Aortenthrombose bei der Katze

Regelmäßiger Check up kann Leben retten!

 

Aortenthrombose, was ist das?


Darunter versteht man ein Blutgerinnsel, das die Hauptschlagader der Katze auf Höhe der Hinterbeine verstopft. Dadurch wird die Durchblutung der Hinterbeine be- bzw. verhindert.


Wie kommt es dazu?


Für die Entstehung eines Thrombus sind meist Erkrankungen des Herzmuskels, sog. Kardiomyopathien verantwortlich. Veränderte Strömungsverhältnisse des Bluts im Herzen begünstigen die Bildung von Blutgerinnseln. Wird ein Thrombus in die Aorta ausgeschwemmt, so bleibt er meist an deren Aufzweigung zu den Hinterbeinarterien hängen.


Wie äußert sich das?


Typischerweise können die Katzen plötzlich ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen und schreien extrem. Die Mangeldurchblutung führt zu starken Schmerzen, die Hinterbeine fühlen sich kalt an und die Pfotenballen sind bläulich verfärbt. Meist ist kein Puls an den Hinterbeinen mehr zu ertasten.


 Was ist zu tun?


Sofort Kontakt zur Praxis aufnehmen!


Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

 

Es gibt Versuche, die Blutgerinnsel mit Medikamenten aufzulösen oder gar chirurgisch zu entfernen, allerdings geht es den Katzen bei der Vorstellung in der Praxis meist so schlecht, dass etwa 50 bis 70 Prozent der Katzen die erste Phase der Krankheit nicht überleben.

Gelingt es den Thrombus aufzulösen, so kann sich aufgrund der ursächlichen Herzerkrankung ständig ein neuer Thrombus bilden.

Daher ist die Langzeitprognose meist ungünstig.

Mitunter ist es gnädiger, die Katze frühzeitig von ihrem Leid zu erlösen.

Zudem kann es Monate dauern, bis die Katze ihre Gliedmaßen wieder bewegen kann, vielfach bleibt eine Störung der Nervenbahnen zurück.


Kann man der Erkrankung vorbeugen?

 

Eine unmittelbare Prophylaxe gibt es nicht. Wird allerdings die zugrunde liegende Herzkrankheit rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, so kann das Risiko für eine Aortenthrombose deutlich gesenkt werden.

 

Daher gilt: Regelmäßiger Check up in der Praxis, kann Leben retten!


Kommentar schreiben

Kommentare: 26
  • #1

    Ines (Mittwoch, 18 Juli 2018 20:42)

    Dankeschön mein Kater�� starb leider daran und ich habe viel im Internet recherchiert an HCM ❤ und eine Aothertrombose in einer Tierklinik mit nur 4. Jahren aber ihr Text hat mir etwas geholfen endlich aber es ist leider sehr traurig was ich lese den ich suche ständig antworten ob ich ihm nicht irgendwie noch hätte helfen können aber ich wusste er war Herzkrank aber er brauchte damals noch keine Medikamente uns dann kamm es ganz plötzlich alles aufeinmal in der Nacht er schrie das es mir mein Herz zerbrach � ich alles in echt mitbekommen schrecklich. � �

  • #2

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 19 Juli 2018 09:33)

    Das tut mir sehr leid.
    Eine wirklich sicher funktionierende Hilfe gibt es nicht. Bei gefährdeten Katzen gibt man Clopidogrel zur Thromboseprophylaxe. Aber bei ganz vielen Katzen ist die Aortenthrombose das erste Symptom der Herzkrankheit, so dass man einfach machtlos ist.
    Sie haben sicher nichts versäumt in der Behandlung Ihres Katers.

  • #3

    Barbara (Donnerstag, 16 Mai 2019 05:24)

    Unser Kater konnte gestern aus dem nicht's heraus seine Hinterbein nicht mehr steuern. Er ist gerade mal 18 Monate alt. Sofort zur Klinik Diagnose Aortathrombose. Er hat schon 2 mal ein Herzultraschall bekommen (alles perfekt). Die Ärzte haben uns nicht viel Hoffnung gemacht � Es ist einfach schrecklich!

