Ohnmachtsanfall (Synkope) beim Hund


Was ist das?


Bei einer Synkope wird der Hund ohne vorherige Anzeichen ohnmächtig. Nach wenigen Sekunden wacht er wieder auf und ist völlig normal.


Was passiert dabei?


Ursache ist eine Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff oder Energie.

Dauert die Synkope zu lange, verstirbt das Tier.


Wie kommt es dazu?

 

Am häufigsten sind Synkopen in Verbindung mit Herzerkrankungen zu sehen, insbesondere mit Herzrhythmus-störungen. Setzt der Herzschlag z. B im Rahmen eines AV-Blocks für mehr als 4-6 Sekunden aus, so verliert der Hund das Bewusstsein.

Ein Energiemangel im Gehirn entsteht z. B. durch einen starken Abfall des Bluzuckerspiegels. Ursächlich dafür kann beispielsweise eine Überdosierung mit Insulin oder ein Insulin produzierender Bauchspeicheldrüsentumor sein.


Was sieht so ähnlich aus?


Von einer Synkope zu unterscheiden sind die Anfallsleiden, z. B. die Epilepsie.

Während der Hund mit der Synkope einfach in sich zusammensackt, zeigen Hund mit einem Anfallsleiden fast immer Krämpfe. Dabei rudern sie mit den Gliedmaßen, speicheln und setzen oft unkontrolliert Kot und Urin ab.


Was ist zu tun?


Beim Auftreten einer Synkope sollte das Tier immer zeitnah auf zugrundeliegende Erkrankungen hin untersucht werden.


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