Aortenthrombose bei der Katze

Regelmäßiger Check up kann Leben retten!

 

Aortenthrombose, was ist das?


Darunter versteht man ein Blutgerinnsel, das die Hauptschlagader der Katze auf Höhe der Hinterbeine verstopft. Dadurch wird die Durchblutung der Hinterbeine be- bzw. verhindert.


Wie kommt es dazu?


Für die Entstehung eines Thrombus sind meist Erkrankungen des Herzmuskels, sog. Kardiomyopathien verantwortlich. Veränderte Strömungsverhältnisse des Bluts im Herzen begünstigen die Bildung von Blutgerinnseln. Wird ein Thrombus in die Aorta ausgeschwemmt, so bleibt er meist an deren Aufzweigung zu den Hinterbeinarterien hängen.


Wie äußert sich das?


Typischerweise können die Katzen plötzlich ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen und schreien extrem. Die Mangeldurchblutung führt zu starken Schmerzen, die Hinterbeine fühlen sich kalt an und die Pfotenballen sind bläulich verfärbt. Meist ist kein Puls an den Hinterbeinen mehr zu ertasten.


 Was ist zu tun?


Sofort Kontakt zur Praxis aufnehmen!


Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

 

Es gibt Versuche, die Blutgerinnsel mit Medikamenten aufzulösen oder gar chirurgisch zu entfernen, allerdings geht es den Katzen bei der Vorstellung in der Praxis meist so schlecht, dass etwa 50 bis 70 Prozent der Katzen die erste Phase der Krankheit nicht überleben.

Gelingt es den Thrombus aufzulösen, so kann sich aufgrund der ursächlichen Herzerkrankung ständig ein neuer Thrombus bilden.

Daher ist die Langzeitprognose meist ungünstig.

Mitunter ist es gnädiger, die Katze frühzeitig von ihrem Leid zu erlösen.

Zudem kann es Monate dauern, bis die Katze ihre Gliedmaßen wieder bewegen kann, vielfach bleibt eine Störung der Nervenbahnen zurück.


Kann man der Erkrankung vorbeugen?

 

Eine unmittelbare Prophylaxe gibt es nicht. Wird allerdings die zugrunde liegende Herzkrankheit rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, so kann das Risiko für eine Aortenthrombose deutlich gesenkt werden.

 

Daher gilt: Regelmäßiger Check up in der Praxis, kann Leben retten!


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Kommentare: 192
  • #1

    Ines (Mittwoch, 18 Juli 2018 20:42)

    Dankeschön mein Kater�� starb leider daran und ich habe viel im Internet recherchiert an HCM ❤ und eine Aothertrombose in einer Tierklinik mit nur 4. Jahren aber ihr Text hat mir etwas geholfen endlich aber es ist leider sehr traurig was ich lese den ich suche ständig antworten ob ich ihm nicht irgendwie noch hätte helfen können aber ich wusste er war Herzkrank aber er brauchte damals noch keine Medikamente uns dann kamm es ganz plötzlich alles aufeinmal in der Nacht er schrie das es mir mein Herz zerbrach � ich alles in echt mitbekommen schrecklich. � �

  • #2

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 19 Juli 2018 09:33)

    Das tut mir sehr leid.
    Eine wirklich sicher funktionierende Hilfe gibt es nicht. Bei gefährdeten Katzen gibt man Clopidogrel zur Thromboseprophylaxe. Aber bei ganz vielen Katzen ist die Aortenthrombose das erste Symptom der Herzkrankheit, so dass man einfach machtlos ist.
    Sie haben sicher nichts versäumt in der Behandlung Ihres Katers.

  • #3

    Barbara (Donnerstag, 16 Mai 2019 05:24)

    Unser Kater konnte gestern aus dem nicht's heraus seine Hinterbein nicht mehr steuern. Er ist gerade mal 18 Monate alt. Sofort zur Klinik Diagnose Aortathrombose. Er hat schon 2 mal ein Herzultraschall bekommen (alles perfekt). Die Ärzte haben uns nicht viel Hoffnung gemacht � Es ist einfach schrecklich!

  • #4

    Christa (Montag, 27 Mai 2019 19:46)

    Meine knapp 15 jährige Katze isr am Samstag den 25 Mai 2019 euthanisiert worden wegen einer Aortathrombose...vier Wochen zuvor konnte sie plötzlich die Hinterbeine nicht mehr bewegen und jammerte...ich bin gleich zum Tierarzt gefahren ..der Arzt meinte vielleicht wurde meine Katze von einer an Biene gestochen oder ihr ist die Tür vom Balkon beim Zugehen draufgeknallt...ich stand ja die ganze Zeit am Balkon und sah dererlei nichts ..Sie sass an der Tür und plötzlich lag sie da und ich merkte sie konnte nicht aufstehen und die Hinterbeine bewegen ..der Arzt gab eine Schmerzspritze und Tabletten gab er mir mit ..er hörte das Herz nicht ab zb ...ich ging heim und meine Katze konnte nach wenigen Stunden wieder laufen ...dann an dem Samstag vier Wochen später hörte ich meine Katze furchtbar schreien und sah wieder das...weswegen ich ja vier Wochen zuvor zum Arzt ging ..ich fuhr sofort zur Tierklinik und da stellte die Ärztin gleich fest das meine Katze eine Aortathrombose hat und die Katze bereits schon schwer atmete ..es kam dann zur Euthanasie meiner Katze...ich war so geschockt und fassungslos und bin zutiefst in Trauer jetzt...ich Frage mich schon warum der Arzt vier Wochen zuvor nicht mal eine Diagnose benannt hat und ich Laie im Glauben war das meine Katze eventuell eine Arthrose haben könnte...ich sagte noch zum Arzt..ich will meine Katze noch paar Jahre haben können ...jetzt weiss ich warum der Arzt wortlos komisch geschaut hat ...er hat sicherlich es gewusst und hat mich ins offene Messer rennen lassen...warum hat er das Herz meiner Katze nicht abgehört..denn wie ich im Internet recherchiert habe liegt meist eine Herzerkrankung vor...

  • #5

    Kirsten (Montag, 08 Juli 2019 14:05)

    Mein geliebter Kater 11 Jahre ist vorgestern plötzlich verstorben.Alles war ganz normal an dem Tag, auch abends. Kater gefressen , geschmust überhaupt keine Auffälligkeiten. Bin gegen Mitternacht zu Bett gegangen und habe noch etwas gelesen. Um 1 Uhr kam Paul röchelnd ins Schlafzimmer, der Speichel lief Ihm runter, und ich dachte im ersten Moment, hat er was verschluckt? Nein , das war es nicht, er wirkte auch irgendwie orientierungslos.Er versuchte dann in irgendwelche Ecken zu gehen, da bemerkte ich das mit den Hinterbeinen nicht was stimmt. Er rutschte immer wieder weg, bis er dann auf der Seite lag. Ich war völlig hilflos, wusste überhaupt nicht was ich machen sollte. Nach einer Stunde fing er an zu schreien streckte sich , röchelte immer weiter, aber ich merkte die Atmung wird immer schwächer. Kurz nach 3 Uhr ist er eingeschlafen. Ich war völlig fertig und im Schockzustand, was war in diesen 2 Stunden passiert? Mir war auch klar, das kein TA ihn hätte retten können, aber ich hätte mir gewünscht, die Schmerzen wären ihm erspart geblieben. Jedenfalls denke ich jetzt, das dies die Ursache gewesen ist. Danke für Ihre Veröffentlichung.

  • #6

    LANGE ARGIT (Mittwoch, 14 August 2019 19:05)

    WARUM WIRD ENDLICH ETWAS DAGEGEN UNTERNOMMEN DAS BEI KATZEN DIESES NICHT AUFTRITT.
    WIESO UND WARUM KANN MAN DIESES NICHT ALS JUNGE KATZE SCHON BEHANDELN.WOHER KOMMT DAS DAS DIE KATZE MIT DEM HERZ HAT,WENN ES DOCH EINE TROMBOSE IST?
    WIR HABEN JETZT DAS SELBE PROBLEM:MUS DOCH ZU HELFEN SEIN:
    URSACHEN

  • #7

    Wolfgang (Dienstag, 05 November 2019 13:00)

    Unser kleiner süßer Kater (ca. 10 Jahre), den wir aus dem Tierheim geholt hatten, ist am Tag vorher total fit durch die Gegend geflitzt. Nachts wollte er noch spielen. Morgens um 5 hat er noch süß an meiner Seite (im Bett) geschlafen. Um kurz vor 6 hat er begonnen zu röcheln und kurz nach 6 ist er gerstorben. Wir sind so traurig, er hatte keine Chance ! Unsere Tierärztin, die ihn eine Woche zuvor noch durchgecheckt hatte ist sehr betroffen. -Thrombose- !!
    So grausam kann das Leben sein. Wenigstens mußte er nicht lange leiden.


  • #8

    Nora (Samstag, 16 November 2019 09:02)

    Meine Mia hatte am 4.11.19 eine Thrombose, um 8 hat sie gefrühstückt und ist dann in den Garten gegangen. Um 9.30 habe ich, im Garten gefunden sie saß und zog sich mit den Vorderbeinen vorwärts. Wir sind sofort zum Tierarzt. Blutbild +Röntgenbild. Das Blutbild bestätigte den Thrombose Verdacht. Nach der Heparinspritze+Schmerzmittel entspannte sie sich. Nachts ging es ihr überhaupt nicht gut, aber sie hat es geschafft. Am nächsten Morgen direkt zur Kontrolle die Thrombose hatte sich gelöst. Die Hinterbeine waren wieder durchblutet und in einem hatte sie Gefühl. Mein Tierarzt meinte sie hätte einen Bandscheibenvorfall. Er hat uns einen Ct Termin und eine sofortige OP empfohlen. In Duisburg haben sie erstmal ihr Herz geschallt ob sie auch die Narkose überlebt. Alles ok, Thrombose kam nicht vom Herz. Beim CT gab es keinen Befund erst als sie es mit Kontrastmittel wiederholt haben. Es hieß das Rückenmark wäre beschädigt und es gab nur eine vorsichtige Diagnose. Wenn sie keine Kontrolle über ihre Blase bekommen könnte, müsste sie immer entleert werden. Es gäbe Katzen die trotzdem wieder laufen könnten... Sie wollten sie da behalten. Da Mia sich furchtbar aufgeregt hat, haben wir sie mitgenommen. Zu Hause atmete sie ganz hörbar aus, als sie endlich wieder auf dem Sofa lag. Einen Tag später konmte sie wieder Urin absetzen. Frass ordentlich und schnurrte wieder. Der empfohlene Akupunkteur machte uns große Hoffnungen, aber sie richtete sich nicht mehr auf. Es hieß das mit dem Laufen dauert mindestens eine Woche. 6 Nächte danach wurde sie sehr unruhig und kriegte wieder Probleme ihre Temperatur zu halten. Sie lag ja auch nur. Habe sie mit Heizkissen gewärmt, sie frass sehr gut Sonntagmorgen hatte sie eindeutig Schmerzen trotz doppelter Dosis beruhigte sich sich nicht. Ich habe mich zu ihr gelegt und sie atmete ganz flach. Mein Wunsch das sie Zuhause einschläft, wurde leider nicht erfüllt, sie begann zu Janken und wir sind zum Notdienst. Aks wir ankamen, lag sie schon im Sterben sie konnten sie nur noch erlösen. Tage später habe ich erfahren das sie Embolien im Rückenmark hatte und der Kampf aussichtslos war und das Kontrastmittel so etwas auslösen kann. Hat da jemand Erfahrungen, ich mache mir ziemliche Vorwürfe. Mein Kater und ich sind so traurig, 9 ist dich kein Alter.

  • #9

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Samstag, 16 November 2019 10:52)

    Da die Katze schon Lähmungserscheiningen hatte bevor der Kontrst-CT gemacht wurde, ist es meines Erachtens nach eher unwahrscheinlich, dass das Kontrastmittel dafür verantwortlich war.
    Vermutlich waren die Embolien an sich die Ursache für die Lähmungen. Es gibt unterschiedliche Arten von Embolien. Beim Hund sind es im Rückenmark sog. fibrokartilaginöse Embolien, d.h. dass Knorpelmaterial aus den Bandscheiben die Gefäße zusetzt. Es gibt auch Fettembolien, Embolien durch klassische Blutgerinsel usw.
    Eine Kontrastmittelgabe ist zur Diagnostik unabdingbar. Auch anaphylakrische Schockgehen u.v.a Nebenwirkungen sind grundsätzlich denkbar, aber so selten, dass der Nutzen des Einsatzes das Risiko überwiegt.
    Da Sie nur das Beste für Ihre Katze, nämlich eine Diagnose, gewollt haben, gibt es keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen. Sonst hätten Sie im Falle eine behandelbaren Ursache keine Chance auf eine adäquate Therapie gehabt. Daher haben Sie doch alles richtig gemacht.

  • #10

    Susanne (Mittwoch, 20 November 2019 23:29)

    Mein Albert ist heute Nacht gegen 1 Uhr über die Regenbogenbrücke gegangen. Er hatte mich vor 8 Jahren, 8 Monaten und 9 Tagen im Tierheim als Dosenöffner ausgesucht. Das gleiche Schicksal wie von Wolfgang beschrieben.. Alles gut bis Abschied innerhalb von 2 Stunden. Er war schon sehr ausgekühlt beim Beteitschaftsarzt , hatte starke Luftnot und konnte das Hinterteil fast nicht drehen. Das rechte Vorderpfötchen war nach innen abgeknickt und er humpelte und kippte um. Unendliche Schmerzen! In unserem Beisein mussten wir ihn gehen lassen und haben versucht ihm die Reise leicht werden zu lassen. Meine Fellnase mit unendlicher Liebe, Treue und Lebenslust fehlt so sehr und es war und ist unbegreiflich.... Seinen Platz im Herzen hat er für immer ,unser nun kleines Sternchen. Es war so überraschend schnell und furchtbar! Danke für die vorgegangen Berichte, nun weiß ich, wir hatten keine Chance!

  • #11

    Julian (Sonntag, 24 November 2019 10:37)

    Wir mussten gestern Abend unseren geliebten Blitz mit nur 7 Jahren einschläfern lassen. Er lag ganz friedlich auf der couch, streckte sich und Strang auf den Boden. Sofort fiel uns auf, dass er seine Hinterbeine hinter sich herzog.
    Er wollte noch zur Tür und raus, er war ein Freigänger. In seinen Pfoten war kein Puls mehr zu spüren. Wir sind sofort in die Notfallklinik gefahren. Der Weg dorthin war ziemlich schlimm, er miaute ganz bitterlich vor schmerzen. In der Klinik wurde unser Verdacht der Thrombose leider bestätigt. In der Klinik verschlechterte sich auch sein Zustand, er begann zu röcheln und bekam schwer Luft. Wir Haben uns dann schweren Herzen dazu entschieden ihn von seinem Leid zu erlösen. Wir konnten uns wenigsten noch von ihm verabschieden und bis zum Schluss bei ihm bleiben. Er musste nicht leiden.
    Leider haben wir diese Prozedur schon mit unserem Kater vorher durchgemacht. Dieser wurde nur 2 Jahre alt. Bei unserem alten Kater, haben wir die Thrombose mit Medikamenten noch kurzfristig abwenden können. Er war nach der Behandlung noch 4 Monate wieder „soweit fit“ und dann kam plötzlich die nächste Thrombose, sodass wir ihn dann auch gehen lassen mussten. Wir hatten keine Chance.

  • #12

    Geoff (Samstag, 07 Dezember 2019 06:56)

    Hallo. Vielleicht kann einer mir meine Gewissensbisse nehmen, ich mache mir seit einer Woche unheimlich Gedanken über den Tod meines geliebten Katers.
    Bei ihm wurde im Alter von 3 Jahren eine Herzkrankheit mit einer Vergrösserung des Herzhofes festgestellt! Er wurde medikamentös eingestellt und hatte bis vor einer Woche keine gravierenden Probleme. Vor einer Woche bekam er ein Blutgerinsel, was schlussendlich seine Hinterbeine lähmte. Schwerenherzens musste ich ihn beim Tierarzt von seinem Leiden erlösen� Seitdem plagt mich der Gedanke, dass ich etwas hätte können unternehmen, wenn ich vor dem Gerinsel ein Termin beim Tierarzt genommen hätte!
    Wäre es dann zu verhindern gewesen?
    Hätte er dann ein zusätzliches Medikament bekommen, um ein Blutgerinsel zu verhindern?

  • #13

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Samstag, 07 Dezember 2019 10:18)

    Gänzlich zu verhindern sind diese Thrombosen nicht. Je nach Stadium und Risiko wird heutzutage das Medikament Clopidogrel als Gerinnungshemmer in der Herztherapie der Katzen eingesetzt.

  • #14

    -pat (Dienstag, 17 Dezember 2019 19:25)

    Heute ist unsere Katze, mit dem Verdacht einer Aortenthrombose verstorben. Gestern Abend Symptome wie schon beschrieben. Nach einer halben Std ging es ihr aber wieder gut. Sie hat gefressen, getrunken und sich normal bewegt. Herzfehler war nicht bekannt. Heute Mittag ist sie von einer Sekunde auf die andere verstorben. Herzmasage und Beatmung konnten nicht mehr helfen. Wir stehen unter Schock

  • #15

    Oskar (Donnerstag, 26 Dezember 2019 18:41)

    Am Weihnachtsabend ist unser lieber Kater gestorben. Erst dachten wir, er hätte ein gebrochenes Hinterbein, weil er es so hinter sich herzog. Er maunzte furchtbar laut. Wir sind sofort in die Tierklinik und als wir ankamen haben wir gemerkt dass er beide Beine nicht mehr bewegen konnte. Nach dem Röntgen wurde die Diagnose sehr schnell gestellt: Thrombose. Dann haben auch wir bemerkt, dass seine Hinterpfoten kalt und waren und schon bläulich anliefen. Er hechelte und hatte große Schmerzen. Aufgrund seines hohen Alters (12J.) und der geringen Erfolgsaussichten riet die Ärztin uns zum Einschläfern. Er ist in unserem Beisein von uns gegangen. Nach den Berichten, die ich hier gelesen habe, bin ich froh, dass wir so schnell gehandelt haben und der Ärztin dankbar für ihren Rat. Wir haben unserem Karte so wahrscheinlich ein sehr langes Leiden erspart. Er fehlt uns trotzdem...

  • #16

    Lidija (Donnerstag, 02 Januar 2020 16:49)

    Wir mußten an Silvester unsere kleine Fee mit gerade mal 1 1/2 Jahren gehen lassen, Diagnose Aortenthrombose. Morgens war noch alles prima und als sie Nachmittags um halb 4 zu mir in die Küche gelaufen kam und sich auf den Boden legte dachte ich noch sie will nur wieder ein Leckerchen abstauben. Als sie das aber nicht fressen wollte und auf einmal anfing zu knurren und zu schreien war mir klar das etwas nicht stimmt. Aus der Küche lief sie noch auf 4 Beinchen aber nicht mal 5 Minuten später zog sie ein Bein nach. Ihre Atmung ging sehr ruckartig und schnell. Ich bin sofort mit ihr in die Tierklinik. Als wir sie dort aus dem Korb holten waren beide Hinterbeine gelähmt und kalt. Die Tierärztin hatte sofort den Verdacht aber hat sie nochmal mitgenommen bevor sie mir dann tatsächlich sage das es wohl eine Aortenthrombose ist und die Chancen für meine Kleine sehr schlecht wären. Da hatte sie auch schon starke Schmerzmittel bekommen und war schon sehr ruhig, ihre Temperatur war viel zu niedrig. Wir hatten zwei Alternativen, sie dort lassen und mit Medikamenten vollstopfen in der Hoffnung das es sich bessert oder sie erlösen. Da sie so ruhig war und entspannt wirkte war die Entscheidung sehr schwer aber es war uns bewusst, das es nur die Schmerzmittel waren und sie ohne nicht so ruhig gewesen wäre. Wir haben uns entschlossen sie zu erlösen und ihr die Tortur zu ersparen. Natürlich stellt man sich immer wieder die Frage ob es die richtige Entscheidung war und man es nicht trotzdem hätte versuchen sollen aber nachdem ich viel im Internet über diese Sache und die Prognosen gelesen habe, denke ich es war richtig so. Es tut unendlich weh und ich werde wohl immer mal wieder einen kleinen nagenden Zweifel haben aber ich hoffe sie weiß, da wo sie jetzt ist, das wir für sie entschieden haben als wir sie in meinem Arm einschlafen ließen.

  • #17

    Petra 1.1.2020 (Samstag, 04 Januar 2020 15:59)

    Unsere Nelly humpelte uns früh entgegen.inerhalb von 20 Minuten verschlechterte Ich ihr Zustand. Sie zog das linke Bein hinter sich her und es rutschte ihr immer weg.Wir führen in die Tierklinik. Dort stellten sie Trombose fest.Es gab lt.Tierarzt keine Heilung mehr für meine Nelly.Wir entschieden uns sie einschläfern zu lassen um ihr die gemeinen Schmerzen zu ersparen.Ich nahm meine Nelly zu mir und ließ sie in meinen Armen einschlafen.Das ist das mindeste was man für sein geliebtes Tier noch machen kann in der letzten Minute noch Geborgenheit geben.

  • #18

    Claudia (Sonntag, 05 Januar 2020 19:14)

    Betty, die wir seit 2Wochen vom kranken Vater zu uns genommen hatten, ist heute wg. der Aortenthrombose eingeschläfert worden. Sie hatte eine lang nicht bekannte Herzerkrankung und dann auch Wasser in der Lunge. Ich kenne die Gedanken um "hätte" und Sorge, etwas falsch gemacht zu haben. Uns allen ist gemein, dass wir unser Tier mochten und nach unserem besten Wissen mit ihm umgegangen sind.

  • #19

    Erika Reussing (Montag, 06 Januar 2020 19:54)

    Ja, auch ich habe meinen Kater Lucien am 03. Januar wegen Aortenthrombose = Embolie einschläfern lassen müssen. Im Oktober fiel mir auf, das mein verfressener Kater auf einmal sein Lieblingsfutter sowie auch Leckerlies nicht wollte, aber trotzdem rausging (Freigänger). Er war schon immer ein eher gemütlicher Kater, selbst als ich ihn mit ca. 1 Jahr aus dem Tierheim (er hatte mich wirklich ausgesucht) geholt habe, war er von Anfang an zwar etwas verspielt aber für sein Alter sehr ruhig und gelassen. Deshalb habe ich es auf sein Alter im Jahre 2019 , als er dann ca. 11 Jahre war, geschoben als er sich noch weniger bewegte, was mir zwar aufgefallen ist, aber erst im Nachhinein ist mir klar, dass das Anzeichen von Herzproblemen waren. Leider! Ich mache mir auch Vorwürfe, wäre ich eher zum Tierarzt, hätte er Tabletten bekommen , hätte er vielleicht länger leben können??
    Jedenfalls hat mein Haustierarzt Ende Oktober eine Herzinsuffizienz diagnostiziert. Es wurden Tabletten verschrieben und ich musste ihn zwangsernähren, aber dann ging es aufwärts. Er machte einen viel fitteren Eindruck und war wieder der Alte. Dann war wieder ein Tag, an dem ich dachte ich muss zum Tierarzt, hatte schon Termin gemacht, aber dann ging es wieder. Dann am 15. Dezember habe ich in morgens rausgelassen und er klopfte irgendwann an seine Katzenklappe, ich machte die Tür auf und er kam mit Mühe und Not hoch und reingehumpelt. Habe ihn sofort mit Arnika C 30 homöopatisch behandelt (ist mir egal was Schulmediziner dazu sagen) und innerst kurzer Zeit ist er zu seinem Futternapf gehumpelt. Bin dann aber trotzdem zum Notdienst eben wegen der Herzerkrankung, ich hatte Angst.
    Der Arzt meinte es könne nichts mit dem Herzen zu tun haben, weil die Hinterläufe warm und nicht kalt waren. Verstauchung, Schmerzmittel. Es ging ihm dann besser. Heute weiß ich, da war auch schon was, vielleicht einfach Glück, das Gerinnsel hat sich vl aufgelöst, keine Ahnung. Auf jeden Fall wog ich mich irgendwie in Sicherheit, war froh, dass er Silvester einigermaßen gut überstanden hatte und dann passierte es am 03. Januar abends kurz vor 19.00. Es war alles wie immer er war lieb, hat mich am PC geärgert, weil er sein Abendbrot wollte, hat seine abendliche Tablette bekommen und gegen halb sieben kam er rein und hat gekotzt, dann ist er in sein Außengehege und weitergekotzt, dann bin ich zu ihm hin und er hat wie am Spieß geschrien, er kam mit seinen Hinterbeinen nicht mehr hoch, diese Schreie , es war so schrecklich. Mein Mann hat ihn reingetragen und das Schreien ging weiter , dann fing er an zu röcheln und die Pupillen wurden immer größer. Ich wusste eigentlich dann was mir bevorstand, habe nur geheult und meinen Mann gebeten zu schauen wegen Notdienst. Gott sei Dank hatte eine Tierärztin bis 19.00 Uhr auf, da konnten wir noch hin. Sie konnte ihn nur noch erlösen, ich war bei ihm und mein Mann auch. Ich habe seinen Kopf gehalten und ihn gestreichelt, auch die Tierärztin war sehr nett und hat sein Köpfchen auf mein Handtuch gelegt.Dann war es irgendwann vorbei. Die TÄ hat ihn in die Box gelegt so schön als würde er schlafen, das hat wirklich geholfen.
    Ich habe die Box in den Keller gestellt, Kerzen angezündet und eine Stunde bei ihm am Totenbett verbracht. Samstag morgen haben wir ihn begraben bei uns, in ein T-Shirt von seiner Mutti eingewickelt, einen Brief von mir mit ins Grab und sein geliebtes Baldriankissen. Nun habe ich eine Laterne mit Kerze, eine Windlicht und ein Blümchen aufgestellt und vom Küchenfenster aus kann ich sein Grab sehen. Ich muss viel weinen, aber er ist in meiner Nähe. Ich werde ihn nie vergessen, er war mein Seelenkater. Aber irgendwann wenn die Zeit reif ist..... werde ich vielleicht wieder ausgesucht und mein Lucy wird nichts dagegen haben, das weiß ich. So ein lieber Kater.
    Immerhin hatte er 10 schöne Jahre bei uns und wurde umsorgt , aber viel zu früh musste er sterben.

  • #20

    Petra 1.1.2020 (Dienstag, 07 Januar 2020 13:58)

    Ich hatte am 1.1.2020 aus dem gleichen Grund meine Nelly verloren.Beim Schreiben war ich emotional so aufgeregt,dass mir leider beim Schreiben Fehler unterlaufen sind.Ich kann Frau Reussing nachfühlen ,denn ich weine jetzt noch viel und ohne meineNelly erkenne ich mein eigenes Zu Hause nicht wieder.Aber es ist ein Trost zu wissen dass es mir nicht allein so geht.l.g

  • #21

    Nathalie (Dienstag, 21 Januar 2020 07:30)

    Wir haben gestern unseren Kater wegen Aortenthrombose einschläfern lassen. Ich fand ihn nach unserer Arbeit draußen unter unserer Treppe. Seine Beine waren total steif und eiskalt. Seine Vorderläufe eingeknickt. Seine Atmung schwach und er hat nur noch ein wenig miaut. Er hat zuvor erbrochen und ist durch die Lähmung seiner Hinterbeine von der Treppe gestürzt und hat sich seine Beine verletzt. (So denken wir zumindest) Als wir ihn gefunden haben, hat er uns kurz angesehen. Später beim TA noch mehrere Male schmerzhaft miaut. Ist es möglich eine Aussage zu treffen, wie lange er leiden musste? Muss ich davon ausgehen, dass bereits mehrere Stunden vergangen waren? Ich suche nach Antworten, um mit den "offenen" Ende abschließen zu können.

  • #22

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Dienstag, 21 Januar 2020 09:20)

    Nein, dass lässt sich leider nicht beantworten.

  • #23

    Nadine (Sonntag, 23 Februar 2020 20:01)

    Ich habe meinen kleinen Engel am 19.02. auf die selbe Weise verloren. Sie hatte ein stolzes Alter von 17 Jahren. Ich vermisse sie jeden Tag. Die Schreie von ihr, aufgrund ihrer Schmerzen, waren unerträglich und ich höre sie heute noch.

  • #24

    Claudia (Samstag, 21 März 2020 14:27)

    Erst heute musste ich meinen geliebten
    Kater Samy wegen einer Aortentrombose
    einschläfern lassen. Ohne Vorwarnung es kam
    ganz plötzlich heute morgen zu den Symptomen,
    Beine bewegungslos und kalt, starkes röcheln,
    jetzt ist er erlöst, er fehlt mir so.

  • #25

    NELLY (Mittwoch, 25 März 2020 19:43)

    Ich kann Dir nachfühlen,habe es selbst durch.Es war genau so wie bei Dir ohne Vorwahrnung.Sie fehlt mir nach 3 Monaten noch so als wäre es gestern.l.g

  • #26

    Silvia (Montag, 06 April 2020 13:36)

    Leider muss ich mich Euch auch anschließen. Meinem Jamie erging es am 19.3. genau so. Nie krank...ich fand ihn auf der Terrasse mit gelähmten Hinterläufen. Ab zum TA---der meinte einschläfern. Dann bin ich noch 40 Kilometer in die Klinik gefahren. Er hatte Schmerzen und röchelte mittlerweile. Die Ärztin nahm mich sogar in den Arm (trotz Corona) und was sehr mitfühlend. Ich habe ihn gehen lassen. Er fehlt mir unendlich und den anderen auch. Habe ihn mitgenommen. Einfach nur schrecklich. Mein Trost ist das er friedlich eingeschlafen ist. Aber es tat und tut noch verdammt weh.

  • #27

    Jasmin (Freitag, 10 April 2020 20:29)

    Ich fühle so mit euch :( auch ich musste am 18.03 einen meiner beiden Katzen gehen lassen. Vor ca. vier Jahren wurde bei beiden HCM im hochstadium diagnostiziert. Die Prognose war nicht gut da einer sogar Wasser in den Lungen hatte etc. Durch die Medikamente ging es aber wieder schnell bergauf. Aus dem nichts konnte mein Kater aufeinmal seine Hinterbeine nicht mehr bewegen und hat laut miaut ich wusste sofort was los war da es ja einer der Risiken der HCM ist. Mein Kardiologe hat noch versucht das Gerinsel aufzulösen aber es hat sich leider nichts getan :( und somit musste ich ihn gehen lassen. Er war leider erst 8 Jahre. Dennoch bin ich sehr dankbar für diese Zeit da die Prognose vor vier Jahren wirklich nicht gut war. Er wird immer in meinen Herzen bleiben und eines Tages sehen wir unsere geliebten Katzen wieder.