  • #4

    Christa (Montag, 27 Mai 2019 19:46)

    Meine knapp 15 jährige Katze isr am Samstag den 25 Mai 2019 euthanisiert worden wegen einer Aortathrombose...vier Wochen zuvor konnte sie plötzlich die Hinterbeine nicht mehr bewegen und jammerte...ich bin gleich zum Tierarzt gefahren ..der Arzt meinte vielleicht wurde meine Katze von einer an Biene gestochen oder ihr ist die Tür vom Balkon beim Zugehen draufgeknallt...ich stand ja die ganze Zeit am Balkon und sah dererlei nichts ..Sie sass an der Tür und plötzlich lag sie da und ich merkte sie konnte nicht aufstehen und die Hinterbeine bewegen ..der Arzt gab eine Schmerzspritze und Tabletten gab er mir mit ..er hörte das Herz nicht ab zb ...ich ging heim und meine Katze konnte nach wenigen Stunden wieder laufen ...dann an dem Samstag vier Wochen später hörte ich meine Katze furchtbar schreien und sah wieder das...weswegen ich ja vier Wochen zuvor zum Arzt ging ..ich fuhr sofort zur Tierklinik und da stellte die Ärztin gleich fest das meine Katze eine Aortathrombose hat und die Katze bereits schon schwer atmete ..es kam dann zur Euthanasie meiner Katze...ich war so geschockt und fassungslos und bin zutiefst in Trauer jetzt...ich Frage mich schon warum der Arzt vier Wochen zuvor nicht mal eine Diagnose benannt hat und ich Laie im Glauben war das meine Katze eventuell eine Arthrose haben könnte...ich sagte noch zum Arzt..ich will meine Katze noch paar Jahre haben können ...jetzt weiss ich warum der Arzt wortlos komisch geschaut hat ...er hat sicherlich es gewusst und hat mich ins offene Messer rennen lassen...warum hat er das Herz meiner Katze nicht abgehört..denn wie ich im Internet recherchiert habe liegt meist eine Herzerkrankung vor...

  • #5

    Kirsten (Montag, 08 Juli 2019 14:05)

    Mein geliebter Kater 11 Jahre ist vorgestern plötzlich verstorben.Alles war ganz normal an dem Tag, auch abends. Kater gefressen , geschmust überhaupt keine Auffälligkeiten. Bin gegen Mitternacht zu Bett gegangen und habe noch etwas gelesen. Um 1 Uhr kam Paul röchelnd ins Schlafzimmer, der Speichel lief Ihm runter, und ich dachte im ersten Moment, hat er was verschluckt? Nein , das war es nicht, er wirkte auch irgendwie orientierungslos.Er versuchte dann in irgendwelche Ecken zu gehen, da bemerkte ich das mit den Hinterbeinen nicht was stimmt. Er rutschte immer wieder weg, bis er dann auf der Seite lag. Ich war völlig hilflos, wusste überhaupt nicht was ich machen sollte. Nach einer Stunde fing er an zu schreien streckte sich , röchelte immer weiter, aber ich merkte die Atmung wird immer schwächer. Kurz nach 3 Uhr ist er eingeschlafen. Ich war völlig fertig und im Schockzustand, was war in diesen 2 Stunden passiert? Mir war auch klar, das kein TA ihn hätte retten können, aber ich hätte mir gewünscht, die Schmerzen wären ihm erspart geblieben. Jedenfalls denke ich jetzt, das dies die Ursache gewesen ist. Danke für Ihre Veröffentlichung.

  • #6

    LANGE ARGIT (Mittwoch, 14 August 2019 19:05)

    WARUM WIRD ENDLICH ETWAS DAGEGEN UNTERNOMMEN DAS BEI KATZEN DIESES NICHT AUFTRITT.
    WIESO UND WARUM KANN MAN DIESES NICHT ALS JUNGE KATZE SCHON BEHANDELN.WOHER KOMMT DAS DAS DIE KATZE MIT DEM HERZ HAT,WENN ES DOCH EINE TROMBOSE IST?
    WIR HABEN JETZT DAS SELBE PROBLEM:MUS DOCH ZU HELFEN SEIN:
    URSACHEN

  • #7

    Wolfgang (Dienstag, 05 November 2019 13:00)

    Unser kleiner süßer Kater (ca. 10 Jahre), den wir aus dem Tierheim geholt hatten, ist am Tag vorher total fit durch die Gegend geflitzt. Nachts wollte er noch spielen. Morgens um 5 hat er noch süß an meiner Seite (im Bett) geschlafen. Um kurz vor 6 hat er begonnen zu röcheln und kurz nach 6 ist er gerstorben. Wir sind so traurig, er hatte keine Chance ! Unsere Tierärztin, die ihn eine Woche zuvor noch durchgecheckt hatte ist sehr betroffen. -Thrombose- !!
    So grausam kann das Leben sein. Wenigstens mußte er nicht lange leiden.


