht habe.
    Mein Mann und ich haben vor 2 Jahren 2 Geschwisterkater aus dem Tierheim geholt. Eigentlich mit dem Wunsch einer roten Katze ins Tierheim eingetroffen und mit 2 Katern rausgelaufen. Beide Katerchen waren bis Dato nie krank, hatten keine Anzeichen für Krankheiten etc.
    Unser roter Kater Linus wurde nur 2 1/2 Jahre alt. Am Morgen hat er mit seinem Bruder noch auf dem Bett gelegen, gefressen und etwas gespielt. Gegen 13.30 Uhr kam er mir torkelnd entgegen, kippte um und zog seine Hinterbeine nach. Sein Bruder Caruso war sofort bei ihm und wich nicht von seiner Seite. Ich war so geschockt, rief unseren Tierarzt an welcher zum Glück Notfalldienst hatte. Waren innert 5 Minuten dort. Schlechte Prognose. Er hat in bei sich behalten und um 15.30 Uhr mussten wir uns von ihm verabschieden. Ich habe einige Tage gebraucht um das Ganze verstehen zu können. Ich habe mir viele andere Szenarien durch den Kopf gehen lassen. Habe mit Vorwürfen gehadert....Ich habe in diesem Forum dasselbe gelesen was ich erlebt habe. Es zeigt mir, dass ich nicht alleine bin und ich meinen wunderbaren Kater nicht hätte retten können.
    Ich bin dankbar für die 2 Jahre in der ich bedingungslose Liebe erhalten habe.
    Auch euch da draussen wünsche ich: " nehmt euch die Zeit um zu trauern, und dann wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, verabschiedet ihr euch in Liebe und verzeiht euch selbst". Ihr wurdet ausgesucht ein wunderbares Wesen als Begleitung zu haben, ehrt dies, und erfreut euch an der gemeinsamen Zeit die ihr hattet. Wir sind nie allein. Daher ein DANKE an euch alle die in diesem Forum vertreten sind, ihr habt mir geholfen. Fühlt euch alle umarmt. Härzgruess Sandra

  • #71

    Roger und Ortrud (Freitag, 08 Januar 2021 22:27)

    Leider müssen auch wir uns mit unserem traurigen Beitrag in dieses Forum einbringen. Am vergangenen Montag, 04.01.2021, erlitt unser geliebter Kater Leo (14 Jahre und knapp 8 Monate alt) am späten Vormittag für uns plötzlich und unwissend einen Aortenthrombus. In der Tierklinik wurden noch einige abklärende Untersuchungen (u. a. Röntgen) durchgeführt. Der Zustand von Leo hatte sich jedoch so schnell und drastisch, für ihn sehr sehr qualvoll, entwickelt, dass weder ein Schmerzmittel noch eine eingeleitete Sedierung Erfolg zeigten. Er kämpfte und schrie jämmerlich. Ein weiterer Versuch einer Sedierung musste venös erfolgen und nachdem er damit dann zur Ruhe kam, wurde auch die Euthanasie vorgenommen. Trotz seines schon recht hohen Alters, stehen wir total neben uns, ähnlich einem Schockzustand. Seit diesem heftigen Ereignis, das uns das Liebste genommen hat, fragen wir uns immer wieder, ob wir irgendetwas anders hätten machen können oder müssen.
    So quält uns besonders der Gedanke, ob bereits im Vorfeld verabreichte Medikamente (z. B. Spot On-Präparate gegen Ungeziefer, Entwurmung, Impfungen und Sedierungsmittel) diesen Aortenthrombus hervorgerufen haben könnten. Hat da jemand auch entsprechende Erfahrungen gemacht oder hegt Gedanken dazu bzw. kann uns vielleicht Frau Doktor Reuter eine Antwort darauf geben. Die vorgenannten Medikamente bekam unser Kater von Ende September bis ca. Mitte Dezember 2020. In diesem Zeitraum wurde auch eine Blutuntersuchung vorgenommen, die völlig unauffällig war.

    Lieben Gruß Roger und Ortrud

  • #72

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Samstag, 09 Januar 2021 10:38)

    Zunächst mein aufrichtiges Beileid zu Ihrem Verlust.
    Ursache ist eine Herzerkrankung.
    Medikamente spielen in der Entstehung keine Rolle.

  • #73

    Roger und Ortrud (Samstag, 09 Januar 2021 15:53)

    Herzlichen Dank für Ihr Mitgefühl.
    Dann hätten wie abschließend doch noch eine gezielte Frage: Kann denn die Herzerkrankung durch Medikamente, wie Bravecto Spot-On für Katzen, ausgelöst werden?

    Liebe Grüße Roger und Ortrud

  • #74

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 11 Januar 2021 17:05)

    Medikamente spielen bei der Entstehung der HCM keine Rolle.
    Sie ist entweder genetisch bedingt und betrifft dann überwiegend bereits junge Katze. Oder sie ist Folge von Grunderkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Subaortenstenose, Niereninsuffizienz oder Bluthochdruck

  • #75

    Sylvia (Dienstag, 12 Januar 2021 20:43)

    Liebes Forum,

    auch musste mich von meiner Lucy (13,5 Jahre) verabschieden. Am 21.12.20 gegen 11 Uhr lag sie auf meinem Bett und schrie fürchterlich. Erst dachte ich noch, ihr ist nur schlecht. Da wir vorher noch draußen spazieren waren, hatte ich an nichts schlimmes gedacht. Ihr Blick sagte mir aber, dass sie Schmerzen hatte. Ich habe Lucy sofort geschnappt und bin zum TA gefahren. Dann der Schock: Aortenthrombose und eine mehr als schlechte Prognose. Trotzdem haben wir mit Heparin und ASS versucht den Thrombus aufzulösen. Aber ihre Hinterbeine wollten einfach nicht mehr warm werden. Hinzu kam die extrem schnelle Atmung und das Hecheln. Es hat mir das Herz zerrissen, sie so zu sehen. Am 22.12. sind wir früh wieder zum TA, nochmal gabs Heparin und Schmerzmittel. Am Abend krampfte sie auf einmal. Ich bin dann zum TA, um sie zu erlösen. Und was hat Lucy gemacht? Auf einmal bewegte sie ihr Beinchen. Noch einmal hatte ich etwas Hoffnung. Ich nahm Lucy wieder mit. Im nachhinein bin ich mir sicher, dass sie nicht beim TA sterben wollte, sondern in ihrem Zuhause. Im laufe der Nacht verschlechtere sich ihr Zustand so sehr, sie hechelte nur noch. Ich nahm sie in den Arm, wo sie dann am 23.12. um 0:06 Uhr ganz ruhig eingeschlafen ist. Sie hatte da keine Angst mehr, das ist mein einziger Trost. Noch immer frage ich mich, ob ich hätte im Vorfeld was merken können. Aber bis zu diesem Tag war sie kern gesund.