  • #28

    Jürgen (Dienstag, 21 April 2020 15:51)

    Heute ist mein über alles geliebter Kater Seppi über die Regenbogenbrücke gegangen.Auch er hatte eine Aortenthrombose.
    Das ganze passierte von einer Minute auf die andere.Erst übergeben dann die Lähmung seiner Beine und dann die Schmerzensschreie.Ich bin sofort zum Tierarzt aber für meinen SEPPI gab es leider keine Hilfe mehr.Es war also seine letzte Nacht an meiner Seite.Jetzt werde ich ihn dann begraben aber in meinem Herz wird er für immer seinen Platz behalten.Seppi es tut so verdankt weh.Du warst so ein toller Kater.

  • #29

    Steffi (Mittwoch, 22 April 2020 06:49)

    Gestern Abend ist unsere Mortje gestorben. Sie war 19 Jahre alt und hatte bis auf Blasenprobleme und Blasenentzündungen keine Vorerkrankungen. Sie war noch am Abend zuvor beim Tierarzt wegen dieses Problems. Dort hat sie eine Buscopanspritze zur Entkrampfung und Antibiotikum bekommen. Dies hat bislang immer geholfen, wenn sie eine Blasenentzündung hatte. Sie war deshalb auch etwa 1- 2 x im Jahr beim TA und die Therapie hat mit speziellem Futter immer angeschlagen. Gestern morgen konnte dann plötzlich nicht mehr richtig gehen. Es wurde schnell schlimmer, so dass sie irgendwann nur noch gekrochen ist und auch nur noch schlecht atmen konnte. Ich habe sofort die Tierärztin angerufen, jedoch konnte sie nicht mehr helfen. Ich vermute nun, dass sie im Verlauf der Nacht neben der Blasenentzündung eine Thrombose hatte. Trotzdem sie ein hohes Alter hatte, sind wir sehr traurig und fragen uns natürlich auch, ob wir irgendwas vorher übersehen haben und ihr noch hätten helfen können.

  • #30

    Bärbel (Sonntag, 17 Mai 2020 22:57)

    Wir haben schon viele Tiere aufgenommen und gerettet,darunter auch Katzen und Kater.Da alle unsere Tiere Freigänger sind,ist es für uns um so schlimmer, wenn sie eine Aortenthrombose bekommen haben,da wir sie nicht immer direkt gefunden haben! Bis jetzt waren es ausnahmslos nur Kater,die daran gestorben sind,oder die wir deswegen einschläfern lassen musten.Deshalb habe ich so große Angst wieder einen Kater aufzunehmen, weil ich vorher schon denke,dass fast alle Kater das irgendwann bekommen. Wir hatten schon Kater,die es mit 3 Jahren bekommen haben und der letzte war 10 Jahre.Warum bekommen es meistens Katerund selten Katzen?Wir haben so viel Geld für die Tiere ausgegeben und dann kamen die Aortenthrombosen.Sollten wir prophylaktisch bei einem Kater lieber vorgehen und ihm von klein auf Clopidogrel geben? LG

  • #31

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 18 Mai 2020 10:05)

    Wenn Sie das Risiko minimieren möchten, dann sollten Sie regelmäßig das Herz mittels Ultraschall untersuchen lassen. Insbesondere bei Risikorassen. Es betrifft ja nur herzkranke Tiere.
    Wenn die dem Krankheitsstadium gemäß therapiert werden, dann ist das Risiko auch nicht so hoch.
    Auf keinen Fall Clopidogrel prophylaktisch.

  • #32

    Susanne (Montag, 25 Mai 2020 17:19)

    Auch ich musste am Samstag, meine Lissy 10 Jahre von jetzt auf gleich einschläfern lassen, am Morgen noch fit und gesund und abends , dann tot, Sie hatte allerdings vorne die Rechte Pfote gelähmt! Ich dachte Sie wäre gefallen und hätte sich die Pfote gebrochen, aber dem war dann leider nicht so. Sofort in die Klinik( 45 Minuten Autofahrt) eine Qual , mit lautem Weinen der Katze und gehächel, werde ich nie vergessen! Sie hat immer wieder versucht
    Ihre Pfote ab zu beissen ! Sie war nicht mehr wie sie selbst vor lauter Schmerz. Ich werde sie so vermissen und immer im Herzen haben! Werde auch keine mehr bekommen. Man leidet so mit!,,

  • #33

    Sabine Zimmer (Donnerstag, 28 Mai 2020 09:18)

    Am 20.05. müsste ich meinen süßen Cupper über die Regenbogenbrücke wandern lassen. Ich hatte vor 3 Jahren Cupper aus dem Tierheim geholt.. Einen Kartäuser. Er war bei uns am 20.5. Früh Fidel, spielte, hat gefressen und spaziert im Garten herum. Am Nachmittag haben wir ihn gesucht und fanden ihn. Cupper röchelte und hatte furchtbare Schmerzen, ein sofortiger Besuch beim Tierarzt bestätigte de. Verdacht auf eine Aortenthrombose. Wir konnten ihm nicht helfen.... Es ist so traurig aber ich tröste mich, wir haben ihm drei wunderschöne Jahre geboten, das ist mein Trost..

  • #34

    PETRA 30.5.2020 (Montag, 01 Juni 2020 14:19)

    Hallo Susanne,dass mit Deiner Lissy hat mich sehr bewegt .Ich habe meine Nelly wegen der gleichen Krankheit im Januar einschläfern lassen müssen.Ich bin heute noch nicht drüber hinweg weil es schon die 2 Katze mit dieser Krankheit ist.Eins steht für mich fest holen würde ich mir keine Katze mehr weil das Emotionale und die Traurigkeit ein so schadet das man bald selbst davon krank wird.Jedoch mache ich Ausnahmen sollte mal ein Notfall eintreten und eine Katze meine Hilfe brauchen dann werde ich nicht wegschauen.einen l.g Petra

  • #35

    Frauke (Mittwoch, 03 Juni 2020 23:51)

    Meine Katze Boncuk, hat vor 4 Wochen Nachmittags, plötzlich geschrien vor Schmerzen, und konnte hinten links kaum noch laufen. Das Bein war wie gelähmt. Bin sofort zum TA , musste auch nicht lange warten, was ich super fand . Ultraschall, Röntgen, und Blutbild gemacht .Diagnose: Herzmuskel Vergrößerung , Wassereinlagerungen , Schilddrüsenüberfunktion , eventuell, Bandscheiben Vorfall, und das Schlimmste Thrombose im linken Hinterbein . Die Tierärztin sagte , das es ungewöhnlich wäre , wenn es nur ein Bein betrifft.... Behandlung mit Onsior Schmerztablette ( die frisst sie gerne ) und Clopidogrel Blutverdünner, und Thyreoidea comp globoli . Bis vorgestern war alles gut , gehe zwischen durch mit ihr zur Osteopathie, hat ihr sehr geholfen. War schon fast wieder die " alte " außer das sie hinten links noch etwas durchtrittig ist . Aber vorgestern sah es so aus , als müsse sie sich übergeben, hat sie aber nicht , sondern nur ganz schrecklich gehustet, den Kopf, mit herausgestreckter Zunge hin und her pendeln lassen . Ich hatte Angst, das sie einen Herzinfarkt , oder was auch immer hat . Bin ja kein Tierarzt... Und seid dem , geht es ihr viel schlechter ! Sie spielt noch , aber nicht mehr mit Begeisterung...
    Frisst wenig . Ich habe Angst davor, das sie noch mal solche Schmerzen hat..... Aber ich habe auch Angst vor der Entscheidung, sie einschläfern zu lassen.... Und ich habe schon mein Leben lang Katzen, und musste diese Entscheidung schon öfter treffen. Immer wieder schrecklich

  • #36

    Dr Daniela Ungar (Montag, 08 Juni 2020 14:10)


    Wir haben unsere 14 jährige Katzendame im Januar frühmorgens mit gelähmten Hinterpfoten vorgefunden.
    Zuerst haben wir gegoogelt und sofort die so häufige Diagnose Thromboembolie bekommen, die unser Tierarzt telefonisch bestätigte.
    Da wir beide Ärzte (Für MenschenJ) sind, mein Mann Kardiologe ist und genau diese Krankheiten behandelt, fiel es uns schwer, dem Rat des Tierarztes zu folgen und unser Familienmitglied ohne Therapieversuch innerhalb von Minuten als verloren zu erklären und „zu erlösen“.
    Ich konnte sie mit 1 tropfen eines starken Schmerzmittels so beruhigen, dass sie friedlich und still in unserem Bett lag, wo die ganze Familie den ganzen Tag bei ihr blieb und beruhigend um sie war, in der Hoffnung, dass sie selbst entscheidet, zu gehen.
    Wir legten ihr eine Wärmflasche zu den Beinen um die Abkühlung durch den Blutstopp hintan zu halten und die Blut Zirkulation irgendwie zu erleichtern und entschlossen uns, solange sie keine Schmerzen zeigt, eine Therapie, wie wir sie mit unseren menschlichen Patienten in diesem Falle durchführen würden zu starten.
    Da sie tachykardesVorhofflimmern hatte (schneller unregelmäßiger Puls) und uns klar war, dass sie also offenbar aufgrund dieses Herzproblems auch die Thrombose hatte, besorgten wir ihr sofort einerseits ein niedermolekulares Heparin (Lovenox) zur Injektion unter die Haut und Plavix oral und andererseits zur Verlansamung und Effizienzsteigerung des kranken Herzens Betablocker und ACE Hemmer. Das alles natürlich in Minidosis umgerechnet auf ein 4 kg Lebewesen.
    Sie fraß sogar noch am selben Tag und als ich sie anschließend über ihr Kistel hob (da die Hinterbeine sie ja nicht trugen) urinierte sie sogar und zeigte uns damit die wichtige Tatsache an, dass ihre Niere ok war!
    Unser Tierarzt gab uns grünes Licht weiter zu tun, da sie offensichtlich keine Schmerzen zu haben schien und so behandelten wir sie weiter mit täglicher Lovenox s.c und ins Essen gemischter Herztabletten. Nach 3 Tagen war sie schon wieder, zwar humpelnd, aber selbstständig bewegungsfähig, nach 5 Tagen schien die Durchblutung beider Hinterbeine wieder komplett und ohne Reststörung intakt zu sein.
    Das ist jetzt genau 5 Monate her, wir hören sie mit dem Stethoskop regelmäßig ab um sicherzugehen, dass sie einen normalschnellen und regelmäßigen Puls hat, sie bekommt täglich ihre Spritze und ihre Medikamente und es geht ihr blendend!

    Diesen Umstand möchte ich gerne teilen und auch gerne die fachkompetente Meinung einholen, welche Erfahrungen mit solchen Maßnahmen bereits gemacht wurden

    So viele KatzenliebhaberInnen mussten ihre Lieblinge einschläfern lassen.Mit einer etwas ausgefeilten Therapie und selbst mit Einschulung zur Spritze, kann man vielleicht doch diese so häufige Erkrankung, zumindest soweit aus heutiger Sicht beurteilbar, für einige Monate gut behandeln. (Wie viele Menschen lernen, sich selbst oder Verwandten eine subcutanspritze zu geben, wenn nötig. Das würden die meisten für ihre Katze auch tun)
    Natürlich ist die tägliche Spritze ein Erschwernis, wobei es den Katzen offenbar nicht wehtut, insbesondere im Nackenbereich, wo in Urzeiten die Mütter ihr Junges ja mit den Zähnen getragen haben..
    Einfacher wäre es jedenfalls, insbesondere wenn in Abwesenheit doch mal jemand zum Füttern kommt, dem das Spritze geben nicht zugemutet werden kann, wenn es rein über Tabletten möglich wäre, eine ausreichende Blutverdünnung herbeizuführen.

    Gibt es dazu Studien oder -angelehnt an die Entwicklung in der Humanmedizin-mit den neuen Substanzen (NOAKS) Erfahrungen, wie eine orale Antikoagulation bei Katzen nach TE empfohlen ist?
    Mit herzlichen Grüßen aus Wien
    Daniela

  • #37

    Bianca (Samstag, 13 Juni 2020 02:23)

    Wir haben heute unseren süßen und geliebten Kater Kimba mit 11 Jahren wegen einer urplötzlichen Aortenthrombose über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen.
    Wir haben den 87. Geburtstag meiner Oma im Garten gefeiert. Kimba war dabei und posierte genüßlich in der Sonne, genoss die Aufmerksamkeit. Er räkelte sich voller Wonne, ließ sich das Bäuchlein kraulen. Alles war wunderbar.
    Knapp eine Stunde später fanden wir ihn am Straßenrand, er konnte seine Hinterbeine nicht mehr bewegen und schrie vor Schmerzen. Wie dachten zuerst, er sei angefahren worden.
    Wir sind sofort in die Tierklinik, wo die Aortenthrombose festgestellt wurde. Wir haben ihn erlösen lassen, weil die Chancen auf Heilung praktisch gleich Null waren und wir ihn auf keinen Fall leiden lassen wollten.

    Das war die schlimmste Fahrt, die ich je zu einem Tierarzt erlebt habe. Er schrie vor Angst und Schmerzen, ihm war übel, er erbrach sich mehrmals, kotete sich ein.

    Es ist schrecklich, ein geliebtes Tier so schnell und unerwartet zu verlieren, und das auch noch mit so vielen Schmerzen.
    Wir sind nur unendlich dankbar dafür, dass wir ihn - als leidenschaftlichen Freigänger - praktisch sofort gefunden haben und er nicht länger als unbedingt nötig leiden musste! Er hat regelmäßig weite Streifzüge durch die Nachbarschaft unternommen. Nicht auszudenken, wie sehr er gelitten hätte, wenn wir ihn nicht sofort gefunden hätten.
    Er war unser „weisser Löwe“. Wir werden ihn nie vergessen.

  • #38

    Dupse (Mittwoch, 01 Juli 2020 00:01)

    Gestern mussten wir unseren Kater IRAS (11 Jahre, British Kurzhaar) einschläfern lassen.
    Tags zuvor waren wir gerade aus dem Urlaub zurück, unsere Nachbarn hatten 10 Tage die Katzen versorgt, die waren gut drauf.
    Vormittags sauste Iras noch durch die Wohnung, plötzlich konnte er seine Hinterbeine nicht mehr bewegen.
    Tierarzt diagnostizierte Aortenthrombose, keine Durchblutung der Beine, kein Schmerzempfinden, blaeulich verfaerbte Pfoten - keine Behandlung möglich.
    Wir waren völlig schockiert, konnten das einfach nicht annehmen, sind noch in die Tierklinik gerast, selbe Diagnose, wir erloesten ihn dort.
    Heute haben wir ihn in unserem Garten begraben.
    Es blieben Zweifel, ob wir richtig gehandelt haben.
    Erst nach dem Lesen der vielen Beiträge und Einzelschicksale sind wir beruhigt, wir haben unserem Liebling schlimme Schmerzen erspart.
    Die unendliche Traurigkeit bleibt. Wir und unsere beiden anderen Katzen sind förmlich paralysiert, von 100 auf NULL, das tut so sehr weh.
    Jetzt bleibt die Angst, dass unsere beiden anderen Lieblinge (auch BKH, 8 und 15 Jahre alt) ein analoges Schicksal erleiden und wir vielleicht gerade nicht vor Ort sind.

  • #39

    Susanne (Freitag, 10 Juli 2020 17:18)

    Vorgestern abend schleppte sich unser Kater Moritz schreiend durch die Katzenklappe, konnte die Hinterbeine nicht mehr bewegen. Wir sind sofort zur Notfallsprechstunde des Tierarztes gefahren, auch wie bereits beschrieben begleitet von dem jämmerlichen Lauten und Hecheln unseres geliebten Katers. Aortenthrombose, Herzerkrankung war dir Aussage der Tierärztin. Verwunderung meinerseits da der Check vor einem halben Jahr keine Auffälligkeiten des Herzens zeigte. Nun aber riesig vergrößerter linker Vorhof... Wir wurden über die miesen Prognosen aufgeklärt und entschieden uns dafür, Moritz erlösen zu lassen... Einfach nur schrecklich eine solche Entscheidung in so kurzer Zeit treffen zu müssen...

    Wie geht es Ihrer Katze Dr. Dabiela Ungar? Ist die Therapie weiterhin erfolgreich?

  • #40

    Daniela Ungar (Donnerstag, 16 Juli 2020 13:50)

    Liebe Susanne, unserer Katze geht es nach wie vor gut. Sie hat zwar nach wie vor Vorhofflimmern, aber offenbar schützt Sie unsere Blutverdünnung davor, erneut eine Thrombose zu bekommen. Wie lange das stabil bleibt, kann man nur abwarten- aber immerhin ist es jetzt über ein halbes Jahr gut gegangen...
    Ich denke, die einzelnen Fälle sind trotz gleicher Diagnose nicht vergleichbar, Meistens ist sicherlich eine Therapie nach erfolgter Thrombose bereits zu spät.
    Aber trotzdem ist es wert, eine medikamentöse Anpassung bei dieser häufigen und bisher scheinbar unbehandelbaren Erkrankung durch die Veterinärmedizinische Forschung in Betracht zu ziehen...

  • #41

    Susanne (Donnerstag, 16 Juli 2020 15:16)

    Liebe Daniela, danke für die Antwort, es freut mich, dass die Therapie hilft und ich drücke die Daumen, dass es Ihrer Katze weiterhin und noch lange gut geht...

    Das Thema wird mich bestimmt innerlich noch eine Weile beschäftigen. Man versucht ja doch die Frage zu klären, ob man einen alternativen Versuch hätte wagen sollen. Allerdings hat die Tierärztin nicht mal einen Ultraschall mit Moritz durchführen können, weil er so außer sich war. Leider haben wir uns gefügt, als sie uns rausgeschickt hat. Vielleicht hätte unsere Mithilfe bei der Untersuchung ihn doch etwas beruhigt. Oder man hätte noch etwas auf die Wirkung des Schmerzmittel gewartet... Also keine Ahnung, ob es zu spät war für den Versuch einer Therapie. Wir hätten auch in die nächste Stadt fahren müssen, 50 km entfernt...
    Für eine Weiterbehandlung hätte ich in jedem Fall mutige, kompetente, optimistische Begleitung durch einen Tierarzt gebraucht. Und ein Tier was eine regelmäßige Medikamentengabe toleriert. Die Voraussetzungen, vor allem letztere waren in unserem Fall leider nicht gegeben. Ach trotzdem tragisch und sehr traurig, so versuchslos zu resignieren...

  • #42

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 16 Juli 2020 17:32)

    Es muss sich niemand einen Vorwurf machen, eine Katze mit Aortenthrombose ohne weitere Diagnostik und Maßnahmen direkt zu euthanasieren. Im Gegenteil. Es ist ein höchstgradig schmerzhaftes Geschehen und die Langzeitprognose ist ungünstig.
    Bei den wenigsten Katzen, die mit Aortenthrombose vorgestellt werden, ist die zugrundeliegende Herzerkrankung überhaupt bekannt. Oft ist es das erste Symptom.
    Bei Katzen mit bekannter Diagnose und entsprechend großen Vorhöfen wird ja im Rahmen der Therapie auch Clopidogrel eingesetzt. Die Überlebenszeit wird damit verlängert.
    Sollte ein Therapieversuch gestartet werden, so steht die Schmerzmedikation im Vordergrund.
    Eine aktive Thrombolyse mittels gewebespezifischem Plasminogenaktivator oder Streptokinase ist nicht ratsam. Studien konnten nachweisen, dass die Letalitätsrate nach der aktiven Thrombolyse sehr hoch (etwa 50 %) und somit kontraproduktiv ist. Man geht davon aus, dass die aktive Thrombolyse zu relevanten Reperfusionsstörungen führt und den Patienten daher destabilisiert.
    Zudem wurde eine aktive mechanische Thrombolyse mithilfe spezieller Katheter bei Katzen beschrieben. Dabei wird ein Katheter bis zum Thrombus vorgeführt und dieser durch Spülung und Absaugen entfernt. In einer Studie wurden 6 Katzen auf die beschriebene Weise therapiert. Bei 5 Katzen konnte der Thrombus entfernt werden. Jedoch konnten nur 3 der 6 Katzen aus der Klinik entlassen werden, die anderen starben an den Folgen des Eingriffs. Die aktive mechanische Thrombolyse ist daher ebenfalls nicht empfehlenswert.
    Das Wachstum des Thrombus sollte aber mithilfe von Heparin verhindert werden. Dazu liegen diverse Heparin-Protokolle vor.

  • #43

    Gisela (Donnerstag, 23 Juli 2020 18:02)

    Vorgestern ist mir das Gleiche, unfassbare geschehen. Am Abend des 20. Julis war mein geliebter Kater "Rocky" noch putzmunter, am nächsten Morgen konnte er seine Hinterbeine nicht mehr bewegen. Auch er hatte sehr starke Schmerzen. Ich fuhr zum Tierarzt, der mir gleich sagte, es handelt sich wohl um eine Aortenthrombose, schickte mich auch gleich in die Tierklinik. Unterwegs raste sein Herz immer mehr und er begann zu röcheln. Wie ich später erfahren habe, hatte er Wasser in der Lunge. Ich hatte von dieser Krankheit überhaupt keine Ahnung und war auch fest der Meinung mein Rocky wird wieder gesund. Leider kam dann das furchtbare Ergebnis, daß er in einem sehr schlechten Zustand ist und ich ihm viel Leid ersparen kann, wenn ich ihn einschläfern lasse. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Ich habe erst vor gut 4 Monaten meinen geliebten Hund verloren. Rocky zu Liebe habe ich dann zugestimmt.
    Rocky war für mich wie ein kleines Kind. Seine Mutter hatte ihn nicht angenommen, mein Sohn und ich zogen ihn mit der Flasche groß. Er verfolgte mich überall hin. Saß ich z.B. am Computer, legt er sich zu mir auf den Drucker. Er war immer neben mir. Im September wäre er 5 Jahre alt geworden. Ich werde mir auch keine Tiere mehr aus dem Tierheim holen, ich ertrage diesen Schmerz beim Tod des Tieres nicht mehr.

  • #44

    Corinna Menzi-Dröst (Sonntag, 02 August 2020 15:01)

    Unser Kater Balou (10 Jahre) hatte im Dezember 2019 eine Aortenthrombose die wir früh morgens bemerkt haben. Wir sind sofort mit ihm zum Tierarzt gefahren. Dort wurden ihm Blutverdünner und Schmerzmittel verabreicht. Abends haben wir erfahren, dass eine Herzerkrankung die Thrombose verursacht hat. Wir haben ihn wieder mit nach Hause genommen und ihm immer wieder die Hinterpfoten massiert. Er bekommt seitdem Clopidogrel und ein Herzmedikament. Es hat ca. zwei Monate gedauert bis er wieder "normal" laufen konnte. Inzwischen ist er fast wieder der Alte. Er hat durch die Thrombose noch einen Nierenschaden bekommen und muss jetzt Nierendiätfutter essen. Aber alles in allem sind wir froh über jeden Tag mit ihm und darüber, dass wir ihn nicht direkt einschläfern lassen haben. Und wir sind sehr dankbar über unsere tolle Tierärztin, die ihn nicht gleich aufgegeben hat.
    Mir war wichtig hier auch eine positive Erfahrung zu teilen. Liebe Grüße aus Ostfriesland

  • #45

    Petra (Mittwoch, 05 August 2020 16:09)

    Man kann nur von Glück reden auf so einen Tierarzt zu treffen.Ich hatte da leider mit meiner Katze mit dieser Krankheit kein Glück vom emotionalen her gesehen.Uns kam es so vor als wenn dieser Tierarzt mehr mit seinem Schnupfen zu tun hatte als wie mit unserer Katze.Nur ein Beispiel....Er hatte an allen 4 Pfödchen Blut genommen und danach festgestellt das er am erkrankten Pfödchen das ja garnicht machen kann.Beim Röntgen habe ich meine Katze von weitem durch 2 Türen Schreien hören.Muss aber dazu sagen meine Katze hatte noch keinerlei Schmerzen.Ich habe sie in einem ruhigen Zustand in die Klinik gebracht.Nur die Hinterbeine waren ausgestreckt und sie konnte sie nicht bewegen.Das beschäftigt mich heute noch diese Untersuchung und Einschläferung .Aber leider war auch am 1.1.2020 keinerlei Bereitschaft organisiert,so das wir gezwungen waren in diese Tierklinick in ein angrenzendes Bundesland zu fahren und wegen dem Feiertag unserer Tierarzt Urlaub hatte.

  • #46

    Pia (Mittwoch, 19 August 2020 10:01)

    am 4. Juli 20 verstarb unser so liebevoller Kater an der Aortenthrombose, ich hatte zuvor noch nie etwas von einer solchen Krankheit gehört. Wir hatten auch keine Anzeichen gemerkt. Er war wie immer. Dann an diesem Samstag, ein ganz normaler morgen mit schmusen im Bett und Kämmen vorm runtergehen, lag er auf einmal schreiend im Hof und ich dachte erst er wäre angefahren worden. Unsere 2. Katze ist um ihn herum und wusste so gar nicht was sie machen soll. Wir haben direkt den Tierarzt angerufen und ich muss sagen, er wartete schon an der Tür als wir ankamen. Wir haben unseren Schatz von den schmerzen erlöst, denn ich hätte es nicht übers Herz gebracht in weiter so schreien zu sehen. Das macht mir und meinem Mann immer noch zu schaffen, so ein sinnloser Tod. Er war gerade mal 13 Jahre alt und machte einen immer noch fitten Eindruck. Er hat eine Lücke in unserem Herzen hinterlassen. Diesen gemeinen Tod werden wir so schnell nicht verkraften. Auch unsere 2. Katze ist immer noch in Trauer, obwohl wir ihr Friedolin zeigten und sie sich verabschieden konnten.

  • #47

    Herbert (Montag, 24 August 2020 09:53)

    Auch ich mußte heute meinen besten Freund einschläfern lassen. Die Klinik sagte mir es gebe keine Chance mehr. Er konnte heute morgen seine Hinterpfoten nicht mehr bewegen. Er war 14 Jahre alt. Gestern rannte er noch die Treppe hoch ins Schlafzimmer und machte noch Faxen auf dem Bett. Ich hatte aber schon in der Vergangenheit beobachtet das er schon mal hinten weg geknickt ist. Und einmal konte er ca für eine Minute seine hinterpfoten nicht bewegen da dachte ich sie wären nur eingeschlafen. Aber ich meine ab diesen Zeitpunkt konnte er nicht mehr richtig springen. Auf dem Kratzbaum war er auch schon lange nicht mehr. Ich dachte das lege am Alter. Geschrien hat er aber nicht. Ich habe nie etwas gehört. Es tut so weh weil ich ihn so liebte. Er war wie ein Hund, saß immer in meine nähe, stubste mich mit sein Pfötchen an wenn er geschmußt werden wollte. Ich brauchte nie einen Wecker, er weckte mich jeden morgen pünktlich. Es kam heute so plötzlich da ich die Zeichen nicht richtig erkannte. Selbst gestern machte er noch einen Eindruck als ginge es ihm gut.Ich bin in Gedanken bei ihm und werde es immer sein. Mache es gut mein lieber Freund.

  • #48

    Herbert (Dienstag, 25 August 2020 12:02)

    Die Nacht war furchtbar da er nicht da war. Ich bin um 2 aufgestanden und meine Gedanken waren wieder bei ihm. Er sitzt sonst morgens immer vor seinen Napf und wartet, heute war er nicht da. Ich bin momentan zu nichts fähig, meine Gedanken kreisen, ich mache mir Vorfürfe ob ich ihn nicht hätte helfen können. Ich bin so tief-traurig und komme da nicht mehr raus. Ich hätte nie gedacht das ich einen Kater so lieben könnte. Wir haben ihn gestern Mittag noch beerdigt in einem Tiersarg auf dem Tierfriedhof. Er lag in dem kleinen Sarg als würde er schlafen.

  • #49

    Anita (Dienstag, 25 August 2020 22:18)

    Ich kenne Das.Habe es auch durchlebt.Aber Du musst an Dich jetzt denken .Es macht Dich nur krank.Das einzige was mir geholfen hat ist ,dass ich mir nach 5 Wochen ein neues Kätzchen geholt habe .So langsam war die Ablenkung da und die Freude kam auch in kleinen Schritten zurück.Aber in Gedanken ist die geliebte Katze immer präsent aber Du wirst sehen die neue Katze wird Dir helfen .Mir hat sie gut getan auch wenn man sie für den Moment nicht annehmen möchte .Aber sie war eine grosse Hilfe.Und es geht alles weiter und zieh Dich nicht zu weit runter.Es schadet Dir .

  • #50

    Who cares... (Samstag, 26 September 2020 20:24)

    Habe heute mitbekommen das meine Katze thrombose hat und habe jetzt Angst das sie stirbt sie ist zwar eine Kämpferin aber ich will sie nicht leiden lassen �

  • #51

    Susanne Krieg (Freitag, 02 Oktober 2020)

    An who cares....:
    Corinna Menzi-Dröst schrieb weiter vorn davon wie ihre Katze nun behandelt wird. Vielleicht ist das ein Ansatz für Ihre Katze?

  • #52

    Birgit Korte (Mittwoch, 14 Oktober 2020 13:38)

    Den Einträgen nach befürchte ich schon das schlimmste bei unserer Katze Sheila ( 16 ) . Sie läuft seit dem Wochenende nicht mehr und schleift ihr Hinterteil mit. Tierärztlicher Notdienst am Samstag hatte gar keine Erklärung dafür, außer, es könnte neurologisch sein. Nach 170 € zahen hat man und mit Schmerzmittel nach hause geschickt. Morgen müssen wir dann nochmal hin.
    Ganz schlimm grad an der Sache ist, das wir uns vor 3 Wochen schon von unserem 17 einhalb Jahre alten Hund verabschieden mussten. Ich möchte es nicht nochmal haben

  • #53

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Mittwoch, 14 Oktober 2020 14:13)

    Die Diagnose ist eigentlich so eindeutig und die Katzen schreien meistens erbärmlich.
    Hat Ihre Katze kalten bläuliche Hinterpfoten/Ballen?
    Das kann ein Notdienst eigentlich nicht falsch deuten.
    Sollte Ihre Katze dennoch gelähmt sein, so kann ich Ihnen nur raten, sofort eine Klinik aufzusuchen, um keine wertvolle Zeit zu verlieren, um vielleicht noch eine Wiederherstellung erzielen zu können.