  • #8

    Nora (Samstag, 16 November 2019 09:02)

    Meine Mia hatte am 4.11.19 eine Thrombose, um 8 hat sie gefrühstückt und ist dann in den Garten gegangen. Um 9.30 habe ich, im Garten gefunden sie saß und zog sich mit den Vorderbeinen vorwärts. Wir sind sofort zum Tierarzt. Blutbild +Röntgenbild. Das Blutbild bestätigte den Thrombose Verdacht. Nach der Heparinspritze+Schmerzmittel entspannte sie sich. Nachts ging es ihr überhaupt nicht gut, aber sie hat es geschafft. Am nächsten Morgen direkt zur Kontrolle die Thrombose hatte sich gelöst. Die Hinterbeine waren wieder durchblutet und in einem hatte sie Gefühl. Mein Tierarzt meinte sie hätte einen Bandscheibenvorfall. Er hat uns einen Ct Termin und eine sofortige OP empfohlen. In Duisburg haben sie erstmal ihr Herz geschallt ob sie auch die Narkose überlebt. Alles ok, Thrombose kam nicht vom Herz. Beim CT gab es keinen Befund erst als sie es mit Kontrastmittel wiederholt haben. Es hieß das Rückenmark wäre beschädigt und es gab nur eine vorsichtige Diagnose. Wenn sie keine Kontrolle über ihre Blase bekommen könnte, müsste sie immer entleert werden. Es gäbe Katzen die trotzdem wieder laufen könnten... Sie wollten sie da behalten. Da Mia sich furchtbar aufgeregt hat, haben wir sie mitgenommen. Zu Hause atmete sie ganz hörbar aus, als sie endlich wieder auf dem Sofa lag. Einen Tag später konmte sie wieder Urin absetzen. Frass ordentlich und schnurrte wieder. Der empfohlene Akupunkteur machte uns große Hoffnungen, aber sie richtete sich nicht mehr auf. Es hieß das mit dem Laufen dauert mindestens eine Woche. 6 Nächte danach wurde sie sehr unruhig und kriegte wieder Probleme ihre Temperatur zu halten. Sie lag ja auch nur. Habe sie mit Heizkissen gewärmt, sie frass sehr gut Sonntagmorgen hatte sie eindeutig Schmerzen trotz doppelter Dosis beruhigte sich sich nicht. Ich habe mich zu ihr gelegt und sie atmete ganz flach. Mein Wunsch das sie Zuhause einschläft, wurde leider nicht erfüllt, sie begann zu Janken und wir sind zum Notdienst. Aks wir ankamen, lag sie schon im Sterben sie konnten sie nur noch erlösen. Tage später habe ich erfahren das sie Embolien im Rückenmark hatte und der Kampf aussichtslos war und das Kontrastmittel so etwas auslösen kann. Hat da jemand Erfahrungen, ich mache mir ziemliche Vorwürfe. Mein Kater und ich sind so traurig, 9 ist dich kein Alter.

  • #9

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Samstag, 16 November 2019 10:52)

    Da die Katze schon Lähmungserscheiningen hatte bevor der Kontrst-CT gemacht wurde, ist es meines Erachtens nach eher unwahrscheinlich, dass das Kontrastmittel dafür verantwortlich war.
    Vermutlich waren die Embolien an sich die Ursache für die Lähmungen. Es gibt unterschiedliche Arten von Embolien. Beim Hund sind es im Rückenmark sog. fibrokartilaginöse Embolien, d.h. dass Knorpelmaterial aus den Bandscheiben die Gefäße zusetzt. Es gibt auch Fettembolien, Embolien durch klassische Blutgerinsel usw.
    Eine Kontrastmittelgabe ist zur Diagnostik unabdingbar. Auch anaphylakrische Schockgehen u.v.a Nebenwirkungen sind grundsätzlich denkbar, aber so selten, dass der Nutzen des Einsatzes das Risiko überwiegt.
    Da Sie nur das Beste für Ihre Katze, nämlich eine Diagnose, gewollt haben, gibt es keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen. Sonst hätten Sie im Falle eine behandelbaren Ursache keine Chance auf eine adäquate Therapie gehabt. Daher haben Sie doch alles richtig gemacht.