  • #76

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Mittwoch, 13 Januar 2021 09:46)

    Sie war nicht kerngesund. Sie war herzkrank. Das verbergen Katzen nur sehr gerne. Daher sollte man in jedem Falle regelmäßige Geriatriechecks beim TA machen lassen. Eine hohe Herzfrequenz deutet zum Beispiel darauf hin oder ein Galopprhythmus. Viele Katzen haben eine Schilddrüsenüberfunktion, in deren Folge es zu einer Hypertrophie des Herzmuskels kommt.
    Leider muss ich hier sagen, dass ich daran zweifle, dass das Kätzchen ruhig eingeschlafen ist. Insbesondere wenn sie vorher Hecheln und Atemnot gezeigt hat. Zudem haben die Katzen unsagbare Schmerzen. In meinen Augen ist es unsere Pflicht, sie nicht leiden zu lassen. Das haben sie nicht verdient. So gerne man auch die Hoffnung nicht aufgeben möchte.

  • #77

    Sebastian R. (Sonntag, 17 Januar 2021 20:34)

    Hallo zusammen, auch uns hat es am 14.01.21 getroffen. Abends um 18:30h hörten wir unseren Kater im Erdgeschoss plötzlich stark schreien. Er schlief vorher im Gästezimmer. Als wir runtergingen lag er im Flur seitlich und man konnte sehen das er nicht aufstehen konnte. Seine Hinterpfoten zog er lahmend hinterher. Er hat fürchterlich gejammert. 10 Jahre alter BHK , stehts kerngesund gewesen. Wir haben sofort den Tierarzt angerufen der nur 2min entfernt seine Praxis hat. Wir durften sofort hinkommen. Habe ihn in ein Handtuch eingewickelt und in den tragekorb gelegt. Es war ganz fürchterlich ihn so leiden zu sehen. Der Tierarzt hat sofort die Diagnose erkannt und uns leider nur noch die Eutanesie empfohlen. Ich bin bei der Injektion rausgegangen. Konnte es nicht haben, und habe Tränen vergossen. Ich stand unter Schock. Nach der Eutanesie lief das Wasser aus der Lunge raus. Ich habe ihn dann mitgenommen und bei uns am nächsten Tag mit meiner Tochter beerdigt. Er war wie ein Kind. Ich bin in tiefer Trauer und kann es nicht fassen das er als erstes von den 3 Katzen gehen musste. Im April 2020 war er noch beim Checkup und der Impfung.
    Es ist aber beruhigend zu wissen das wir nicht die einzigen sind mit der Situation.

  • #78

    Günter (Freitag, 29 Januar 2021 11:03)

    Auch ich musste vorgestern meine Katze mit nicht mal 2 Jahren einschläfern lassen. Sie hatte exakt die Symptome wie oben beschrieben und in der Klinik hat sich der Verdacht auf Aortenthrombose bestätigt. Sehr traurig das ganze. Vor allem weil es so plötzlich kam, man kann sich überhaupt nicht drauf einstellen.

  • #79

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Freitag, 29 Januar 2021 11:14)

    Das tut mir sehr leid. Aufgrund des jugendlichen Alters ist es hochwahrscheinlich, dass es genetisch bedingt war. War es eine Rassekatze?
    Sollten Sie Besitzer von Geschwistern kennen, dann empfiehlt es sich, diese zu informieren, damit die Katzen bei einem Kardiologen vorstellig werden.

  • #80

    Karo (Donnerstag, 04 Februar 2021 17:27)

    Bei unserem Rudi 9 Jahre wurde eine RCM diagnostiziert. Er nimmt brav seine Tabletten und ist eigentlich der alte. Wir haben vor einem Monat festgestellt, dass er schwer atmete und sind daraufhin zu Kardiologen. Meine Frage: Enden Krankheiten wie HCM oder RCM alle mit einer Aortenthrombose??? Wir wollen nicht, dass er leidet.

  • #81

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 04 Februar 2021 17:31)

    Nein, keinesfalls läuft es immer auf eine Aortenthrombose hinaus.
    Es sind eher Katzen, deren Herzerkrankung bis dahin gar nicht bekannt war.

  • #82

    Karo (Donnerstag, 04 Februar 2021 17:57)

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Das beruhigt uns doch etwas.

  • #83

    Jasmin (Freitag, 12 Februar 2021 18:31)

    Danke für die so zahlreichen liebevollen Berichte hier im Forum, an die ich mich gerade aus tiefster Not klammere, weil es auch uns heute Nacht aus dem Nichts getroffen hat.
    Unsere Mia hat nicht mal ihr zweites Lebensjahr erreicht, uns zerreißt es das Herz, die Trauer ist unendlich. Da sie so jung war, nehmen wir auch ziemlich sicher an, das es aufgrund der Rasse (heilige Birma) passiert ist und unausweichlich seinen Lauf genommen hat. Ich weiß, hier sind so viele Fälle und der allergrößte Teil wurde durch Euthanasie erlöst. Auch wir haben uns heute Nacht dazu entschieden unsere Mia über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen, weil von der tierärztlichen Seite keine sehr große Hoffnung bestand auf eine erfolgreiche Therapie und wir auf keinen Fall dieses kleine Mädchen unnötig leiden lassen wollten.
    Und dennoch frage ich mich jetzt, wenige Stunden danach, ob ich mich richtig entschieden habe... Zwei Fälle wurden hier als positives Beispiel genannt und mich zerreißt es schlichtweg, ob es nicht auch eine Chance für Mia gegeben hätte. Ich weiß, unsere Ärztin hat im besten Wissen und Gewissen Rat gegeben, das bezweifeln wir nicht. Gerade weil es mehr als „Leidensweg“ ohne große Aussicht bekannt ist. Dennoch war sie so jung, hätte sie es vielleicht doch schaffen können? Wäre es eine unerträgliche Qual gewesen und hätte sie irgendwann doch wieder stabil werden können?! Diese zwei Ausnahmefälle hier verwirren mich zutiefst und ich hoffe für diese beiden, das die glücklichen Tierchen weiterhin eine wunderschöne Zeit haben werden und wünsche Ihnen nur das Beste.

  • #84

    Sophia (Sonntag, 21 Februar 2021 20:21)

    Hallo zusammen, auf der Suche nach Informationen über die Aortenthrombose bin ich auf diese Seite gestoßen...:(. Ich bin so traurig, darüber das so viele die selbe Erfahrung wie ich gemacht haben. Meine Seelenkatze Emmy musste ich am 3.2.2021 erlösen �. Es war alles ganz normal wir sind schmusend wach geworden, sie ist rausgegangen. Ich habe dann aus dem Fenster geschaut und sie auf dem Feld hinterm Haus gesehen. Hab sie gerufen und sie kam sprintend auf die Terrasse gelaufen. Ich habe sie daraufhin reingelassen, alles war noch ganz normal zumindest ist mir auf Grund ihres Sprints nichts aufgefallen. Danach lag sie plötzlich einfach auf der Seite und konnte nicht mehr aufstehen sie drehte sich nur von der einen auf die andere Seite �. Ich hab bemerkt, dass ihre Hinterpfoten kalt waren. Hab sofort beim Tierarzt angerufen und konnte sofort hin. Er vermutete eine Thrombose und verwies mich an die Klinik. Bin sofort hingefahren! Emmchen wurde untersucht und die Ärztin kam heraus mit der Diagnose Aortathrombose und teilte mir auch direkt mit, dass sie als Ärztin und Mensch die Erlösung von Emmy empfiehlt da sie starke Schmerzen hat/haben muss. Für mich war das alles so unfassbar und ich wollte und konnte diese Entscheidung nicht einfach so fällen. Eine liebe Freundin war auf dem Weg zur Klinik und ich wollte abwarten bis sie da ist. In der Zwischenzeit habe ich der Ärztin gesagt sie sollen ALLES versuchen was möglich ist. Sie ging wieder rein und telefonierte mit dem Kardiologen kam wieder raus und teilte mir dasselbe mit (Erlösung da die Chancen sehr gering seien). Dann wurde noch eine US des Herzens gemacht...Die Ärztin kam wieder heraus zu mir und meiner mittlerweile eingetroffenen Freundin...sie zeigte uns das Ergebnis nämlich zusätzlich einen vergrößerten li Vorhof und einen Tumor �. Nach der nochmals ausgesprochenen „Bitte“ der Ärztin Emmy zu erlösen habe ich mich dazu entschlossen ihren Leidensweg zu beenden...�

    Jeder der mich kennt, weiß wie sehr ich meine Katzen und insbesondere Emmy geliebt habe. Sie war mein Ein und alles, meine Seelenkatze und ich hätte alles dafür gegeben wenn es eine reelle Chance gegeben hätte. Ich muss jetzt lernen damit umzugehen, dass ich sie nie wieder hören, sehen, anfassen oder knuddeln kann und der Gedanke zerreißt mich. Entschuldigt den längeren Text❤️.

    Gute Reise, mein Mädchen! ���

  • #85

    Sophia (Sonntag, 21 Februar 2021 20:22)

    Emmy ist gerade einmal 6,5 Jahre geworden...�

  • #86

    Nina Ihrig (Donnerstag, 25 Februar 2021 13:09)

    Ich habe meinen Kater Monty vorgestern wahrscheinlich an der gleichen Krankheit verloren. Er wäre im nächsten Monat 3 Jahre alt geworden. Plötzlich mittags übergab er sich leicht und konnte von dem Moment an seine Hinterbeine nicht mehr koordinieren. Er schwankte in sein Körbchen. Keine Stellung war ihm recht. Er wendete sich von der einen Seite auf die Andere und wurde sehr unruhig. Sofort zum Tierarzt. Diagnose Embolie. Er gab ihm Schmerzmittel Beruhigungsmittel und ging ihn an den Tropf. Nach 3 Stunden konnten wir ihn abholen. Mit den Worten,
    es sieht nicht so schlecht aus. Er versucht sich zu bewegen. Er war relativ klar vom Blick und wirkte wach. Er roppte auf dem Bauch durchs Wohnzimmer und suchte einen ruhigen Platz. Nichts war ihm aber recht. Er wurde immer unruhiger und hechelte immer mehr . Er muss fürchterliche Schmerzen gehabt haben. Die Nacht war grausam. Ich dachte er erstickt. Die Atmung fiel ihm schwer, die Schmerzen waren unerträglich für ihn. Lt. Tierarzt in der Nacht, nein er erstickt nicht. Er bekommt wieder Schmerzen. Ich solle ihm wieder das Beruhigungsmittel geben. Am Morgen baute er mental noch mehr ab und quälte sich minütlich vor Schmerzen. Robbte sich von der einen Seite zur Anderen. Später hätten wir noch einen Tierarzttermin gehabt um sein Herz zu untersuchen, den ich noch vorverlegen wollte. Plötzlich bäumte er sich auf, schrie, übergab sich und die Atmung wurde immer langsamer bis sie ganz ausblieb. Monty hatte insgesamt 20 Stunden gekämpft aber den Kampf verloren. Wir sind schockiert und unendlich traurig!!!
    Er muss aber nicht mehr leiden und hat keine Schmerzen mehr. Das ist der einzige Trost für uns.

  • #87

    Bea (Donnerstag, 25 Februar 2021 19:13)

    Unser Kater Whiskey ist mit 15 Jahren daran verstorben. Es war schrecklich. Es war natürlich Wochenende 21.00 Uhr. Wir mussten in die Tierklinik fahren drei Spritzen eine davon ins Herz. Ich habe sehr viel geweint, er schaute mich an Rang nach Luft und hatte grosse Schmerzen. Ich wusste nicht das er Herzkrankheiten war es hat sich nie was gezeigt. Schuldgefühle habe ich heute noch ich hätte mehr tun können...ich habe ihn gestreichelt und gut ausgeredet bis er müde wurde und eingeschlafen ist.

  • #88

    Anni (Samstag, 06 März 2021 17:13)

    Wir mussten vergangene Montagnacht (2.3) unseren Goldschatz gehen lassen. Er war bis Montagfrüh komplett der Alte: total verschmust,verspielt, lief mir morgens ständig hinterher, nahm normal sein Futter/Wasser zu sich und nachmittags kam ich nach Feierabend nichts ahnend nach Hause und fand unseren kleinen Goldschatz total apathisch zusammengekauert in der Ecke sitzend, überall in der Wohnung hatte er sich mehrfach
    übergeben. Ihm lief ständig der Speichel aus dem Mäulchen und alles was er erbrochen hatte hatte einen sauren Geruch�Ich rief sofort den Tierarzt an konnte vorbei kommen, dann ging die Tortur los: erstmal
    wurde der kleine Mann am
    Bauch/Darm abgetastet, da der Verdacht auf ein Fremdkörper bestand da er Freigänger war und Sonntags noch im Garten sprang. Unser Darky war ein wenig unterkühlt und ausgetrocknet (laut Tierärztin durch das Erbrechen), die Blutabnahme
    ergab dass er zu wenig weiße Blutkörperchen hatte und auch mit der Dicke des Blutes stimmte was nicht (mir fällt gerade der Fachbegriff der Tierärztin nicht ein). Darky bekam sofort per Vene Schmerzmittel und etwas für seinen sehr schlechten Kreislaufzustand. Danach kam er an den Tropf und auf eine Heizdecke - er musste über Nacht dort bleiben. Kaum beim Tierarzt angekommen fing er fürchterlich an zu schreien �. Das. Röntgenbild war unauffällig. Abends um 21 Uhr kam der erste Anruf der Tierärztin der Gesundheitszustand von Darky habe sich wieder verschlechtert und auf dem bisher gemachten Ultraschallbild ist zu erkennen dass der kleine Mann Wasser/Flüssigkeit im Bauchraum hat, also musste die Ärztin eine Not Op einleiten und schauen was los ist. Ich erteilte unsere Erlaubnis und eine Stunde später erfolgte der nächste Anruf: Sie konnte soeben Darkys Op beenden allerdings wirkt er immer noch sehr matt. Sie musste ihm was spritzen da er von der Narkose nicht so recht von alleine aufwachen wollte und dazu kam noch die Diagnose dass sein gesamter Magen bis hin zum Darm hochgradig entzündet ist. Es wurde vom Gewebe und der Flüssgkeit im
    Bauchraum eine Probe entnommen und sofort ins Labor eingeschickt. Die Tierärztin hatte 2 Vermutungen: entweder handelt es sich um
    Bakterien die die Organe so zerstört haben aber eher war sie sich sicher dass der kleine Kerl
    eine Thrombose im Hauptkanal vom
    Darm hat - scheinbar weder chirurgisch noch durch Medikamente zu retten..das würde auch erklären weshalb am Vortag und auch am selben Tag morgens alles mehr als in Ordnung war und dann alles so schnell ging... die Laborergbnisse
    bestätigten nicht den Verdacht dieser Bakterien also war es laut Tierärztin wohl oder übel diese Thrombose im Darm..für uns ist es dennoch mehr als tragisch da wir nicht verstehen können wieso unser kerngesunder Kater uns innerhalb von Stunden
    entrissen wurde. Es gab keine Anzeichen. Wir fragen uns ständig ob wir nicht doch irgendwas übersehen haben oder ob wir nicht eher hätten reagieren können was absurd ist da Darky bis Montagmittag topfit war... uns zerbricht es das Herz zu wissen dass wir ihn nach 11 Gemeinsamen Jahren verloren haben und das von heute auf morgen- auch die anderen Samtpfoten sind nur am Trauern...die Tierärztin meinte zwar dass er Montagnacht zwischen 1-3 Uhr nachts schmerzfrei eingeschlafen ist (da sie ihm übersosiertes Schmerzmittell verabreicht haben) jedoch fällt es mir schwer zu glauben. Scheinbar hätten wir nichts für ihn tun können wäre er nicht von alleine eingeschlafen dann hätten wir ihn einschläfern lassen müssen...es ist für uns einfach alles unbegreiflich und schwer zu akzeptieren...