  • #54

    Marion Marx (Samstag, 24 Oktober 2020 12:56)

    Samstag 24.10.20.20

  • #55

    Marion Marx (Samstag, 24 Oktober 2020 14:07)

    Uns ist das gleiche Schicksal ergangen.
    Wir haben unsere geliebte Katze Bieli vor vier Tagen auch einschläfern lassen müssen.
    Schweren Herzens
    Sie hatte auch eine Aortenthrombose und Wasser in der Lunge
    Sie war erst 9 Jahre alt.
    Am Abend zuvor war alles ganz normal keine Auffälligkeiten.
    Sie legte sich schön in Ihr Körbchen.
    Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und hörte einen ganz komisches miauen dass mir fremd war.
    Wir haben auch noch einen Kater von 7Jahren und ich habe erst gedacht vielleicht haben sie sich ein bisschen gezankt oder so.
    Bin dann gleich runter da sass sie auf der untersten Stufe der Treppe bin über sie gestiegen und sie ist schön sitzen geblieben.
    Da habe ich noch nichts bemerkt was los ist.
    Hab dann die Haustüre aufgemacht unser Kater ist rausgegangen.
    Dann plötzlich stieg unsere Katze auf und sie schleifte Ihr komplettes Hinterteil hinter sich her das war schrecklich mit anzusehen.
    Habe die Hände über den Kopf und los geheult und überlegt was ist mit Ihr passiert alles mögliche ist mir durch den Kopf gegangen ein Unfall aber sie war doch im Haus kann nicht sein dann habe ich auch gleich an einen Schlaganfall oder sowas gedacht wegen der Lähmung.
    Zum Glück war ich nicht ganz alleine im Haus mein Sohn schlief noch den habe ich dann geweckt und und ihm gesagt kommt schnell mit Bieli ist was passiert und er ist gleich gekommen.
    Er blieb dann bei ihr und ich habe mich schnellstmöglich umgezogen und zum Tierarzt gefahren. Sie hat sie sich dann gleich angeschaut und er eine Beruhigungsspritze gegeben und hat gesagt wir sollen uns so schnell wie möglich in die Tierklinik fahren.
    Waren aber dann noch 45 Minuten Fahrtzeit war echt eine Qual im Auto sie hat geschrien vor Schmerzen. War froh als wir in der Klinik waren.
    Sie haben sie dann gleich untersucht sie war total aufgewühlt und hat schwer geschnauft sie haben dann noch ein Röntgenbild vom Herz gemacht und dann hat die Ärztin gesagt also sieht sehr schlecht aus am besten wir erlösen sie.
    Haben wir dann auch gemacht schwersten Herzens es war so schlimm kaum war die Spritze drin ist sie schon eingeschlafen.
    Dann sind wir mit unserer toten Katze heim gefahren das war schrecklich
    Wir haben dann den Transportkorb ins Wohnzimmer gestellt und den Deckel aufgemacht sie sah aus als ob sie schläft dann haben. wir ein schönes Bild von ihr hingestellt und eine Kerze angezündet. Und als mein Mann dann am Nachmittag heimkam haben wir Sie bei uns im Garten beerdigt. Jetzt liegt sie bei ihrem Bruder Tiger der leider nur 1Jahr alt wurde er wurde vom Auto totgefahren
    Jetzt haben wir nur noch unseren Kater Maxi.
    Unsere Billy war eine sehr besondere Katze für uns sie bleibt für mmer und ewig in unseren Herzen sie hat uns sehr viel Liebe gegeben.
    Immer wenn ich an sie denke kommen mir die Tränen das wird noch lange dauern bis ich drüber weg bin.
    Bin froh dass wir die Möglichkeit hatten sie bei uns im Garten zu beerdigen dann ist sie wenigstens bei uns in der Nähe.
    Wir werden sie so oder so nie im Leben vergessen.
    Sie war noch dazu auch eine ganz schlaue Katze wenn sie raus wollte hat sie bei uns an der Schlafzimmertür gekratzt dann haben wir gewusst sie will raus sie wollte halt nicht auf den Katzenklo wollte draußen ihr Geschäft machen.
    Wir werden sie noch lange vermissen so das war meine Geschichte es hat mir aber sehr geholfen das zu schreiben und eure Berichte zu lesen das hilft mir vielleicht besser über die Trauer weg denn ich mache mir auch noch Vorwürfe warum ich nicht mit ihr zum Arzt gegangen bin aber sie hatte ja keine Anzeichen wir haben auch noch kurz über eine OP nachgedacht aber die Ärztin hatt uns keine große Hoffnung gegeben. Denke wir haben die richtige Entscheidung getroffen und haben sie von ihrem Leiden erlöst.





  • #56

    Nici (Freitag, 30 Oktober 2020 22:25)

    Zu allererst: Vielen Dank für dieses Forum ,Dr.Reuter und allen Leidensgenossen, die hier ihren Schmerz und ihre Erfahrungen teilen!
    Es ist so schlimm, dass diese grausame Erfahrung so urplötzlich gemacht werden muss, sodass man kaum Zeit hat einen klaren Gedanken zu fassen.In meinem Fall tobte mein "Stinki" nachts noc h mit seinem Bruder herum und lief umher,schmuste.keine 10 min später hörte ich ein kratzen unter dem Bett. Doch das kratzen waren seine Atemgeräusche.Mein Mann hob ihn vorsichtig auf das Bett und stellte fest ,dass seine Hinterbeine nicht reagierten.Taxi gerufen,ab in die Notfallklinik. Zu Hause ließ er sich keine erkennbaren Schmerzen anmerken, er weinte im Auto-wie bisher immer- doch in der Klinik angekommen, wieder ausschließlich röcheln. Der Artzt erläuterte kurz...und setzte sofort die Spritze.
    Ich rief 3 mal "stopp"und fragte, ob es WIRKLICH keine andere Lösung gäbe.Der Doc. Schüttelte den Kopf und gab zu verstehen,dass Stinki erstickt (Wasser in der lunge).wir ließen ihn gehen....
    Ich bin in die Klinik gefahren um ihn gesund werden zu lassen und nicht um einen leeren Korb mitzunehmen.

    Auch ich kämpfe mit Schuldgefühlen, weil ich evtl.doch noch etwas für ihn hätte tun können.jetzt weiß ich,wie häufig das Auftritt und dass es schier unmöglich ist es abzuwenden,wenn dem nichts vorausgeht.
    Dieses Forum und eure Beiträge machen es leichter, diese so traumatische Erfahrung verarbeiten zu können!
    Vielen Dank

  • #57

    Gabriele Vits (Montag, 02 November 2020 17:22)

    Meinem Kater ist es heute auch so ergangen. Gestern war noch alles ok. Spielen , schmusen, fressen, alles wie immer. Heute morgen finde ich ihn in der Küche, hinten gelähmt ganz kalt und am jammern. Ich bin direkt zum Tierarzt und die Diagnose war Thrombose. Nun liegt er im Garten begraben. Das Leben kann so grausam sein. Er war erst 7 Jahre alt.
    Aber dank euren Berichten weiß ich jetzt wenigsten, dass es richtig war, ihn einschläfern zu lassen. Auch wenn es höllisch weh tut. Ich drücke euch alle mal unbekannter Weise. Gabi

  • #58

    Melanie Liening (Freitag, 06 November 2020 21:30)

    Mein Kater Simba musste am 3.11.20 im Alter von 20 Jahren wegen einer Aortenthrombose eingeschläfert werden. Ich bin zutiefst traurig. Bis gegen 9Uhr morgens am 3.11. war noch offensichtlich alles gut, Simba war kackfidel. Und auf einmal sackten ihm die Hinterbeine weg, er hechelte und speichelte. Ich bin schnell zum Tierarzt bzw. Tierklinik, die haben geröntgt. Ultraschall gemacht, der Herzmuskel war verdickt, der Vorhof vergrößert, der Puls ließ sich bis zu dem Abzweig der Hinterbeine verfolgen. Danach nichts mehr. Beine bzw. Tatzen waren schnell kalt und die Tätzchen waren mehr blau als rose. Mir wurde gesagt, dass man da nichts machen kann bzw. sollte, das wär nur Hinauszögern bzw. Quälerei, und somit musste ich meinen Jungen schweren Herzens gehen lassen. Ich hab ihn bis zum Ende begleitet, heut wurd er eingeäschert. Ich hatte ihn 19 Jahre an meiner Seite, ich bin dankbar für die tolle Zeit. Aber momentan bin ich nur am Boden zerstört, die Leere ist schwer zu ertragen. Gruß Melanie Liening

  • #59

    Lena (Freitag, 13 November 2020 15:53)

    Leider ist unser 16 jähriger Kater gestern verstorben es ging alles so schnell ich bin unter Schock.. Und sehr traurig .. seit 2 Jahren wissen wir das er krank ist habe ihm jeden tag Medikamente gegeben die er auch immer schön mit leberwust genommen .. gestern nacht um 4 uhr ging alles ganz schnell er musste aufs Klo dann nach dem Klo wollte er aufs Bett dies konnte er dann schon nicht mehr weil die hinteren Beine plötzlich gelähmt waren die zog er hinter sich her ich habe direkt die Box geholt wo ich dann zu ihm wollte lag er da hat kaum Luft bekommen dann habe ich ihn in die Box gehoben da waren es dann noch 5-6 Atemzüge und dann schlief er in der Box ein mir tut es so weh das er leiden musste diese höchstens 5-6 Minuten ich vermisse ihn so ich werde ihn niemals vergessen!! Hat jemand auch so Erfahrung weil ich lese immer mit der Lähmung aber das man dann noch in die tierklinik gefahren ist nur bei uns ging das so schnell das er gestorben ist das hätten wir nicht mal zum auto geschafft �.. ?

  • #60

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Freitag, 13 November 2020 16:14)

    Liebe Lena,
    das ist natürlich alles sehr furchtbar, was Ihrem Schatz passiert ist, aber auf der anderen Seite ist es die kürzeste Verlaufsform, die möglich ist.
    Wahrscheinlich hat er zeitgleich auch noch einen Thrombus in die Herzkranzgefäße oder die Lunge abgesiedelt, so dass er so schnell verstorben ist.
    Für Sie ist es natürlich unfassbar, ich habe meine erste Katze ebenso durch einen plötzlichen Herztod verloren und weiß wie sich das als Tierbesitzer anfühlt, aber aus tierärztlicher Sicht muss ich sagen, dass Ihrem Kater viel Leid erspart geblieben ist. Die Fahrt zum Tierarzt, das Warten, das Einschläfern. All das ist ihm erspart geblieben. Er hat nicht gelitten, wenn es so schnell ging!!! Das kann ich Ihnen als einzigen Trost mit auf den Weg geben.

  • #61

    Sven Voege (Samstag, 21 November 2020 13:16)

    Meine geliebte Puschel ist letzten Dienstag deshalb eingeschläfert worden. Sie war wie querschnittgelähmt. Zum Glück habe ich sie draußen schnell gefunden. Sie hatte ein GPS Tracker um.
    Sie wurde trotz des Herzfehlers fast 17 Jahre alt. Ich werde sie immer im Herzen tragen��

  • #62

    Gerda Böhner (Sonntag, 22 November 2020 11:34)

    Liebe Katzenfreunde, vielen Dank für eure Beiträge. Sie zu lesen, war für mich ähnlich, wie in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, sich auszutauschen und die psychische Stresssituation mit anderen zu teilen.
    In den frühen Morgenstunden vom 21. Oktober 2020 ist mein Hexle wie gewohnt zu mir ins Bett gekommen, hat mit mir gekuschelt. Jedoch nach ganz kurzer Zeit hat sie sich aufgesetzt und musste sich übergeben. Sie sprang runter vom Bett, lief den Flur entlang und spuckte nur ihren Speichel. War ja nichts im Magen. Dann bemerkte ich, dass ihre Hinterbeine versagten. Sie schleppte sich ins Katzenklo und lies sich dort hinein plumpsen. Dabei sah sie mich erschreckt und hilfesuchend an. Kurz danach fing sie an jämmerlich zu schreien und zu weinen, wie ich das noch nie bei ihr gehört habe. Ich war total geschockt und es tat mir im Herzen weh. Habe mich zusammengerissen und bin mit ihr in die Tierklinik gefahren, natürlich in der Hoffnung auf schnelle Hilfe. Die Diagnose kam schnell. Thrombus an der Aorta. Man gab auch mir den Rat, sie schnell einschläfern zu lassen. Konnte mich aber in dem Moment nicht dazu entscheiden. Ich bat darum, sich zuerst ihr Herz genauer per Ultraschall anzuschauen, ob man das Herz mit Medikamenten doch noch unterstützen könnte und man den Thrombus versucht aufzulösen. Die Schmerztherapie war schon eingeleitet. Hexle bekam dann Blutverdünnung. Sie bekam Comfortan, Diuren und Fragmin. Waren das die richtigen Medikamente??? Einige Stunden später kam der Anruf der Tierärztin, dass das Herz der Katze nur noch "zappeln" würde. Bin zu Hexle in die Klinik gefahren und habe sie dann euthanasieren lassen. Es war so unendlich traurig.
    Ich habe bis heute gebraucht, darüber schreiben zu können, obwohl ich eure Beiträge gleich am nächsten Tag gelesen habe. Immer wieder rufe ich sie in meiner Wohnung beim Namen, hole mir die Erinnerungen an typische Verhalten und unsere Schmusezeiten. Es tut gut, zu erfahren, dass auch andere Katzenbesitzer so ein inniges und liebevolles Verhältnis zu ihrer Katze hatten und ich deshalb weiß, dass ihr meinen Schmerz nachvollziehen könnt.
    Ich teile auch die Vorwürfe, weshalb man denn nicht früher bemerkt hat, dass mit der Katze etwas nicht stimmt: warum schläft sie viel, warum ist ihr immer wieder schlecht, warum rennt sie nicht mehr so viel im Garten rum??? Man hat harmlose Erklärungen dafür, dabei war es das Herz.
    Hexle hat ein schönes Grab auf unserem Grundstück auf der Schwäbischen Alb bekommen. Dort werde ich sie immer besuchen können, egal, wo ich in Zukunft wohnen werde.
    Danke für die Anteilnahme und liebe Grüße Gerda.

  • #63

    Rainer (Dienstag, 24 November 2020 22:19)

    Ich hatte leider heute das gleiche was alle anderen mit ihren Liebling hatten. Morgens noch gefressen und kuschelig und nach Feierabend Abend am schreien und konnte laufen. Ich hatte irgendwie gleich ein blödes Gefühl hätte aber nie gedacht das ich ihn einschläfern lassen muss. Ich bin auch mega traurig und er hinterlässt ein großes Loch im Leben. Es ist so schwer es zu verstehen, aber nachdem ich die Berichte gelesen habe bin ich froh richtig gehandelt zu haben. So musste er nicht mehr lange die Schmerzen ertragen und er hat ein schönen Platz im Garten. Ich kann jetzt alle verstehen die ihren Liebling so schnell verloren haben. Echt grausam aber alles richtig gemacht ihn einzuschläfern.

  • #64

    Rainer (Mittwoch, 25 November 2020 15:33)

    Und der Tag danach ist die Trauer um mein geliebten Kater Odi noch viel größer. Er ist leider nur etwas über 10Jahre geworden, hat mir aber in dieser Zeit viel Freude bereitet. Ich werde ihn immer in meinem Herzen und Gedanken halten...Alle die das gleiche mitmachen werden verstehen wie schwer es ist. Gruß Rainer

  • #65

    Rainer S. (Mittwoch, 25 November 2020 18:05)

    bin gerade erschrocken als ich Rainer las ......,
    Nun muss ich mich auch in diese lange Liste einreihen und seit mir bitte nicht böse wenn Ihr lest das ich doch noch 40 Std gehofft habe auf ein Wunder. (ich hatte am Montag allerdings auch noch nicht diese Seite gefunden)
    am Montag (23.Nov.) spazierte Eddy wie immer früh aus dem Haus, es war kalt (-4 Grad), ich zum Zahnarzt, eine Stunde später Nachricht meiner Frau auf Handy - komm schnell nach Hause Eddy kann nicht mehr laufen.... Eddy war nach 20min in der Kälte wie immer auf Fensterbrett erschienen und erbat Einlaß , bissl rumgeschmiert , gefressen und ab auf Lieblingsplatz - 20 min später hört meine Frau ungewohnte Mautöne und findet ihn auf den Fußboden liegend , wie er das Hinterteil nachziehend durch den Raum kriecht - herzzerreißend ...... Tierarzt angerufen , erst ab 14 Uhr wieder da, nächstgelegene (25 km) Tierklinik angerufen - sofort kommen,nach 10min drangekommen - sieht nicht gut aus , Ultraschall, ... Thrombose Verdacht im Hinterteil, gefördert von einer Herzkammervergrößerung ... er hat alle Untersuchungen ohne zu murren über sich ergehen lassen, evtl. kann er Schmerzen gut unterdrücken, eine Pfote ganz kalt die andere etwas lauer, Körpertemperatur 2 Grad unter normal am Hinterteil .... nicht gut ... nach Gesprächen mit den Arzt, er machte nicht viel Hoffnung , aber da Eddy einen sehr stabilen Eindruck machte (keine Atemprobleme, kein erbrechen etc.) habe ich mich für die kleine Chance entschieden mit Medikamenten noch etwas zu bewirken (in der Klinik)..... Dienstag noch ein Besuch bei Eddy und da der Zustand nicht schlechter geworden war(leider aber auch nicht besser) noch bis heute früh alles versucht.... Heute früh dann entschieden da keine Verbesserung eingetreten ist Eddy zu erlösen, Ihn gehen zu lassen .... er ist in meinen Armen gegangen .... endloser Schmerz und Tränen bei mir und meiner Frau - 12 Jahre wie ein Kind für uns......... er bekommt auch einen schönen Platz, wo er immer gern im Gras lag und auf mich lauerte, er begleitete mich immer auf den Weinberg , er war der erste der mich früh vor der Garage begrüßte ..... Ruhe in Frieden Eddy
    Diese Seite hat mir auch gezeigt das ich leider nicht allein bin mit diesen Problem und ich hoffe das es irgendwann mal etwas gibt um dies zu verhindern.
    LG an Alle

  • #66

    Claudi (Montag, 07 Dezember 2020 17:46)

    Liebes Forum,

    zu aller erst möchte ich allen ganz viel Kraft in der schweren Zeit wünschen :-( Auch ich musste leider dieses grausame Schicksal teilen. Mein geliebtes Katerchen, habe ich damals 2013, von der Strasse mit seinem Schwesterchen geholt, Alter schätze ich 1 Jahr, also jetzt war er ca. 7-8 Jahre. So ein liebes Tierchen und so ein toller Charakter! Hat seine 3 Katzendamen immer beschützt und jedes Wort verstanden was wir gesagt haben.

    Seit ca 2-3 Tagen war er schon etwas ruhiger, schlief nur viel. Freitag, 04.12., den ganzen Tag quietschlebendig, dann gegen 19:00 Uhr raus und paar Minuten später ein erbärmliches heulen und schreien, mein Mann fand ihm im Garten unter der Tanne. Hat ihn sofort reingebracht, Hinterläufe hangen runter und er schrie so laut vor Schmerz. Futterte aber noch etwas! Mein Tierarzt war trotz Notdienst nicht zu erreichen, erreichte dann aber einen anderen.

    Der untersuchte ihn und tastete ihn ab. Temperatur 33 Grad. Ich dachte es ist was gebrochen. Er meint aber, V.a. Aortenthrombose, da kein Puls mehr in den Hinterläufen zu tasten war, die Beinchen ganz kalt und gelähmt waren. Er machte uns leider keine große Hoffnung und sprach von 10% Überlebenschance. Die wollte ich natürlich ergreifen. Er bekam 3 Spritzen, damit sich der Thrombus auflöst und gegen seine Schmerzen. Zu Hause robbte er erst noch rum und lag dann aber nur noch apathisch da. Wärmflasche für die Beinchen und in eine Decke eingemummelt. Die Nacht war er ruhig, wahrscheinlich wegen der starken Schmerzspritze. Am nächsten Tag lag er unverändert auf der selben Stelle, atmete ganz ruhig, war aber teilnahmslos, nur im Auto bissel am Maunzen. Er war ein sehr tapferer Kater, auch wenn er Schmerzen hätte, hätte er es ertragen.

    Temperatur war zwar auf 37 gestiegen, aber die Hinterbeinchen immer noch kalt und gelähmt, kein Gefühl mehr. Der TA schnitt sogar leicht mit einer Schere in die Zehen, keine Reaktion. Meine Tierärztin war weiterhin nicht zu erreichen!!! Der Tierarzt riet mir dazu ihn zu erlösen, da der Körper sich selbst vergiftet und die Beinchen absterben und für die Katze es eine Qual ist. Er schaute uns noch an von dem Behandlungstisch und ich mach mir jetzt solche Vorwürfe, ob ich nicht zu schnell gehandelt habe, nicht gewartet hätte bis meine Tierärztin rangegangen wäre, was wäre, wenn sie behandelt hätte :-(((( Dabei wollte ich nur das Beste und ihn nicht leiden lassen, denn das hat er nicht verdient! Ich stand so unter Schock nach der Diagnose.

    Vorerkrankungen hatte er nicht, er war nur etwas moppelig mit knapp 8 Kilo. Er hat manchmal gehustet und etwas lauter geschnarcht. Vielleicht waren das schon erste Anzeichen und ich habe sie nicht wahrgenommen :-(((( Es tut so sehr weh und alles erinnert an mein Katerchen und noch mehr die Gewissensbisse, zu schnell gehandelt zu haben oder doch noch andere Therapien nicht versucht zu haben, hätte ich noch ein paar Tage abwarten sollen....etc. Ich mache mir richtige Vorwürfe und bin nur am Weinen1

    ICH WERDE IHN IMMER IM HERZEN TRAGEN und hoffe insgeheim, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, zu seinem Wohle, ich wollte doch nur sein Bestes und ihm vom Leid erlösen, denn das hat er nicht verdient!

  • #67

    Gerda Böhner (Montag, 14 Dezember 2020 09:20)

    Liebe Claudi,

    musste gerade auch wieder fürchterlich weinen wegen Hexle (Beitrag 62), nachdem ich mir ihre letzten Fotos angeschaut habe und kann deinen Schmerz und deine bangen Fragen so gut nachvollziehen. Es geht mir auch immer noch so. Aber beim Lesen all der anderen Beiträge dürfen wir, glaub ich, beruhigt sein, richtig gehandelt zu haben. Auch darfst du dem Tierarzt kein vorschnelles Handeln unterstellen. In der Tierklinik haben sie mir auch dringend zur Erlösung des Tieres geraten und ich denke schon, dass es den Ärzten lieber gewesen wäre, sie hätten Hexle helfen können, gesund zu werden.
    Leider konnten wir nicht so handeln wie die Katzenbesitzer im Beitrag 36, die aufgrund ihrer medizinischen Kenntnisse ihrem Tierchen helfen konnten.
    Zur Zeit denke ich über die Anschaffung eines Hundes aus der Tierrettung nach. Das lenkt mich ein bisschen ab und lässt mich nach vorne schauen.

    Da ich gerne lange Spaziergänge und Wanderungen mache, würde es mich freuen, mein Haustier könnte mich begleiten. Auch das Verreisen wird mit einem Hund leichter.
    Liebe Claudi, wenn du willst, können wir gerne mal telefonieren und uns von unseren lieben Katzen erzählen, nach dem Motto: geteiltes Leid ist halbes Leid. (07163 9081941). Ich gehe jetzt mal davon aus, dass niemand Schabernack treibt mit meiner Telefonnummer.
    Alles Gute und liebe Grüße Gerda.

  • #68

    Claudi (Dienstag, 15 Dezember 2020 22:53)

    Liebe Gerda,

    vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar. Da hast Du höchstwahrscheinlich recht, zu der Meinung komme ich auch langsam :-) Das können wir sehr gern machen. Ich bin nur zur Zeit beruflich in der Schweiz, daher schreib mir vorab sehr gern: claudia-wob@web.de

    Freue mich auf den Austausch und sage bis bald und hoffe sehr, dass es Dir mittlerweile etwas besser geht.

    Lieben Gruß,
    Claudi

  • #69

    Christiana (Dienstag, 29 Dezember 2020 21:31)

    Vorgestern ist mein geliebter Türkisch Angora Kater 10,5 Jahre an dieser schrecklichen Krankheit verstorben! Ich kann kaum essen und bin noch immer total apathisch. Mitte November ich wollte, eine Nacht vor dem Lock down nach Grado. Jerry hatte plötzlich ein Problem mit dem Hinterbein, ich entschied nicht zu verreisen. Damals hatte er erbrochen und ich habe darauf geachtet, dass er mehr zu Hause ist. Am nächsten Tag schien alles Ok. Er war ruhiger und viel zu Hause und genoss meine fast permanente Anwesenheit. Am 26. Dez. Feierte ich im Kreise meiner Familie Weihnachten. Jerry war schon vor meinem Aufstehen raus. Um 11.00 war er nicht zurück, da er aber immer brav nach Hause kam, denn über Jahre ließ er sich von mir mit dem Auto von seinem Revier abholen, das jenseits einer steilen Böschung hinter einer sumpfigen Au Landschaft lag, abholen. Er kam sofort auf mein Rufen, und saß auf der Mittelkonsole zwischen den Sitzen und blickte mit mir aufgeweckt aus dem Fenster und ließ sich dabei kraulen und rieb dankbar sein Köpfchen an meiner Schiulter, in der Garage stieg er aus und ging mit mir in meine Wohnung. Vorgestern stellte ich ihm sein Futter hin. Es war ungewöhnlich dass er morgens nicht zum Fressen kam. Normalerweise hätte ich ihn geholt... aber es war noch an den Geschenken was zu machen ect. Abends habe ich noch einen Freund besucht. Um ca. 19.00 kam ich nach Hause. Seltsam war, er lag auf der Yogamatte und hatte mir den Rücken zugewandt. Ich habe zuerst Wasser bereitgestellt, habe Leckerlies geholt, inzwischen war er in seinBettchen unter die Couch. Ich reichte ihm sein Leckerlie er streckte mir dankbar die Vorderpfote entgegen. Ich ging in die Küche in seinem Napf war das Futter unangetastet. Dann ging er ohne gefressen zu haben hinaus. Ich dachte er Käme gleich zurück. Ich habe gut ein Stunde später das Auto genommen, um ihn ab zu holen. Er kam nicht. Ich fuhr nach Hause und wartete. Um 23.30 verwundert fuhr ich noch mal. Wieder nichts. Leider gab es in jener Straße einen Rechtsanwalt, der ihn entgegen meinem Willen fütterte, der mir eiskalt sagte, er mache, was er will, weiltet dies in seinem Privat Garten tue. Ich hatte auch bereits meinen Anwalt beauftragt, da er mir meinen Wunderbaren Kater mit Billigfutter verdorben hat. Dass er manchmal Futter verschmähte und genervt von dannen zog, schrieb ich diesem Umstand zu, ich legte mich gegen Mitternacht schlafen und wachte um 3 Uhr morgens auf. Da lag er im Bettchen neben meinem Bett, kam nicht wie gewöhnlich zu mir, da bemerkte ich seine Erdige Vorderpfote.Ich berührte ihn und er fühlte sich kalt an. Da erhob er sich und folgte mir ins Badezimmer. Dabei sah ich dass er das Becken nicht richtig kontrollieren konnte. Ich dachte es hätte ihn jemand angefahren. Er wollte ihn den Wäschekorb im Abstellkammer, ich bettete ihn auf einen Wärmeträger und stütze sein Köpfchen mit einem Handtuch, er wirkte sonderbar apathisch! Da nahm ich ihn samt Klörbchen zu mir ins Bett. Nachdem ich meine Cousine TA angerufen hatte. Sie meinte ich sollte um 7.00 morgens zu ihr kommen. Ich sagte ich hoffe , er überlebt die Nacht. Er lag neben mir und ich wollte ihn im Arm halten, das war ihm unangenehm und er legte sich etwas entfernt von mir. Dann versuchte ich ihm Wasser ins Maul zu flößen, und ein paar Stücke Trockenfutter hin zu legen. Er legte sich ins Bettchen zurück . Ich deckte ihn zu. Dann hörte ich ihn tief Atmen und er machte Geräusche, als würde er träumen, Plötzlich ein gellender Schreii!!! Ich riss ihn hoch und verstand, nun geht es um Minuten. Ich kleidete mich an. Legte ihn ins Klebchen, versuchte im Internet den Diensthabenden Tierarzt zu finden. Meine Cousine wäre zubereitet gewesen. Die hob nicht ab. Er zuckte schrecklich! Und atmete ganz schwach!!! Ich konnte nicht denken dann fiel mir die Tierklinik eins, dort war auf Band eine Notrufnummer angegeben. Die ich notieren musste.... der Arzt hab ab und in 5 min. War ich in der Klink. Jerry atmete noch ganz wenig. Wir brachten ihn zum Tisch. Dort angekommen, hatte mein Schatz keine Hertlne mehr. Reanimation Adrenalin Herzmassage. Es war zu spät.����
    Ich dachte ich breche zusammenIch konnte nicht fassen, wie das geschehen konnte. Der Arzt sagte, nachdem er die kalten Hinterbeine fühlte, dass es sich um eine Thrombose gehandelt hat. Ich nahm meinen Schatz mit, und seit dem bin ich traumatisiert und mache mir tausende Vorwürfe. Erst durch das Lesen dieser Berichte, kann ich nun verstehen, wie schwer es war für mich die Symptome richtig zu deuten und alleine richtig und effizient zu handeln!!! Mein geliebter Sonnenkater Mungojerrie, du warst mein bester Freund, mein charmanter Liebling, die Liebe meines Lebens. Verzeih dass ich dich in dieser Not nicht gleich verstanden habe... Lebe Wohl mein Schnecki!!❤️❤️Deine Mama

  • #70

    Sandra (Mittwoch, 30 Dezember 2020 23:32)

    Hallo ihr Lieben
    Ich bin gerade auf dieses Forum gestossen als ich nach Antworten über das Ableben meines Katers gesucht habe.
    Mein Mann und ich haben vor 2 Jahren 2 Geschwisterkater aus dem Tierheim geholt. Eigentlich mit dem Wunsch einer roten Katze ins Tierheim eingetroffen und mit 2 Katern rausgelaufen. Beide Katerchen waren bis Dato nie krank, hatten keine Anzeichen für Krankheiten etc.
    Unser roter Kater Linus wurde nur 2 1/2 Jahre alt. Am Morgen hat er mit seinem Bruder noch auf dem Bett gelegen, gefressen und etwas gespielt. Gegen 13.30 Uhr kam er mir torkelnd entgegen, kippte um und zog seine Hinterbeine nach. Sein Bruder Caruso war sofort bei ihm und wich nicht von seiner Seite. Ich war so geschockt, rief unseren Tierarzt an welcher zum Glück Notfalldienst hatte. Waren innert 5 Minuten dort. Schlechte Prognose. Er hat in bei sich behalten und um 15.30 Uhr mussten wir uns von ihm verabschieden. Ich habe einige Tage gebraucht um das Ganze verstehen zu können. Ich habe mir viele andere Szenarien durch den Kopf gehen lassen. Habe mit Vorwürfen gehadert....Ich habe in diesem Forum dasselbe gelesen was ich erlebt habe. Es zeigt mir, dass ich nicht alleine bin und ich meinen wunderbaren Kater nicht hätte retten können.
    Ich bin dankbar für die 2 Jahre in der ich bedingungslose Liebe erhalten habe.
    Auch euch da draussen wünsche ich: " nehmt euch die Zeit um zu trauern, und dann wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, verabschiedet ihr euch in Liebe und verzeiht euch selbst". Ihr wurdet ausgesucht ein wunderbares Wesen als Begleitung zu haben, ehrt dies, und erfreut euch an der gemeinsamen Zeit die ihr hattet. Wir sind nie allein. Daher ein DANKE an euch alle die in diesem Forum vertreten sind, ihr habt mir geholfen. Fühlt euch alle umarmt. Härzgruess Sandra

  • #71

    Roger und Ortrud (Freitag, 08 Januar 2021 22:27)

    Leider müssen auch wir uns mit unserem traurigen Beitrag in dieses Forum einbringen. Am vergangenen Montag, 04.01.2021, erlitt unser geliebter Kater Leo (14 Jahre und knapp 8 Monate alt) am späten Vormittag für uns plötzlich und unwissend einen Aortenthrombus. In der Tierklinik wurden noch einige abklärende Untersuchungen (u. a. Röntgen) durchgeführt. Der Zustand von Leo hatte sich jedoch so schnell und drastisch, für ihn sehr sehr qualvoll, entwickelt, dass weder ein Schmerzmittel noch eine eingeleitete Sedierung Erfolg zeigten. Er kämpfte und schrie jämmerlich. Ein weiterer Versuch einer Sedierung musste venös erfolgen und nachdem er damit dann zur Ruhe kam, wurde auch die Euthanasie vorgenommen. Trotz seines schon recht hohen Alters, stehen wir total neben uns, ähnlich einem Schockzustand. Seit diesem heftigen Ereignis, das uns das Liebste genommen hat, fragen wir uns immer wieder, ob wir irgendetwas anders hätten machen können oder müssen.
    So quält uns besonders der Gedanke, ob bereits im Vorfeld verabreichte Medikamente (z. B. Spot On-Präparate gegen Ungeziefer, Entwurmung, Impfungen und Sedierungsmittel) diesen Aortenthrombus hervorgerufen haben könnten. Hat da jemand auch entsprechende Erfahrungen gemacht oder hegt Gedanken dazu bzw. kann uns vielleicht Frau Doktor Reuter eine Antwort darauf geben. Die vorgenannten Medikamente bekam unser Kater von Ende September bis ca. Mitte Dezember 2020. In diesem Zeitraum wurde auch eine Blutuntersuchung vorgenommen, die völlig unauffällig war.