  • #10

    Susanne (Mittwoch, 20 November 2019 23:29)

    Mein Albert ist heute Nacht gegen 1 Uhr über die Regenbogenbrücke gegangen. Er hatte mich vor 8 Jahren, 8 Monaten und 9 Tagen im Tierheim als Dosenöffner ausgesucht. Das gleiche Schicksal wie von Wolfgang beschrieben.. Alles gut bis Abschied innerhalb von 2 Stunden. Er war schon sehr ausgekühlt beim Beteitschaftsarzt , hatte starke Luftnot und konnte das Hinterteil fast nicht drehen. Das rechte Vorderpfötchen war nach innen abgeknickt und er humpelte und kippte um. Unendliche Schmerzen! In unserem Beisein mussten wir ihn gehen lassen und haben versucht ihm die Reise leicht werden zu lassen. Meine Fellnase mit unendlicher Liebe, Treue und Lebenslust fehlt so sehr und es war und ist unbegreiflich.... Seinen Platz im Herzen hat er für immer ,unser nun kleines Sternchen. Es war so überraschend schnell und furchtbar! Danke für die vorgegangen Berichte, nun weiß ich, wir hatten keine Chance!

  • #11

    Julian (Sonntag, 24 November 2019 10:37)

    Wir mussten gestern Abend unseren geliebten Blitz mit nur 7 Jahren einschläfern lassen. Er lag ganz friedlich auf der couch, streckte sich und Strang auf den Boden. Sofort fiel uns auf, dass er seine Hinterbeine hinter sich herzog.
    Er wollte noch zur Tür und raus, er war ein Freigänger. In seinen Pfoten war kein Puls mehr zu spüren. Wir sind sofort in die Notfallklinik gefahren. Der Weg dorthin war ziemlich schlimm, er miaute ganz bitterlich vor schmerzen. In der Klinik wurde unser Verdacht der Thrombose leider bestätigt. In der Klinik verschlechterte sich auch sein Zustand, er begann zu röcheln und bekam schwer Luft. Wir Haben uns dann schweren Herzen dazu entschieden ihn von seinem Leid zu erlösen. Wir konnten uns wenigsten noch von ihm verabschieden und bis zum Schluss bei ihm bleiben. Er musste nicht leiden.
    Leider haben wir diese Prozedur schon mit unserem Kater vorher durchgemacht. Dieser wurde nur 2 Jahre alt. Bei unserem alten Kater, haben wir die Thrombose mit Medikamenten noch kurzfristig abwenden können. Er war nach der Behandlung noch 4 Monate wieder „soweit fit“ und dann kam plötzlich die nächste Thrombose, sodass wir ihn dann auch gehen lassen mussten. Wir hatten keine Chance.

  • #12

    Geoff (Samstag, 07 Dezember 2019 06:56)

    Hallo. Vielleicht kann einer mir meine Gewissensbisse nehmen, ich mache mir seit einer Woche unheimlich Gedanken über den Tod meines geliebten Katers.
    Bei ihm wurde im Alter von 3 Jahren eine Herzkrankheit mit einer Vergrösserung des Herzhofes festgestellt! Er wurde medikamentös eingestellt und hatte bis vor einer Woche keine gravierenden Probleme. Vor einer Woche bekam er ein Blutgerinsel, was schlussendlich seine Hinterbeine lähmte. Schwerenherzens musste ich ihn beim Tierarzt von seinem Leiden erlösen� Seitdem plagt mich der Gedanke, dass ich etwas hätte können unternehmen, wenn ich vor dem Gerinsel ein Termin beim Tierarzt genommen hätte!
    Wäre es dann zu verhindern gewesen?
    Hätte er dann ein zusätzliches Medikament bekommen, um ein Blutgerinsel zu verhindern?

  • #13

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Samstag, 07 Dezember 2019 10:18)

    Gänzlich zu verhindern sind diese Thrombosen nicht. Je nach Stadium und Risiko wird heutzutage das Medikament Clopidogrel als Gerinnungshemmer in der Herztherapie der Katzen eingesetzt.