  • #89

    Ulrike Herold (Mittwoch, 17 März 2021)

    Ich danke euch für die vielen Kommentare..... Es hilft mir zu verstehen (und nicht durchzudrehen vor Sorge um Meine anderen Katzen.....).
    Ich hatte davon noch nie gehört und letzten Samstag hatte ich aus heiterem Himmel meinen einjährigen Smarty sterbend in meinen Armen.....
    Ich lebe in Ägypten - hier hiess es sofort er habe Gift erwischt - er war nur in der Wohnung die letzten zwei tage (sandsturm)
    Mir ist klar ich konnte nichts tun - frage mich aber, ob die "gastritis" und "futterallergie" (wollte nicht fressen, war sehr Elend, atmete oft sehr flach, spielte nicht mehr und hat sich immer so dicht an den heizstrahler gelegt dass ich dachte er verbrennt sich( da schon teilverschluss und schlechte durchblutung??)) Vorboten waren vor zwei Wochen?
    Danke auf jeden Fall für diese Seite - hatte über social media den Hinweis bekommen das Mal zu Googlen, nun macht es "Sinn".....

  • #90

    Alexandra (Freitag, 19 März 2021 00:27)

    Danke für die liebevollen Beträge ich habe einen knapp 9 Jahren alten Maine Coon mein erster mein Lucky er hat RCM und ist mit Medikamenten eingestellt dennoch bange ich täglich um ihn weil durch die Medikamente auch sich die Nierenwerte verschlechtert haben das führt dazu das er schlecht frisst - insgesamt hatte ich 9 Coonies leider ist mir am 1.2.2021 völlig unerwartet mein 2. Coonie Rocky an einer bakteriellen Lungenentzündung verstorben. Am Samstag noch ein topfitter Kater und 11 Stunden später konnte ich ihn nur noch in der Früh um 2 tot entgegen nehmen. Obwohl mir die Tierärztin AniCura Haar um 13.00 versichert hat mit 2 wöchigen Klinikaufenthalt und einer Lundendrainage könnte man meinen Supercoonie retten - obwohl sie nach Jauche stinkendes Sekret in aus dem Bauchraum punktiert hatten. Mein Supercoonie mit den dicken Pfoten fehlt uns sooo sehr unser Seelchen - und jetzt haben wir Angst jeden Tag unseren - meinen Lucky an RCM zu verlieren - diese Krankheit ist so grausam...

  • #91

    Aline B. (Dienstag, 23 März 2021 09:19)

    Unser Kater hatte im September 2020 den ersten Vorfall, eine akute Aortenthrombose aufgrund seiner Herzkrankheit. Er blieb 2 Tage in der Klinik und am dritten sollten wir kommen um uns zu Verabschieden. Als wir da waren lebte er jedoch auf. Woraufhin sie uns die Medikation (Spritzen und Tabletten) mit nach Hause gaben und unser Katerchen auch. Eine Woche spritzen wir ihn und gaben ihm Morphium. Alle drei Stunden. Ein rießen Aufwand für uns beide als vollzeitarbeitende Menschen, doch dank HomeOffice Regelungen und kuzfristigem Urlaub machbar.
    Nach einer Woche ohne Fressen, Trinken oder Toilettengang wollte die Ärztin vorbei kommen um ihn zu erlösen. Gerade als sie anrief, dass sie losfahren würde, kam er aus seiner Höhle, ging auf Toilette, fraß und wollte kuscheln.
    Seither ist es natürlich immer wieder ein auf und ab und sein Herz macht nicht mehr soviel mit wie früher, aber es ist jetzt Ende März 2021 und er kuschelt, schnurrt und schmust. Allen Prognosen zum Trotz. Es kann auch anders laufen. Verliert nicht den Mut.

    Für ihn war es die Rettung, dass die Klinik die Medikament mitgab und er in seinem "sicheren" Zuhause sein konnte. Wir mussten natürlich lernen zu spitzen und das war ine echte Überwindung, aber es hat etwas gebracht.

  • #92

    Carmen (Donnerstag, 22 April 2021 08:29)

    Hallo,
    bis gestern(21.04.21) wusste ich nicht, dass es so eine Krankheit bei den Katzen gibt.
    Es kam so unerwartet und es ging so schnell...
    Ich musste gestern meinen geliebten Kater Rudi einschläfern lassen.
    Am Tag war alles normal, Rudi hat gekuschelt, wie immer. Keine Anzeichen von einer
    Krankheit. Am Abend hat er gefressen. Auf einmal hörte ich sehr heftiges Scharren aus dem
    Katzenklo. Rudi konnte nicht mehr raus, da seine Hinterbeine gelähmt waren.
    Mein Mann und ich sind sofort in die Notaufnahme der Tierklinik gefahren.
    Es folgte Röntgenaufnahme und die schreckliche Diagnose.
    Rudi reagierte nicht mehr auf meine Stimme. Rudi hatte große Schmerzen und hat versucht seine
    Hinterbeine abzubeißen. Wir mussten ihn von seinen Schmerzen erlösen.
    Rudi wurde fast 15 Jahre alt und war eine treue Seele. Er suchte immer meine Nähe, er lag immer bei mir...Ich vermisse ihn so sehr.
    Vor einem Monat habe ich meinen älteren Kater Bata(17J) einschläfern lassen müssen.
    Und jetzt Rudi...
    Eine Frage an Frau Dr. Reuter: Wie viele Katzen in Prozente überleben eine Aortenthrombose?
    In der Notaufnahme der Tierklinik hat mir die junge Tierärztin gesagt, dass es kaum Überlebenschancen gibt.

  • #93

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 22 April 2021 09:37)

    Dazu habe ich leider keine aktuellen Daten parat.