    Lieben Gruß Roger und Ortrud

  • #72

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Samstag, 09 Januar 2021 10:38)

    Zunächst mein aufrichtiges Beileid zu Ihrem Verlust.
    Ursache ist eine Herzerkrankung.
    Medikamente spielen in der Entstehung keine Rolle.

  • #73

    Roger und Ortrud (Samstag, 09 Januar 2021 15:53)

    Herzlichen Dank für Ihr Mitgefühl.
    Dann hätten wie abschließend doch noch eine gezielte Frage: Kann denn die Herzerkrankung durch Medikamente, wie Bravecto Spot-On für Katzen, ausgelöst werden?

    Liebe Grüße Roger und Ortrud

  • #74

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 11 Januar 2021 17:05)

    Medikamente spielen bei der Entstehung der HCM keine Rolle.
    Sie ist entweder genetisch bedingt und betrifft dann überwiegend bereits junge Katze. Oder sie ist Folge von Grunderkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Subaortenstenose, Niereninsuffizienz oder Bluthochdruck

  • #75

    Sylvia (Dienstag, 12 Januar 2021 20:43)

    Liebes Forum,

    auch musste mich von meiner Lucy (13,5 Jahre) verabschieden. Am 21.12.20 gegen 11 Uhr lag sie auf meinem Bett und schrie fürchterlich. Erst dachte ich noch, ihr ist nur schlecht. Da wir vorher noch draußen spazieren waren, hatte ich an nichts schlimmes gedacht. Ihr Blick sagte mir aber, dass sie Schmerzen hatte. Ich habe Lucy sofort geschnappt und bin zum TA gefahren. Dann der Schock: Aortenthrombose und eine mehr als schlechte Prognose. Trotzdem haben wir mit Heparin und ASS versucht den Thrombus aufzulösen. Aber ihre Hinterbeine wollten einfach nicht mehr warm werden. Hinzu kam die extrem schnelle Atmung und das Hecheln. Es hat mir das Herz zerrissen, sie so zu sehen. Am 22.12. sind wir früh wieder zum TA, nochmal gabs Heparin und Schmerzmittel. Am Abend krampfte sie auf einmal. Ich bin dann zum TA, um sie zu erlösen. Und was hat Lucy gemacht? Auf einmal bewegte sie ihr Beinchen. Noch einmal hatte ich etwas Hoffnung. Ich nahm Lucy wieder mit. Im nachhinein bin ich mir sicher, dass sie nicht beim TA sterben wollte, sondern in ihrem Zuhause. Im laufe der Nacht verschlechtere sich ihr Zustand so sehr, sie hechelte nur noch. Ich nahm sie in den Arm, wo sie dann am 23.12. um 0:06 Uhr ganz ruhig eingeschlafen ist. Sie hatte da keine Angst mehr, das ist mein einziger Trost. Noch immer frage ich mich, ob ich hätte im Vorfeld was merken können. Aber bis zu diesem Tag war sie kern gesund.

  • #76

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Mittwoch, 13 Januar 2021 09:46)

    Sie war nicht kerngesund. Sie war herzkrank. Das verbergen Katzen nur sehr gerne. Daher sollte man in jedem Falle regelmäßige Geriatriechecks beim TA machen lassen. Eine hohe Herzfrequenz deutet zum Beispiel darauf hin oder ein Galopprhythmus. Viele Katzen haben eine Schilddrüsenüberfunktion, in deren Folge es zu einer Hypertrophie des Herzmuskels kommt.
    Leider muss ich hier sagen, dass ich daran zweifle, dass das Kätzchen ruhig eingeschlafen ist. Insbesondere wenn sie vorher Hecheln und Atemnot gezeigt hat. Zudem haben die Katzen unsagbare Schmerzen. In meinen Augen ist es unsere Pflicht, sie nicht leiden zu lassen. Das haben sie nicht verdient. So gerne man auch die Hoffnung nicht aufgeben möchte.

  • #77

    Sebastian R. (Sonntag, 17 Januar 2021 20:34)

    Hallo zusammen, auch uns hat es am 14.01.21 getroffen. Abends um 18:30h hörten wir unseren Kater im Erdgeschoss plötzlich stark schreien. Er schlief vorher im Gästezimmer. Als wir runtergingen lag er im Flur seitlich und man konnte sehen das er nicht aufstehen konnte. Seine Hinterpfoten zog er lahmend hinterher. Er hat fürchterlich gejammert. 10 Jahre alter BHK , stehts kerngesund gewesen. Wir haben sofort den Tierarzt angerufen der nur 2min entfernt seine Praxis hat. Wir durften sofort hinkommen. Habe ihn in ein Handtuch eingewickelt und in den tragekorb gelegt. Es war ganz fürchterlich ihn so leiden zu sehen. Der Tierarzt hat sofort die Diagnose erkannt und uns leider nur noch die Eutanesie empfohlen. Ich bin bei der Injektion rausgegangen. Konnte es nicht haben, und habe Tränen vergossen. Ich stand unter Schock. Nach der Eutanesie lief das Wasser aus der Lunge raus. Ich habe ihn dann mitgenommen und bei uns am nächsten Tag mit meiner Tochter beerdigt. Er war wie ein Kind. Ich bin in tiefer Trauer und kann es nicht fassen das er als erstes von den 3 Katzen gehen musste. Im April 2020 war er noch beim Checkup und der Impfung.
    Es ist aber beruhigend zu wissen das wir nicht die einzigen sind mit der Situation.

  • #78

    Günter (Freitag, 29 Januar 2021 11:03)

    Auch ich musste vorgestern meine Katze mit nicht mal 2 Jahren einschläfern lassen. Sie hatte exakt die Symptome wie oben beschrieben und in der Klinik hat sich der Verdacht auf Aortenthrombose bestätigt. Sehr traurig das ganze. Vor allem weil es so plötzlich kam, man kann sich überhaupt nicht drauf einstellen.

  • #79

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Freitag, 29 Januar 2021 11:14)

    Das tut mir sehr leid. Aufgrund des jugendlichen Alters ist es hochwahrscheinlich, dass es genetisch bedingt war. War es eine Rassekatze?
    Sollten Sie Besitzer von Geschwistern kennen, dann empfiehlt es sich, diese zu informieren, damit die Katzen bei einem Kardiologen vorstellig werden.

  • #80

    Karo (Donnerstag, 04 Februar 2021 17:27)

    Bei unserem Rudi 9 Jahre wurde eine RCM diagnostiziert. Er nimmt brav seine Tabletten und ist eigentlich der alte. Wir haben vor einem Monat festgestellt, dass er schwer atmete und sind daraufhin zu Kardiologen. Meine Frage: Enden Krankheiten wie HCM oder RCM alle mit einer Aortenthrombose??? Wir wollen nicht, dass er leidet.

  • #81

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 04 Februar 2021 17:31)

    Nein, keinesfalls läuft es immer auf eine Aortenthrombose hinaus.
    Es sind eher Katzen, deren Herzerkrankung bis dahin gar nicht bekannt war.

  • #82

    Karo (Donnerstag, 04 Februar 2021 17:57)

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Das beruhigt uns doch etwas.

  • #83

    Jasmin (Freitag, 12 Februar 2021 18:31)

    Danke für die so zahlreichen liebevollen Berichte hier im Forum, an die ich mich gerade aus tiefster Not klammere, weil es auch uns heute Nacht aus dem Nichts getroffen hat.
    Unsere Mia hat nicht mal ihr zweites Lebensjahr erreicht, uns zerreißt es das Herz, die Trauer ist unendlich. Da sie so jung war, nehmen wir auch ziemlich sicher an, das es aufgrund der Rasse (heilige Birma) passiert ist und unausweichlich seinen Lauf genommen hat. Ich weiß, hier sind so viele Fälle und der allergrößte Teil wurde durch Euthanasie erlöst. Auch wir haben uns heute Nacht dazu entschieden unsere Mia über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen, weil von der tierärztlichen Seite keine sehr große Hoffnung bestand auf eine erfolgreiche Therapie und wir auf keinen Fall dieses kleine Mädchen unnötig leiden lassen wollten.
    Und dennoch frage ich mich jetzt, wenige Stunden danach, ob ich mich richtig entschieden habe... Zwei Fälle wurden hier als positives Beispiel genannt und mich zerreißt es schlichtweg, ob es nicht auch eine Chance für Mia gegeben hätte. Ich weiß, unsere Ärztin hat im besten Wissen und Gewissen Rat gegeben, das bezweifeln wir nicht. Gerade weil es mehr als „Leidensweg“ ohne große Aussicht bekannt ist. Dennoch war sie so jung, hätte sie es vielleicht doch schaffen können? Wäre es eine unerträgliche Qual gewesen und hätte sie irgendwann doch wieder stabil werden können?! Diese zwei Ausnahmefälle hier verwirren mich zutiefst und ich hoffe für diese beiden, das die glücklichen Tierchen weiterhin eine wunderschöne Zeit haben werden und wünsche Ihnen nur das Beste.

  • #84

    Sophia (Sonntag, 21 Februar 2021 20:21)

    Hallo zusammen, auf der Suche nach Informationen über die Aortenthrombose bin ich auf diese Seite gestoßen...:(. Ich bin so traurig, darüber das so viele die selbe Erfahrung wie ich gemacht haben. Meine Seelenkatze Emmy musste ich am 3.2.2021 erlösen �. Es war alles ganz normal wir sind schmusend wach geworden, sie ist rausgegangen. Ich habe dann aus dem Fenster geschaut und sie auf dem Feld hinterm Haus gesehen. Hab sie gerufen und sie kam sprintend auf die Terrasse gelaufen. Ich habe sie daraufhin reingelassen, alles war noch ganz normal zumindest ist mir auf Grund ihres Sprints nichts aufgefallen. Danach lag sie plötzlich einfach auf der Seite und konnte nicht mehr aufstehen sie drehte sich nur von der einen auf die andere Seite �. Ich hab bemerkt, dass ihre Hinterpfoten kalt waren. Hab sofort beim Tierarzt angerufen und konnte sofort hin. Er vermutete eine Thrombose und verwies mich an die Klinik. Bin sofort hingefahren! Emmchen wurde untersucht und die Ärztin kam heraus mit der Diagnose Aortathrombose und teilte mir auch direkt mit, dass sie als Ärztin und Mensch die Erlösung von Emmy empfiehlt da sie starke Schmerzen hat/haben muss. Für mich war das alles so unfassbar und ich wollte und konnte diese Entscheidung nicht einfach so fällen. Eine liebe Freundin war auf dem Weg zur Klinik und ich wollte abwarten bis sie da ist. In der Zwischenzeit habe ich der Ärztin gesagt sie sollen ALLES versuchen was möglich ist. Sie ging wieder rein und telefonierte mit dem Kardiologen kam wieder raus und teilte mir dasselbe mit (Erlösung da die Chancen sehr gering seien). Dann wurde noch eine US des Herzens gemacht...Die Ärztin kam wieder heraus zu mir und meiner mittlerweile eingetroffenen Freundin...sie zeigte uns das Ergebnis nämlich zusätzlich einen vergrößerten li Vorhof und einen Tumor �. Nach der nochmals ausgesprochenen „Bitte“ der Ärztin Emmy zu erlösen habe ich mich dazu entschlossen ihren Leidensweg zu beenden...�

    Jeder der mich kennt, weiß wie sehr ich meine Katzen und insbesondere Emmy geliebt habe. Sie war mein Ein und alles, meine Seelenkatze und ich hätte alles dafür gegeben wenn es eine reelle Chance gegeben hätte. Ich muss jetzt lernen damit umzugehen, dass ich sie nie wieder hören, sehen, anfassen oder knuddeln kann und der Gedanke zerreißt mich. Entschuldigt den längeren Text❤️.

    Gute Reise, mein Mädchen! ���

  • #85

    Sophia (Sonntag, 21 Februar 2021 20:22)

    Emmy ist gerade einmal 6,5 Jahre geworden...�

  • #86

    Nina Ihrig (Donnerstag, 25 Februar 2021 13:09)

    Ich habe meinen Kater Monty vorgestern wahrscheinlich an der gleichen Krankheit verloren. Er wäre im nächsten Monat 3 Jahre alt geworden. Plötzlich mittags übergab er sich leicht und konnte von dem Moment an seine Hinterbeine nicht mehr koordinieren. Er schwankte in sein Körbchen. Keine Stellung war ihm recht. Er wendete sich von der einen Seite auf die Andere und wurde sehr unruhig. Sofort zum Tierarzt. Diagnose Embolie. Er gab ihm Schmerzmittel Beruhigungsmittel und ging ihn an den Tropf. Nach 3 Stunden konnten wir ihn abholen. Mit den Worten,
    es sieht nicht so schlecht aus. Er versucht sich zu bewegen. Er war relativ klar vom Blick und wirkte wach. Er roppte auf dem Bauch durchs Wohnzimmer und suchte einen ruhigen Platz. Nichts war ihm aber recht. Er wurde immer unruhiger und hechelte immer mehr . Er muss fürchterliche Schmerzen gehabt haben. Die Nacht war grausam. Ich dachte er erstickt. Die Atmung fiel ihm schwer, die Schmerzen waren unerträglich für ihn. Lt. Tierarzt in der Nacht, nein er erstickt nicht. Er bekommt wieder Schmerzen. Ich solle ihm wieder das Beruhigungsmittel geben. Am Morgen baute er mental noch mehr ab und quälte sich minütlich vor Schmerzen. Robbte sich von der einen Seite zur Anderen. Später hätten wir noch einen Tierarzttermin gehabt um sein Herz zu untersuchen, den ich noch vorverlegen wollte. Plötzlich bäumte er sich auf, schrie, übergab sich und die Atmung wurde immer langsamer bis sie ganz ausblieb. Monty hatte insgesamt 20 Stunden gekämpft aber den Kampf verloren. Wir sind schockiert und unendlich traurig!!!
    Er muss aber nicht mehr leiden und hat keine Schmerzen mehr. Das ist der einzige Trost für uns.

  • #87

    Bea (Donnerstag, 25 Februar 2021 19:13)

    Unser Kater Whiskey ist mit 15 Jahren daran verstorben. Es war schrecklich. Es war natürlich Wochenende 21.00 Uhr. Wir mussten in die Tierklinik fahren drei Spritzen eine davon ins Herz. Ich habe sehr viel geweint, er schaute mich an Rang nach Luft und hatte grosse Schmerzen. Ich wusste nicht das er Herzkrankheiten war es hat sich nie was gezeigt. Schuldgefühle habe ich heute noch ich hätte mehr tun können...ich habe ihn gestreichelt und gut ausgeredet bis er müde wurde und eingeschlafen ist.

  • #88

    Anni (Samstag, 06 März 2021 17:13)

    Wir mussten vergangene Montagnacht (2.3) unseren Goldschatz gehen lassen. Er war bis Montagfrüh komplett der Alte: total verschmust,verspielt, lief mir morgens ständig hinterher, nahm normal sein Futter/Wasser zu sich und nachmittags kam ich nach Feierabend nichts ahnend nach Hause und fand unseren kleinen Goldschatz total apathisch zusammengekauert in der Ecke sitzend, überall in der Wohnung hatte er sich mehrfach
    übergeben. Ihm lief ständig der Speichel aus dem Mäulchen und alles was er erbrochen hatte hatte einen sauren Geruch�Ich rief sofort den Tierarzt an konnte vorbei kommen, dann ging die Tortur los: erstmal
    wurde der kleine Mann am
    Bauch/Darm abgetastet, da der Verdacht auf ein Fremdkörper bestand da er Freigänger war und Sonntags noch im Garten sprang. Unser Darky war ein wenig unterkühlt und ausgetrocknet (laut Tierärztin durch das Erbrechen), die Blutabnahme
    ergab dass er zu wenig weiße Blutkörperchen hatte und auch mit der Dicke des Blutes stimmte was nicht (mir fällt gerade der Fachbegriff der Tierärztin nicht ein). Darky bekam sofort per Vene Schmerzmittel und etwas für seinen sehr schlechten Kreislaufzustand. Danach kam er an den Tropf und auf eine Heizdecke - er musste über Nacht dort bleiben. Kaum beim Tierarzt angekommen fing er fürchterlich an zu schreien �. Das. Röntgenbild war unauffällig. Abends um 21 Uhr kam der erste Anruf der Tierärztin der Gesundheitszustand von Darky habe sich wieder verschlechtert und auf dem bisher gemachten Ultraschallbild ist zu erkennen dass der kleine Mann Wasser/Flüssigkeit im Bauchraum hat, also musste die Ärztin eine Not Op einleiten und schauen was los ist. Ich erteilte unsere Erlaubnis und eine Stunde später erfolgte der nächste Anruf: Sie konnte soeben Darkys Op beenden allerdings wirkt er immer noch sehr matt. Sie musste ihm was spritzen da er von der Narkose nicht so recht von alleine aufwachen wollte und dazu kam noch die Diagnose dass sein gesamter Magen bis hin zum Darm hochgradig entzündet ist. Es wurde vom Gewebe und der Flüssgkeit im
    Bauchraum eine Probe entnommen und sofort ins Labor eingeschickt. Die Tierärztin hatte 2 Vermutungen: entweder handelt es sich um
    Bakterien die die Organe so zerstört haben aber eher war sie sich sicher dass der kleine Kerl
    eine Thrombose im Hauptkanal vom
    Darm hat - scheinbar weder chirurgisch noch durch Medikamente zu retten..das würde auch erklären weshalb am Vortag und auch am selben Tag morgens alles mehr als in Ordnung war und dann alles so schnell ging... die Laborergbnisse
    bestätigten nicht den Verdacht dieser Bakterien also war es laut Tierärztin wohl oder übel diese Thrombose im Darm..für uns ist es dennoch mehr als tragisch da wir nicht verstehen können wieso unser kerngesunder Kater uns innerhalb von Stunden
    entrissen wurde. Es gab keine Anzeichen. Wir fragen uns ständig ob wir nicht doch irgendwas übersehen haben oder ob wir nicht eher hätten reagieren können was absurd ist da Darky bis Montagmittag topfit war... uns zerbricht es das Herz zu wissen dass wir ihn nach 11 Gemeinsamen Jahren verloren haben und das von heute auf morgen- auch die anderen Samtpfoten sind nur am Trauern...die Tierärztin meinte zwar dass er Montagnacht zwischen 1-3 Uhr nachts schmerzfrei eingeschlafen ist (da sie ihm übersosiertes Schmerzmittell verabreicht haben) jedoch fällt es mir schwer zu glauben. Scheinbar hätten wir nichts für ihn tun können wäre er nicht von alleine eingeschlafen dann hätten wir ihn einschläfern lassen müssen...es ist für uns einfach alles unbegreiflich und schwer zu akzeptieren...

  • #89

    Ulrike Herold (Mittwoch, 17 März 2021)

    Ich danke euch für die vielen Kommentare..... Es hilft mir zu verstehen (und nicht durchzudrehen vor Sorge um Meine anderen Katzen.....).
    Ich hatte davon noch nie gehört und letzten Samstag hatte ich aus heiterem Himmel meinen einjährigen Smarty sterbend in meinen Armen.....
    Ich lebe in Ägypten - hier hiess es sofort er habe Gift erwischt - er war nur in der Wohnung die letzten zwei tage (sandsturm)
    Mir ist klar ich konnte nichts tun - frage mich aber, ob die "gastritis" und "futterallergie" (wollte nicht fressen, war sehr Elend, atmete oft sehr flach, spielte nicht mehr und hat sich immer so dicht an den heizstrahler gelegt dass ich dachte er verbrennt sich( da schon teilverschluss und schlechte durchblutung??)) Vorboten waren vor zwei Wochen?
    Danke auf jeden Fall für diese Seite - hatte über social media den Hinweis bekommen das Mal zu Googlen, nun macht es "Sinn".....

  • #90

    Alexandra (Freitag, 19 März 2021 00:27)

    Danke für die liebevollen Beträge ich habe einen knapp 9 Jahren alten Maine Coon mein erster mein Lucky er hat RCM und ist mit Medikamenten eingestellt dennoch bange ich täglich um ihn weil durch die Medikamente auch sich die Nierenwerte verschlechtert haben das führt dazu das er schlecht frisst - insgesamt hatte ich 9 Coonies leider ist mir am 1.2.2021 völlig unerwartet mein 2. Coonie Rocky an einer bakteriellen Lungenentzündung verstorben. Am Samstag noch ein topfitter Kater und 11 Stunden später konnte ich ihn nur noch in der Früh um 2 tot entgegen nehmen. Obwohl mir die Tierärztin AniCura Haar um 13.00 versichert hat mit 2 wöchigen Klinikaufenthalt und einer Lundendrainage könnte man meinen Supercoonie retten - obwohl sie nach Jauche stinkendes Sekret in aus dem Bauchraum punktiert hatten. Mein Supercoonie mit den dicken Pfoten fehlt uns sooo sehr unser Seelchen - und jetzt haben wir Angst jeden Tag unseren - meinen Lucky an RCM zu verlieren - diese Krankheit ist so grausam...

  • #91

    Aline B. (Dienstag, 23 März 2021 09:19)

    Unser Kater hatte im September 2020 den ersten Vorfall, eine akute Aortenthrombose aufgrund seiner Herzkrankheit. Er blieb 2 Tage in der Klinik und am dritten sollten wir kommen um uns zu Verabschieden. Als wir da waren lebte er jedoch auf. Woraufhin sie uns die Medikation (Spritzen und Tabletten) mit nach Hause gaben und unser Katerchen auch. Eine Woche spritzen wir ihn und gaben ihm Morphium. Alle drei Stunden. Ein rießen Aufwand für uns beide als vollzeitarbeitende Menschen, doch dank HomeOffice Regelungen und kuzfristigem Urlaub machbar.
    Nach einer Woche ohne Fressen, Trinken oder Toilettengang wollte die Ärztin vorbei kommen um ihn zu erlösen. Gerade als sie anrief, dass sie losfahren würde, kam er aus seiner Höhle, ging auf Toilette, fraß und wollte kuscheln.
    Seither ist es natürlich immer wieder ein auf und ab und sein Herz macht nicht mehr soviel mit wie früher, aber es ist jetzt Ende März 2021 und er kuschelt, schnurrt und schmust. Allen Prognosen zum Trotz. Es kann auch anders laufen. Verliert nicht den Mut.

    Für ihn war es die Rettung, dass die Klinik die Medikament mitgab und er in seinem "sicheren" Zuhause sein konnte. Wir mussten natürlich lernen zu spitzen und das war ine echte Überwindung, aber es hat etwas gebracht.

  • #92

    Carmen (Donnerstag, 22 April 2021 08:29)

    Hallo,
    bis gestern(21.04.21) wusste ich nicht, dass es so eine Krankheit bei den Katzen gibt.
    Es kam so unerwartet und es ging so schnell...
    Ich musste gestern meinen geliebten Kater Rudi einschläfern lassen.
    Am Tag war alles normal, Rudi hat gekuschelt, wie immer. Keine Anzeichen von einer
    Krankheit. Am Abend hat er gefressen. Auf einmal hörte ich sehr heftiges Scharren aus dem
    Katzenklo. Rudi konnte nicht mehr raus, da seine Hinterbeine gelähmt waren.
    Mein Mann und ich sind sofort in die Notaufnahme der Tierklinik gefahren.
    Es folgte Röntgenaufnahme und die schreckliche Diagnose.
    Rudi reagierte nicht mehr auf meine Stimme. Rudi hatte große Schmerzen und hat versucht seine
    Hinterbeine abzubeißen. Wir mussten ihn von seinen Schmerzen erlösen.
    Rudi wurde fast 15 Jahre alt und war eine treue Seele. Er suchte immer meine Nähe, er lag immer bei mir...Ich vermisse ihn so sehr.
    Vor einem Monat habe ich meinen älteren Kater Bata(17J) einschläfern lassen müssen.
    Und jetzt Rudi...
    Eine Frage an Frau Dr. Reuter: Wie viele Katzen in Prozente überleben eine Aortenthrombose?
    In der Notaufnahme der Tierklinik hat mir die junge Tierärztin gesagt, dass es kaum Überlebenschancen gibt.

  • #93

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Donnerstag, 22 April 2021 09:37)

    Dazu habe ich leider keine aktuellen Daten parat.