  • #14

    -pat (Dienstag, 17 Dezember 2019 19:25)

    Heute ist unsere Katze, mit dem Verdacht einer Aortenthrombose verstorben. Gestern Abend Symptome wie schon beschrieben. Nach einer halben Std ging es ihr aber wieder gut. Sie hat gefressen, getrunken und sich normal bewegt. Herzfehler war nicht bekannt. Heute Mittag ist sie von einer Sekunde auf die andere verstorben. Herzmasage und Beatmung konnten nicht mehr helfen. Wir stehen unter Schock

  • #15

    Oskar (Donnerstag, 26 Dezember 2019 18:41)

    Am Weihnachtsabend ist unser lieber Kater gestorben. Erst dachten wir, er hätte ein gebrochenes Hinterbein, weil er es so hinter sich herzog. Er maunzte furchtbar laut. Wir sind sofort in die Tierklinik und als wir ankamen haben wir gemerkt dass er beide Beine nicht mehr bewegen konnte. Nach dem Röntgen wurde die Diagnose sehr schnell gestellt: Thrombose. Dann haben auch wir bemerkt, dass seine Hinterpfoten kalt und waren und schon bläulich anliefen. Er hechelte und hatte große Schmerzen. Aufgrund seines hohen Alters (12J.) und der geringen Erfolgsaussichten riet die Ärztin uns zum Einschläfern. Er ist in unserem Beisein von uns gegangen. Nach den Berichten, die ich hier gelesen habe, bin ich froh, dass wir so schnell gehandelt haben und der Ärztin dankbar für ihren Rat. Wir haben unserem Karte so wahrscheinlich ein sehr langes Leiden erspart. Er fehlt uns trotzdem...

  • #16

    Lidija (Donnerstag, 02 Januar 2020 16:49)

    Wir mußten an Silvester unsere kleine Fee mit gerade mal 1 1/2 Jahren gehen lassen, Diagnose Aortenthrombose. Morgens war noch alles prima und als sie Nachmittags um halb 4 zu mir in die Küche gelaufen kam und sich auf den Boden legte dachte ich noch sie will nur wieder ein Leckerchen abstauben. Als sie das aber nicht fressen wollte und auf einmal anfing zu knurren und zu schreien war mir klar das etwas nicht stimmt. Aus der Küche lief sie noch auf 4 Beinchen aber nicht mal 5 Minuten später zog sie ein Bein nach. Ihre Atmung ging sehr ruckartig und schnell. Ich bin sofort mit ihr in die Tierklinik. Als wir sie dort aus dem Korb holten waren beide Hinterbeine gelähmt und kalt. Die Tierärztin hatte sofort den Verdacht aber hat sie nochmal mitgenommen bevor sie mir dann tatsächlich sage das es wohl eine Aortenthrombose ist und die Chancen für meine Kleine sehr schlecht wären. Da hatte sie auch schon starke Schmerzmittel bekommen und war schon sehr ruhig, ihre Temperatur war viel zu niedrig. Wir hatten zwei Alternativen, sie dort lassen und mit Medikamenten vollstopfen in der Hoffnung das es sich bessert oder sie erlösen. Da sie so ruhig war und entspannt wirkte war die Entscheidung sehr schwer aber es war uns bewusst, das es nur die Schmerzmittel waren und sie ohne nicht so ruhig gewesen wäre. Wir haben uns entschlossen sie zu erlösen und ihr die Tortur zu ersparen. Natürlich stellt man sich immer wieder die Frage ob es die richtige Entscheidung war und man es nicht trotzdem hätte versuchen sollen aber nachdem ich viel im Internet über diese Sache und die Prognosen gelesen habe, denke ich es war richtig so. Es tut unendlich weh und ich werde wohl immer mal wieder einen kleinen nagenden Zweifel haben aber ich hoffe sie weiß, da wo sie jetzt ist, das wir für sie entschieden haben als wir sie in meinem Arm einschlafen ließen.

  • #17

    Petra 1.1.2020 (Samstag, 04 Januar 2020 15:59)

    Unsere Nelly humpelte uns früh entgegen.inerhalb von 20 Minuten verschlechterte Ich ihr Zustand. Sie zog das linke Bein hinter sich her und es rutschte ihr immer weg.Wir führen in die Tierklinik. Dort stellten sie Trombose fest.Es gab lt.Tierarzt keine Heilung mehr für meine Nelly.Wir entschieden uns sie einschläfern zu lassen um ihr die gemeinen Schmerzen zu ersparen.Ich nahm meine Nelly zu mir und ließ sie in meinen Armen einschlafen.Das ist das mindeste was man für sein geliebtes Tier noch machen kann in der letzten Minute noch Geborgenheit geben.