  • #94

    Carmen (Samstag, 24 April 2021 14:46)

    Sehr geehrte Frau Dr. Reuter,
    danke für die schnelle Antwort.
    Viele Grüße
    Carmen

  • #95

    Marie (Donnerstag, 29 April 2021 13:58)

    Vielen Dank an alle, für eure informative und mitleidende Beiträge. Ich möchte mich zu allen trauernden und zu den, die ihre Hoffnung nicht aufgeben, anschliessen. Die Erkenntnis, dass diese sich plötzlich auftrendede Krankheit nicht der einzige Fall ist und dass mein Kater ist nicht der einzige in der Welt, den das betroffen hat. Dank dieser, in Foren gewonnenen Einsicht, hatte ich Kraft, um mein Verstand komplett nicht zu verlieren. Vielleicht hilft jemandem auch mein eigenes weiter aufgefürtes Bekenntnis..
    Exakt vor einem Jahr habe ich und mein Mann fest beschlossen, ein Tier vom Tierheim oder von anderen Leuten zu uns zu nehmen und ihm besseres Leben anzubieten. Nach der Übergabe des Katers verschwand sein ehemaliger Besitzer verdächtlich schnell, antwortete nicht, hat sich aus Kontaktliste gelöscht.
    So haben wir glücklich zu dritt ein Jahr lang gewohnt. Da wir beide leider keine Kinder kriegen können, war für uns unser liebster Kater so fast wie ein Kind. Wir wollten umziehen, in eine größere und hellere Wohnug für unsere Familie.Es hat vor eine Woche vor dem Umzug passiert.
    Plötzlich, schrecklich, schmerzhaft. Es war Samstag Nachmittag, wir waren beide zu Hause..Ich sah unseren Kater kriechelnd in Flur, er schrie vor dem Schmerzen. Sein Leiden hat in dem Moment meinen Herzen geriessen, ich war hilflos und weinend, ich konnte ihn von dem Schmerzen nicht befreien. Man musste aber schnell handeln, ich überwand die Tränen und bin zu TA Klinik mit ihm gefahren. TA hat uns mitgeteilt, dass die Überlebenschancen sehr gering sind und sein linkes Vorhof ist enorm vergrößert. Wir haben ihm trotzdem die Chance gegeben, in eine Stunde uns mit TA telefoniert : ihm ging es besser, er beruhigte sich. Wenn die Katzen 1 Tag überleben und kein Wasser in Lungen haben, sind weitere 2 Tagen entscheidend, um genauere Prognose anhand der Heilungsdynamik zu machen. Es war leider nach 3 Tage kein eindeutiges Zeichen für uns, weil es einerseits die Verbesserungen gaben: er hatte Appetit, hat getrunken und sich uriniert, war stabil und ruhig, sein Thrombus hat sich um etwa verkleinert. NUR seine beide Hinterbeinchen hatten bisher keinen Puls und dadurch ergab sich die Frage: sollen Hinterbeinchen keine Durchblütung in den nächsten Tagen kriegen, dann führt es zur ihren Nekrose. Die TA waren skeptisch, wir konnten aber ihn in solchem Zustand (als er isst, trinkt und gerne mit uns kuschelt (wir besuchten ihn regelmässig)) nicht erlösen. Eine Woche dauerte als ein Monat. Jeden Tag hatte ich die Hoffnung, ihn nach unser neuem Zuhause zu nehmen, ihm das Leben zu verlängern und dabei immer bereit zu sein, ihn zu lassen. Nach einer Woche wurde es klar, dass er das nicht überleben wird. Der Thrombus war trotzdem zu groß und löste sich langsam auf, inzwischen began sein Beinchen aufzuschwellen. Es gab nur einen Weg, ihn von weiteren Qualen zu befreien..
    Wir sind umgezogen, und unser liebster Kater kommt bald auch nach neuem Heim, aber in einer anderen Hypostase - er wird mit Ehre eingeäschert und kommt in einer schönen Tonurne zu uns...
    Hätten wir unser neues Familienmitglied am Anfang vollständig untersucht, hätte anderes Szenario gewesen sein können.
    Danke

  • #96

    Walter Weiss (Freitag, 21 Mai 2021 08:49)

    Ich weiß gerade nicht weiter in meinen Kopf Drähten sich gerade alles um meine liebe Katze und weiß nicht ob ich etwas Falsch gemacht habe .An dem Tag wo sie Gestorben ist ging es ihr gut ,wir lagen in der Nacht im Bett ich Streichelte sie und wie immer Schnurrte sie dann Drähte sie sich um und wollte runter von Bett und ich sah das hinten recht ihr Bein schleifte ich hob sie auf dem Boden wo es nicht besser geworden ist sondern schlechter ,sie fing an sich öfter hintereinander zu übergeben und Hechelte sehr Stark .Ich ging kurz weg ca 1minute als ich zurück gekommen bin mit jemanden lag sie seitlich beim Wassernapf und rührte sich nicht mehr und ich frage mich die ganze Zeit warum und was meine Katze hatte kann mir bitte jemand helfen und sagen was sie hatte da es erst einen Tag her ist und jetzt habe ich meine Katze nicht mehr und bin so Traurig deswegen

  • #97

    Marie (Freitag, 21 Mai 2021 12:59)

    Lieber Walter,
    es tut mir unendlich Leid... Es gibt die Situationen, wo wir keinen Einfluss haben. Wir können sie nicht ändern und vorausschauen, niemand ist schuldig. Was uns einziges bleibt, diese schweren Zeiten durchzukommen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft dafür!
    Ich habe immer noch die schmerzhaften Flaschbacks, obwohl es vor einem Monat passiert ist
    Gegen Schmerzen hilft die Zeit, in Gedanken und im Herzen bleiben unsere Lieblinge für immer


  • #98

    Walter Weiss (Freitag, 21 Mai 2021 19:20)

    Ja Danke aber zur Zeit geht es mir so schlecht kann auch nicht richtig schlafen da meine katze jede Minute bei mir gewesen ist ,ging ich mit den Hund raus wartete sie an der Tür bis ich komme ,geschlafen hat sie dauernd unter der Decke neben meinen Kopf .Sie redete mit mir und Schnurrte so laut .Sie geht mir einfach 100% ab

  • #99

    Cori (Donnerstag, 27 Mai 2021 22:33)