  • #94

    Carmen (Samstag, 24 April 2021 14:46)

    Sehr geehrte Frau Dr. Reuter,
    danke für die schnelle Antwort.
    Viele Grüße
    Carmen

  • #95

    Marie (Donnerstag, 29 April 2021 13:58)

    Vielen Dank an alle, für eure informative und mitleidende Beiträge. Ich möchte mich zu allen trauernden und zu den, die ihre Hoffnung nicht aufgeben, anschliessen. Die Erkenntnis, dass diese sich plötzlich auftrendede Krankheit nicht der einzige Fall ist und dass mein Kater ist nicht der einzige in der Welt, den das betroffen hat. Dank dieser, in Foren gewonnenen Einsicht, hatte ich Kraft, um mein Verstand komplett nicht zu verlieren. Vielleicht hilft jemandem auch mein eigenes weiter aufgefürtes Bekenntnis..
    Exakt vor einem Jahr habe ich und mein Mann fest beschlossen, ein Tier vom Tierheim oder von anderen Leuten zu uns zu nehmen und ihm besseres Leben anzubieten. Nach der Übergabe des Katers verschwand sein ehemaliger Besitzer verdächtlich schnell, antwortete nicht, hat sich aus Kontaktliste gelöscht.
    So haben wir glücklich zu dritt ein Jahr lang gewohnt. Da wir beide leider keine Kinder kriegen können, war für uns unser liebster Kater so fast wie ein Kind. Wir wollten umziehen, in eine größere und hellere Wohnug für unsere Familie.Es hat vor eine Woche vor dem Umzug passiert.
    Plötzlich, schrecklich, schmerzhaft. Es war Samstag Nachmittag, wir waren beide zu Hause..Ich sah unseren Kater kriechelnd in Flur, er schrie vor dem Schmerzen. Sein Leiden hat in dem Moment meinen Herzen geriessen, ich war hilflos und weinend, ich konnte ihn von dem Schmerzen nicht befreien. Man musste aber schnell handeln, ich überwand die Tränen und bin zu TA Klinik mit ihm gefahren. TA hat uns mitgeteilt, dass die Überlebenschancen sehr gering sind und sein linkes Vorhof ist enorm vergrößert. Wir haben ihm trotzdem die Chance gegeben, in eine Stunde uns mit TA telefoniert : ihm ging es besser, er beruhigte sich. Wenn die Katzen 1 Tag überleben und kein Wasser in Lungen haben, sind weitere 2 Tagen entscheidend, um genauere Prognose anhand der Heilungsdynamik zu machen. Es war leider nach 3 Tage kein eindeutiges Zeichen für uns, weil es einerseits die Verbesserungen gaben: er hatte Appetit, hat getrunken und sich uriniert, war stabil und ruhig, sein Thrombus hat sich um etwa verkleinert. NUR seine beide Hinterbeinchen hatten bisher keinen Puls und dadurch ergab sich die Frage: sollen Hinterbeinchen keine Durchblütung in den nächsten Tagen kriegen, dann führt es zur ihren Nekrose. Die TA waren skeptisch, wir konnten aber ihn in solchem Zustand (als er isst, trinkt und gerne mit uns kuschelt (wir besuchten ihn regelmässig)) nicht erlösen. Eine Woche dauerte als ein Monat. Jeden Tag hatte ich die Hoffnung, ihn nach unser neuem Zuhause zu nehmen, ihm das Leben zu verlängern und dabei immer bereit zu sein, ihn zu lassen. Nach einer Woche wurde es klar, dass er das nicht überleben wird. Der Thrombus war trotzdem zu groß und löste sich langsam auf, inzwischen began sein Beinchen aufzuschwellen. Es gab nur einen Weg, ihn von weiteren Qualen zu befreien..
    Wir sind umgezogen, und unser liebster Kater kommt bald auch nach neuem Heim, aber in einer anderen Hypostase - er wird mit Ehre eingeäschert und kommt in einer schönen Tonurne zu uns...
    Hätten wir unser neues Familienmitglied am Anfang vollständig untersucht, hätte anderes Szenario gewesen sein können.
    Danke

  • #96

    Walter Weiss (Freitag, 21 Mai 2021 08:49)

    Ich weiß gerade nicht weiter in meinen Kopf Drähten sich gerade alles um meine liebe Katze und weiß nicht ob ich etwas Falsch gemacht habe .An dem Tag wo sie Gestorben ist ging es ihr gut ,wir lagen in der Nacht im Bett ich Streichelte sie und wie immer Schnurrte sie dann Drähte sie sich um und wollte runter von Bett und ich sah das hinten recht ihr Bein schleifte ich hob sie auf dem Boden wo es nicht besser geworden ist sondern schlechter ,sie fing an sich öfter hintereinander zu übergeben und Hechelte sehr Stark .Ich ging kurz weg ca 1minute als ich zurück gekommen bin mit jemanden lag sie seitlich beim Wassernapf und rührte sich nicht mehr und ich frage mich die ganze Zeit warum und was meine Katze hatte kann mir bitte jemand helfen und sagen was sie hatte da es erst einen Tag her ist und jetzt habe ich meine Katze nicht mehr und bin so Traurig deswegen

  • #97

    Marie (Freitag, 21 Mai 2021 12:59)

    Lieber Walter,
    es tut mir unendlich Leid... Es gibt die Situationen, wo wir keinen Einfluss haben. Wir können sie nicht ändern und vorausschauen, niemand ist schuldig. Was uns einziges bleibt, diese schweren Zeiten durchzukommen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft dafür!
    Ich habe immer noch die schmerzhaften Flaschbacks, obwohl es vor einem Monat passiert ist
    Gegen Schmerzen hilft die Zeit, in Gedanken und im Herzen bleiben unsere Lieblinge für immer


  • #98

    Walter Weiss (Freitag, 21 Mai 2021 19:20)

    Ja Danke aber zur Zeit geht es mir so schlecht kann auch nicht richtig schlafen da meine katze jede Minute bei mir gewesen ist ,ging ich mit den Hund raus wartete sie an der Tür bis ich komme ,geschlafen hat sie dauernd unter der Decke neben meinen Kopf .Sie redete mit mir und Schnurrte so laut .Sie geht mir einfach 100% ab

  • #99

    Cori (Donnerstag, 27 Mai 2021 22:33)

    Meine 13,5 Jahre alte Katze Tinka war, wie ihre beiden gleichaltrigen Geschwister, bis Mitte April äußerlich topfit. Mitte April fing sie vorne rechts an zu hinken. Als es nach 2 Tagen nicht besser wurde, gingen wir zu TÄ. Mit Medizin besserte es sich. Wenige Tage später frass sie immer weniger und schlief fast den ganzen Tag. TÄ nahm Blut ab (keine Auffälligkeiten), Herztöne und Röntgen ohne Befund, allerdings das eine Auge kleiner als das andere (Horner-Syndrom lt. TÄ). Außer viel Schlaf und der Augenstellung keine Auffälligkeiten, wir gingen noch 2x zum TA und lernten, da sie garnicht mehr frass, die Zwangsernährung mit Spritze (was Katze gut mitmachte). Am 30. April dann das schon oft in den Beiträgen genannte Verhalten für uns aus heiterem Himmel: beide Gliedmaßen hinten abgestreckt, laut schreiend, dann auf die Seite gefallen, hechelnd. Sie wollte trotz Schmerzen auf Toilette (hat sie geschafft), danach mit ihr sofort zu unserer TÄ. Sie sprach sofort von Beinvenenthrombose und erklärte ausführlich. Ich war völlig geschockt und fragte nach Behandlungsmöglichkeiten. Sie rief in der Tierklinik in der nächsten Grosstadt an, 50 km Fahrt, mit Tier-Kardiologen und mehr Möglichkeiten und wir sollten gleich kommen. Die Diensthabende TÄ besprach evtl. Behandlungsoptionen, ich stimmte zu. Am nächsten Tag war wieder Puls und Blutdruck in beiden Hinterbeinen und Zustand etwas stabilisiert. TÄ sagte allerdings, noch sehr kritisch. In der Nacht darauf gegen 3.30 h rief Klinik an: Katze musste ins Sauerstoffzelt, Blut staut in die Lunge zurück, sie droht zu ersticken. TÄ riet dringend zur Erlösung, da sie keine Aussicht sah. Schwersten Herzens stimmte ich zu und bat, dass meine liebe Tinka ein paar Streicheleinheiten mitbekommt, da ich sie nicht halten und auf ihrem letzten Weg begleiten konnte. Am nächsten Tag holten wir sie ab. Mittlerweile ist sie eingeäschert in einer schönen Urne wieder zuhause und es tut nach 3 Wochen noch immer so weh. Auch ich werde meine Katze nie vergessen. Meine TÄ schrieb mir, ich hätte alles versucht, aber letztendlich hat es das kleine Herz nicht geschafft. Schwer zu schaffen macht mir, dass ich nicht bei ihr sein konnte am Schluss. Ich hoffe das verzeiht sie mir… Das ist neben dem Verlust noch immer das was sehr sehr schmerzt. Aber es gab in dem Moment keine Möglichkeit sie zu begleiten, da ich das mit der Klinik versuchen wollte. Aber es tut sehr sehr weh…

  • #100

    Anja (Dienstag, 01 Juni 2021 10:38)

    Wir mussten gestern unseren 7 jährigen Dusty gehen lassen. Er konnte urplötzlich die hinteren Beine nicht mehr bewegen Aortenthrombose mit wenig Hoffnung auf Heilung. Es ist schwer aber wir wollten ihn nicht leiden lassen. Ich bin sprachlos das soviele das gleiche Schicksal haben.

  • #101

    Sarah (Sonntag, 06 Juni 2021 00:29)

    Mein 9 jähriger Kater Leo ist am Freitag um 06.00Uhr morgens verstorben.
    Am Donnerstag ging es ihm noch den Umständen entsprechend gut (er war krank gewesen) hatte Fieberschübe und fraß recht wenig. Am Donnerstag fraß er dann zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder seinen Napf komplett leer. Ich wollte ihn dann nachts von draußen rein holen und fand ihn im Gras. Als er mich sah, maunzte er, versuchte aufzustehen, konnte es aber nicht. Das brach mir das Herz. Sind um halb 2 Uhr morgens zum Tierarzt. Der hat festgestellt, dass er eine Thrombose im Herz hätte und wollte ihn direkt einschläfern. Ich war geschockt, hatte mit vielem, nur nicht mit so einer Diagnose gerechnet. Er gab mir 2 Minuten, bedrängte mich in meiner Entscheidung. Ich war total überfordert und konnte mich in dieser Zeit nicht entscheiden, sodass er ihn dann stationär aufnahm und ich am Morgen wiederkommen sollte.
    Ich ging geschockt, überfordert.
    Am nächsten Morgen bekam ich den Anruf, dass Leo gestorben sei. Ich konnte es nicht glauben.

    Der Tierarzt eröffnete mir bei der Abholung noch, dass ich besser auf ihn gehört hätte, da Leo Schmerzen gehabt hätte. Auf die Frage, ob er schlafend aussehe, dass ich ihn mir ansehen könne, um seinen Tod besser zu verarbeiten, sagte er, dass ich das könne. Nur soviel: Er sah alles andere als friedlich oder schlafend aus.

    Ich habe totale Schuldgefühle, weil mein Katerchen alleine und mit Schmerzen starb, nur weil mir der Mumm fehlte eine Entscheidung zu treffen. Ich konnte mich nicht mal verabschieden, weil der Tierarzt danach hopp hopp gemacht hat und Leo direkt weggebracht hat.

    Ich verstehe es bis jetzt noch nicht so ganz. Es wurde zuvor nie ein vergrößertes Herz entdeckt, trotz zwei Röntgenaufnahmen in den letzten drei Wochen oder überhaupt etwas das auf so etwas gedeutet hätte.

    Es ist einfach schlimm.

  • #102

    Doc L. (Dienstag, 08 Juni 2021 23:25)

    Wenn man die Beiträge hier so liest von den Leutchen, deren Katze gestorben ist, frage ich mich ernsthaft, was schlimmer ist: Derartig verweichlichte als auch infantile Kritzeleien, bis hin zur Debilität lesen zu müssen oder im Gegensatz dazu viel einfacher mit dem Ableben einer Katze zurecht zu kommen. Strunz-erbärmliche Pappköpfe & zumeist echte Jammerlappen seid ihr.

  • #103

    Petra (Donnerstag, 10 Juni 2021 03:54)

    Solche Leute wie Dich gibt es heut zu Tage leider viel.Kein Gefühl die große Klappe .Niemand sagt das Du es lesen musst.Bei Dir wollte ich kein Tier sein denn Du hasst mit Dir selber zu tun...



  • #104

    Nana (Mittwoch, 16 Juni 2021 15:00)

    Meine Yuumi ist 1 Jahr und 1 Monat alt. Vor gerade 4 Wochen haben wir erfahren, dass sie HCM hat in einem leider sehr ausgeprägten Stadium, da die Herzmuskelinnenwände schon sehr verdickt sind ... Vor zwei Tagen ist es dann passiert. Sie konnte nicht mehr aufstehen, nachdem Sie mit ihrem Freund gespielt hatte. Erst war sie verwundert, dann haben die Schmerzen eingesetzt und sie hat geschrien. Ein Blutgerinsel ...
    Wir sind direkt zum TA und konnten nicht umhin uns für eine Behandlung zu entscheiden. Es sieht schlecht aus und sie kann ihr eines Bein wieder ein bisschen bewegen, aber sie steht unter starken Schmerzmitterln... Uns bleibt nur noch bis morgen auf ein Wunder zu hoffen...
    Ich kann schwer damit umgehen, morgen entscheiden zu müssen wie es weiter geht. Die Hoffnung, dass sie fortschritte macht, wenn auch nur kleine lässt uns Zweifeln. Doch sie mit nach Hause zu nehmen und weiter zu Behandeln scheint auch nicht richtig. Es ist echt schwer...

  • #105

    Birgit Maria (Mittwoch, 16 Juni 2021 17:56)

    Zu allererst an Doc L: Empathielose Menschen bzw. Trolle wie Dich brauchen wir hier nicht, verzieh Dich bitte...

    Unser Lucky ist vor 4 Wochen ist an einer Aortentrombose mit nur 7 Jahren gestorben. Es fing an mit Harnverlegung, aber Struvit- oder Oxalatsteine konnten nicht gefunden werden. Er wurde zweimal stationär aufgenommen, um katheterisiert zu werden, dazwischen waren 5 Wochen o.k. Man sagte uns schon, er hat Herzgeräusche, Ultraschall stand in Kürze an. Sonntag abends auf einmal ein Schrei und er schliff die rechte Pfote nach innen geknickt nach. Vorher hatte er mit seinem Kumpel getobt. Ich in die Klinik, sie meinten evtl. Kusshandsyndrom, in der Klinik bekam er den ersten Herzanfall, trotzdem kam keiner auf Thrombose, sondern evtl. die Aufregung und Thrombose betreffe meist die Hinterläufe. Entwässerungsspritze wg. etwas Wasser in der Lunge, Vitamin B wegen der rechten Pfote. Zuhause lief er am nächsten Morgen wieder recht normal, humpelte nur leicht, Pfötchen war wieder etwas wärmer. Nachts darauf wieder Harnverhalt, wieder zum Notdienst, Katheder unter Narkose. Am nächsten Tag war's wieder gut, er durfte nach Hause und konnte wieder Pipi machen. War dreimal im Laufe des Tages in die Kiste, lag in der Sonne, frass, spielte mit seinem Kumpel, alles wie immer. Nachmittags Hustenanfall, Gehechel, pumpende Atmung, Zunge wurde langsam blau... innerhalb von 20 Minuten in der Klinik. Standen schon vorm Eingang, innerhalb 1 Minute geröntgt... keine Chance, ganze Lunge voller Wasser, er atmete schon in den Magen, Schaum vorm Maul. Seinen Blick werde ich nicht mehr los mit den großen Pupillen. Er wurde sofort euthanasiert. Und dann erst kam die vage Erklärung, das mit der Pforte war wohl doch ne Thrombose... Lucky war mein Herzenskater, ich werde in nie, niemals vergessen!

  • #106

    Birgit Maria (Mittwoch, 16 Juni 2021 18:05)

    ... da ich meinen Beitrag nicht bearbeiten kann, hier noch der Nachtrag, dass das einzige Symptom das nach Innenknicken der rechten Vorderpfote war. Normalerweise sind es die Hinterläufe...
    .

  • #107

    Irene (Donnerstag, 24 Juni 2021 20:00)

    Unsere Brooklyn Geliebte Katze sie hat am 18.06.21 Geburtstag gehabt gerade 2 Jahre alt geworden ich bin immer noch unter Schock ging alles so schnell gestern wir müssen sie einschläfern lassen und um sie von ihren Schmerzen zu befreien .. sie bleibt für immer in unseren Herzen

  • #108

    Christina (Freitag, 16 Juli 2021 13:13)

    Auch ich habe vor drei Tagen meinen Kater Dobby aufgrund dieser Krankheit verloren.
    Er durfte nur 9 Jahre alt werden.
    Das Erste Mal passierte es Anfang Januar diesen Jahres. Ein Hinterbein gelähmt. Nach schwerer Zeit der Erholung, Genesen, Rückfällen, seit Anfang Mai alles wieder Bestens, als wenn nie was gewesen wäre.
    Vergangenen Dienstag um 15.00 Uhr, trotz vorbeugender Medikamente, erneute Thrombose.
    Diesesmal beide Hinterbeine gelähmt, Lungenödem. Ich fand ihn nachmittag an der selben Stelle, wie beim ersten Mal.
    Keine Vorzeichen, mein Kater war quitschvidel und munter, den ganzen Vormittag bei mir, mit im Garten rum getollt, geschmust und gefressen.

    Schon mein erster Kater musste vor 12 Jahren, aufgrund dieser Krankheit, mit 8 Jahren eingeschläfert werden, der Verlauf war aber anders. Wir wussten, auf Grund von immer wiederkehrenden Wasser in der Lunge, nach nötigen Untersuchungen von TA und TK von Mickys Herzkrankheit, bei Dobby kam es völlig überraschend. Ohne jegliche Anzeichen.

    Diesesmal hat er es nicht mehr geschafft und wir haben ihn erlöst.
    Seitdem zerfrisst mich der Gedanke, zu früh aufgegeben zu haben.
    ICH VERMISSE IHN SOOOO....



  • #109

    Marlies Bothe (Montag, 26 Juli 2021 14:37)

    Heute Morgen rief mich mein mann um 6.30 uhr das unsere katze angefahren worden sei.
    Ich gleich aus dem Bett und runter gelaufen.Mae lag im Wohnzimmer auf der Seite und röchelte.Nachdem sie versucht aufzustehen fiel sie gleich wieder um.Bis dahin dachte ich auch das sie unters Auto gekommen ist.Bin sofort zum Notdienst gefahren und nach dem Röntgen stand fest das sie eine Aortenthrombose hat.
    Sie maunzte so stark und ihre pupillen waren ganz groß das ich mich entschieden habe sie gehen zu lassen.
    Mae wurde 5 jahre alt und hinterlässt eine große Lücke in unserer Familie.
    Ihr ist es gelungen meinem Mann der bis dato kein Katzenfreund war vom gegenteil zu überzeugen.
    Mae du bleibst immer in unseren Herzen.

  • #110

    Martina Kaiser (Montag, 02 August 2021 22:15)

    Am samtag um 13.30 ist mein Kater in der Wohnung umgefallen er hat ein Aortenthrombose und Einschlafung bei nottierarzt der Tierarzt war sehr nett er hat gesagt das es nicht mehr ihn helfen werd

  • #111

    Denise Mascha (Donnerstag, 05 August 2021 00:56)

    Am letzten Freitag habe ich meine lieben Kater deswegen auch gehen lassen müssen. Er war erst 8 Jahre alt und ich habe es einfach nicht erwartet. Nur wenige Monate zuvor habe ich einmal bemerkt, dass er Mühe mit seinen beiden Hinterpfoten hat. Er kam dann zu mir, mit riesengrossen Pupillen, hat laut geschnurrt und ich habe ihn die darauffolgenden ein oder zwei Stunden aufmerksam beobachtet. Auf Schritt und Tritt bin ich ihm gefolgt, wohin er auch ging. Ich habe dann den Notfall-Tierarzt (es war spätabends) angerufen und gefragt, was ich tun soll. Er humpelte und ich vermutete, er sei blöd umgeknickt beim Herunterspringen. Das sei kein Notfall, meinte man zu mir und ich solle es weiter beobachten. Plötzlich war alles wie immer. Er lief herum, spielte, schnurrte und frass wie immer.
    Ich dachte wirklich, er habe sich die Pfötchen vertreten, weil er die Angewohnheit hatte, auf viel zu hohe Orte zu springen, von denen er manchmal nicht mehr ohne Hilfe herunterkam. Jetzt glaube ich, er hatte damals schon eine Thrombose, vielleicht nicht so arg und sie hat sich schnell von selbst gelöst.
    Letzten Freitag nicht.
    Wie ein Wurm kroch er mit einem Mal durch die Wohnung, hechelte und miaute laut. Sofort ging ich zum TA, der erstmal nur eine Kortisonspritze gab, weil er vermutete, es sei etwas im Rücken. Kaum zuhause, wusste ich aber, da war mehr. Ich fuhr zum Tierspital und sie haben mir kurze Zeit später die Diagnose gestellt. Aortenthrombose. Kaum eine Chance. Sein Herz sei bereits am Versagen, die Beine kalt und am Absterben und die Lunge voll mit Wasser. Wenn ich "wirklich optimistisch sei", könne man es versuchen. Aber ich wusste, es würde meinen lieben Bobo nicht retten. Dieses Gefühl kann ich nicht erklären.
    Trotzdem plagen mich die Schuldgefühle. Hätte ich was ändern können, wenn ich damals zum Arzt gegangen wäre? Ich dachte damals echt, er habe sich nur die Pfote verknackst. Oder hätte ich eine Therapie versuchen sollen, auch wenn man mir erklärt hat, dass er es nicht schaffen würde?
    Aber was mich viel mehr schmerzt, ist, dass ich die letzten Monate auch so mit mir selbst beschäftigt war, dass ich ihn nicht genug geschmust habe. Das tut mir so leid, mein liebes Büsi. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich dir jeden Tag stundenlang deinen Bauch kraulen, wie du es immer geliebt hast.
    Ich hoffe, es geht dir gut, da wo du nun bist. Das ist alles, was für mich zählt.

  • #112

    H. Atalay (Donnerstag, 19 August 2021 10:35)

    Gestern habe ich das auch beim Tierarzt rausbekommen er musste leider eingeschläfert werden. Fast konnte ich das nicht zu lassen aber er hatte solche Schmerzen ich komme immer darüber nicht weg.

  • #113

    Marco (Donnerstag, 09 September 2021 07:33)

    Hallo.
    Erstmal mein Beileid an alle.
    Habe mir sehr viele Berichte durchgelesen und sah, dass alle fast dasselbe durchlebten wie wir gestern.
    Unsere Katze Mulle verstarb plötzlich in 1-2 Minuten aus heiteren Himmel.

    Sie hatte vor ca 3 Monaten eine Thrombose hinten links bekommen. Sie war sonst Freigänger aber wir ließen sie erstmal drinnen da die TA es riet, auch wegen der hohen gittertreppe.
    Nach Medikamenten ging es dann und sie lief nun seit 6 Wochen wieder draußen herum, man sah kaum, dass eine Thrombose da war.
    Gestern verstarb sie dann plötzlich, lag auf der seite, bekam blaue lippen/zunge, verlor urin und es sah schmerzhaft aus. bekam keine luft und reagierte auf nix mehr. wir beide waren aber bei ihr...
    wär es irgendwie absehbar gewesen oder hätte länger gedauert hätten wir sie lieber erlöst ohne Schmerzen, aber es ging so schnell.
    haben sie begraben im garten.
    sie wurde ca 14 Jahre alt, dreifarbige katze, unendlich lieb und gemütlich.

    mache mir seitdem viele gedanken, deshalb hab ich hergefunden.
    schlimm zu sehen, dass es so viele gleiche fälle gibt. vielleicht konnt man wirklich nix machen. aber sie hat es so gut wie möglich gehabt, schönes futter, liebe, streicheln, freigang, andere katzen zum spielen...

    Danke Mulle für die schöne zeit, wir sehen uns wieder wenn unsere zeit gekommen ist.

    traurige grüße an alle hier.
    unseren lieben kleinen familienmitgliedern geht es nun wieder gut im Himmel, wir sehen sie wieder.

    gez.
    Marco aus Eldingen

  • #114

    Joline (Sonntag, 26 September 2021 22:29)

    Meine 6 Jahre alte Katze ist am 09.09.2021 ebenfalls an einer Aorten Trombose gestorben. Ich war einkaufen und als ich wieder kam bemerkte ich das meine Katze mich nicht begrüßt hatte, wie eigentlich sonst immer. Ich habe mich nach ihr umgesehen und bemerkt das etwas nicht stimmt, sie lag auf der Treppe und bewegte sich nicht. Ich habe sie ins Wohnzimmer getragen weil sie vor Schmerzen schrie. Nach 10 Minuten habe ich eine Tierärztin angerufen, konnte aber nicht hinfahren da es schon um 22 uhr war. Sie versuchte mir am Telefon zu helfen und sagte das es sich bestimmt um einen Epileptischen anfall handelt. Meine Katze hatte bereits Verdacht auf epilepsie da sie zuvor 2 kleine anfälle hatte aber im Abstand von 2 Jahren. Ich sagte der Tierärztin das es die anderen male ganz anders aussah und viel schneller vorbei ging, sie sagte das solche anfälle bis zu 2 stunden dauern können. Sie hat mir geraten meiner katze eine Schmerztablette zu geben und zu warten. Meine katze konnte ihre Hinterbeine nicht bewegen und zog sie schreiend mit den vorderbeinen auf dem Boden lang. Die Schmerztablette brachte garnichts und ich rief nachdem ich 1.30 stunde gewartet hatte bei einer Tierarzt Notfall Klinik an. Ich beschrieb ihm den Zustand meiner Katze und er wuste schon genau was sie hat. Er versuchte mir am Telefon zu erklären was eine Aorten Thrombose ist da ich zuvor noch nie davon gehört habe. Er sagte mir schon am Telefon das die Lebenserwartung meiner Katze sehr gering waren, ich bin sofort in die klinik gefahren wo ich mich dann von meiner geliebten Katze verabschieden durfte. Das war der schlimmste Tag meines Lebens und ich wünsche niemandem das selbe Schicksal. Ich hoffe das mehr Katzenbesitzer von dieser Erkrankung erfahren damit sie nicht die selben Fehler machen wie ich, und erst nach 2 stunden ihre Katze von diesem schrecklichem elend erlösen.

  • #115

    Petra Drechsel (Sonntag, 26 September 2021 22:39)

    Liebe Frau Reussing , sie haben alles richtig gemacht und Trauer braucht seine Zeit ! Wir haben / hatten auch 2 Miezen (Freigänger) - beide August 2008 geboren , unsre Papamiez Mäcki musste leider innerhalb von 1 Stunde aufgrund Aortenthombose eingeschläfert werden - sie hatte eine schöne Zeit, das beruhigt uns, der Verlust bleibt! Unsre 2.Miez(Mama-Miez) war vor 3 Jahren ganz schlimm dran, stand im Hof - nur noch röcheln , Zunge hing blau raus .... sofort zum TA , wo sie Lungenspritze bekam (die war schon so gut wie .... ) sie hatte noch versucht zu atmen , und die Lunge hatte bereits Blasen gebildet ...- es war einfach schlimm ! Mit Medikamenten und vielen Begleiterscheinungen darf ich sie nachts - wenn sie heim kommt - immer noch streicheln & ihr liebevolles Mauzen hören - es ist mein Baby

  • #116

    Petra Drechsel (Sonntag, 26 September 2021 23:15)

    Liebe Katzenfreunde - ich bin nicht allein und ich bin so froh, nachdem ich die vielen Berichte durchgelesen hab , ihr habt euren Lieben immer geholfen und zur Seite gestanden , das ist wichtig und das haben unsre Fellies verdient ! Werft euch bitte keine Fehler vor- meiner Tochter geht es gesundheitlich sehr schlecht, das tut auch weh - aber unsre kleinen Mauzis (die leider den Sonnenstrahl betreten mussten) vergessen wir nie !!!!

  • #117

    Karin (Dienstag, 19 Oktober 2021 11:32)

    Ich bin dankbar diese Seite gefunden zu habe. Ich kann es noch nicht glauben das ihre Lieblingsplätze leer sind und mich ihre Augen nicht mehr anschauen. Meine Katze erholte sich von einer akuten Nierenerkrankung, die Werte waren wieder normal. Innerhalb kurzer zeigten sich Symptome wie ihr sie alle beschreibt. Zuvor hatte die TÄ ein leichtes Herzgeräusch gehört und. das aber als Begleiterscheinung abgetan. Es ging dann alles sehr schnell. Ich war unwissend
    Das alles passte nicht zusammen. Bis ich diese Seite fand. Sie hat mich die ganze Nacht mit großen Augen angeschaut. Die Hinterbeine waren steif.... Ganz schlimm. Sie wurde 15 , 5 unsere Morli ist ganz in unserer Nähe im Garten. Und wie eure Lieblinge ist sie immer bei uns. DANkE. Irgendwann sind wir wieder zusammen.

  • #118

    Andrea (Sonntag, 31 Oktober 2021 22:17)

    Hallo
    Unser Kater hatte vor 3 Wochen eine Trombose mit der Folge , dass seine Hinterpfoten gelähmt waren. Wir haben ihn sofort zum Tierarzt gebracht. Der hat ihn mit einer Infusion mit Blutverdünner und Schmerzmittel behandelt und ihn 3 Tage in der Tierklinik behalten. Nach den 3 Tagen stellte er sich wieder auf seine Pfoten, was für uns wie ein Wunder aussah. Wir gaben ihm weiterhin Schmerzmittel und ein Mittel für Herz und Nieren und er stabilisierte sich weiter. Jetzt ist er wieder ganz der Alte, möchte auch wieder draußen rumlaufen, lassen ihn allerdings höchstens eine Stunde vor die Tür und dann kommt er auch selbst wieder rein. Ist halt doch schneller müde , aber wir sind sehr froh, dass er es überlebt hat. Der Tierarzt meinte , dass die Môglichkeit , die Krankheit zu überleben , nicht sehr groß ist und er vielleicht wieder einen Anfall bekommen kann. Aber ich glaube und folge keine Statistiken , wenn es um Leben oder Tod geht, denn wir wissen nicht was kommt. Wir sind dankbar , für die Tage, Monate oder Jahre die er noch lebt.

  • #119

    Marina (Donnerstag, 04 November 2021 20:34)

    Hallo, musste leider heute auch googeln und auf diese Seite stoßen.
    Unserer Leo ist erst 4 Jahre alt und bekam heute Aortenthrombose. Alles war genau so wie hier schon beschrieben.
    Meine Tochter ist am Boden zerstört, weil die beiden waren untrennbar.
    Jetzt lese ich hier diese alle traurige Geschichten und bin schockiert, warum uns TA nicht die Wahrheit gesagt hat. Wir haben unseren Kater in Klinik gelassen um Actilyse zu bekommen. Es wurde uns gesagt, dass der Kater wird nie alt, das er danach Physiotherapie gebrauchen wird und so....aber kein Wort das es kau Aussichten gibt. Mein Kind hat den ganze Tag geheult und jetzt nach dem Klinikbesuch hatte auch Hoffnungen. Aber wenn es keine gibt.....finde schlimm das TA so gemacht hat. Morgen wird dann die böse Wahrheit sein? Jetzt bezweifle ich, das sie die teuere Medikamenten geben, wenn sie wissen, das der Kater es sowieso nicht überlebt. Ich weiß nicht mehr was ich denken muss.

  • #120

    Anne (Samstag, 06 November 2021 08:32)

    Ja das ist schlimm. Leider ist es wie im Menschenleben. Wenn man beim Arzt bzw. TA das Gefühl zusätzlich hat, das Sie überfordert sind. Wie es bei meinem geliebten Morchen war. Es ist knapp 4 Wochen her das wir diese Entscheidung treffen mussten. Die Praxis war voll. Die TÄ wirkte gestresst. Das schlimme ist ich weiss nicht einmal die genaue Krankheit. Zum Schluss war es vielleicht die Thrombose weil es die Anzeichen gab. Wie ihr sie beschreibt. Wir waren regelmäßig beim TA zum Krallen schneiden sie wurde abgehört Blutbild war immer i. O. Röntgen alles gut. Die ungewissenheit u. Hilflosigkeit was mit meinem Liebling passiert ist macht mich unendlich traurig. Sie war über 15 Jahre meine Bett Nachbarin. Ich seh immer ihre Augen vor mir. Und vermisse sie so sehr. Wir haben überall Fotos und ich zünde jeden Morgen eine Kerze an. Sie ist ganz in unserer Nähe im Garten vom Fenster aus kann ich sie sehen. Zurück bleiben bei mir Schuldgefühle und tiefe Trauer. Hab ich was übersehen. ., irgendwann sind wir wieder zusammen. Habt liebevolle Erinnerungen . Wir spüren unsere Lieblinge sie sind ganz nah. Wir sehen uns mein geliebte Morli.

  • #121

    Gabriele (Samstag, 13 November 2021 16:12)

    Erst mal lieben Dank für das Forum und die vielen berührenden Einträge.

    Wir leben seit 10 Jahren mit unseren BKH-Buben Berti und Merlin zusammen, sie sind geliebte Familienmitglieder bis unsere kleine Katzenwelt letzten Montag zusammenbrach.

    Dazu muss ich sagen dass Merlin die ganzen 10 Jahre nicht einmal krank war, bis auf Zahnstein wegmachen vor 2 Jahren unter Narkose, da wurde auch ein BB gemacht, das i. O. war.
    Merlin war ein Wohnungskater, sehr umtriebig und niemals hätten wir uns vorstellen können, dass es was mit dem Herz hat. Nie gehechelt oder ähnliches. Ein kleines Kampfschmuser ...

    Montag nachmittag hat er im Nebenzimmer seinen Mittagschlaf gemacht und plötzlich hörten wir ihn schreien. Ich bin gleich zu ihm und habe festgestellt, dass die beiden Hinterläufe gelähmt waren und er stark gehechelt hat. Genau wie bei allen anderen hier. Es war schlimm ihn in aller Eile in die Transportbox zu kriegen und im Eiltempo in die Praxis zu fahren. Ich hatte schon eine böse Ahnung, weil ich über sowas schon in einem Katzenforum gelesen hatte. Leider bestätigte sich das und es blieb kaum Zeit, denn die Schmerzen waren schlimm. Ich war in heller Panik und wollte nur, dass Merlin geholfen wird.
    Obwohl es mir das Herz brach, so schnell und ohne jedes Vorzeichen ihn gehen zu lassen. Ich denke, dass diese Aortenthrompose auch wie man sagen könnte in voller Ausprägung war. Die Füßchen waren kalt und seine Zunge schon blau. Schmerzen ohne Ende.

    Mein Partner und ich sind noch heute in Schockstarre und es wird lang Zeit brauchen, um diesen Horror zu verarbeiten. Sofern man das überhaupt wirklich kann. Ich musste schon einiges erleben, aber das war einfach schrecklich. Merlin fehlt uns allen, vor allem Berti der allein geblieben ist und ständig nach ihm sucht.