  • #18

    Claudia (Sonntag, 05 Januar 2020 19:14)

    Betty, die wir seit 2Wochen vom kranken Vater zu uns genommen hatten, ist heute wg. der Aortenthrombose eingeschläfert worden. Sie hatte eine lang nicht bekannte Herzerkrankung und dann auch Wasser in der Lunge. Ich kenne die Gedanken um "hätte" und Sorge, etwas falsch gemacht zu haben. Uns allen ist gemein, dass wir unser Tier mochten und nach unserem besten Wissen mit ihm umgegangen sind.

  • #19

    Erika Reussing (Montag, 06 Januar 2020 19:54)

    Ja, auch ich habe meinen Kater Lucien am 03. Januar wegen Aortenthrombose = Embolie einschläfern lassen müssen. Im Oktober fiel mir auf, das mein verfressener Kater auf einmal sein Lieblingsfutter sowie auch Leckerlies nicht wollte, aber trotzdem rausging (Freigänger). Er war schon immer ein eher gemütlicher Kater, selbst als ich ihn mit ca. 1 Jahr aus dem Tierheim (er hatte mich wirklich ausgesucht) geholt habe, war er von Anfang an zwar etwas verspielt aber für sein Alter sehr ruhig und gelassen. Deshalb habe ich es auf sein Alter im Jahre 2019 , als er dann ca. 11 Jahre war, geschoben als er sich noch weniger bewegte, was mir zwar aufgefallen ist, aber erst im Nachhinein ist mir klar, dass das Anzeichen von Herzproblemen waren. Leider! Ich mache mir auch Vorwürfe, wäre ich eher zum Tierarzt, hätte er Tabletten bekommen , hätte er vielleicht länger leben können??
    Jedenfalls hat mein Haustierarzt Ende Oktober eine Herzinsuffizienz diagnostiziert. Es wurden Tabletten verschrieben und ich musste ihn zwangsernähren, aber dann ging es aufwärts. Er machte einen viel fitteren Eindruck und war wieder der Alte. Dann war wieder ein Tag, an dem ich dachte ich muss zum Tierarzt, hatte schon Termin gemacht, aber dann ging es wieder. Dann am 15. Dezember habe ich in morgens rausgelassen und er klopfte irgendwann an seine Katzenklappe, ich machte die Tür auf und er kam mit Mühe und Not hoch und reingehumpelt. Habe ihn sofort mit Arnika C 30 homöopatisch behandelt (ist mir egal was Schulmediziner dazu sagen) und innerst kurzer Zeit ist er zu seinem Futternapf gehumpelt. Bin dann aber trotzdem zum Notdienst eben wegen der Herzerkrankung, ich hatte Angst.
    Der Arzt meinte es könne nichts mit dem Herzen zu tun haben, weil die Hinterläufe warm und nicht kalt waren. Verstauchung, Schmerzmittel. Es ging ihm dann besser. Heute weiß ich, da war auch schon was, vielleicht einfach Glück, das Gerinnsel hat sich vl aufgelöst, keine Ahnung. Auf jeden Fall wog ich mich irgendwie in Sicherheit, war froh, dass er Silvester einigermaßen gut überstanden hatte und dann passierte es am 03. Januar abends kurz vor 19.00. Es war alles wie immer er war lieb, hat mich am PC geärgert, weil er sein Abendbrot wollte, hat seine abendliche Tablette bekommen und gegen halb sieben kam er rein und hat gekotzt, dann ist er in sein Außengehege und weitergekotzt, dann bin ich zu ihm hin und er hat wie am Spieß geschrien, er kam mit seinen Hinterbeinen nicht mehr hoch, diese Schreie , es war so schrecklich. Mein Mann hat ihn reingetragen und das Schreien ging weiter , dann fing er an zu röcheln und die Pupillen wurden immer größer. Ich wusste eigentlich dann was mir bevorstand, habe nur geheult und meinen Mann gebeten zu schauen wegen Notdienst. Gott sei Dank hatte eine Tierärztin bis 19.00 Uhr auf, da konnten wir noch hin. Sie konnte ihn nur noch erlösen, ich war bei ihm und mein Mann auch. Ich habe seinen Kopf gehalten und ihn gestreichelt, auch die Tierärztin war sehr nett und hat sein Köpfchen auf mein Handtuch gelegt.Dann war es irgendwann vorbei. Die TÄ hat ihn in die Box gelegt so schön als würde er schlafen, das hat wirklich geholfen.
    Ich habe die Box in den Keller gestellt, Kerzen angezündet und eine Stunde bei ihm am Totenbett verbracht. Samstag morgen haben wir ihn begraben bei uns, in ein T-Shirt von seiner Mutti eingewickelt, einen Brief von mir mit ins Grab und sein geliebtes Baldriankissen. Nun habe ich eine Laterne mit Kerze, eine Windlicht und ein Blümchen aufgestellt und vom Küchenfenster aus kann ich sein Grab sehen. Ich muss viel weinen, aber er ist in meiner Nähe. Ich werde ihn nie vergessen, er war mein Seelenkater. Aber irgendwann wenn die Zeit reif ist..... werde ich vielleicht wieder ausgesucht und mein Lucy wird nichts dagegen haben, das weiß ich. So ein lieber Kater.
    Immerhin hatte er 10 schöne Jahre bei uns und wurde umsorgt , aber viel zu früh musste er sterben.