    Meine 13,5 Jahre alte Katze Tinka war, wie ihre beiden gleichaltrigen Geschwister, bis Mitte April äußerlich topfit. Mitte April fing sie vorne rechts an zu hinken. Als es nach 2 Tagen nicht besser wurde, gingen wir zu TÄ. Mit Medizin besserte es sich. Wenige Tage später frass sie immer weniger und schlief fast den ganzen Tag. TÄ nahm Blut ab (keine Auffälligkeiten), Herztöne und Röntgen ohne Befund, allerdings das eine Auge kleiner als das andere (Horner-Syndrom lt. TÄ). Außer viel Schlaf und der Augenstellung keine Auffälligkeiten, wir gingen noch 2x zum TA und lernten, da sie garnicht mehr frass, die Zwangsernährung mit Spritze (was Katze gut mitmachte). Am 30. April dann das schon oft in den Beiträgen genannte Verhalten für uns aus heiterem Himmel: beide Gliedmaßen hinten abgestreckt, laut schreiend, dann auf die Seite gefallen, hechelnd. Sie wollte trotz Schmerzen auf Toilette (hat sie geschafft), danach mit ihr sofort zu unserer TÄ. Sie sprach sofort von Beinvenenthrombose und erklärte ausführlich. Ich war völlig geschockt und fragte nach Behandlungsmöglichkeiten. Sie rief in der Tierklinik in der nächsten Grosstadt an, 50 km Fahrt, mit Tier-Kardiologen und mehr Möglichkeiten und wir sollten gleich kommen. Die Diensthabende TÄ besprach evtl. Behandlungsoptionen, ich stimmte zu. Am nächsten Tag war wieder Puls und Blutdruck in beiden Hinterbeinen und Zustand etwas stabilisiert. TÄ sagte allerdings, noch sehr kritisch. In der Nacht darauf gegen 3.30 h rief Klinik an: Katze musste ins Sauerstoffzelt, Blut staut in die Lunge zurück, sie droht zu ersticken. TÄ riet dringend zur Erlösung, da sie keine Aussicht sah. Schwersten Herzens stimmte ich zu und bat, dass meine liebe Tinka ein paar Streicheleinheiten mitbekommt, da ich sie nicht halten und auf ihrem letzten Weg begleiten konnte. Am nächsten Tag holten wir sie ab. Mittlerweile ist sie eingeäschert in einer schönen Urne wieder zuhause und es tut nach 3 Wochen noch immer so weh. Auch ich werde meine Katze nie vergessen. Meine TÄ schrieb mir, ich hätte alles versucht, aber letztendlich hat es das kleine Herz nicht geschafft. Schwer zu schaffen macht mir, dass ich nicht bei ihr sein konnte am Schluss. Ich hoffe das verzeiht sie mir… Das ist neben dem Verlust noch immer das was sehr sehr schmerzt. Aber es gab in dem Moment keine Möglichkeit sie zu begleiten, da ich das mit der Klinik versuchen wollte. Aber es tut sehr sehr weh…

  • #100

    Anja (Dienstag, 01 Juni 2021 10:38)

    Wir mussten gestern unseren 7 jährigen Dusty gehen lassen. Er konnte urplötzlich die hinteren Beine nicht mehr bewegen Aortenthrombose mit wenig Hoffnung auf Heilung. Es ist schwer aber wir wollten ihn nicht leiden lassen. Ich bin sprachlos das soviele das gleiche Schicksal haben.

  • #101

    Sarah (Sonntag, 06 Juni 2021 00:29)

    Mein 9 jähriger Kater Leo ist am Freitag um 06.00Uhr morgens verstorben.
    Am Donnerstag ging es ihm noch den Umständen entsprechend gut (er war krank gewesen) hatte Fieberschübe und fraß recht wenig. Am Donnerstag fraß er dann zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder seinen Napf komplett leer. Ich wollte ihn dann nachts von draußen rein holen und fand ihn im Gras. Als er mich sah, maunzte er, versuchte aufzustehen, konnte es aber nicht. Das brach mir das Herz. Sind um halb 2 Uhr morgens zum Tierarzt. Der hat festgestellt, dass er eine Thrombose im Herz hätte und wollte ihn direkt einschläfern. Ich war geschockt, hatte mit vielem, nur nicht mit so einer Diagnose gerechnet. Er gab mir 2 Minuten, bedrängte mich in meiner Entscheidung. Ich war total überfordert und konnte mich in dieser Zeit nicht entscheiden, sodass er ihn dann stationär aufnahm und ich am Morgen wiederkommen sollte.
    Ich ging geschockt, überfordert.
    Am nächsten Morgen bekam ich den Anruf, dass Leo gestorben sei. Ich konnte es nicht glauben.

    Der Tierarzt eröffnete mir bei der Abholung noch, dass ich besser auf ihn gehört hätte, da Leo Schmerzen gehabt hätte. Auf die Frage, ob er schlafend aussehe, dass ich ihn mir ansehen könne, um seinen Tod besser zu verarbeiten, sagte er, dass ich das könne. Nur soviel: Er sah alles andere als friedlich oder schlafend aus.

    Ich habe totale Schuldgefühle, weil mein Katerchen alleine und mit Schmerzen starb, nur weil mir der Mumm fehlte eine Entscheidung zu treffen. Ich konnte mich nicht mal verabschieden, weil der Tierarzt danach hopp hopp gemacht hat und Leo direkt weggebracht hat.

    Ich verstehe es bis jetzt noch nicht so ganz. Es wurde zuvor nie ein vergrößertes Herz entdeckt, trotz zwei Röntgenaufnahmen in den letzten drei Wochen oder überhaupt etwas das auf so etwas gedeutet hätte.

    Es ist einfach schlimm.

  • #102

    Doc L. (Dienstag, 08 Juni 2021 23:25)

    Wenn man die Beiträge hier so liest von den Leutchen, deren Katze gestorben ist, frage ich mich ernsthaft, was schlimmer ist: Derartig verweichlichte als auch infantile Kritzeleien, bis hin zur Debilität lesen zu müssen oder im Gegensatz dazu viel einfacher mit dem Ableben einer Katze zurecht zu kommen. Strunz-erbärmliche Pappköpfe & zumeist echte Jammerlappen seid ihr.

  • #103

    Petra (Donnerstag, 10 Juni 2021 03:54)

    Solche Leute wie Dich gibt es heut zu Tage leider viel.Kein Gefühl die große Klappe .Niemand sagt das Du es lesen musst.Bei Dir wollte ich kein Tier sein denn Du hasst mit Dir selber zu tun...



  • #104

    Nana (Mittwoch, 16 Juni 2021 15:00)

    Meine Yuumi ist 1 Jahr und 1 Monat alt. Vor gerade 4 Wochen haben wir erfahren, dass sie HCM hat in einem leider sehr ausgeprägten Stadium, da die Herzmuskelinnenwände schon sehr verdickt sind ... Vor zwei Tagen ist es dann passiert. Sie konnte nicht mehr aufstehen, nachdem Sie mit ihrem Freund gespielt hatte. Erst war sie verwundert, dann haben die Schmerzen eingesetzt und sie hat geschrien. Ein Blutgerinsel ...
    Wir sind direkt zum TA und konnten nicht umhin uns für eine Behandlung zu entscheiden. Es sieht schlecht aus und sie kann ihr eines Bein wieder ein bisschen bewegen, aber sie steht unter starken Schmerzmitterln... Uns bleibt nur noch bis morgen auf ein Wunder zu hoffen...
    Ich kann schwer damit umgehen, morgen entscheiden zu müssen wie es weiter geht. Die Hoffnung, dass sie fortschritte macht, wenn auch nur kleine lässt uns Zweifeln. Doch sie mit nach Hause zu nehmen und weiter zu Behandeln scheint auch nicht richtig. Es ist echt schwer...

  • #105

    Birgit Maria (Mittwoch, 16 Juni 2021 17:56)

    Zu allererst an Doc L: Empathielose Menschen bzw. Trolle wie Dich brauchen wir hier nicht, verzieh Dich bitte...