    Ich habe jetzt auch Angst um ihn und werde demnächst ein BB mit einem CardiopetproBNP-Test machen lassen. Ich weiss nicht wie aussagekräftig dieser Test wirklich ist. Aber es wäre ein Anfang, bevor ich die Kraft für einen Herzschall habe.

    Zudem plagen mich Schuldgefühle, warum mir nichts an Merlin aufgefallen ist. Er war fit und wie ein kleines Uhrwerk. Was hätte ich übersehen können und warum konnte man ihm nicht mehr helfen. Ich denke, es war das 1. Symptom und man macht wohl weniger so Vorsorge-US am Herz ohne Anlass. Jetzt sehe ich das anders, wenn man nur die Uhr zurückdrehen könnte.

    Diese Aortenthromposen sind schrecklich und es sind so viele Tiere betroffen. Soviel Leid für sie und ihre Menschen. Die Beiträge hier haben mir etwas geholfen, denn man fühlt sich damit nicht so allein. Danke

    Traurige Grüße, Gaby mit Berti

  • #122

    Dariusz (Donnerstag, 25 November 2021 09:07)

    Ich habe schon 2 Katzen wegen dieser schrecklichen Krankheit verloren.
    Der Kater Larry war nur 4 Jahre alt. Gestern ging seine Nacfolgerin Lara, 13 Jahre alt.
    Identischer, gewaltiger Krankheitsverlauf, dramatisch, blitzschnell, unerwartet, chancenlos.

  • #123

    Sandra (Dienstag, 14 Dezember 2021 11:20)

    Hallo ihr lieben. Erstmal danke für eure Einträge. Sie haben mir in meiner unendlichen Trauer ein wenig Trost gespendet . Ich wünsche euch viel Kraft . Ich leide und mir fehlt mein wundervolles Wesen sehr :-( denke immer ich hätte mehr tun können .
    Ich habe eine Frage an Fr Dr Reuter,
    Mich quält es so sehr, meiner Geliebten Jessy Britisch Kurzhaar 14 Jahre alt nicht genug oder früher geholfen zu haben . Sie war seit sie 4 Jahre alt war Nieren krank . Bekam dafür Inpacetine und es ging ihr mit dieser Medizin immer sehr gut.
    An einen Sonntag morgen kam sie nicht mehr hoch zu uns in die 1 Etage . Auch die Tage zuvor schon nicht mehr . Sie aß den Abend zu vor nicht mehr. Und ich bemerkte das sie ab und an öfter sich schwer tat beim wo rauf springen. Dachte aber sie ist halt schon eine ältere Dame .
    Als ich nach unten ging lag sie am Boden . Sie atmete schwer . Wir fuhren zum TA dieser sagte sie habe eine Grippe und die Atemwege seien zu und von den Augen Aderzeichnung her hätte sie bereits eine leichte Blutvergiftung von dem Infekt . . Sie bekam 8 spritzen.
    Für den Infekt , Schmerzen und die Blutvergiftung. Tabletten mit nach Hause . Sie wurde ruhiger.
    Er meinte sie wird jetzt sehr viel schlafen, was sie auch tat . War immer ruhig . Sie hat
    Dann Sonntag und Montag nichts gegessen .
    Am Montag etwas getrunken . Ging zur Toilette. Aufgestanden fast überhaupt nicht mehr wenn dann sehr wacklig auf den Hinterbeinen die ihr immer wieder ein wenig weg rutschten . Dachte sie ist einfach so schwach .
    Sie hat Die Tage bevor das alles los ging schon viel mehr geschlafen als sonst .
    Am Dienstag Kontrolle . Sagte den TA das sie nix isst und sehr wacklig auf den Beinen ist .
    Er prüfte keine Beine ! Sagte die Atemwege sind viel besser und die Blutvergiftung laut Augen auch besser . Sie sei auf dem Weg der Besserung. Bekam Astronauten Nahrung weil sie null frass.
    Die kotze sie aus .! Am Mittwoch morgen um 5 frass sie ein wenig und ging noch ein paar Schritte .
    Um 10 Uhr kroch sie dann nur noch an den vorderen Beinen . Die hinteren zog sie nur noch nach . Schrie aber nicht. Fuhr dann nach Anraten des Tierarztes 80 km in eine Tierklinik. Er meinte sie hätte eine Thrombose die man vielleicht noch aus spülen könnte sie aber die Möglichkeit nicht dazu haben .
    Der Arzt in Regensburg sagte mir nur kein Puls mehr in den Beinen zu spüren . Herzschlag war galoppierend.
    Es sei zu spät .! Ich würde gerne wissen wenn ich am 1.Tag gleich in die Klinik wäre ihr noch helfen hätte können ?? Ich denke auch das es keine Grippe war.? Vielen lieben Dank und liebe Grüße

  • #124

    Markus (Donnerstag, 16 Dezember 2021 15:32)

    Unsere Emily (16 Jahre, liebevolle ältere Katzendame, mindestens halbes Familienmitglied) mussten wir am 01.12.2021 einschläfern lassen. In der Früh um vier Uhr ließ ich sie raus, weil sie nach guter alter Manier am Teppich kratzte. Sie war ihr Leben lang Freigängerin. Um sechs Uhr in der Früh hörten wir sie durch die Haustüre laut miauen. Wir öffneten die Haustüre und riefen ihren Namen. Sie kam aber - entgegen ihren sonstigen Gewohnheiten - nicht auf uns zugerannt.
    Wir sahen sie an unserer Grundstücksgrenze sitzen und liefen zu ihr hin. Wir mussten feststellen, dass sie ihre Hinterbeine nicht bewegen konnte. Nach einer Viertelstunde riefen wir über Notruf bei einer Tierklinik in Augsburg an. Dort wurde unsere Katze untersucht und liebevoll behandelt. Die Temperatur war auf 33,9 Grad gesunken. Es war kein Tiefenschmerz feststellbar. Es wurde eine Herzerkrankung festgestellt. Unsere Emily kam das erste Mal in ihrem Leben "auf Station" und wurde gründlich untersucht. Es hätte die Möglichkeit gegeben, zu versuchen, den Thrombus zu entfernen. Dies wäre aber sehr schmezhaft für unsere Katze gewesen. Die Prognose war außerdem schlecht. Schweren Herzens entschieden wir uns dazu, unsere geliebte Katze einschläfern zu lassen.
    Machs gut, alte Jägerin, ich ziehe meinen Hut vor Dir!

  • #125

    Musel (Samstag, 01 Januar 2022 14:29)

    Meine Katze starb auch daran. Ich wusste nicht, was sie hat. Sie lief immer ganz steif mit ihren Hinterläufen und daraufhin war ich 2 mal beim Tierarzt. Dieser meinte, das wäre einfach ihr normaler Gang, da sie eine BKH/Scottish Fold wäre. Sie verstarb kurz nach ihren 4ten Geburtstag plötzlich... das war 2019 und macht mich immer noch so traurig. Ihren Bruder ging es so schlecht als sie gestorben war und ich bin den Tag danach zu dem selben Tierarzt.. er sagte mir einfach, dass er auch sterben wird, da sein Herz zu schnell schlägt. (Zu ihm werde ich nie wieder gehen.. er ist einfach kein emphatischer Mensch) Ich habe den Tierarzt gewechselt und bin auf deren Rat dann in eine Spezielle Klinik gefahren und diese bestätigten mir/uns, dass unser Kater HCM hat. Weit fortgeschritten in der rechten Herzkammer und in der Mitte. Sie sagten mir auch, dass steife Hinterläufe ein eindeutiges Zeichen wären für einen Tierarzt. Das hat mir einfach das Herz rausgerissen.. ich hab dem Tierarzt mit der Aussage damals einfach vertraut und ihr somit nicht geholfen...

    Mein Kater bekommt 1/4 Tablette Blutverdünner und lebt damit schon 2 Jahre länger als seine Schwester.
    Leider hat er ein Rolllid, wie damals auch schon einmal. Nun aber auf dem rechten Auge. Eine OP würde er nicht schaffen. Deswegen wird er nun bei wachem Zustand Hyaluron gespritzt bekommen, um das Lid auszudrehen. Ich hoffe er schafft das unter dem Stress. Ich habe wahnsinnige Angst, aber ich warte damit schon viel zu lange.

    Fühlt euch alle gedrückt. Tut mir sehr leid, eure Geschichten zu lesen. Es ist das erste Mal, dass ich meine geschrieben habe.

    Liebe Grüße

  • #126

    Judith (Samstag, 08 Januar 2022 19:00)

    Mein lieber Kater Jerry ist am 5 Januar mit 12 Jahren von uns gegangen.
    Er hatte sein leben lang Husten, war also nicht ganz gesund.
    Meine Tochter und ich hatten ihn damals von einem Bauernhof geholt. Es war ein Wurf von fünf roten Tigerli alle Kater.
    Wir haben ihn in unser Herz geschlossen und hatten viel Freude mit ihm.
    Jetzt haben wir grosse Herzschmerzen und sind geschockt.
    Er konnte plötzlich nicht mehr mit seinen Hinterbeinen gehen sie waren gelähmt, er schrie vor Schmerzen es war schrecklich.
    Schnell bin ich zur Tierärtzin gefahren die dann feststellten musste dass unser geliebter Jerry eine Aortathrombose hatte.
    Schweren Herzens mussten wir ihn einschläfern lassen.
    Er fehlt uns so sehr.



  • #127

    Andrea (Dienstag, 11 Januar 2022 16:52)

    Wir mussten unseren geliebten Buddy gestern über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Aortenthrombose….noch nie gehört davon. Von einer Sekunde auf die andere hat sich unser Leben in eine Welt von Traurigkeit verwandelt. Buddy war erst 5 Jahre und das Schlimmste dabei ist, dass wir nicht bei ihm sein konnten wie er seine Augen geschlossen hat. Wir machen uns solche Vorwürfe, dass er alleine den Weg antreten musste. Die Ärzte in der Klinik konnten einfach nicht mehr warten bis wir da sind….. Buddy du fehlst uns so…..

  • #128

    Elkü (Montag, 31 Januar 2022 13:59)

    Wie bei so vielen hier, traf es auch Einstein, 7,5 Jahre alt, ganz plötzlich und unerwartet. Ohne bekannte Herzerkrankung (trotz jährlicher Untersuchung) zog er ganz plötzlich letzte Nacht seine Hinterläufe hinter sich her. Ich rief sofort den Notdienst an, doch weil man nicht viel tun könne, solle ich heute morgen gleich ohne Termin in der Tierklinik erscheinen. Da war die Diagnose schnell gestellt - beide Hinterläufe gelähmt, kein Puls tastbar, kühle Haut und blasse Ballen, konnte Urin nicht halten. Ich habe mich aufgrund der schlechten Prognosen dann auch entschieden, ihn zu erlösen... Die TA meinte, man könne einfach nicht sagen, wie die Chance auf ein qualitativ gutes Leben sei, aber die Prognosen sind halt einfach schlecht...
    Ich ließ dann los... und ihn gehen...
    Ich bin sehr dankbar für eure Einräge und für diesen Artikel, das hilft mir ein wenig, meine Zweifel zu ertragen. Ich fand es so grausam zu entscheiden, ein 7,5-jähriges Leben zu beenden, das Leben eines Katers, der neugiereig, ein bisschen frech und ganz besonders zutraulich zu allen Menschen in der Welt umherstreifte! Man merkte ihm auch den Schmerz gar nicht so an...
    Ich kann letztlich nur hoffen, dass ich ihm Leid erspart habe, und nicht ihn noch wunderbarer Jahre seines Lebens beraubt habe...
    Einstein, ich werde dich nie vergessen...

  • #129

    Lali (Montag, 28 März 2022 11:08)

    Vor einer Woche atmete unsere Katze sehr schwer, danach gingen wir in die Klinik und der Arzt stellte fest das sie in der Lunge Wasser hat und das sie in Ihrem Herz ein Problem hätte. Er gab ihr eine Spritze und Tabletten. Wir wurden mit unsere Katze zuhause geschickt und gaben ihr regelmäßig die Tabletten. Heute morgen haben wir unsere Katze gesucht. Sie hat sich versteckt und war ganz kalt, konnte sich nicht bewegen, war nass und schwach. Auf dem Boden war Urin und Kod. Jetzt ist unsere liebe Katze in der Klinik. Wir wissen nicht was sie hat und haben alle Angst das wir uns verabschieden müssen. Ich wollte mich kurz informieren und bin auf diese Seite gestossen. Ich wäre froh wenn mir jemand zurück schreiben könnte und mir vielleicht sagen ob unsere Katze vielleicht Aorthentrombose hätte.

  • #130

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 28 März 2022 11:37)

    Den Verdacht hätte man in der Klinik direkt bestätigen oder widerlegen können.
    Fragen Sie doch dort bitte konkret nach. Alles andere ist doch Spekulation und hilft Ihnen nicht weiter in Ihrer Sorge.

  • #131

    Biegel Harald (Mittwoch, 30 März 2022 08:58)

    Mein Ramses fiel vor 2 Monaten vom Schreibtisch das dachte ich zuerst er kam dann humpelnd zu mir seine linke hinterpfote gleich zu meiner Tierärztin röntgen gemacht nichts gebrochen könnte eine sehne gerissen sein oder wie auch immer aber sie drängte mich sofort in die Klinik zu fahren röntgenbild hatte sie mir per E. Mail geschickt kam dann an der Klinik an ich dachte mir nicht viel ist ja nur die Pfote in der Klinik hat sich die ärtztin das röntgenbild angesehen und einen Schatten am Herzen gesehen warum das meine Tierärztin nicht gesehen hat ist ne andere Geschichte auch ich weiss das bedeutet nichts gutes somit Ultraschall gemacht er hat Wasser am Herzen so hab ichs noch mitbekommen War ja grosser sorge erste Diagnose einschläfern ja da War dann alles vorbei aber so schnell gab ich nicht auf er ist jetzt 16j. Fragte sie wieviel Prozent würden sie ihm geben 5 Prozent alleine schon wegen der Narkose die wird er nicht überleben im Endeffekt egal ob er in der Narkose stirbt oder ich ihn einschläfern lasse zumindest hab ich noch alles getan ihm wurde ein Katheder gelegt das er Urin und Kot absetzen konnte bekam auch Schmerz mittel hatte starke Schmerzen hab dann auf den Anruf gewartet das er stabil sei aber ich sollte trotzdem überlegen ihn gehen zu lassen nein er blieb bis zum nächsten tag in der Klinik und ich wartete wieder auf nen Anruf er ist immer noch stabil was mann tun müsste währe ein Ct 3000euro aber gleich bezahlen woher auf die schnelle hab alles Propiert ging nicht bekam nicht alles zusammen bekam dann am nachmittag wieder nen Anruf soweit alles gut trotzdem wieder ich sollte ihn doch einschläfern mehr können sie nicht mehr tun für ihn da wusste ich noch nichts von der Diagnose die kam paar Tage später wie gesagt Ct ich hab gebettelt hatte einen gewissen Anteil aber nein Geld ist halt wichtiger egal sie konnten nichts mehr tun und jeder Tag kostet somit hab ich ihn mir wieder nach hause geholt dann kam halt die Diagnose Aortenthrombose kannte ich nicht aber wusste das War schlimm habs mir dann angesehen ja 2 Monate ist es jetzt her und er ist noch da schmerzen hat er keine beim fressen muss ich ihm helfen die gute Pfote ist stark angeschwollen und etwas kalt die linke Kaputte Pfote die kann er seit dem nicht mehr bewegen aber sie ist warm mit der zeit denk ich mir warum bin ich so egoistisch und lass ihn nicht gehen aber da müsste ich nen Roman schreiben warum er hat mir in den schwersten Zeiten geholfen aber ich muss mich entscheiden ich finde es schlimm das so viele junge katzen betroffen sind wie gesagt schmerzen hat er so keine nur wenn ich etwas zu fest die Pfote berühre was soll ich nur tun leiden wird er nicht keine frage es ist sehr schwer ...

  • #132

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Mittwoch, 30 März 2022 09:47)

    Auf welcher diagnostischen Grundlage wurde die Diagnose denn gestellt. In aller Regel kann man es ohne aufwendige Diagnostik stellen und die Aortenthrombose ist ein hoch schmerzhaftes Geschehen.

  • #133

    Miriam (Donnerstag, 07 April 2022 15:26)

    Unsere geliebte Gwenbärin ist am 21.03.2022 im Alter von nicht einmal 6 Jahren an einer Aortathrombose gestorben. Gwen war eine Maine-Coon. Morgens um 07.30 Uhr noch fidel, eine Stunde später lag sie schreiend auf der Treppe. Obwohl ich sofort mit ihr zum Tierarzt gefahren bin, mussten wie sie dann am frühen Nachmittag einschläfern lassen. Ihren letzten Blick dabei werde ich nicht vergessen. Ich wusste, dass sie ein leichtes Herzproblem hatte, aber ihr ging es gut und auch zwei Zahnoperationen im Jahr davor waren ohne Probleme verlaufen. Mir war leider vorher auch nicht bewusst, wozu eine HCM führen kann. Eine Aortathrombose ist ein absoluter Albtraum für das geliebte Tier und seine Menschen.

  • #134

    Stephan (Samstag, 21 Mai 2022 17:29)

    Es ist gerade mal 4 Stunden her. Unser Samu schaute mich noch irgendwie seltsam an, ist dann auf die Katzentoilette und fing dann an zu schreien, dass mir das Blut in den Adern gefror. Er ist dann noch auf der Fahrt zur Klinik verstorben. Alle Symptome deuteten auf eine Aortathrombose. Er wurde 8 Jahre alt. Danke, dass wir Dich Dein Leben lang begleiten durften. Danke für dieses Forum. Es ist ein Albtraum.

  • #135

    Heiko Schmidt (Freitag, 03 Juni 2022 12:56)

    Unser Kater Ozzy hat sich Himmelfahrt auf die Reise gemacht. Am Tag davor war er etwas träger als an guten Tagen. Abends hat er einige Minuten schwer geatmet. Danach war als wäre nichts gewesen. Zu später Stunde hat er sich auf die Lehne der Couch gelegt, dort hat er die ganze Nacht verbracht obwohl er nachts sonst immer ins Bett hinterher kam oder sich zu mir gelegt hat.
    Meine Frau hat mich dann Himmelfahrt früh um 6 Uhr geweckt und meinte mit Ozzy stimmt was nicht. Er lag auf der Couch, atmete flach und hatte auch eingenässt. Da war mir schon Angst und Bange. Ich bin zu unserem Tierarzt gelaufen, der war wegen Feiertag leider nicht zu Hause.
    Als ich zurück war, lag der Kater ruhig bei unserem Sohn auf dem Bett. Es sah aus als würde er sich ausruhen. Vorher hat er wohl auch eine Runde auf dem Balkon gedreht. Mein Sohn hatte morgens noch ein Fussballspiel, aber weil es unserem Kater nicht so gut ging bin ich zuhause geblieben und wollte mit ihm um 11 Uhr zur Notfallambulanz.
    Gegen 10:45 Uhr hat Ozzy einmal laut gejault. Ich bin sofort hoch um zu sehen was los ist. Bei meinem Sohn auf dem Bett lag er nicht mehr. Im Dchlafzimmer habe ich nach ihm gerufen und ein ganz leises Mauzen unterm Bett vernommen. Er kauerte und wollte zu mir, aber hatte keine Kraft allein vor zu kommen. Ich musste Decken, Matratze und Lattenrost entfernen, um ihn dort vor zu holen. Als ich ihn auf der Decke abgesetzt habe, sind seine Hinterbeine zur Seite weg geknickt, er ist auf die Seite gefallen und hat einmal wohl vor Schmerz gejault. Ich habe ihn beruhigt und vorsichtig auf den Arm genommen um mit ihm ins Wohnzimmer zu gehen und für den Transport in die Tierklinik vorzubereiten.
    Er lag ruhig in meinem Arm und hat mich angesehen. Auf halber Strecke im Korridor hat er auf einmal für einen ganz kurzen Moment den Körper angespannt, alle Viere von sich gestreckt und ist dann entspannt zusammen gesackt…
    Wohl unter Schock habe ich ihn auf der Couch abgelegt, die 112 angerufen und gefragt ob die Tiernotrettung auch Haustieren helfen kann. Da erst habe ich realisiert, dass Ozzy in meinen Armen gestorben ist. Ich konnte es nicht fassen, habe ihn wieder auf den Arm genommen und wurde von meiner Trauer übermannt. Es war so unfassbar. Wenige Minuten später sind mein Sohn und meine Frau nach Hause gekommen und konnten nicht glauben, was geschehen ist.
    Wir Drei haben stundenlang Abschied genommen und unseren Ozzy alle noch einmal im Arm gehabt. Am späten Nachmittag haben wir ihn auf sein Kissen gebettet und ihn eingewickelt in seine Lieblingsdecke an einem schönen Platz hinter dem Haus unter einem Baum beerdigt. Auf seiner Grabstelle haben wir gestern, eine Woche nach seinem Tod, Wildblumen ausgesät.
    Unser Ozzy wäre im August 13 Jahre alt geworden. Er war ein richtiger Seelenkater, der uns allen so viel Liebe gegeben hat. Er war sehr sensibel und hat es geliebt, wenn wir alle zusammen waren. Der liebe Kerl hinterlässt hier ein riesengroßes Loch. Jeden Tag denke ich an ihn und obwohl ich Kerl wie ein Baum bin kommen mir immer die Tränen wenn ich an ihn denke…
    Anzeichen hat er vorher so gut wie keine gezeigt. In den Wochen davor gab es zwei Situationen, in denen er nach dem Toben schnell erschöpft war und ich den Eindruck hatte, dass er etwas flacher atmet. Aber Ozzy war generell schon immer etwas schwach auf der Brust und nach wenigen Minuten schien alles wieder normal. Er war dann wie immer gut drauf. Auch Fieber oder tränende Augen haben wir nie bemerkt. Am vorletzten Abend habe ich bemerkt, dass er etwas Mundgeruch hatte was vermutlich auf Wasser in der Lunge schließen lässt.
    Mein einziger Trost ist, dass ihm am letzten Tag der Stress erspart geblieben ist weil er es vermutlich sowieso nicht mehr geschafft hätte. Er ist in meinen Armen eingeschlafen. So hab ich mir das für ihn auch gewünscht. Wenn er mal geht, sollte er sich geborgen fühlen. Leider ging er viel zu früh. Für mich ist sein Tod der bisher traurigste Moment in meinem Leben. Ich habe ihn sehr geliebt und werde ihn für immer vermissen.
    Mein Diggi…

  • #136

    Inga Steinmüller (Freitag, 10 Juni 2022 16:37)

    Ich bin so traurig. Ich musste gestern meinen Kater Lois, mein grosses Herz, gehen lassen. Aorten Thrombose.
    Heute morgen ging es ihm noch gut. Dann rief mich zwei Stunden später Tasso an. Die tierettung hätte meine Kater gefunden. Er ist jetzt in der Notfall Klinik und es wäre ernst.
    Der arzt dort sagte das seine Empfehlung wäre das ganze zu beenden.
    Wir haben ihn trotzdem eingepackt und sind zu unserem Tierarzt, da ist auch gleich seine Kardiologin mit in der Praxis. Jetzt hatte ich drei Meinungen u alle sagte das gleiche.
    Es tut so weh.
    Heute morgen ging es ihm doch noch gut… ich bekomme das nicht in meinen Kopf.
    Atemfrquenz war gestern bei 31. auch gut. Die Kardiologin sagte das Herz sieht gut aus. Das war nicht das Problem.
    Warum hat er einen Thrombus bekommen?
    Ich verstehe das nicht.
    Ich vermisse ihn so.
    Hätte man mit Blutverdünnern das ganz vermeiden können? Wäre er da noch da?
    Seine Hinterbeine waren gelämt. Laut Tierärztin waren sie auch schon leicht blau. Ich hab jetzt so Angst das es nur dreck war. Das man ihm doch noch hätte helfen können. Die aorta war wohl nicht ganz verschlossen.
    Ich vermisse ihn so. Wir haben ihn hier alle so geliebt.
    HCM war die Diagnose. Seit letzten Jahr. Leider hat der vorige Besitzer es nicht gesehen. Bei uns hat er seit einem Jahr gelebt. Viel zu kurz. Er wurde nur 4 Jahre alt.
    Kann es an der leukose Impfung liegen, das sich ein Thrombus gelöst hat?
    Ach ich weiss garnicht wie ich das verkraften soll…

  • #137

    Anja Ilijevec (Freitag, 10 Juni 2022)

    Unsern Tiger ist auch Daran verstorben er war 14 Jahre alt. Und es war nur eine Erkältung...Wir waren bei der Tierarztin und er hatte was bekommen für seine Erkältung und wir kommen Heim er ist und Trinkt... Alles war gut und Nachts ging es Loß er schreite erbärmlich... Wir sind zum Notarzt und da bekamen wir diese niederschmädernde Naricht.... Eine Trampose hatte sich gelöst.... Aus.! Er hatte ihn Eingeschläfert.... Weil er das nicht verdient hat.... So zu Leiden.. ���❤️Gestern 2:00Uhr Morgens

  • #138

    Anita Perl (Freitag, 24 Juni 2022 20:34)

    Unser geliebter Kater wurde heute leider eingeschläfert da auch er eine Aortenthrombose hatte. Konnte nicht mehr laufen und hatte starke Schmerzen. Er bekommt seit 3 Monaten das Medikament Prilium täglich wegen einer Herzschwäche. Vor drei Tagen haben wir die Gabe einmal vergessen jetzt mache ich mir unglaubliche Vorwürfe das es deswegen zu der Thrombose kam? Ist das möglich oder alles nur ein unglücklicher Zufall?

  • #139

    Anita Perl (Freitag, 24 Juni 2022 20:35)

    Nachtrag: Das Katerchen war schon 13 Jahre alt.

  • #140

    Ade Micky (Montag, 19 September 2022 15:49)

    Heute morgen um ca 7 Uhr ist meine geliebte Micky die Treppe raufgekrochen. Sie hat es sehr schnell gehechelt und richtig geschrien vor Schmerzen. Sie konnte beide Hinterbeine nicht mehr bewegen. Wir dachten erst, dass sie sich etwas gebrochen hat und haben sofort bei einer Notfallpraxis angerufen, da unser Tierarzt noch nicht offen hatte. Dort hat man sofort den Verdacht auf Aorthavenentrombose gestellt. Wir haben einen Tierarzt zum Hausbesuch bestellt, der dann nach 30 Minuten gekommen ist. Zwischenzeitlich habe ich den Katzenkorb für den Transport geholt, da ist unsere Micky dann sofort von selbst reingeklettert. Eigentlich hasst sie diesen Korb. Sie war völlig außer sich und hat vor Schmerz einen Ledergurt durchgebissen. Ich habe sie gestreichelt. War völlig hilflos. Der Tierarzt meinte dann, als er kam, dass die Überlebenschance bei höchstens 10% liegt und das auch nur nach 2-3 wöchigem Aufenthalt auf der Katzenintensivstation. Da unsere Katze wirklich sehr an uns hängt und gar nicht alleine sein möchte und natürlich auch, da sie so extreme Schmerzen hatte, haben wir uns entschlossen, sie lieber gleich bei uns zuhause einschläfern zu lassen. Nun ist sie tot und ich lese hier im Forum, dass es doch immer wieder gelungen ist, Katzen zu retten. Ich bereue nun meine Entscheidung sehr. Hätte ich ihr durch eine Behandlung in der Tierklinik doch noch weitere schöne Jahre ermöglichen können? Wie realistisch sind die Chancen bei guter Behandlung? In einer solchen Situation ist man so kopflos, man sieht die Katze leiden und vertraut auf die Meinung des Tierarztes und somit haben wir uns keine Zweitmeinung eingeholt.
    Was sind die Anzeichen, dass es wirklich keinen Sinn mehr macht die Katze noch zu behandeln? Vielleicht liest das jemand, der kompetent Auskunft geben kann. Für meine Katze ist es zu spät, aber vielleicht hilft es anderen

  • #141

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 19 September 2022 19:40)

    Sie haben die richtige Entscheidung getroffen. Die Chance, erfolgreich zu behandeln sind sehr gering und nicht selten versterben die Tiere auch bei dem Versuch.
    Es sind wirklich starke Schmerzen und Sie haben Ihrer Katze weiteres Leiden erspart. Es gibt keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen.

  • #142

    Maja (Sonntag, 02 Oktober 2022 10:42)

    Unsere 7 Jahre alte Katze Maja hatte auch Aortenthrombose. Sie konnte eines Tages ihre Hinterbeine nicht mehr steuern. Sind dann in die Tierklinik und bekamen die Diagnose. Dann Herztabletten und Blut Verdünner verschrieben. Alles nach 2 Wochen wieder soweit gut. Jeden Tag bekam sie von mir Tabletten. Ein halbes Jahr später lief sie wie gewohnt in die Nacht hinein und kam nicht mehr wieder. Wir haben überall gesucht. Tagelang... Wir fanden sie leider nicht. Ich bin seit dem ein Frack. Ich habe sie so geliebt und weiß einfach nicht wo sie geblieben ist. Ich suche nach Antworten. Was mit ihr geschehen sein könnte und habe ständig im Kopf das sie gelitten hat. Normalerweise war sie immer Zuhause im Garten bei uns in der Nähe. Ob sie es wusste das sie sterben muss? Ich hätte ihr geholfen. Ich hätte alles dafür getan. Der Schmerz wird mich für immer begleiten. Warum ist sie nicht mehr zu mir gekommen. Ich habe sie so sehr geliebt. Was denkt ihr, hat sie gelitten?

  • #143

    Gabriele (Sonntag, 02 Oktober 2022 15:03)

    Liebe Dosi von Maja,

    es tut mir sehr leid, dass ihr Maja nicht gefunden habt bzw. sie nicht nach Hause gekommen ist. Und Du meinst, die Maus hat es erwischt oder dass sie sich verkrochen hat. Ein schlimmer Gedanke und ich verstehe Deinen Schmerz. Aber nichts ist bewiesen, vielleicht hat es einen anderen Grund.
    Ich persönlich habe mir auch Gedanken gemacht was gewesen wäre, wenn wir an diesem schlimmen Abend nicht zu Hause gewesen wären, nicht auszudenken. Aus Angst habe ich bei dem Bruder von unserem Sternchen Merlin gleich einen Herzschall machen lassen. Nach FIP ist diese unerkannte HCM jetzt eine weitere Angstkrankheit, diese unbarmherzige Aortenthrombose vergisst man NIEMALS.

    Danke nochmal an diese Seite, man fühlt sich damit nicht so allein und hilflos. Ich weine oft mit, wenn ich die Einträge lese.

    Ich wünsche Dir und Maja von Herzen, dass es einen anderen Grund gibt, sie nicht leiden musste. Mach Dich damit nicht fertig, Dein Katzenmädchen wird immer bei Dir sein. Sie wurde geliebt und das ist das Wichtigste im Leben.