  • #20

    Petra 1.1.2020 (Dienstag, 07 Januar 2020 13:58)

    Ich hatte am 1.1.2020 aus dem gleichen Grund meine Nelly verloren.Beim Schreiben war ich emotional so aufgeregt,dass mir leider beim Schreiben Fehler unterlaufen sind.Ich kann Frau Reussing nachfühlen ,denn ich weine jetzt noch viel und ohne meineNelly erkenne ich mein eigenes Zu Hause nicht wieder.Aber es ist ein Trost zu wissen dass es mir nicht allein so geht.l.g

  • #21

    Nathalie (Dienstag, 21 Januar 2020 07:30)

    Wir haben gestern unseren Kater wegen Aortenthrombose einschläfern lassen. Ich fand ihn nach unserer Arbeit draußen unter unserer Treppe. Seine Beine waren total steif und eiskalt. Seine Vorderläufe eingeknickt. Seine Atmung schwach und er hat nur noch ein wenig miaut. Er hat zuvor erbrochen und ist durch die Lähmung seiner Hinterbeine von der Treppe gestürzt und hat sich seine Beine verletzt. (So denken wir zumindest) Als wir ihn gefunden haben, hat er uns kurz angesehen. Später beim TA noch mehrere Male schmerzhaft miaut. Ist es möglich eine Aussage zu treffen, wie lange er leiden musste? Muss ich davon ausgehen, dass bereits mehrere Stunden vergangen waren? Ich suche nach Antworten, um mit den "offenen" Ende abschließen zu können.

  • #22

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Dienstag, 21 Januar 2020 09:20)

    Nein, dass lässt sich leider nicht beantworten.

  • #23

    Nadine (Sonntag, 23 Februar 2020 20:01)

    Ich habe meinen kleinen Engel am 19.02. auf die selbe Weise verloren. Sie hatte ein stolzes Alter von 17 Jahren. Ich vermisse sie jeden Tag. Die Schreie von ihr, aufgrund ihrer Schmerzen, waren unerträglich und ich höre sie heute noch.

  • #24

    Claudia (Samstag, 21 März 2020 14:27)

    Erst heute musste ich meinen geliebten
    Kater Samy wegen einer Aortentrombose
    einschläfern lassen. Ohne Vorwarnung es kam
    ganz plötzlich heute morgen zu den Symptomen,
    Beine bewegungslos und kalt, starkes röcheln,
    jetzt ist er erlöst, er fehlt mir so.

  • #25

    NELLY (Mittwoch, 25 März 2020 19:43)

    Ich kann Dir nachfühlen,habe es selbst durch.Es war genau so wie bei Dir ohne Vorwahrnung.Sie fehlt mir nach 3 Monaten noch so als wäre es gestern.l.g

  • #26

    Silvia (Montag, 06 April 2020 13:36)

    Leider muss ich mich Euch auch anschließen. Meinem Jamie erging es am 19.3. genau so. Nie krank...ich fand ihn auf der Terrasse mit gelähmten Hinterläufen. Ab zum TA---der meinte einschläfern. Dann bin ich noch 40 Kilometer in die Klinik gefahren. Er hatte Schmerzen und röchelte mittlerweile. Die Ärztin nahm mich sogar in den Arm (trotz Corona) und was sehr mitfühlend. Ich habe ihn gehen lassen. Er fehlt mir unendlich und den anderen auch. Habe ihn mitgenommen. Einfach nur schrecklich. Mein Trost ist das er friedlich eingeschlafen ist. Aber es tat und tut noch verdammt weh.