    Unser Lucky ist vor 4 Wochen ist an einer Aortentrombose mit nur 7 Jahren gestorben. Es fing an mit Harnverlegung, aber Struvit- oder Oxalatsteine konnten nicht gefunden werden. Er wurde zweimal stationär aufgenommen, um katheterisiert zu werden, dazwischen waren 5 Wochen o.k. Man sagte uns schon, er hat Herzgeräusche, Ultraschall stand in Kürze an. Sonntag abends auf einmal ein Schrei und er schliff die rechte Pfote nach innen geknickt nach. Vorher hatte er mit seinem Kumpel getobt. Ich in die Klinik, sie meinten evtl. Kusshandsyndrom, in der Klinik bekam er den ersten Herzanfall, trotzdem kam keiner auf Thrombose, sondern evtl. die Aufregung und Thrombose betreffe meist die Hinterläufe. Entwässerungsspritze wg. etwas Wasser in der Lunge, Vitamin B wegen der rechten Pfote. Zuhause lief er am nächsten Morgen wieder recht normal, humpelte nur leicht, Pfötchen war wieder etwas wärmer. Nachts darauf wieder Harnverhalt, wieder zum Notdienst, Katheder unter Narkose. Am nächsten Tag war's wieder gut, er durfte nach Hause und konnte wieder Pipi machen. War dreimal im Laufe des Tages in die Kiste, lag in der Sonne, frass, spielte mit seinem Kumpel, alles wie immer. Nachmittags Hustenanfall, Gehechel, pumpende Atmung, Zunge wurde langsam blau... innerhalb von 20 Minuten in der Klinik. Standen schon vorm Eingang, innerhalb 1 Minute geröntgt... keine Chance, ganze Lunge voller Wasser, er atmete schon in den Magen, Schaum vorm Maul. Seinen Blick werde ich nicht mehr los mit den großen Pupillen. Er wurde sofort euthanasiert. Und dann erst kam die vage Erklärung, das mit der Pforte war wohl doch ne Thrombose... Lucky war mein Herzenskater, ich werde in nie, niemals vergessen!

  • #106

    Birgit Maria (Mittwoch, 16 Juni 2021 18:05)

    ... da ich meinen Beitrag nicht bearbeiten kann, hier noch der Nachtrag, dass das einzige Symptom das nach Innenknicken der rechten Vorderpfote war. Normalerweise sind es die Hinterläufe...
    .

  • #107

    Irene (Donnerstag, 24 Juni 2021 20:00)

    Unsere Brooklyn Geliebte Katze sie hat am 18.06.21 Geburtstag gehabt gerade 2 Jahre alt geworden ich bin immer noch unter Schock ging alles so schnell gestern wir müssen sie einschläfern lassen und um sie von ihren Schmerzen zu befreien .. sie bleibt für immer in unseren Herzen

  • #108

    Christina (Freitag, 16 Juli 2021 13:13)

    Auch ich habe vor drei Tagen meinen Kater Dobby aufgrund dieser Krankheit verloren.
    Er durfte nur 9 Jahre alt werden.
    Das Erste Mal passierte es Anfang Januar diesen Jahres. Ein Hinterbein gelähmt. Nach schwerer Zeit der Erholung, Genesen, Rückfällen, seit Anfang Mai alles wieder Bestens, als wenn nie was gewesen wäre.
    Vergangenen Dienstag um 15.00 Uhr, trotz vorbeugender Medikamente, erneute Thrombose.
    Diesesmal beide Hinterbeine gelähmt, Lungenödem. Ich fand ihn nachmittag an der selben Stelle, wie beim ersten Mal.
    Keine Vorzeichen, mein Kater war quitschvidel und munter, den ganzen Vormittag bei mir, mit im Garten rum getollt, geschmust und gefressen.

    Schon mein erster Kater musste vor 12 Jahren, aufgrund dieser Krankheit, mit 8 Jahren eingeschläfert werden, der Verlauf war aber anders. Wir wussten, auf Grund von immer wiederkehrenden Wasser in der Lunge, nach nötigen Untersuchungen von TA und TK von Mickys Herzkrankheit, bei Dobby kam es völlig überraschend. Ohne jegliche Anzeichen.

    Diesesmal hat er es nicht mehr geschafft und wir haben ihn erlöst.
    Seitdem zerfrisst mich der Gedanke, zu früh aufgegeben zu haben.
    ICH VERMISSE IHN SOOOO....



  • #109

    Marlies Bothe (Montag, 26 Juli 2021 14:37)

    Heute Morgen rief mich mein mann um 6.30 uhr das unsere katze angefahren worden sei.
    Ich gleich aus dem Bett und runter gelaufen.Mae lag im Wohnzimmer auf der Seite und röchelte.Nachdem sie versucht aufzustehen fiel sie gleich wieder um.Bis dahin dachte ich auch das sie unters Auto gekommen ist.Bin sofort zum Notdienst gefahren und nach dem Röntgen stand fest das sie eine Aortenthrombose hat.
    Sie maunzte so stark und ihre pupillen waren ganz groß das ich mich entschieden habe sie gehen zu lassen.
    Mae wurde 5 jahre alt und hinterlässt eine große Lücke in unserer Familie.
    Ihr ist es gelungen meinem Mann der bis dato kein Katzenfreund war vom gegenteil zu überzeugen.
    Mae du bleibst immer in unseren Herzen.

  • #110

    Martina Kaiser (Montag, 02 August 2021 22:15)

    Am samtag um 13.30 ist mein Kater in der Wohnung umgefallen er hat ein Aortenthrombose und Einschlafung bei nottierarzt der Tierarzt war sehr nett er hat gesagt das es nicht mehr ihn helfen werd

  • #111

    Denise Mascha (Donnerstag, 05 August 2021 00:56)

    Am letzten Freitag habe ich meine lieben Kater deswegen auch gehen lassen müssen. Er war erst 8 Jahre alt und ich habe es einfach nicht erwartet. Nur wenige Monate zuvor habe ich einmal bemerkt, dass er Mühe mit seinen beiden Hinterpfoten hat. Er kam dann zu mir, mit riesengrossen Pupillen, hat laut geschnurrt und ich habe ihn die darauffolgenden ein oder zwei Stunden aufmerksam beobachtet. Auf Schritt und Tritt bin ich ihm gefolgt, wohin er auch ging. Ich habe dann den Notfall-Tierarzt (es war spätabends) angerufen und gefragt, was ich tun soll. Er humpelte und ich vermutete, er sei blöd umgeknickt beim Herunterspringen. Das sei kein Notfall, meinte man zu mir und ich solle es weiter beobachten. Plötzlich war alles wie immer. Er lief herum, spielte, schnurrte und frass wie immer.
    Ich dachte wirklich, er habe sich die Pfötchen vertreten, weil er die Angewohnheit hatte, auf viel zu hohe Orte zu springen, von denen er manchmal nicht mehr ohne Hilfe herunterkam. Jetzt glaube ich, er hatte damals schon eine Thrombose, vielleicht nicht so arg und sie hat sich schnell von selbst gelöst.
    Letzten Freitag nicht.
    Wie ein Wurm kroch er mit einem Mal durch die Wohnung, hechelte und miaute laut. Sofort ging ich zum TA, der erstmal nur eine Kortisonspritze gab, weil er vermutete, es sei etwas im Rücken. Kaum zuhause, wusste ich aber, da war mehr. Ich fuhr zum Tierspital und sie haben mir kurze Zeit später die Diagnose gestellt. Aortenthrombose. Kaum eine Chance. Sein Herz sei bereits am Versagen, die Beine kalt und am Absterben und die Lunge voll mit Wasser. Wenn ich "wirklich optimistisch sei", könne man es versuchen. Aber ich wusste, es würde meinen lieben Bobo nicht retten. Dieses Gefühl kann ich nicht erklären.
    Trotzdem plagen mich die Schuldgefühle. Hätte ich was ändern können, wenn ich damals zum Arzt gegangen wäre? Ich dachte damals echt, er habe sich nur die Pfote verknackst. Oder hätte ich eine Therapie versuchen sollen, auch wenn man mir erklärt hat, dass er es nicht schaffen würde?
    Aber was mich viel mehr schmerzt, ist, dass ich die letzten Monate auch so mit mir selbst beschäftigt war, dass ich ihn nicht genug geschmust habe. Das tut mir so leid, mein liebes Büsi. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich dir jeden Tag stundenlang deinen Bauch kraulen, wie du es immer geliebt hast.
    Ich hoffe, es geht dir gut, da wo du nun bist. Das ist alles, was für mich zählt.