  • #144

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Dienstag, 04 Oktober 2022 09:40)

    FIP ist aber mittlerweile heilbar.

  • #145

    Anja (Dienstag, 04 Oktober 2022 19:18)

    Liebes Forum,
    bei unserem Kater wurde vor einem Jahr bei Routine Untersuchung eine Herzkrankheit festgestellt, eine Ultraschalluntersuchung bestätigte dies. Seit diesem Tag bekam er Blutverdünner die er auch brav einnahm. Am 1.10. um 4.30 h wurden mein Mann und ich durch Scharr- und Röchellaute geweckt. Unser kleiner Schatz lag im Nebenzimmer auf der Seite mit aufgerissenen Augen und ich wusste sofort ich kann nichts mehr für ihn tun. Mein Mann hat ihm die Stirn gestreichelt und ich meine Hand auf sein Herz gelegt. Es hat noch 1-2Minuten geschlagen bis es aufgehört hat. Es ging alles sehr schnell. Es gab keine Anzeichen an den Tagen zuvor. Wir stehen immer noch völlig unter Schock und können es nicht glauben. Er fehlt uns so unglaublich. Der einzige Trost ist, dass wir bei ihm waren und er nicht lange leiden musste. Allen hier die um Ihr kleines Fellwesen trauern wünsche ich von Herzen viel Kraft

  • #146

    Michaela (Freitag, 07 Oktober 2022 12:05)

    Unser George ist in der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober verstorben. Am 4.10. waren wir sogar noch bei seiner Tierärztin, sie sagte uns, dass alles in Ordnung ist. Um ca 23 Uhr am Abend bemerkten wir, dass er seine Beine nicht mehr bewegen konnte und haben sofort den Notdienst angerufen, leider alles umsonst. Ich bin immer noch total geschockt!

  • #147

    Isabell (Sonntag, 16 Oktober 2022 12:57)

    Auch wir haben unseren Lorenzo Freitagnacht verloren. Genau diagnostiziert werden konnte die Thrombose nicht mehr, da er auf dem Weg in die Klinik verstarb. Nach Aussagen des Arztes gäbe es aber kaum andere Erklärungen. Mein Mann hat ihn schwer atmend und maunzend nachts liegend gefunden. Er wäre im Januar zwei Jahre alt geworden und war bei den letzten Untersuchungen nie auffällig, immer gut gelaunt und agil.
    Wir vermissen ihn schmerzlich, auch seine Freundin Nala trauert extrem, zumal sie vor ihm schon einmal einen Gefährten verloren hat.
    Man hat hier aber wohl wirklich keine Chance..

  • #148

    Inka (Sonntag, 23 Oktober 2022 09:18)

    Bei unserer 10jährigen Knutschkugel war es auch so. Er hatte ein bekanntes Herzleiden aufgrund einer Niereninsuffizuenz. Dank der Medikamente ging es ihm soweit gut. Er hat gefressen, gespielt, gekuschelt...abends schien alles normal. Kurz bevor ich um Mitternacht ins Bett gehen wollte lief er noch normal vor mir her. Zum Glück musste ich nochmal zurück. Da zog er erst ein Bein hinterher und fiel dann um und konnte sich nur nur unter klagen zum Sofa robben. Ich hab ihm sofort Schmerzmittel verabreicht, das wir von einer Zerrung noch im Haus hatten, ihn in die Transportbox gelegt und bin in die 1h entfernte Klinik gefahren. Anfänglich war er sehr unruhig und schien auch Atemnot zu haben. Ich hab ihn während der Fahrt bei leicht geöffneter oberer Klappe gekrault und immer weiter mit ihm geredet, da es ihn zu beruhigen schien. Allerdings hatte ich da schon das ungute Gefühl ihn gehen lassen zu müssen. :( . In der Klinik hatte er sich nochmal etwas erholt, war aufmerksam und ich hatte doch noch Hoffnung. Die wurde leider bei der Untersuchung zerstört. Mit genau dieser Diagnose. Diese Leid wollte ich meinem Kater kein zweites Mal erleben lassen. Vor allem hab ich es diese Mal ja sofort mitbekommen. Ich will gar nicht dran denken was gewesen wäre, wenn ich geschlafen hätte. So konnte ich ihn auf den Arm nehmen und kraulen, während er zunächst sediert und schnurrte leise als er schlief. 10 Minuten später wurde er dann eingeschläfert. Ich habe schon lange nicht mehr so viel geweint. Die Tierärztin war sehr emphatisch. Vor allem für unseren Kater. Dafür war und bin ich sehr dankbar.

  • #149

    Ruth (Donnerstag, 03 November 2022 11:55)

    Hallo Ihr,
    bin auch froh, diese Seite gefunden zu haben. Seit 2Jahren lebt "Frodo" hier, mußte wg. Trennung sein zu Hause verlassen. In Berlin wurde er jedes Jahr geimpft. Leider wurde dort nicht bemerkt, wie schwer krank er ist: HCM, fortgeschritten. Erst hier, wollte seine kranken Zähne sanieren lassen, da fiel der Ärztin sein Herzgeräusch auf. Das war 2020..In der Klinik, wo er 3x geschallt, und mit Medis eingestellt wurde, sollte er dann auch an den Zähnen operiert werden. Als wir zum Termin erschienen, erst da, sagte die Ärztin, sein Befund wäre doch zu schlecht...!? Er hatte also sein Zu Hause verloren, und hier kurz nach dem Einzug, seine Lebensgefährtin, mit der er 7Jahre gelebt hatte. Die bekam sofort Mamatumore, die nach der OP "explodierten", und mußte euthanasiert werden. Nun verstand sich Frodo nicht mit seinen neuen Kollegen, also habe ich ihm einen 3Mon. jungen Sphynx gekauft, und das klappte gut, da Frodo auch ein Sphynxkater ist. Leider schritt seine Krankheit weiter fort. Trotzdem wurde er im Sommer in einer anderen Klinik a.d. Zähnen operiert, und überstand diese OP gut. Hatte danach ein ganz "neues" Gesicht, entspannt, da ohne Schmerzen. Leider hatte er am vergangenen WE eine merkwürdige Verschlechterung. Er hatte sich i.d. Höhle, vom Kratzbaum zurück gezogen, und irgendwann fiel mir auf, dass er total unterkühlt war. Er hatte genug Decken, und ich weiß nicht, warum er sich nicht, wie sonst, eingewickelt hat. Habe ihn mit Wärmflaschen "aufgetaut", seine Temp betrug 33Grad!!! Seit dem fällt mir auf, dass er viel, und lange trinkt. I.d. Klinik wurde am Dienstag Blutdruck gemessen, und Blut abgenommen. Letzteres war schwierig, da seine Venen sofort kollabierten. Wenigstens BZ, und Nierenwerte wurden gemacht, und die waren okay, der Blutdruck nicht so hoch, deshalb wurde das Atenolol reduziert, aber, die muß er haben, da er an dem Tag auch arrhythmisch war. Seit der Unterkühlung zeigt er sehr deutlich, dass er sich verschlechtert hat, z.B. kann er mir nicht i.d, Augen sehen, und wirkt sehr "ernst" Wenigstens frisst er relativ gut, und kommt gelegentlich aufs Sofa, zum Schmusen. Aber ich sitze hier, und traue mich nicht mehr aus dem Haus, da ich schon mal so eine Aortenstenose, und das Drama danach, erlebt habe. Frodo ist meine 4.Katze mit HCM, und nun will ich mir heute hier eine Zweitmeinung einholen, da die behandelnde Ärztin seine Symptome, Untertemp. und Durst nicht einordnen kann. Hoffentlich kann mir hier geholfen werden...

  • #150

    Klaudia (Mittwoch, 23 November 2022 21:38)

    Auch ich musste mich heute ganz plötzlich von unserer geliebten Katze Fine verabschieden. Da sie auch Arthrose und Asthma hatte, waren wir sehr besorgt als sie heute vor Schmerzen schrie und nicht mehr laufen könnte. Es ist sehr traurig, aber ich bin auch froh, dass wir eine gute Tierärztin haben, die sie dann schnell von ihren Schmerzen bei dieser schrecklichen Diagnose erlösen könnte. Nun liegt unsere Fine begraben in unserem Garten, das Katzenkörbchen ist leer und wir vermissen sie so sehr!

  • #151

    Petra (Montag, 12 Dezember 2022 15:05)

    Auch wir mussten unseren besten Kater der Welt, Julius gestern gehen lassen. Es war grauenvoll und hat meinem Mann und mir das Herz zerrissen. Am Freitag sagte die Tierärztin dass er Herzgeräusche hat, aber ansonsten ging es ihm sehr gut. Blut wurde abgenommen und ein Termin zum Ultraschall sollte gemacht werden. Dazu kam es leider gar nicht mehr. Unser kleiner Schatz ist Freigänger und in der Nacht muss es dann passiert sein. Er hat sich noch unter ein Auto schleppen können und irgendein Anwohner hat ihn wohl gehört und das Ordnungsamt gerufen. Die haben uns dann den Kleinen gebracht (war bei Tasso registriert) und meinten, er sei vom Auto angefahren worden. Seine Hinterbeine waren gelähmt und eiskalt, aber er war ganz klar und wollte ständig mit den Vorderbeinen voranrobben. Urin und Kot gingen ab. Es war ein furchtbarer Anblick. Wir sind dann in die Notaufnahme der Tierklinik in Essen gefahren, dort wurde er geröntgt, keine Brüche. Da war alles klar, auf dem Röntgenbild sah man auch ein riesiges Herz in einem zierlichen Tier, die Temperatur war unter 32 Grad gesunken und der Tierarzt meinte nur, dass wir ihn erlösen sollten, da er große Schmerzen hat, Aortenthrombose. Es ging alles so schnell, er wurde sediert und gefühlt zwei Minuten später eingeschläfert. Ich konnte ihn nicht mal auf den Arm nehmen, ihn nur kraulen und mit ihm reden. Selbst als er sediert war, wollte er sich noch mit den Vorderbeinen wegziehen. Der Tierarzt war null empathisch und redete nur auf mich ein. So ein schreckliches Ende für so ein liebes Tier… unfassbar. Ich wünsche unserem Julius dass er gut über die Regenbogenbrücke gekommen ist. Wir haben ihn bei uns im Garten begraben, so können wir ihm irgendwie noch nah sein.
    Allen viel Kraft die so etwas durchstehen müssen

  • #152

    Daniel (Montag, 02 Januar 2023 18:24)

    Ein Jahr kann nicht schlimmer beginnen, als mit dem Tod des geliebten Stubentigers...
    Meine Lilly, in zwei Monaten wärst du 14 Jahre jung geworden, wenn dich nicht diese unsägliche Krankheit, Aortenthrombose, so plötzlich und heimtückisch mitten aus dem Leben gerissen hätte.
    Es war Sylvester und wir hatten Besuch mit Kindern, die auch gern toben.
    Doch, was Lilly mal wieder sehr zusetzte, waren die lauten Knallgeräusche, wie auch bei Gewittern, da suchte sie oft den Schutz unterm Sofa.
    Bis dahin schien nichts auf das katastrophale Ende des Jahreswechsels zu deuten.
    Am nächsten Morgen kam mir aus dem Treppenhaus ein strenger Geruch entgegen, es waren Urin und Kotstücke, doch keine Katze in Sicht.
    Die habe ich draußen im Garten vorgefunden und mich erst gewundert, weshalb sie mir nicht folgen wollte, denn schließlich sollte es Futter geben.
    Dann bemerkte ich dass sie kaum noch laufen konnte und bereits nach ein paar Schritten wieder pausieren musste. Ich stellte ihr das Futter und das Wasser raus. Sie trank ein wenig, das Futter rührte sie nicht an. Da am 1.1. keine regulären Praxen offen haben, sind wir umgehend zur Nottierpraxis gefahren.
    Ich dachte erst an Rheuma oder dergleichen, ahnte jedoch es könnte schlimmer kommen und dies traf auch leider zu. Kaum noch Puls in den Hinterpfoten, etwas zynotisch und zunehmend kurzatmig, jedoch kaum Schmerzlaute.
    Das Röntgenbild brachte dann das Todesurteil, Hydrothorax, Lungenödem, Herzinsuffizienz, Tachykardie... etc.
    Die Chancen einen Eingriff zu überleben waren nach Auskunft der TA annähernd null.
    Schweren Herzens entschlossen wir uns, unserer Lilly das Leid zu nehmen, es war sehr emotional, die zwei Spritzen, erst Narkose dann die Endgültige.
    Wir waren bei ihr und konnten sie streicheln und ihr lieb zureden, bis der letzte Atemzug erloschen war.
    Ich versuchte meine Trauer etwas zu verbergen, doch es gelang nicht.
    Jetzt hat sie ihre letzte Ruhe in unserem Vorbeet, ihren geschützten Lieblingsplatz, gefunden, ein kleines Holzkreuz und Grablicht werden sie immer in Erinnerung halten. In unseren Herzen wird sie ewig leben, bis auch wir, Frauchen und Herrchen, folgen werden.
    Es ist schwer loszulassen...
    Eine Bitte an die Tierärzteschaft, bitte in den Wartezimmer und bei den Untersuchungen, auf diese unberechenbare Krankheit hinweisen, damit alle Katzenhalter sensibilisiert werden. DANKE, Nadine und Daniel mit Samtpfote LILLY

  • #153

    Michaela Bein (Mittwoch, 04 Januar 2023 17:06)

    Ich habe inzwischen 2 geliebte Kater an einer Aortenthrombose und Lungenödem verloren. Beim 1. Mal wusste ich nicht, dass mein 12 jähriger Kater Herzkrank war. In der Klinik riet man uns zur Euthanasie. Bei meinem 2. Kater wussten wir seit 3 Jahren von der HCM, er bekam alles mögliche an Medikamenten. Auch Clopidrogel!! Warum bekam er trotzdem eine Aortenthrombose??
    Das macht mich so fertig

  • #154

    Nathalie (Sonntag, 08 Januar 2023 20:34)

    Gibt es hier auch eine Katze, die es geschafft hat? Mein Kater hat Mittwoch eine Aortenthrombose gemacht. Die Ärzte gaben ihm in der ersten Nacht wenig Überlebenschance. Er hat es aber allen bewiesen. Seine Hinterbeine sind "nur" an den Unterschenkeln gelähmt. Er macht täglich Fortschritte, isst wieder, trinkt, kann eigenständig Kot und Urin absetzen. Seine Körpertemperatur ist seit heute wieder auf Normaltemperatur. Seine Ballen färben sich langsam wieder rosa. Besteht die Chance, dass er es doch packt und seine Beine wieder vollständig funktionieren? Vorab, er hat keine Schmerzen und die Tierärzte aus der Klinik sind selbst verwundert und finden, dass er eine Chance verdient hat, ihm Zeit zu geben

  • #155

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 09 Januar 2023 10:05)

    Das kann meines Erachtens bei einer Aortenthrombose nicht sein, dass nur die Unterschenkel betroffen sind, denn der Thrombus sitzt im Becken an der Abzweigung in die Beine und nicht tiefer.
    Andere Ursache?

  • #156

    Nathalie (Montag, 09 Januar 2023 13:06)

    Hallo, danke für Ihre Antwort. Laut Tierklinik wäre dies der Fall �‍♀️ wenn ich seine Beinchen unten Anfasse gibt es keine Reaktion, oben jedoch schon. Gibt es eine Chance, dass er wieder laufen kann? Momentan meinen die Tierärzte dort, wir sollen ihm 14 Tage Zeit lassen und die Chance. Ich bin einfach hin und hergerissen was das Richtige ist. Ob wir ihm damit einen Gefallen tun in seinem jetzigen Zustand oder ob wir ihm nur unnötiges Leid antun. Schmerzen äußert er keine. Essen und Trinken tut er auch wieder. Aber er liegt halt nur auf seiner Decke und schläft

  • #157

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 09 Januar 2023 13:52)

    Konnte man denn die Thrombose im Ultraschall darstellen?
    Ich würde in jedem Fall abwarten.

  • #158

    Nathalie (Montag, 09 Januar 2023 14:20)

    Ja genau, die wurde per Ultraschall festgestellt.

  • #159

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Montag, 09 Januar 2023 16:17)

    Na dann ist die Diagnose ja gesichert.

  • #160

    Anton (Mittwoch, 25 Januar 2023 14:36)

    Hallo,

    der Stallkater Anton ca. 16 Jahre, der in dem Reitstall lebt, wo ich seit Jahren bin, würde am Freitag Morgens in der Halle gefunden. Und von einigen Leuten aus dem Stall zu einer befreundeten Tierärztin gebracht. Temp. war 32,4 und er konnte die Hinterbeine nicht bewegen, sie waren kalt. Dort bekam er Infusionen (weiss nicht was) und Heparin und Schmerztherapie. Die Diagnose lautete Aortenthrombose. Ich wurde es Abends informiert, ich kümmere mich seid 10 Jahren mit um den Kater und seinen Bruder, aber ich bin eigentlich offiziell nicht die primäre Ansprechpersonen. Er blieb einige Tage in der Praxis zum Stabilisieren und da sich sonst niemand fand, habe ich ihn mitgenommen nach zu mir nach Hause, wo er ein eigenes Zimmer hat im Moment (wegen der anderen Katzen, die er nicht kennt). Die Tierärztin hatte kein Ultraschallgerät. Ein leichter Herzfehler wurde wohl beim Abhören erkannt. Nun ist er bei mir und natürlich etwas ängstlich (war ja noch nie in einem Haus), aber er erholt sich sehr gut. Er läuft wieder gut, wenn auch noch etwas als hätte er Pampers an, er zeigt keine Schmerzen und frisst gut. Er schmust und bekommt jeden Tag mehr Kraft in den Beinen. Allerdings liegt er den ganzen Tag und schaut oder schläft, wenn ich ihn nicht zum Laufen animiere, dann geht es aber - wie gesagt - schon recht gut. Er bekommt jetzt das Clodipocrel, was er hasst. Heparin spritzen war einfacher. Ich würde ihn eigentlich gerne später mal in den Reitstall zurückbringen, es ist sein zu Hause. Sein Bruder ist dort. Aber die Tablette dort in in rein zu bekommen, könnte schwierig werden und er müsste auch noch etwas besser laufen können und vor allem Springen. Ich frage mich einfach, ob es wirklich eine Aortenthrombose war, wenn dann sicher kein vollständiger Verschluss (sagte auch die Ärztin) oder was sonst noch in Frage kommt. Er war nicht so super schmerzhaft, wie sonst beschrieben. Soll ich das jetzt nochmal abklären lassen in einer Klinik? Der Thrombus scheint aber auch schon aufgelöst, hilft dann noch ein Herzultraschall? Fragen über Fragen..... Und viele Grüße an Alle, die hier so schreckliches erleben mussten mit Ihren geliebten Katzen.

  • #161

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Mittwoch, 25 Januar 2023 19:31)

    Kalte Beine sind bei einer Kernkörpertemperatur von nur knapp über 32°C natürlich kein Wunder. Letztlich ist ja unklar, was zu diesem Zustand geführt hat.
    Sollte es eine Thrombose gewesen sein, so besteht ja ein immens hohes Rezidivrisiko, so dass ein Ultraschall des Herzens in jedem Falle sinnvoll ist.

  • #162

    MiWi (Montag, 13 Februar 2023 19:04)

    Mein so sehr geliebter Kater Milesie konnte am 4.Juli 2022 plötzlich nicht mehr gehen und fing an vor Schmerzen zu schreien. Er war total verzweifelt. Das war wirklich so schlimm, natürlich passierte das alles am Abend, verzweifelte Suche nach einem Tierarzt im Notdienst. 2 Stunden später bekam er endlich die Diagnose und ein Schmerzmittel und wir mussten ihn gehen lassen. Diagnose Aortenthrombose. Die Tierärztin hat uns keine Hoffnung machen können, die Nerven in den Hinterbeinen waren nicht mehr durchblutet, er hatte unfassbar starke Schmerzen. Das kam für uns ohne Vorwarnung. Ich vermisse ihn so sehr, aber am schlimmsten waren seine Schmerzen und unsere Machtlosigkeit, ihm nicht anders helfen zu können. Ich hatte vorher noch nie davon gehört.
    Das macht mich fertig, ich hatte die Verantwortung und konnte ihm nicht mehr helfen.
    Obwohl wir regelmäßig beim Tierarzt waren. Ich vermisse Milesie sehr.
    Die einzige Möglichkeit für die Zukunft ist wahrscheinlich immer wieder die Herzgesundheit der Katzen untersuchen zu lassen.

  • #163

    Nicole Casaluci (Donnerstag, 16 Februar 2023 14:39)

    Hallo mich quält der Vorwurf was hätte ich tun können hab ich alles für mein geliebten casper (knapp 8 jahre) getan.
    Wir wurden wach weil meine Jungs sich gestritten hatten.dann fand ich casper hinter der Couch liegend er hat so herz zerreißend geschrieben hab ihn auf meine bett getragen, da wollte er nicht bleiben kam nicht weg seine Hinterbeinchen machten nicht mehr mit � wir sind direkt in die Tierklinik aber auf dem Weg dahin ist er verstorben es verging keine Stunde dazwischen. Es hat mir das Herz gebrochen, meine Ärztin meinte er hat ein Aortenthrombus, er war regelmäßig alle 2-3 Monate beim Arzt Kontrolle da er Magen Probleme hatte hier wurde immer das Herz abgehört....warum ist das so ohne vorrerkrankung komm nicht klar liebe grüße Nicole

  • #164

    Andrea (Sonntag, 19 Februar 2023 22:48)

    Wir sind total verzweifelt. Unsere Katze ist 13 und bei einer Herzsono wurde eine stark verdickte Herzwand diagnostiziert. Wir haben ein Problem. Man kann ihr keine Tabletten verabreichen, nicht nur wir auch der TA nicht. Sie sollte mit 2 Medikamenten behandelt werden: Clopidogrel und Atenolol Mepha.
    Auflösen in Wasser und mit Spritze ins Mäulchen funktioniert auch nicht, da sie extrem anfängt zu schäumen und speicheln. Zusätzlich scheint sie allergisch darauf zu sein, da sie am nächsten Tag mehrere stark gerötete Hautirritationen zeigte, die nach 2 Tagen wieder verschwanden. Gibt es Alternativen zu den Tabletten? Anderer Wirkstoff zB in Spritzenform? Oder zum Auftragen auf den Nacken?

  • #165

    Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter (Dienstag, 21 Februar 2023 10:05)

    Es gibt keine anderen Applikationswege. Haben Sie schon mal die Versteckleckerchen (Feligum Trojaner oder Royal Canin Pill Assist) probiert?

  • #166

    Anna Easter (Dienstag, 07 März 2023 11:27)

    Hallo, ich bin jemandem wirklich dankbar, der mich stolz gemacht hat, nachdem er all meine Taktiken ausprobiert und nicht funktioniert hatte, bis ein Prophet zu meiner Rettung kam, um zu helfen, meinen Ex-Liebhaber nach vier Jahren der Trennung zurückzubekommen, mit meinem Ex-Liebhaber Johnson, obwohl ich es nie getan habe glaube an Zauberkraft, aber ich war total überzeugt, als ich las, wie er vielen Menschen im Internet hilft, aber zu meiner größten Überraschung waren 24 Stunden gerade genug für ihn, um meinen Ex-Liebhaber zurückzubringen, er kam und bat um Vergebung, selbst wenn Ich war derjenige, der ihn in der Vergangenheit verletzt hat, Dr. Mutaba konnte uns wieder reparieren. Ich bin immer noch erstaunt, wie schnell sein Charme funktioniert hat ihn für Hilfe, um meine zu reparieren, also für Ehe- oder Beziehungsprobleme, kontaktieren Sie Dr.Mutaba über seine E-Mail: greatmutaba@gmail. com oder noch besser Telefon oder WhatsApp: +2348054681416

  • #167

    S.Holli (Dienstag, 14 März 2023 22:42)

    Der Beitrag von Andrea interessiert mich sehr! Seit gestern ist bekannt, dass meine 5jährige Katze eine Herzvergrößerung und verdickte Herzmuskelwände hat, die eine Aortenthrombose der hinteren Läufen verursacht hat, zum Glück ein Teilverschluss, sodass sie keine wahnsinnigen Schmerzen haben musste und die Durchblutung noch gegeben und Aussicht auf evtl. Verbesserung besteht. Allerdings soll sie nun auch Clopidogrel erhalten, welches ich ihr heute zum ersten Mal versucht habe einzuverleiben, im Leckerli, als auch in Wasser aufgelöst und sie, wie bei deinem Kater, Andrea, ebenfalls mit Schaum und Schleim aus dem Maul reagierte. Bei den anderen Medikamenten, konnte ich ihr die Tabletten ins Maul bugsieren. Ich werde die vorgeschlagenen Leckerlies versuchen zu bekommen, würde mich aber auch interessieren, wie es bei dir, Andrea, nun weiter ging. Habt ihr eine Lösung finden können zur Tabletteneinnahme ohne Schleimauswurf???

  • #168

    S.Holli (Montag, 27 März 2023 19:58)

    Nachtrag zu 167:
    Das Gute zuerst: Meine Najeli lebt noch, kann wieder laufen, springt aufs Sofa, Kratzbaum ect., geht auf das Katzenklo und wir sind sehr froh, sie nicht euthanisiert zu haben, wie der erste Notdiensttierarzt uns geraten hatte. Nachdem wir bei unserer Haustierärztin gewesen sind, sah sie keinen Grund zur Euthanasie, da Najeli keine Schmerzen zeigte und die Hinterbeine doch durchblutet wurden. Mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall ging es in die Tierklinik. Hier gab es eine intensive Diagnostik und es würde doch ein krankes Herzchen festgestellt, aber zum Glück kein Vollverschluss der Aorta und somit Hoffnung auf Regeneration. Tatsächlich machte sie bereits am 4. Tag Gehversuche, zunächst mitden Oberschenkeln.....dann ohne Fußballen und nun wieder wie zuvor. Erst war noch ein kleines Abknicken im linken Hinterlauf zu sehen, jetzt läuft sie wie früher ( 14 Tage her). Die Herzmedikamente (Xarelto, Vadolup und Plavix / Clopidogrel) muss sie nun immer erhalten. Die Gabe des Clopidrogel lässt mich nach wie vor verzweifeln, da ich eskaum in die Katze bekomme. Ich packe es nun schon in eine Gelantinehartkapsel, was aber auch nicht immer gelingt. Es ist schon eine Qual, aber Najeli lebt und wir sind dankbar über jeden Tag, zwar mit dem Wissen, dass sie wahrscheinlich nicht alt werden und die Herzerkrankung nicht heilbar ist, aber dennoch lebt Najeli und hat sich wahnsinnig schnell regeneriert. Wir sind so dankbar und froh, nicht sofort aufgegeben zu haben (Najeli hat aber auch nicht vor Schmerzen geschrien, dann hätten wir sie auch erlöst!)

  • #169

    Martin (Samstag, 01 April 2023 19:42)

    Unsere 16 Jahre alte Milka haben wir heute leider sanft einschlafen lassen müssen �. Gestern Abend noch alles ok - heute morgen war das vordere rechte Bein gelähmt. Also TA Notdienst - Spritze gegen die Schmerzen: Vermutung der TÄ ... Schulter ausgekugelt (klang für mich unschlüssig - aber ich bin ja auch kein Arzt.) Vorschlag bei einer Tierklinik weitere Untersuchungen machen zu lassen.

    Ergebnis:
    HCM
    Thrombose in der Beinarterie
    Herz fast doppelt so groß wie normal
    Wasser in der Lunge

    Beim Abhören keine auffälligen Herzgeräusche trotz des quasi Endstadium-Zustandes.

    Alternativen:
    1. Thrombus auflösen
    Kaum erfolgversprechend

    2. Beinamputation und jeden Tag 5-6 Tabletten

    Wir haben als Familie und mit Zustimmung der TÄ entschieden, dass das keinen Sinn hat und Milka nur länger leiden muss.

    Wir sind sehr traurig - aber wir können sie nicht länger leiden lassen, nur um den ohnehin unausweichlichen Schmerz des Verlustes für ein, sehr wahrscheinlich, nur kleines Stück hinauszuzögern.

    Sei frei kleines Fellknäuel - von einer kleinen Portion in meiner Hand bis heute hast Du uns so lange begleitet. Good bye ��

  • #170

    Kristel (Freitag, 21 April 2023 07:45)

    Ich schreibe aus Estland, bin aber sehr dankbar, auf dieses Forum gestoßen zu haben. Wir haben gestern unseren Kater Bosse an Aortenthrombose verloren. Tag davor war er noch putzmunter, konnte aber plötzlich am Morgen die Hinterbeine nicht mehr bewegen, Blutzucker war sehr niedrig. Wir sind sofort zum Tierarzt, wo uns nicht viel Hoffnung gemacht worden ist. Ein Ärtzteteam hat vier Stunden lang alles versucht, aber am 15 Uhr bildete sich leider eine weitere Blutstau, der in der Lunge platzte und er ist über die Regenbogenbrücke gegangen.
    Wir haben die Antworten gesucht und all diese Erfarungen hier im Forum haben unesere Familie sehr geholfen - vor allem meine Mutti, für die Bosse immer wie ein Kind war. Es hat uns gezeigt das wir wirklich alles getan haben, um unseren geliebten Familienmitglied zu retten und nichts hätten tun können, um es zu verhindern. Danke an Euch alle!

  • #171

    Karin P. (Dienstag, 23 Mai 2023 06:03)

    Unsere Katze hat vor ca. 3 Monaten jämmerlich geschrien, konnte seinen Hinterteil nicht mehr bewegen. Sind sofort zum Tierarzt, welcher uns nicht viel Hoffnung mit Verdacht auf einen Thrombus gemacht hat!
    Wir wollten nichts unversucht lassen, sind nach Zürich ins Tierspital, wo er untersucht wurde. Die Thrombose wurde bestätigt! Er wurde intensiv behandelt und untersucht! Und nach 24 Stunden durften wir ihn wieder zu uns holen.
    Er ist nach wie vor sehr krank, den ganzen Tag im Katzentransporter. Frisst jedoch gut, das ist der einzige Pluspunkt. Im Moment geht es ihm wieder etwas schlechter, legt sich auch ausserhalb des Transporter gleich wieder nieder. Heute Morgen hat er sogar im Liegen gefressen.
    Wir kämpfen und seit 3 Monaten mit Medikamenten durch die Tage und hoffen, dass es vielleicht doch wieder mal etwas aufwärts geht, auch wenn er 14 Jahre ist (BKH).

  • #172

    Katze Abby (Sonntag, 04 Juni 2023 17:08)

    Hallo, meine Abby BKH 2 Jahre hat letzte Woche hinten rechts gehumpelt. TA spritzte Schmerzmittel, dann Freitag Röntgen. Angeblich nichts zu sehen. Sonntag Notfallpraxis, weil sie offensichtlich Schmerzen hat und sehr schlecht lief. Gut untersucht worden. Alles abgetastet, R3flexe usw. Bei der Wirbelsäule an einer Stelle schrie sie. Kortison, Schmerzspritze und Antibiotika bekommen. Man vermutet ein Trauma. Es scheint wirklich geholfen zu haben. Sie ist aber immer noch etwas schwach hinten. Es fällt ihr schwer auf den Baum zu springen. Geriatrisches BB kommt noch. Was könnte das sein?