  • #112

    H. Atalay (Donnerstag, 19 August 2021 10:35)

    Gestern habe ich das auch beim Tierarzt rausbekommen er musste leider eingeschläfert werden. Fast konnte ich das nicht zu lassen aber er hatte solche Schmerzen ich komme immer darüber nicht weg.

  • #113

    Marco (Donnerstag, 09 September 2021 07:33)

    Hallo.
    Erstmal mein Beileid an alle.
    Habe mir sehr viele Berichte durchgelesen und sah, dass alle fast dasselbe durchlebten wie wir gestern.
    Unsere Katze Mulle verstarb plötzlich in 1-2 Minuten aus heiteren Himmel.

    Sie hatte vor ca 3 Monaten eine Thrombose hinten links bekommen. Sie war sonst Freigänger aber wir ließen sie erstmal drinnen da die TA es riet, auch wegen der hohen gittertreppe.
    Nach Medikamenten ging es dann und sie lief nun seit 6 Wochen wieder draußen herum, man sah kaum, dass eine Thrombose da war.
    Gestern verstarb sie dann plötzlich, lag auf der seite, bekam blaue lippen/zunge, verlor urin und es sah schmerzhaft aus. bekam keine luft und reagierte auf nix mehr. wir beide waren aber bei ihr...
    wär es irgendwie absehbar gewesen oder hätte länger gedauert hätten wir sie lieber erlöst ohne Schmerzen, aber es ging so schnell.
    haben sie begraben im garten.
    sie wurde ca 14 Jahre alt, dreifarbige katze, unendlich lieb und gemütlich.

    mache mir seitdem viele gedanken, deshalb hab ich hergefunden.
    schlimm zu sehen, dass es so viele gleiche fälle gibt. vielleicht konnt man wirklich nix machen. aber sie hat es so gut wie möglich gehabt, schönes futter, liebe, streicheln, freigang, andere katzen zum spielen...

    Danke Mulle für die schöne zeit, wir sehen uns wieder wenn unsere zeit gekommen ist.

    traurige grüße an alle hier.
    unseren lieben kleinen familienmitgliedern geht es nun wieder gut im Himmel, wir sehen sie wieder.

    gez.
    Marco aus Eldingen

  • #114

    Joline (Sonntag, 26 September 2021 22:29)

    Meine 6 Jahre alte Katze ist am 09.09.2021 ebenfalls an einer Aorten Trombose gestorben. Ich war einkaufen und als ich wieder kam bemerkte ich das meine Katze mich nicht begrüßt hatte, wie eigentlich sonst immer. Ich habe mich nach ihr umgesehen und bemerkt das etwas nicht stimmt, sie lag auf der Treppe und bewegte sich nicht. Ich habe sie ins Wohnzimmer getragen weil sie vor Schmerzen schrie. Nach 10 Minuten habe ich eine Tierärztin angerufen, konnte aber nicht hinfahren da es schon um 22 uhr war. Sie versuchte mir am Telefon zu helfen und sagte das es sich bestimmt um einen Epileptischen anfall handelt. Meine Katze hatte bereits Verdacht auf epilepsie da sie zuvor 2 kleine anfälle hatte aber im Abstand von 2 Jahren. Ich sagte der Tierärztin das es die anderen male ganz anders aussah und viel schneller vorbei ging, sie sagte das solche anfälle bis zu 2 stunden dauern können. Sie hat mir geraten meiner katze eine Schmerztablette zu geben und zu warten. Meine katze konnte ihre Hinterbeine nicht bewegen und zog sie schreiend mit den vorderbeinen auf dem Boden lang. Die Schmerztablette brachte garnichts und ich rief nachdem ich 1.30 stunde gewartet hatte bei einer Tierarzt Notfall Klinik an. Ich beschrieb ihm den Zustand meiner Katze und er wuste schon genau was sie hat. Er versuchte mir am Telefon zu erklären was eine Aorten Thrombose ist da ich zuvor noch nie davon gehört habe. Er sagte mir schon am Telefon das die Lebenserwartung meiner Katze sehr gering waren, ich bin sofort in die klinik gefahren wo ich mich dann von meiner geliebten Katze verabschieden durfte. Das war der schlimmste Tag meines Lebens und ich wünsche niemandem das selbe Schicksal. Ich hoffe das mehr Katzenbesitzer von dieser Erkrankung erfahren damit sie nicht die selben Fehler machen wie ich, und erst nach 2 stunden ihre Katze von diesem schrecklichem elend erlösen.

  • #115

    Petra Drechsel (Sonntag, 26 September 2021 22:39)

    Liebe Frau Reussing , sie haben alles richtig gemacht und Trauer braucht seine Zeit ! Wir haben / hatten auch 2 Miezen (Freigänger) - beide August 2008 geboren , unsre Papamiez Mäcki musste leider innerhalb von 1 Stunde aufgrund Aortenthombose eingeschläfert werden - sie hatte eine schöne Zeit, das beruhigt uns, der Verlust bleibt! Unsre 2.Miez(Mama-Miez) war vor 3 Jahren ganz schlimm dran, stand im Hof - nur noch röcheln , Zunge hing blau raus .... sofort zum TA , wo sie Lungenspritze bekam (die war schon so gut wie .... ) sie hatte noch versucht zu atmen , und die Lunge hatte bereits Blasen gebildet ...- es war einfach schlimm ! Mit Medikamenten und vielen Begleiterscheinungen darf ich sie nachts - wenn sie heim kommt - immer noch streicheln & ihr liebevolles Mauzen hören - es ist mein Baby

  • #116

    Petra Drechsel (Sonntag, 26 September 2021 23:15)

    Liebe Katzenfreunde - ich bin nicht allein und ich bin so froh, nachdem ich die vielen Berichte durchgelesen hab , ihr habt euren Lieben immer geholfen und zur Seite gestanden , das ist wichtig und das haben unsre Fellies verdient ! Werft euch bitte keine Fehler vor- meiner Tochter geht es gesundheitlich sehr schlecht, das tut auch weh - aber unsre kleinen Mauzis (die leider den Sonnenstrahl betreten mussten) vergessen wir nie !!!!