  • #173

    günter (Sonntag, 11 Juni 2023 22:19)

    heute ist das beimkarter vonfreundklaus passiert,er mussste denn13 jahrealten "henri" DANN DOCHEINSCHÄFERN;ICH BINN TRAURIG OBWOHL ICH DENN KARTER NUR SELTEN GESEHEN HABE .aberdochwar das erlebnis ganz stark henri zu strecheln. einekatzekann eine unendliche energie auf ein ausübern,es ist unglaublich

  • #174

    Bettina (Sonntag, 11 Juni 2023 23:17)

    Auch unseren Elmo hat das Schicksal der Aortenthrombose am 9.6.23 ereilt. Morgens vor dem Aufbruch zur Arbeit wollte mein Mann noch das Katzenklo reinigen und sah eine Kotspur zum bereits an beiden Hinterbeinen gelähmten Kater. Nur 15 Minuten zuvor stiefelte Elmo noch durchs Haus und fiel nur durch einen kleinen Ausfall im rechten Hinterlauf auf. Wir vermuteten eine Rauferei draußen. Nun saß der Kater im Schlafzimmer auf seinen gelähmten Beinen in Kot und Erbrochenem und wimmerte offensichtlich vor Schmerzen. Nach 40 Minuten Fahrt waren wir um 8 Uhr in der Tierklinik. Der Kater wurde sofort aufgenommen und behandelt/untersucht.
    Diagnose Aortenthrombose, Hinterläufe bereits kalt, die Pfötchen blass und erste Folgen in einem Forderlauf bemerkbar. Auch hier konnte unserem Elmchen mit seinen 8 bis 10 Jahren nur mit Erlösung geholfen werden. Das ganze Wochenende quäle ich mich mit dem Gedanken, ob er nicht doch hätte gerettet werden können. Aber, wenn ich hier die unzähligen Erfahrungsberichte lese, habe ich jetzt Gewissheit, dass die Ärztin in der hiesigen Tierklinik keine voreilige Empfehlung ausgesprochen hat und meine Anfragen, nach Versuchen, das Leben und auch die Funktionalität der Beine zu retten nicht abgewimmelt hat. Alles, was sie dazu geäußert hat, finde ich hier wieder.
    Es ist ein schwacher Trost, aber ein Trost für mich, jetzt einzuschätzen, dass die Euthanasie alternativlos für Elmo war. Bis zu seinem letzten Herzschlag haben wir ihm das Köpfchen gekrault.

    Innerhalb von 2 Stunden wurde sein quirliges Leben gnadenlos und schmerzhaft ausgelöscht. Was für ein Alptraum, der ja wohl nicht so selten ist. Hoffentlich findet die Tiermedizin bald Mittel und Wege, das Risiko besser einzudämmen und diese Thrombosen behandeln zu können. Unsere 8 Jahre alte Katze bekommt beim nächsten Check auf jeden Fall ein Herzultraschall.

  • #175

    Babett Wedding (Mittwoch, 14 Juni 2023 19:45)

    Ich habe jetzt jeden Eintrag gelesen und habe jetzt eine Antwort auf das Unfassbare grausame Ende meiner geliebten Holly . Ich kam Nachause und ich hörte wie sie von der Schlafmulde am Kratzbaum nach unten sprang mich zu begrüßen. (Vormittag war alles noch ok . Sie war munter und nahm ihre geliebte Leckerlistange entgegen . Ich war nur drei Stunden außer Haus .) Sie wollte mich empfangen wie immer und dann merkte ich sofort es stimmt was nicht . Sie rannte geduckt an mir vorbei und plötzlich lag sie mit aufgerissenen Augen und bei dem Versuch zu laufen kippte sie regelrecht um . Sie schrie als ich sie hochnehmen wollte vor Schmerzen . In der Transportbox ( zum Tierarzt) schrie sie und versuchte mit letzter Kraft und Panik sich zu befreien . Ich nahm sie sofort raus und der Tierarzt ( Sonntag Bereitschaft ) war benachrichtig und versprach zu mir Nachause zu kommen . Holly hatte das Mäulchen weit aufgerissen . Sie röchelte ,speichelte hatte furchtbare Schmerzen . Sie starb noch bevor der Tierarzt hier war .das ist jetzt drei Tage her und immer wieder wie eine Endlosschleife läuft der Film in mir ab . Ich musste hilflos zusehen wie meine Katze erstickte . Sie war so voller Angst und Panik und krampfte und zuckte . 1 1/2 Stunde verändert plötzlich mein Leben. Es zerreißt mich innerlich , es tut körperlich und seelisch weh und ich habe immer das Gefühl jetzt kommt sie gleich um die Ecke . Wir hatten von Kind an Tiere aber so ein grausames Ende .... ich hatte sie über alles geliebt . Ich holte sie aus dem Tierheim vor 12 Jahren . Sie war ein Notfall und ich päppelte sie auf . Ich habe noch einen Kater als Babykatze ( er war ein Flaschenkind aber bereits 8 Wochen alt) zu mir geholt . Elf Jahre waren sie zusammen . Das Forum hilft mir . Ich wusste nicht warum sie so starb , der Tierarzt meinte Herzinfarkt. Untersucht auf physische Symptome wurde sie nicht . Alles ist Vermutung obwohl ich jetzt eine Antwort habe . So glaube ich . Ich danke allen dafür . Es zerreißt mich und ich bin verzweifelt. Aber ich bin froh das ich sie zuhause gelassen habe . Sie wurde bis zum letzten Atemzug gestreichelt und war nicht allein . Ein Transport unter diesen Schmerzen- für mich undenkbar . Es war Sonntag und eine Klinik ist nicht in der Nähe. Sie wäre im Auto gestorben. King Loui und ich vermissen sie so sehr und ich kann immernoch nicht klar denken .

  • #176

    Maria (Freitag, 16 Juni 2023 22:21)

    Ich war tagsüber zuvor beim Tierarzt weil meine sonst vergessene Liebe Katze nichts gegessen hat und sich verkrochen hatte. Aber ich denke sie hatte keine Schmerzen. Beim Tierarzt fiel der unregelmäßige Herzschlag auf dass so stark gepocht hat, dass der Bauch auf und ab ging. Die Tierärtin gab ihn nur eine Schmerzspritze und redete davon dass der vielleicht was an der Zunge hat, machte auch keinen Ultraschal. Am nächsten Tag um 12,50 ging die Katze an zu herzzerreissend an zu schreien, und hat die Hinterbeine nachgezogen, da der Tierarzt erst um 14,00 Uhr erreichbar war kamen wir erst da hin, da war eine andere Ärztin da die sofort Ultraschal gemacht hat und die schreckliche Diagnose mitgeteilt. Dass es keine Hoffnung mehr gibt und sie eingeschläfert werden muss.
    Meine Frage:Wäre tagszuvor eine Ultraschaluntersuchung gemacht worden wäre sie ja sicher zu retten gewesen?

  • #177

    Maria (Freitag, 16 Juni 2023 22:31)

    PS. Ich meinte "meine sonst '"VERFRESSENE Katze '"
    Nicht vergessene Katze

  • #178

    Babett Wedding (Donnerstag, 29 Juni 2023 10:28)

    Noch zu meinem Beitrag, ich komme einfach nicht klar . Diese Art zu sterben ist schon grausam und der Verlust tut unendlich weh .
    Es bleiben auch die Schuldgefühle. Sie sprang noch vom Kratzbaum auf die Kommode , ganz normal um mich zu begrüßen. Das konnte ich aber nur hören und nicht sehen . War die Kommode zu hoch für sie zum springen ? Habe ich Anzeichen falsch gedeutet ? Sie war laut Tierheim ca 16 Jahre alt . Natürlich hatte sie sich verändert . Schlief viel , tobte nicht mehr sooo viel umher und hatte auch Schwierigkeiten mit den Hinterbeinen . Die wurden schwächer und ich dachte normaler Muskelabbau . Sie hechelte wie verrückt beim Tierarzt. Sie war seit vier Jahren an der Schilddrüse erkrankt . Wir hatten es gut im Griff . Sie sah gut aus fraß und trank . Allerdings bin ich innerhalb des letzten Jahres nicht mehr zur Kontrolle und Blut abnehmen gefahren die Medikamente bekam sie akkurat . Zum Tierarzt war so ein Stress und Quälerei für sie . Die Tierärztin nahm es mit der Untersuchung nicht so genau und ich war nicht fordernd genug . Ich muss das einfach nochmal schreiben. Ich komme nicht klar . Vielleicht versteht mich einer . Leider guckte sich der Notdienst sprich Tierarzt meine Holly nicht mehr an . Nur Herz abgehört ob sie wirklich tot war und das war es . Diese Ungewissheit macht mich fertig und ich meckerte auch mal und das tut mir so leid . Wenigstens war sie zuhause und wurde bis zum Schluss gestreichelt. Ein schwacher Trost .

  • #179

    Patricia (Dienstag, 04 Juli 2023 19:25)

    Mein kater ist heute daran gestorben …

  • #180

    Babett Wedding (Mittwoch, 05 Juli 2023 19:48)

    Hallo Patricia , das tut mir so leid . Ich lese immer wieder in diesem Forum und hoffe das es mir weiter hilft damit umzugehen. Alles Gute .

  • #181

    Monika (Donnerstag, 06 Juli 2023 13:40)

    Mein geliebter Bibi (17 Jahre )ist leider heute früh auch daran verstorben. Gestern Abend war er wie immer - er hat gut gefressen,gesoffen und wir haben auch noch gespielt.
    Heute früh hat er noch ganz normal gefressen ,war auf der Toilette und plötzlich kamen all die vorherigen beschriebenen Symptome. Bin gleich zum Tierarzt ,der hat es sofort erkannt.Ich habe mir immer geschworen das ich meine geliebte Fellnase niemals leiden lassen würde! Ich war bei ihm und konnte mich von ihm verabschieden.
    Bibi ich danke dir für die schöne Zeit mit dir. Ich werde dich niemals vergessen -Du bleibst immer in meinem Herzem



  • #182

    Elisabeth (Donnerstag, 06 Juli 2023 19:34)

    Hallo zusammen,
    bin dankbar, dass es dieses Forum gibt und die Möglichkeit, sich auzutauschen.

    Die Entscheidung, den eigenen Schatz einschläfern zu lassen ist wirklich schlimm - ich habe auch lange danach mit Schuldgefühlen gekämpft.

    Ich musste letztes Jahr im Sonmer meine Katze (17,5 Jahre alt) gehen lassen. Sie hatte innerhalb von ca. 14 Tagen viel durchgemacht: Zuerst hatte sich die Milz verdreht. (Das ist bei Katzen wohl recht selten und nicht so einfach zu erkennen).

    Nach der OP ging es ihr soweit gut, sie fraß zwar wenig, aber es fühlte sich an, als sei sie auf dem Weg der Besserung. Eine Woche lang nach der OP bin jeden Tag zum Tierarzt gefahren, dort wurde sie tagsüber aufgepäppelt und überwacht. Und abends holte ich sie wieder zu mir. Ich muss dazu sagen, dass sie seit ca. 4 Jahren Herztabletten bekam und auch für die Schilddrüse musste ich ihr seit ca. 3 Jahren täglich ein Medikament geben. In den letzten Jahren bin ich ca. alle 3-4 Monate mit ihr zum Tierarzt für ein Checkup gefahren, denn sie war ja uch nicht mehr die jüngste. Aber sie war gut eingestellt.

    Nachdem sie eine Woche in der Praxis nach der OP aufgepäppelt wurde, versuchte ich, ihr am Wochenende zu Hause alles zu bieten, was das Katzenherz begehrt und notierte alles akribisch. Jeder Bissen und jeder Schluck (inkl. Schlecks, Leckerlis) zählte. Sie hatte ja noch die Halskrause, die sollte am Montag enfternt werden. Am Samstag nachmittag fing sie auf einmal extrem laut an zu schreien und schleppte sich hilfesuchend zu mir...ihre Hinterpfote lahmte. Ich rief sofort den Notdienst an und fuhr mit einer Freundin in die Notpraxis, die total überfüllt war...an dem Tag war es auch noch irre heiß und es gab wirklich viele Notfälle. Leider mussten wir bis abends warten, bis wir endlich an der Reihe waren...da stellte der Arzt die Aortenhrombose fest und machte mir keine Hoffnungen mehr.


    Ich konnte das nicht glauben, wir hatten jetzt schon so viel geschafft und ich hatte gedacht, wenn am Montag die Halskrause weg ist, dann kann sie sich wieder besser bewegen und alles wird irgendwie gut.

    Da stand ich dann heulend in der Klinik und sie signalisierte mir mit ihrem Blick "Ich kann nicht mehr". Das hatte sie vorher NIE gemacht. Sie war immer eine kleine Kämpferin .... immer nach dem Motto "Das packen wir zusammen."

    Aber um Ihr das weitere Leid zu ersparen, musste ich mich dann entscheiden, sie loszulassen. Das war so schlimm...ich war bei ihrer Geburt dabei und bei ihrem letzten Atemzug.

    Ich hatte lange Zeit noch Schuldgefühle gehabt (manchmal heute noch) und mich immer wieder gefragt: Habe ich alles richitg gemacht? Hätte ich etwas anders machen sollen? War es die richtige Entscheidung? Warum musste sie zum Schluss noch so lange leiden mit den Schmerzen?

    Sicher, sie war schon etwas betagter, aber bis zu dem Zeitpunkt der OP war sie fit und munter, wenn auch altersgemütlicher unterwegs.

    Ich habe mir fast auch alle Einträge hier durchgelesen und finde sie sehr bewegend. Schön, dass es so ein Forum gibt, in dem man diese schmerzhaften Erfahrungen teilen oder mitteillen kann.

    Denke, dass es irgendwann einen Zeitpunkt gibt, an dem eine andere Katze wieder Platz in meinem Leben hat. Aber noch geht es leider nicht.

    Ich wünsche Euch alles Gute und hoffe, dass die gemeinsame Zeit, die Liebe und die Erinnerungen an Eure Katzen und Kater doch auch ganz viel Trost spenden.

    Liebe Grüße!





  • #183

    Jacky (Dienstag, 11 Juli 2023 14:49)

    Habe am Samstagmorgen auch meinen Timilein einschläfern lassen müssen.
    Nachts röchelte er auf einmal und ich dachte er hat was verschluckt, es ist was in seinem Hals stecken geblieben. In meiner Panik versuchte ich mit dem Finger den Hals freizukriegen. Er kratzte und biss mich aber röchelte weiter und bekam schwer Luft. Ins Auto zur Nottierarzt-Klinik, die leider nicht um die Ecke ist, Timi da gelassen,sollte erst einmal in die Sauerstoffkammer, Beruhigungsmittel und später wollten sie röntgen......gegen Morgen wurde ich vom Tierarzt angerufen dass er diese Aortenthrombose hat, die erst die Lunge beschädigte(Wasser) und aber auch dann in die Hinterläufe ging. Und die einzigste Behandlung, die human ist ist die Einschläferung.
    Meine Tochter und ich waren die ganze Zeit bei ihm. Er musste nicht alleine sterben. Aber ich vermisse meinen kleinen Jungen, er war 11, soo sehr.
    Vor gut einem halben Jahr hat meine Tochter ihre Polly (6 Jahre) auf dieselbe Weise verloren. Nur das es bei ihr gleich in die Hinterläufe ging. Diese Schmerzensschreie .....furchtbar.
    Achso und der Biss meines Timis veranlasste mich dann später dazu die Rettungsstelle aufzusuchen. Und dank schneller Hilfe und Antibiotika muss meine Hand nicht noch operiert werden. Aber lieber hätte ich die OP und dafür meinen geliebten Kater.
    Aber gut zu lesen dass es überall Menschen gibt die das dasselbe Schicksal ereilt hat

  • #184

    Mimi (Freitag, 14 Juli 2023 00:20)

    Wir mussten heute auch unsere geliebte Gi gehen lassen. Vor 3 Wochen haben wir noch ihren 12. Geburtstag gefeiert und plötzlich ist sie nicht mehr da. Ich frage mich die ganze Zeit, ob wir richtig gehandelt haben oder ob es vielleicht doch noch anders hätte ausgehen können.
    Gestern war noch alles in Ordnung. Heute morgen konnte sie nicht mehr laufen und hatte starke Schmerzen. Die Hinterbeine waren bereits ganz kalt und reagierten beim Tierarzt nicht mehr auf Reize. Ihr ganzer Körper wurde immer kälter. Wir mussten dann entscheiden, sie zu erlösen. Ich wollte ihr so gerne helfen, aber sie sollte doch auch nicht leiden. Sie ist dann friedlich eingeschlafen. Sie wird so sehr fehlen...ich kann es mir gar nicht vorstellen ohne sie. Diese Berichte helfen, zu erkennen, dass es richtig war, sie nicht leiden zu lassen. Wir haben sie einfach unendlich lieb und sie wird für immer einen Platz in unseren Herzen haben. Der Verlust, der Schock und die Trauer sind einfach riesig...ich frage mich nur, ob wir es nicht hätten abwenden können, aber sie schien immer gesund...man macht sich einfach solche Vorwürfe, weil man vorher nichts bemerkt hat und dann ging alles so wahnsinnig schnell....

  • #185

    Hoppmann (Samstag, 22 Juli 2023 21:26)

    Meine Katze ist heute verstorben sie hat so sehr an Gewicht verloren obwohl sie gut gefressen hat sie konnte beim Stuhlgang und Pippi machen sich nicht mehr hinsetzen auch schwankte sie sehr mit den Hinterteil Hören konnte sie auch nicht mehr richtig Meine Katze ist knapp 18 Jahre geworden hab ich doch was falsch gemacht hätte ich sie retten können Sie hat auch immer wieder gebrochen und hatte Durchfall Ich hab ihr immer gutes Diätfutter gegeben was sie auch gut gefressen hatte Jetzt ist sie tot und ich mach mir die größten Vorwürfe

  • #186

    Heike Hoffmann (Freitag, 08 September 2023 13:45)

    Schön, dass es diese Seite gibt, es hilft mir gerade sehr zu wissen, dass wir nicht allein sind.

    Gestern Nacht mussten wir unsere Katze auch wegen einer Aortenthrombose einschläfern lassen. Es war sehr furchtbar, sie mit diesen extrem starken Schmerzen zu sehen und ihr kaum helfen zu können. Da unsere Mulli gerade 18 Jahre alt geworden ist, hatte mich schon länger mit dem Thema Abschied von einer Katze beschäftigt, aber über diese Krankheit hatte ich nie gelesen.

    Rückblickend gab es eventuell Vorzeichen: Sie hat innerhalb weniger Tage an Gewicht zugenommen hat (ich habe sie oft auf dem Arm genommen und habe da ein gutes Gefühl und bin dann zum Überprüfen auf die Waage mit ihr) - anfangs habe ich mich sehr darüber gefreut, da sie im Alter doch dünner geworden war, aber in 2 Tagen 600 g fand ich dann doch recht viel, und ihr Kot war viel kleiner und vertrockneter als sonst, obwohl sie wie gewohnt trank und gegessen hatte, ich dachte an Verstopfung - letztlich stellte es sich als Wasser in der Lunge heraus. Nun frage ich mich natürlich, ob es ein Vorzeichen der Thrombose war oder nicht.

  • #187

    Dosenöffner und bester Freund (Freitag, 29 September 2023 16:54)

    Unser Kater verstarb diese Woche auch an einer Aortenthrombose. Er könnte plötzlich nicht mehr auf seinen Hinterbeinen laufen, schrie fürchterlich und robbte sich ohne Aufforderung durch die halbe Wohnung zur ungeliebten Transportbox und ging freiwillig hinein. Anfangs dachten wir noch, er hätte sich die Hüfte gebrochen, da wir einen lauten Aufprall gehört haben. Angekommen in der Praxis stellte die Ärztin kalte Hinterbeine, mit blauen Pfoten und keinen Puls mehr in den betroffenen Gliedmaßen fest. Unser Kater schrie und find kurz darauf an, kurzatmig zu werden. Die erste Betäubung half nicht uns später lief Wasser und Schaum aus seiner Nase. Er hatte wohl zusätzlich ein Lungenödem. Für die TA war der Fall klar und sah keine großen Chancen für eine Rettungsaktion. Schwer war es, der Euthanasie zu zustimmen und der Schock ist immer noch sehr groß. Unser eigentlicher TA, der an diesem Tag und zum Zeitpunkt des Notfalls noch nicht geöffnet hatte, bestätigte die Einschätzung seiner Kollegin und es tröstet uns zumindest ein wenig. Unser Kater wurde ca. 12 Jahre alt und wird für immer in Gedanken bei uns sein. Eine schreckliche Erkrankung und bei unserer dreifarbigen Katze wird demnächst bei Vorsorgeterminen auch genau aufs Herzchen geachtet. Das ist das Mindeste, das wir tun können.

  • #188

    Daniela (Montag, 23 Oktober 2023 18:31)

    Auch wir haben unseren Kater mit drei Jahren, 4 Monaten und 12 Tagen am 12.10.2023 einschläfern lassen müssen. Plötzlich und unerwartet. Es war alles ok, dachten wir. Er drehte wie immer seine Runde und kam dann schwer atmend und die Beine hinter sich ziehend nach Hause und schrie vor Schmerzen. Wir rasten zur Tierklinik und waren völlig geschockt von der Diagnose: sehr schwere Herzerkrankung und ein Thrombus verursachte die Schmerzen. Wenigstens konnten wir ihn erlösen, die Ärztin sah keinerlei Hoffnung. Drei Monate zuvor war Whiskey morgens nach Hause gekommen und zog das rechte Hinterbein hinter sich her. Er war am Jammern und ich fuhr sofort zum Arzt, der ihn immer behandelte. Er war unterkühlt, hatte Fieber, Wasser in der Lunge und eine schwere Prellung am rechten Oberschenkel. Ruhe und Schmerzmittel war die Therapie. Er meinte, Whiskey wäre getreten worden draußen. Nach drei Tagen humpelte er vorsichtig, nach sieben Tagen war die angebliche Prellung abgeklungen. Nach zwei Wochen war er wieder ganz der Alte und wollte nur noch raus. Aus Angst, dass ihm wieder jmd verletzen könnte, durfte er trotz GPS nur noch raus, wenn jemand zuhause war und abends blieb er drin. Heute weiß ich, dass es das Herz war, was nicht erkannt wurde. Die Tierärztin der Klinik meinte, Whiskey wäre ein kleines Wunder gewesen. Hätte ich es vorher gewusst, hätte er sicherlich sofort Medikamente bekommen falls es noch geholfen hätte und ich hätte mich nicht mehr getraut, ihn aus den Augen zu lassen. Die Ärztin meinte, das Herz war zu krank, er hätte nicht mehr lange gelebt. So hat der kleine Kerl sich über alles hinweg gesetzt und noch eine tolle Freigängerzeit gehabt. Wir waren abends mit ihm frei spazieren, er folgte uns auf Schrift und Tritt.

    Wir vermissen ihn unendlich, er war mein Baby. Unser Zuhause ist nicht mehr dasselbe. Ich werde den Tierarzt vor Ort nochmal aufsuchen. Nicht um ihm Vorwürfe zu machen, sondern ihn für künftige Fälle sensibler zu machen. Ein Ultraschall vom Herzen hätte schon gereicht… damit es anderen nicht so geht wie uns… Whiskey, mein kleines Wunder, Du kamst so plötzlich in unser Leben und genauso gingst Du. Wir werden Dich immer im Herzen tragen

  • #189

    Steffi (Dienstag, 19 Dezember 2023 20:30)

    Hallo zusammen,
    ich bin froh und erleichtert diese Geschichten zu lesen, denn mein Dicki musste nach sehr großen Schmerzen eingeschläfert werden.
    Wie beschrieben er hat es nicht verdient so qualvoll zu sterben�
    Er hatte auch HCM und wir waren auch noch vor einigen Monaten beim Tierarzt.
    Er ist 13 geworden und hat uns sehr viel Freude gemacht, da er sehr witzig war und auch viel mit uns gesprochen hat. Ich bin immer davon ausgegangen, dass er eines Tages einschlafen wird, niemals habe ich an sowas gedacht. Er schrie und biß immer wieder in meinen Rucksack. Heute mache ich mir Vorwürfe, da ich keine Schmerzmittel für ihn im Hause hatte. Der Schock sitzt tief! Unser anderer Kater leidet ebenso. Ich wünsche allen gute Besserung

  • #190

    Diana (Donnerstag, 29 Februar 2024 23:11)

    Ich habe diese Seite eben erst entdeckt und habe mir vieles durchgelesen. Ich musste am 01.02.2024 meine kleine süße Maus erlösen lassen.
    Sie spielte nachmittags noch ganz normal... Abends ist sie dann unruhig geworden immer mit dem hinterbeinchen umgeknickt und hat sich auf die Seite fallen lassen, sie hatte auch einmal erbrochen. Wir sind dann zur notklinik gefahren sie wurde immer unruhiger und hat laut miaut. Sie wurde sehr gründlich untersucht und es wurde auch eine aortenthrombus. Wir sollten sie über Nacht in der Klinik lassen damit sie weiterbehandelt werden kann, aber es wurden uns da schon keine guten Aussichten mitgeteilt. Als Tierärztin nach dem röntgen zu mir kam hat sie gleich gesagt das es besser wäre sie zu erlösen, meine Katze hat neben der thrombose und Wasser in der Lunge auch eine drei cm wuchernden Knorpel. Ich sollte es mir überlegen... Wir hätten auch noch einige Untersuchungen und eine OP machen können aber aufgrund des Befunds wüsste man auch nicht ob sie diese Prozedur überstehen würde. Ich entschied mich dann dazu ihr das alles zu ersparen und sie zu erlösen. Es hat mir das Herz gebrochen aber es war ein kleiner Trost das die Tierärztin so super war und noch lange mit mir geredet hat und mir auch einige Zweifel nehmen konnte. Meine kleine Maus ist sanft eingeschlafen so wie ich es mir für sie gewünscht habe. Sie fehlt natürlich schrecklich, aber sie ist nun wieder bei ihrem Bruder, sie wurde 15 Jahre alt. Mein Engel... Meine beiden Engel haben einen festen Platz in meinem Herzen.

  • #191

    Sarah (Samstag, 20 April 2024)

    Hallo meine Katzenfreunde und mein Beileid an alle die ihre Lieblinge so gehen lassen mussten, auch uns hat dieses Schicksal vor 2 Tagen ereilt.Ich bin wie ihr auch noch total traumatisiert! Froh bin ich dieses Forum gefunden zu haben, man fühlt sich nicht so alleine mit dem Schmerz, ich selbst kann seitdem kaum essen, liege auch nur apathisch hier rum, denn Luci war meine Herzenseelenkatze�sie ist jetzt 16 Jahre geworden und die sie war auch mein Sorgenbaby, mit 3 Wochen habe ich sie zu mir genommen aus dem Tierheim mit schlimmen Katzenschnupfen und damals dachte ich schon sie schafft es nicht, aber wir haben es zusammen geschafft und eine so krasse Bindung zueinander bekommen, es war einfach magisch unsere Beziehung �
    Sie leidete unter Arthrose und hatte eine SD überfunktion wurde auch seitdem mit Medikamenten behandelt morgens und abends, das wurde vor 5 Monaten festgestellt und jetzt ist sie tot, ich habe es am Anfang wie eine Athrose gedeutet ein Schub vielleicht.Sie frass normal dann erbrach sie sich wie bei einigen von euch und auf einmal ging sie unkoordiniert und innerhalb von ein paar Minuten ging nichts mehr .Wir fuhren in die Tierklinik sie meinten Reflexe wären noch da an Beinen, spritzen wir mal Solensia , sie hätte noch Lebenswillen, wenn schlimmer würde dann bitte morgen oder die Nacht wieder kommen…Beine waren nicht blau, nicht kalt, deshalb waren wir noch guter Dinge obwohl mein Bauchgefühl sagte, das war’s jetzt…Die Nacht war für uns alle sehr schlimm, ich nahm sie mit ins Schlafzimmer und streichelte sie immer wenn sie unruhig war, sie schnurrte und sprach mit mir wie immer…am nächsten morgen entschieden wir die zu erlösen bei meiner Tierärztin da sich nix tat, ich hab mich zuhause noch lange von ihr verabschiedet, bis wie los fuhren, sie wehrte sich auch nicht mehr in ihrem gehassten Katzenkorb�sie redete immer viel auch das tat sie noch stupste mich immer wieder an wenn ich mich ganz nah zu ihr setzte, es war eine Katastrophe �ich habe das Gefühl nicht mehr lachen zu können geschweigedenn was zu essen…die Beine waren allerdings nie blau oder kalt, was uns aufgefallen ist das sie schwerer atmete, das Herz konnte nie abgehört werden beim TA da sie immer fauchte und knurrte�wir blieben bis zum schluss bei ihr�es war alles Traumatisch mit anzusehen�aber ich denke es war das beste die Zeit war da und dennoch ich komme über diesen Verlust nicht weg..ich bin froh über die 16 Jahren die ich mit meiner Luci erleben durfte��

  • #192

    Dagmar (Sonntag, 09 Juni 2024 18:40)

    Am Dienstag ist meine Mausi mit 19 Jahren verstorben. Als ich gegen 04:00 Uhr nach ihr sah, lag sie vor ihrem Bett wie zusammengebrochen, kurz vorher habe ich sie noch auf ihrer Toilette rumoren hören. Ich habe sie hochgenommen, aber sie konnte ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen. Sofort ab in die Tierklinik. Dort hat der Tierarzt gleich gesehen, dass es eine Aortenthrombose ist. Es gab keine Hilfe - die Einschläferung war eine Erlösung und sie hat, so hoffe ich, nicht lange gelitten.

    Es gab schon Anzeichen für einen Verfall. Seit Anfang des Jahres baute sie ziemlich ab. Fraß mitunter schlecht, nahm ab, das Fell struppig, sie putzte sich kaum noch. Mitunter schüttelte sie ihre Hinterbeine. Sie war seit 15 Monaten blind, hat dies aber gut gemeistert, ist immer noch im eingezäunten Garten spazieren gegangen und hatte Lebensfreude. In ihren letzten Wochen war sie unheimlich kuschelig, kam immer zu mir auf die Couch und ließ sich streicheln. Und ich war soviel wie möglich zuhause, weil wir beide wußten, unsere gemeinsame Zeit geht zu Ende.

    Ich bin unendlich traurig. Wir waren 12 Jahre zusammen. Nach dem Tod meines Mannes war sie so eine große Stütze. Ich vermisse sie so. Danke für die vielen Berichte hier. Es tröstet, zu erfahren, dass auch andere mit diesem Schmerz fertig werden müssen.